Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Sociology - Miscellaneous

Zunehmende Gewalt gegen BOS-Kräfte am Beispiel Rettungsdienst

Title: Zunehmende Gewalt gegen BOS-Kräfte am Beispiel Rettungsdienst

Bachelor Thesis , 2016 , 46 Pages , Grade: 11,5

Autor:in: Rüdiger Schneeberg (Author)

Sociology - Miscellaneous
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die mediale Berichterstattung thematisiert in zunehmendem Maße, dass die Zahlen der gewalttätigen Übergriffe gegen Rettungskräfte in jüngster Zeit steigen. Diese Arbeit beschäftigt sich unter Betrachtung der aktuellen Datenlage mit der Frage, ob und gegebenenfalls in welcher Form die Gewalttaten gegen Rettungskräfte zunehmen. Im weiteren Verlauf dieser Thesis werden Lösungsansätze diskutiert, um dem vermeintlichen Problem effektiv begegnen zu können.

Aus dem Inhalt:
- Aufbau der Behörden;
- Bisheriger Forschungstand;
- Datenanalyse und Auswertung;
- Maßnahmen und Prävention;
- Fehlerbetrachtung

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Motivation

1.2 Fragestellung

2 Aufbau der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

2.1 Organisation des Rettungsdienstes in der BRD

2.2 Personal des Rettungsdienstes in der Bundesrepublik

3 Bisheriger Forschungsstand zur Gewalt gegen Rettungsfachpersonal

3.1 Definition von Gewalt

3.2 Ausweitung des § 112 StGB

4 Datenanalyse und Auswertung

4.1 Einsatzort

4.2 Geschlecht der Täter

4.2.1 Alter der Täter

4.2.2 Ethnische Herkunft

4.2.3 Patient/ Nicht-Patient

4.2.4 Begleitumstände und mögliche Auslöser der Tat

4.3 Zeitliche Aspekte der Tat

4.3.1 Wochentag bei Begehung

4.3.2 Zeitpunkt der Tat

4.4 Deliktkategorien

4.4.1 Beleidigung, Bedrohung, Nötigung

4.4.2 Physische Übergriffe

4.4.3 Fallzahlen nach § 114 StGB

4.5 Folgen der Opfer

5 Maßnahmen und Prävention

5.1 Einsatzplanung/ Einsatzübernahme

5.2 Debriefing/ Einsatznachbesprechung

5.3 Meldewege und Dokumentation

5.4 Fortbildung in Einsatzkommunikation und Deeskalation

5.5 Selbstverteidigung/ Selbstschutz

5.6 Repression

6 Fehlerbetrachtung

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das tatsächliche Ausmaß von Gewalt gegenüber Rettungsfachpersonal im Einsatzgeschehen in der Bundesrepublik Deutschland. Ziel ist es, auf Basis existierender Studien und statistischer Daten zu analysieren, ob ein signifikanter Anstieg von Gewalttaten vorliegt, das Täterprofil zu bestimmen sowie präventive Handlungsstrategien zum Schutz des Personals abzuleiten.

  • Analyse der aktuellen Gefährdungslage und Fallzahlen für Rettungskräfte.
  • Untersuchung von Risikofaktoren (Täterprofil, Zeitpunkte, Einsatzorte).
  • Bewertung von Präventionsmaßnahmen und Deeskalationskonzepten.
  • Diskussion über Meldewege und eine verbesserte Einsatzdokumentation.
  • Kritische Reflexion der Wirksamkeit repressiver Maßnahmen (Schutzparagraphen).

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Alter der Täter

Der „typische“ Täter, der laut Auer Gewalt gegen das Rettungsfachpersonal ausübt, befindet sich im Alter zwischen 21 und 40 Jahren (Auer, 2009; S. 52).

Auch hier gibt es zur Analyse von Schmidt keine nennenswerten Unterschiede, die eine ähn lich Altersspanne zwischen 20 und 40 Jahren als Hauptakteure benennt (Schmidt, 2012; S. 15).

Weiter führt sie aus, dass somit auch der durch die Medien postulierte allgemeine Glaube an eine stetig zunehmende Jugendkriminalität widerlegt sei und beruft sich auf eine KfN-Studie (Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen) von 2009 „ Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt“ Laut ihren Erkenntnissen spielen Jugendliche bei den Über griffen mit lediglich 8,8 Prozent ein deutlich untergeordnete Rolle.

Ein Aufzeigen der verzerrten medialen Berichterstattung bei Gewalttaten mit dem Hinweis auf diesen Aspekt wird durch den Autor erneut als starke Kritik der Medien gesehen, da so mit ein deutlich manipuliertes Bild der Realität für die Öffentlichkeit geschaffen wird.

Baumanns Ergebnisse aus Hamburg wichen ebenfalls nicht ab. Im zweijährigen Betrach tungszeitraum waren in 38,3 Prozent die Täter zwischen 20 und 39 Jahre alt (Baumann, 2014; S. 23).

Zusammengefasst kann man feststellen, dass Übergriffe von unter 20 jährigen und über 60 jährigen keine Rolle spielen und die Hauptklientel in einem Alter von 20-40 angesiedelt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Gewalt gegen Rettungsfachpersonal ein und beschreibt das Ziel sowie den methodischen Fokus der Bachelorarbeit.

2 Aufbau der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben: In diesem Kapitel wird der Rettungsdienst als Teil der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr definiert und die verschiedenen Organisationen sowie ihre Rollen erläutert.

3 Bisheriger Forschungsstand zur Gewalt gegen Rettungsfachpersonal: Das Kapitel gibt einen Überblick über existierende Studien zum Thema und definiert den Begriff Gewalt sowie die rechtliche Ausweitung der Schutzparagraphen.

4 Datenanalyse und Auswertung: Hier werden statistische Daten zu Einsatzorten, Täterprofilen, zeitlichen Mustern, Deliktkategorien und Folgen für die Opfer detailliert ausgewertet.

5 Maßnahmen und Prävention: Dieses Kapitel diskutiert verschiedene Lösungsansätze wie verbesserte Einsatzplanung, Debriefing-Konzepte, Dokumentation, Deeskalationstraining und Selbstverteidigung.

6 Fehlerbetrachtung: Eine kritische Analyse der Datenlage und der methodischen Schwierigkeiten bei der Erfassung von Gewalttaten gegen Rettungskräfte.

7 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für die Zukunft.

Schlüsselwörter

Gewalt gegen Rettungskräfte, Rettungsdienst, Einsatzgeschehen, Deeskalation, Prävention, Einsatznachbesprechung, Täterprofil, PKS, Gefahrenabwehr, Rettungsfachpersonal, Körperverletzung, Eigensicherung, Dokumentation, NIDA, Gewaltprävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der zunehmenden Gewaltproblematik gegenüber Rettungsfachpersonal im Einsatzgeschehen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Zentral sind die Analyse der Fallzahlen, die Bestimmung von Risikofaktoren wie Täterstruktur oder Tatzeiten sowie die Bewertung von Präventions- und Schutzmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das tatsächliche Ausmaß der Übergriffe zu objektivieren, die mediale Darstellung zu hinterfragen und effektive Handlungsmöglichkeiten zur Risikominimierung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird für die Untersuchung verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine Auswertung bestehender kriminologischer Studien (z.B. Schmidt, Auer, Baumann) sowie der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS).

Welche Inhalte werden schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Datenlage zur Täter- und Tatortstruktur, eine Untersuchung der Deliktkategorien sowie die Diskussion von Präventionsansätzen wie Einsatzplanung und Nachbesprechungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Rettungsdienst, Gewaltprävention, Einsatznachbesprechung, Eigensicherung und Fallzahlanalyse charakterisiert.

Inwiefern spielt der Faktor Alkohol bei den untersuchten Übergriffen eine Rolle?

Statistiken zeigen, dass ein Großteil der Täter, insbesondere in der Altersgruppe 21-40 Jahre, zum Zeitpunkt der Übergriffe alkoholisiert ist oder unter dem Einfluss anderer Substanzen steht.

Welche Bedeutung hat das VAN-Modell in der Arbeit?

Das VAN-Modell (Vorbereitung, Aktion, Nachbereitung) wird als zielführender Ansatz diskutiert, um durch strukturierte Vorbereitung und Einsatznachbesprechung (Debriefing) die Sicherheit des Personals zu erhöhen.

Excerpt out of 46 pages  - scroll top

Details

Title
Zunehmende Gewalt gegen BOS-Kräfte am Beispiel Rettungsdienst
College
University of Applied Administrative Sciences Wiesbaden
Grade
11,5
Author
Rüdiger Schneeberg (Author)
Publication Year
2016
Pages
46
Catalog Number
V351283
ISBN (eBook)
9783668378988
ISBN (Book)
9783668378995
Language
German
Tags
Gewalt Rettungsdienst BOS
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rüdiger Schneeberg (Author), 2016, Zunehmende Gewalt gegen BOS-Kräfte am Beispiel Rettungsdienst, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351283
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  46  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint