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Aufbau, Ziele und Bestandteile eines Businessplans. Ein theoretischer Überblick

Title: Aufbau, Ziele und Bestandteile eines Businessplans. Ein theoretischer Überblick

Research Paper (undergraduate) , 2016 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Matthias Siebenhüner (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Aus der US-Gründerszene wird gern folgender Satz zitiert: „They don’t plan to fail. They fail to plan.“ Das Wortspiel lässt sich leider nicht direkt ins Deutsche übersetzen. Sinngemäß aber heißt es, dass es nicht geplant ist, zu scheitern. Das Scheitern liegt vielmehr darin, nicht zu planen. Diese Aussage hat bis heute nichts an Aktualität verloren. Egal, ob Unternehmensneugründer, Nachfolger eines ausscheidenden Inhabers oder ob innerhalb eines bestehenden Unternehmens einer Innovation zum Durchbruch verholfen werden soll: Ohne ausreichende Planung, also der Erstellung eines Businessplans, ist Erfolg möglich.

Aufgrund der immer weiter zunehmenden Globalisierung von unternehmerischen Aktivitäten und Internationalisierung der Kapitalmärkte sind die Anforderungen an das interne und externe Unternehmensreporting gestiegen. Hier nimmt die Berichterstattung über zukünftige Chancen und Risiken einen herausragenden Stellenwert ein. Vor diesem Hintergrund muss die Publizitätspolitik eines Unternehmens darauf ausgerichtet sein, die übermittelten Informationen so zu gestalten, dass sich die Adressaten wie Anteilseigner, Investoren, Lieferanten, Kreditgeber, Arbeitnehmer, Finanzämter, Analysten und Öffentlichkeit, also den sogenannten Stakeholdern, im Sinne der gesetzten Unternehmensziele verhalten.

Der Businessplan stellt in diesem Zusammenhang ein unabdingbares Reportinginstrument dar, mit dessen Hilfe wesentliche qualitative und quantitative Unternehmensinformationen im Hinblick auf bestehende Wachstums- und Risikopotenziale, über die Ergebnisse von Jahresabschluss und Lagebericht hinaus, in verdichteter Form vor allem gegenüber Kapitalgebern dokumentiert werden. Die hier vorliegende Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über Ziele, Konzepte und Instrumente eines wirkungsvollen Businessplans.

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Grundlagen

1.1 Was ist ein ein Businessplan?

1.2 Betrachtungen zur Geschichte des Businessplan

2. Ziele und Aufgaben eines Businessplans

2.1 Ziele

2.2 Zielgruppen

3. Bestandteile und Inhalt eines Businessplans

3.1 Executive Summary

3.2 Geschäftsmodell

3.3 Zielmarkt

3.4 Ziele und Strategien

3.5 Leistungs- und Produktportfolio

3.6 Marketing und Vertrieb

3.7 Management Personal und Mitarbeiter

3.8 Chancen und Risiken

3.9 Finanzplanung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung des Businessplans als strategisches Instrument für Unternehmensgründungen und bestehende Firmen, um Geschäftsvorhaben strukturiert zu planen, Risiken zu bewerten und externe Kapitalgeber von der Zukunftsfähigkeit des Vorhabens zu überzeugen.

  • Grundlegende Definition und historische Entwicklung des Businessplans
  • Differenzierung interner und externer Funktionen des Planungsdokuments
  • Analyse der wesentlichen inhaltlichen Bestandteile eines Businessplans
  • Bedeutung der strategischen Ausrichtung und Finanzplanung
  • Methoden zur Identifikation und Bewertung von Chancen und Risiken

Auszug aus dem Buch

3.8 Chancen und Risiken

Alle unternehmerischen Initiativen sind mit Chancen und Risiken verbunden. Diese sind sowohl im Unternehmen selbst als auch im Unternehmensumfeld zu finden. Bei den Chancen ist zu erläutern, welche zusätzlichen Erfolgspotenziale in der unternehmerischen Initiative stecken und unter welchen Bedingungen diese realisiert werden können. Zukünftige Wachstumschancen sind ebenso zu erwähnen wie außergewöhnliche Geschäftsmöglichkeiten. Als Risiken können Ereignisse bezeichnet werden, die sich negativ auf den Unternehmenswert auswirken. Je höher die Risiken eines Unternehmens, desto höher sind dessen Kapitalkosten (Nagl 2014, S. 57).

Nach Nagl (2014, S. 57) lassen sich die folgenden Risikoarten unterscheiden:

Umfeldrisiken können beispielsweise durch neue Gesetzgebungen oder sich verändertes Wettbewerberverhalten auftreten.

Operative Risiken und Ereignisrisiken können im Tagesgeschäft auftreten, wie z.B. technisches oder menschliches Versagen oder Naturkatastrophen.

Kreditrisiken entstehen durch nicht beglichene Forderungen.

Um zu zeigen, dass eventuelle Risiken kalkulierbar und kontrollierbar sind, sind im Business-/Geschäftsplan basierend auf der Schilderung möglicher Szenarien zu ergreifende Aktivitäten und Gegenstrategien darzustellen. So wird anhand der Szenario Technik nicht nur ein einzelnes Bild der Zukunft dargestellt, sondern es werden bewusst mehrere Szenarien mit alternativen Rahmenbedingungen beschrieben (siehe. Ziel der Szenario Technik ist es, eine fundierte Analyse der Ist-Situation wiederzugeben und mögliche Entwicklungen in Form von Szenarien darzustellen. In der Praxis setzt sich immer stärker eine Chancen-Risiken-Analyse in Form von Szenarien durch (Nagl 2014, S. 57).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit einer soliden Planung für den unternehmerischen Erfolg und definiert den Businessplan als unverzichtbares Instrument für das interne und externe Reporting.

1. Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Begriff Businessplan und gibt einen historischen Abriss über dessen Entwicklung vom strategischen Planungsinstrument hin zum Standard in der Gründungsphase.

2. Ziele und Aufgaben eines Businessplans: Hier werden die internen und externen Funktionen des Businessplans erörtert, wobei insbesondere die Bedeutung für das Controlling und die Kommunikation mit Stakeholdern hervorgehoben wird.

3. Bestandteile und Inhalt eines Businessplans: Dieser Hauptteil bietet eine detaillierte Übersicht der strukturellen Elemente eines Businessplans, von der Executive Summary bis zur Finanzplanung.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein professioneller Businessplan als zentrales Management-Instrument zur Steuerung dient und maßgeblich zur Vermarktung des Geschäftsvorhabens beiträgt.

Schlüsselwörter

Businessplan, Unternehmensgründung, Strategie, Finanzplanung, Chancen und Risiken, Stakeholder, Geschäftsmodell, Marketing, Vertrieb, Controlling, Unternehmensreporting, Wettbewerbsvorteile, Zielmarkt, Managementkompetenz, Rentabilität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Struktur, Ziele und wesentlichen Bestandteile eines Businessplans und beleuchtet dessen Rolle als strategisches Planungs- und Kommunikationsinstrument.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung, die verschiedenen Funktionen für interne und externe Zielgruppen, die inhaltliche Ausgestaltung sowie die Risikobewertung mittels Szenariotechnik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen umfassenden Überblick darüber zu geben, wie ein Businessplan aufgebaut sein muss, um sowohl das Management bei strategischen Entscheidungen zu unterstützen als auch Kapitalgeber zu überzeugen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Konzepte und Definitionen zur Businessplan-Erstellung, ergänzt durch die Darstellung gängiger Management-Tools.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die konkreten Bestandteile eines Businessplans, darunter das Geschäftsmodell, die Markt- und Strategieanalyse, die Produktportfolio-Beschreibung sowie die Finanzplanung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Businessplan, Strategie, Finanzplanung, Stakeholder, Wettbewerbsvorteile und Unternehmenscontrolling.

Welche Rolle spielt das Geschäftsmodell innerhalb des Businessplans?

Das Geschäftsmodell bildet laut Arbeit das Kernstück, da es die Geschäftsidee und die Art und Weise der Wertschöpfung veranschaulicht und Antworten auf grundlegende Fragen zur Marktpositionierung gibt.

Warum ist die Finanzplanung für das Fazit der Arbeit so bedeutsam?

Die Finanzplanung ist der Abschluss, der alle qualitativen Strategien in konkrete Zahlen übersetzt und somit die wirtschaftliche Tragfähigkeit und Zukunftssicherung des Unternehmens dokumentiert.

Wie wird in der Arbeit der Umgang mit Risiken bewertet?

Der Autor empfiehlt eine Szenario-Technik (Best, Most Likely und Worst Case), um Risiken als kalkulierbar darzustellen und entsprechende Gegenstrategien proaktiv zu entwickeln.

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Details

Title
Aufbau, Ziele und Bestandteile eines Businessplans. Ein theoretischer Überblick
College
University of Applied Sciences Bremerhaven
Course
Organisationstheorie
Grade
1,7
Author
Matthias Siebenhüner (Author)
Publication Year
2016
Pages
19
Catalog Number
V351363
ISBN (eBook)
9783668383654
ISBN (Book)
9783668383661
Language
German
Tags
Entrepreneurship Unternehmensgründung Businessplan
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Matthias Siebenhüner (Author), 2016, Aufbau, Ziele und Bestandteile eines Businessplans. Ein theoretischer Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351363
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