Aufklärung bei Kant und Hegel


Projektarbeit, 2015
10 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Voraussetzungen für die Entstehung von Aufklärung
1.1 Bedingungen nach Immanuel Kant
1.2 Vorbedingungen nach Georg Wilhelm Friedrich Hegel

2. Vergleich beider Positionen

Zusammenfassung und abschließende Betrachtungen

Literaturverzeichnis

Protokoll zur 12. Veranstaltung: Die Aufklärung

Einleitung

Nachfolgend soll ein Überblick über das Verständnis von Aufklärung nach Immanuel Kant und G. W. F. Hegel vermittelt werden. Hierbei wird der Fokus auf den notwendigen Bedingungen zur Entstehung von Aufklärung liegen. Außerdem werden die für die Erhaltung und Tradierung der Aufklärung nötigen Faktoren aufgezeigt. Zu diesem Zweck wird Immanuel Kants Schrift zur Aufklärung, aus seinem Werk „ Schriften zur Anthropologie, Geschichtsphilosophie, Politik und Pädagogik 1 “, sowie G. W. F. Hegels „ Phänomenologie des Geistes “ verwendet.

Anschließend werden Kants und Hegels jeweilige Verständnisse vom Begriff der Aufklärung miteinander verglichen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede kurz dargestellt. Es wird außerdem der Versuch unternommen, deren besonderen gemeinsamen und unterschiedlichen Standpunkt bzgl. der Aufklärung herauszufinden.

Abschließend werden beide Perspektiven in zusammenfassender Weise kritisch reflektiert.

Der Anspruch in dieser Hausarbeit liegt darin, die große Fülle der Bedeutungsdichte obiger Werke überblicksartig auf ein wesentliches und nachvollziehbares Verständnis zum Begriff der Aufklärung nach Kant und Hegel zu reduzieren. Dabei wurde stets darauf geachtet, dass trotz des geringen Umfangs dieser Arbeit, die zeitlos wichtige Bedeutung der Aufklärung zum Vorschein kommt.

1. Voraussetzungen für die Entstehung von Aufklärung

1.1 Bedingungen nach Immanuel Kant

Wie wichtig Aufklärung für jedes Individuum ist, wird nun in diesem Kapitel nach Kant versucht zu skizzieren. Bei ihm ist ein entscheidendes Element für die Möglichkeit, aufgeklärt zu werden, der Wille der Menschen zur Mündigkeit. Mündigkeit nach Kant bedeutet, ohne das Nutzen fremder Hilfe, seinen eignen Verstand gebrauchen zu können. Selbst denken bzw. auf eigenes Wissen zugreifen zu können bedeutet wiederum, auf eine solche Weise orientiert zu sein, um sich eigenständig innerhalb der Schranken des eigenen Vermögens in der Welt zurecht zu finden.[1]

Nur wer sich in seiner Umwelt orientieren und selbstständig denken kann, ist in der Lage, sich frei zu bewegen bzw. frei zu handeln. Ein Mensch handelt frei, sofern er sich aus eigenem Bestreben heraus für diese oder jene Handlung entscheidet. Dabei muss die Freiheit des Gebrauchs seiner Vernunft in uneingeschränkter Weise gegeben sein.[2] Vernunft im kantischen Sinne ist das obere Erkenntnisvermögen, dass die eigenen Wissensbestandteile „ […] zu einem in sich geschlossenen Ganzen der Erkenntnis verbinden […] “ soll, „ […] was nur durch Überschreiten der Erfahrung möglich ist […] “[3].

Das Übersteigen von Erfahrung ist nach Kant für das Fortschreiten von Aufklärung erforderlich, um bisherige Erkenntnisse zu erweitern bzw. gegebenenfalls zu verbessern, und/ oder, um nötigenfalls Irrtümer auf diesem Wege zu beseitigen. Dies gilt sowohl für die Wissenschaft als auch für jeden Menschen im Rahmen seines Privatlebens.[4] Insbesondere innerhalb der Wissenschaft ist es daher von großer Bedeutung, dass, sofern erforderlich, öffentlich Kritik geübt wird, beispielsweise an bereits etablierten Erkenntnissen, wie u.a. die Gesetzgebung.[5]

Auch außerhalb des wissenschaftlichen Bereiches muss die vernunftgemäße freie persönliche Entfaltung einem jeden Menschen möglich sein, sodass dieser mündig werden kann. Das heißt, jedes Individuum muss die Gelegenheit zum Versuch, sich selbst aus seiner Unmündigkeit herauszuarbeiten, erhalten, um freies Denken wie Handeln zu erlernen und um bestenfalls mutig genug zu werden, seinen Verstand zu gebrauchen,[6] ganz im Sinne von Kants Worten: „ Sapere aude ![7].

Im Folgenden wird nun herausgearbeitet, was nach Hegel für eine gedeihende Aufklärung eines jeden Menschen nötig ist.

1.2 Vorbedingungen nach Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Für den Prozess der Aufklärung ist nach Hegel die Integration von Fehlern und Irrtümern notwendig. Diese sind unvermeidbare Bestandteile eines Lernprozesses und Vorbedingung für eine gelingende Aufklärung. Innerhalb des Lern- bzw. Forschungsprozesses wird Wissen und somit Orientierung geschaffen. Dabei werden Erkenntnisse über die Realität ermittelt. Somit muss auch der Glauben/ Aberglauben mit in die Aufklärungsentwicklung eingebunden werden. Damit findet eine qualitative Weiterentwicklung des Aufklärungsprozesses insofern statt, dass dieser nicht durch die Desintegration jener Faktoren, die der Entstehung von Aufklärung hinderlich sind, verkürzt wird. Gerade diese Faktoren bereichern diesen Prozess um weitere Perspektiven und ermöglichen die Gewinnung weiterer Erkenntnisse.[8]

Die vorbenannte Auffassung wird bekräftigt, indem Hegel argumentiert, dass die Aufklärung überhaupt erst mit dem Gegenstand, mit welchem sie sich befasst, an Gehalt/ Inhalt gewinnt. Damit soll gezeigt werden, dass Aufklärung erst stattfinden kann, wenn diese mit Problematiken, Gegenständen angereichert und innerhalb des Aufklärungsprozesses darüber reflektiert wird. Wichtig ist dabei auch die kritische Betrachtung des Verlaufs der Aufklärung und des daraus entstandenen Wissens. Das heißt, die aus der Aufklärung hervorgehenden Erkenntnisse müssen kritisch bzw. selbstkritisch reflektiert werden. Auf eine solche Weise werden optimale Bedingungen für die Entstehung von Aufklärung erzeugt.[9]

Diese Art des Prozesses der Aufklärung führt außerdem zu einer vernünftigen Orientierung, weil jener Prozess der Wahrheitsentwicklung/ Erkenntnisgewinnung nicht einseitig stattfindet, die kritische Betrachtung nicht nur auf für die Aufklärungsentstehung förderliche Voraussetzungen gerichtet ist. Darin zeigt sich der allgemeine bzw. allumfassende Charakter des Begriffs der Aufklärung. Aufklärung ist nach Hegel allgemein.[10]

Um diesen allgemeinen Charakter des Verständnisses von Aufklärung zu bewahren, ist es erforderlich, dass sich die Menschen in Gemeinschaft und im Austausch miteinander der Wissensermittlung sowie der Prüfung des Wissens widmen.[11] Sonst bestünde die Gefahr, dass die Aufklärung zu unreflektiertem Geschwätz sowie der Übernahme von überkommenen und dogmatischen Wissens- und Glaubenssätzen verkommt.

Das folgende Kapitel wird sich nun mit gemeinsamen und unterschiedlichen Aspekten hinsichtlich der Darstellung des Begriffs von Aufklärung nach Kant und Hegel befassen.

2. Vergleich beider Positionen

Gemäß der beiden Philosophen zeichnet einen aufklärten Menschen aus, dass er insoweit orientiert/ gebildet ist, um mündig genug zu sein, also entsprechend fähig zu sein, sich seines eigenen Verstandes ohne Hilfe eines Anderen zu bedienen, d. h., selbstständig denken, urteilen und handeln zu können. Dies heben Kant und Hegel als die zentrale Funktion der Aufklärung in besonderem Maße hervor.

Um die Entstehung der Aufklärung zu unterstützen, ist es sowohl nach Kant als auch nach Hegel wichtig, über die eigene subjektive Erfahrung hinaus zu gehen und sich zwecks des Einbindens mehrerer Perspektiven gemeinschaftlich mit anderen der Gewinnung von Erkenntnissen zu widmen.

Im Zuge dieser Untersuchung ist für beide Philosophen das anschließende Zusammenfügen der einzelnen Wissensbestandteile zu einem Ganzen, die Verortung des Wissens in der Welt, ebenfalls ein unbedingter Bestandteil des Aufklärungsprozesses.

Auch das Kritisieren bisheriger Erkenntnisse sowie des Prozesses der Aufklärung ist dabei zur Erzeugung einer qualitativen Aufklärung von enormer Bedeutung.

Im Rahmen dieses Vergleichs soll an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass für Kant eine wichtige Bedingung für die Entstehung von Aufklärung ist, dass es jedem Menschen möglich sein muss, seine Vernunft/ sein Erkenntnisvermögen frei gebrauchen zu können bzw. nach eigenem moralischen Ermessen urteilen zu dürfen, unabhängig von der jeweils vorherrschenden moralischen Konstitution seiner Mitmenschen oder Verfasstheit seines Staates.

Für das Erkenntnisvermögen von Menschen ist es freilich eine Bereicherung bzw., wie Hegel dies besonders hervorhebt, eine qualitative Weiterentwicklung, wenn Menschen ihre und auch fremde Irrtümer, Vorurteile insofern beim Nachdenken mit einbeziehen/ integrieren, um daraus für die weitere Erkenntnisentwicklung zu lernen sowie das eigene Bewusstsein zu erweitern und mit neuen Sichtweisen anzureichern. Das Abweisen von Fehlern und Vorurteilen würde gleichzeitig zu einem Rückschlag der Aufklärung führen.

Zusammenfassung und abschließende Betrachtungen

Abschließend und diese Hausarbeit resümierend, bleibt festzustellen, dass Irrtümer und Vorurteile nie gänzlich beseitigt werden können, auch nicht durch die Wissenschaft. Fehler und Vorurteile sind unvermeidbar und, abgesehen davon, wichtig für den eigenen sowie den wissenschaftlichen Lernprozess. Die Aufklärung muss sie sich zum Gegenstand machen, um sich im positiven Sinne weiterzuentwickeln.

Durch neue Erkenntnisse wird dieser Prozess des Lernens fortgeführt. Die bisherigen Erkenntnisse werden integriert und erweitert/ auf einer höheren bzw. qualitativ besseren Stufe aufgehoben. Das Verwerfen älterer/ bisheriger Erkenntnisse zugunsten von neuem Wissen wäre nach Hegel eitel und entspräche außerdem nicht dem Begriff der Aufklärung. Im Sinne des Begriffs der Aufklärung ist es daher wichtig, stets zu berücksichtigen, dass bisherige Erkenntnisse sich verändern können und erweiterbar sind, unabhängig von den existierenden Meinungen oder Dogmen.

In dieser Hausarbeit habe ich versucht, das Wesentliche in Bezug auf mein Thema herauszuarbeiten und prägnante Gemeinsamkeiten sowie Differenzen bezüglich beider Ansichten, von Kant und Hegel, darzustellen, was angesichts der Komplexität und Dichte der verwendeten Lektüre eine Herausforderung für mich war.

Literaturverzeichnis

Immanuel Kant: Schriften zur Anthropologie, Geschichtsphilosophie, Politik und Pädagogik 1, 1. Auflage, suhrkamp taschenbuch wissenschaft, Frankfurt am Main 1977, S. 53 – 64.

G. W. F. Hegel: Phänomenologie des Geistes, 1. Auflage, suhrkamp taschenbuch wissenschaft, Frankfurt am Main 1986, S. 398 – 430.

Arnim Regenbogen, Uwe Meyer (Hg.): Wörterbuch der philosophischen Begriffe, Hamburg: Felix Meiner Verlag, 2013: S. 704 - 705.

Protokoll zur 12. Veranstaltung: Die Aufklärung

Datum: 15.07.2015

Nach Hegel ist für die Aufklärung wesentlich, dass sie allgemein ist, d.h., verallgemeinernd im Sinne von überblicksartig Wissen vermittelnd. Dies beinhaltet auch die Verortung des Wissens in der Welt bzw. die Inbezugsetzung des Wissens zur Welt. Des Weiteren sind Aufklärung und reine Einsicht dasselbe, also das Allgemeine.

Hegel führt weiter aus, dass sich die Aufklärung gegen den Glauben richtet, weil der Glauben gegen die Vernunft und Wahrheit gerichtet ist. Sein Inhalt entspricht nicht der Realität und ist somit unvernünftig, denn nur das Vernünftige ist das Wahre. Daher stellen sich Gläubige ihrem eigenen Erkennen, dessen was wirklich ist, mittels ihres Glaubens entgegen und unterliegen dem Aberglauben und Irrtum.

Hegel schreibt diesbezüglich von einer unaufgeklärten Masse, die dem Aberglauben und dem Irrtum unterliegt, weil diese von einer Priesterschaft in Bezug auf das was real ist betrogen wird und eine fiktive Welt präsentiert/ gepredigt bekommt. Unaufgeklärt ist die Masse somit wegen mangelndem wahren Wissens über die Welt und ist daher nur unzureichend vermögend/ dazu in der Lage, ihre tatsächlichen Lebensumstände, und -möglichkeiten zu begreifen.

Der Glauben hält die Masse in diesem unreflektierten bzw. unkritischen Zustand und somit im Irrtum, in einer Fiktion. Denn nur das begrifflich Reflektierte ist das Wahre. Da der Inhalt des Glaubens nur durch sich selbst begründet ist, ist dieser nicht nachweisbar, nicht wahr, begrifflich nicht nachvollziehbar. Somit unterliegt auch die Priesterschaft einem Irrtum und Aberglauben.

Die Aufklärung distanziert sich von Unwahrheiten und Vorurteilen und somit vom Glauben. Aber sie ist nach Hegel nicht frei davon. Das heißt, sie kämpft gegen sich selbst, wenn sie gegen den Glauben vorgeht und schließt sich selbst aus, wenn sie sich gegen den Glauben verwehrt und bezeichnet sich somit selbst als Irrtum und Lüge.

Um die Aufklärung aber auf eine höhere, weiterentwickelte Stufe aufzuheben, müssen in dieser Fehler und Irrtümer integriert werden, somit auch der Glauben/ Aberglauben. Damit ist im Rahmen der Aufklärung eine kritische Auseinandersetzung mit dem Glauben/ Aberglauben, den Fehlern und Irrtümern gemeint. Durch die kritische Betrachtung des Glaubens wird der Wahrheitsfindung und somit der Aufklärung gedient, der Glaube wird folglich in der Wahrheit und damit in der Aufklärung aufgehoben.

Aber auch die Aufklärung muss kritisiert und zum Gegenstand kritischer Betrachtung gemacht werden, um diese qualitativ weiterzuentwickeln. Die Aufklärung entwickelt sich nur durch kritische Reflexion weiter bzw. gewinnt erst dadurch an Inhalt/ Gehalt, wenn sie sich etwas zum Gegenstand macht. Das heißt, die Aufklärung ist an sich inhaltsleer und muss sich erst, mittels der Betrachtung eines Gegenstandes, von einer inhaltsleeren Einsicht zur begreifenden Einsicht entwickeln. Dies wird nach Hegel die Genesis der Aufklärung genannt.

Sobald die Aufklärung unter den Menschen Einzug gefunden hat bzw. beginnt, sich unter diesen zu verbreiten, kann sie nicht mehr verleugnet und abgewehrt werden. Das heißt, sie ist unumkehrbar. Hegel vergleicht diesen Prozess mit der Verbreitung einer ansteckenden Krankheit im menschlichen Körper. Wie die Krankheit ist auch die Aufklärung erst nach Ansteckung mit dieser für das menschliche Bewusstsein wahrnehmbar. Erst im aufgeklärten Zustand begreift ein Mensch und gewinnt eine Vorstellung davon, was es bedeutet, unaufgeklärt bzw. ungebildet zu sein.

Gemäß Hegels Ausführungen ist der aufgeklärte Zustand ein unbefriedigtes Sehnen danach, stets die Welt verstehen zu wollen und somit ewig auf der Suche nach Wissen zu sein sowie die beständige kritische Analyse/ Prüfung des erlangten Wissens.

[...]


[1] Vgl. I. Kant: Schriften zur Anthropologie, Geschichtsphilosophie, Politik und Pädagogik 1, S. 53.

[2] Ebd., S. 54, 55.

[3] Arnim Regenbogen, Uwe Meyer (Hg.): Wörterbuch der philosophischen Begriffe, S. 705.

[4] Vgl. I. Kant: Schriften zur Anthropologie, Geschichtsphilosophie, Politik und Pädagogik 1, S. 58, 59.

[5] Ebd., S. 60.

[6] Vgl. I. Kant: Schriften zur Anthropologie, Geschichtsphilosophie, Politik und Pädagogik 1, S. 54, 60.

[7] I. Kant: Schriften zur Anthropologie, Geschichtsphilosophie, Politik und Pädagogik 1, S. 53.

[8] Vgl. G. W. F. Hegel: Phänomenologie des Geistes, S. 409.

[9] Ebd., S. 405.

[10] Vgl. G. W. F. Hegel: Phänomenologie des Geistes, S. 401.

[11] Ebd., S. 416.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Aufklärung bei Kant und Hegel
Hochschule
Universität Leipzig  (Kulturwissenschaften)
Veranstaltung
Kulturphilosophie
Note
1,3
Autor
Jahr
2015
Seiten
10
Katalognummer
V351311
ISBN (eBook)
9783668376649
ISBN (Buch)
9783668376656
Dateigröße
449 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aufklärung, Kant, Hegel, Bildung
Arbeit zitieren
Doreen Simon (Autor), 2015, Aufklärung bei Kant und Hegel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351311

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