Konservatismus als Bindeglied zwischen Theorie und christlich-demokratischer Politik? Inwieweit ist die CDU eine konservativ-gebundene Partei?


Essay, 2016
28 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Forschungsstand

Revolution und Konservatismus

Gibt es eine konservative Theorie?

Politik und Religion nach Jürgen Habermas

Religiosität, christliche Glaubenslehre und Konservatismus

Christliche Lehre, Konservatismus und die CDU

Schlussbetrachtung

Thesen

Zum Autor

Einleitung

Der Soziologe Alfred Martin schreibt, dass alles, was mit konservativen Denkansätzen zu tun hat im Grunde genommen irrational sei. Einen deutlichen Schritt weiter geht der polnische Philosoph Leszek Kolakowski mit seiner These, dass der Konservatismus in seiner Struktur einer natürlichen Grundform der politischen Theorien und Ideologien wenig entspreche, eher wohl dem Versuch einer Versachlichung.1

Im Zusammenhang mit der aktuell viel diskutierten Frage, wie konservativ die CDU in Deutschland ist oder n o c h ist, stellt sich eine weitere: Gibt es eine konservative Ideologie im Sinne eines revolutionären Begriffs? Zur Klärung sollen hier zunächst wesentliche Aspekte des Begriffs „Revolution“ erläutert werden, dann soll der Terminus „Konservativismus“ näher beleuchtet werden. Die Frage, welche Bedeutung Konservatismus in der CDU hat, wird zum Schluss Gegenstand der Betrachtung sein.

Forschungsstand

Zu diesem Themenkomplex gibt es auf den ersten Blick sehr wenig Literatur, was auch zeigt, dass das Themengebiet in der Frage, ob es eine konservative Ideologie gibt, sehr selten aufgegriffen wurde. Ein wesentlicher Beitrag dazu stammt von dem Politologen Gerd-Klaus Kaltenbrunner, der sich über mehrere Dekaden hinweg mit dem Thema Konservatismus und konservative Ideologie beschäftigt hat. In seinem Buch „Der schwierige Konservatismus - Definitionen, Theorien, Porträts“ versucht der selbst als konservativ geltende Politikwissenschaftler eine Theorie für den Begriff Konservatismus zu entwickeln, wobei er gleichzeitig die essentielle Frage stellt, ob man dem Christentum angehören muss, um sich konservativ nennen zu können.

Ein weiteres wesentliches Werk, das sich mit der vorangehenden Frage tiefgründiger auseinander setzt, ist das Buch des Regensburger Theologen Franz Klüber, der sich mit der katholischen Soziallehre und dem demokratischen Sozialismus beschäftigt. Hier wird auf die wesentlichen Grundlagen der katholischen Soziallehre eingegangen, vor allem auf die grundlegenden Prinzipien dieser Lehre, nämlich das Personenprinzip, das Solidaritätsprinzip und das Subsidiaritätsprinzip. Wiederzufinden sind diese Prinzipien auch in dem Buch „ Christentum und Sozialismus in der frühen CDU - Grundlagen und Wirkungen der christlich- sozialen Idee in der Union 1945-1949“ des Philosophen, Politologen und Theologen Rudolf Uertz. Dabei richtet er sein Augenmerk besonders auf das Sozialprinzip und das Subsidiaritätsprinzip der christlichen Soziallehre in den einzelnen Programmatiken der CDU.

Revolution und Konservatismus

1. Revolution und der Freiheitsbegriff

Hannah Arendt schreibt: „Schließlich dürfen wir uns nicht verhehlen, dass die meisten sogenannten Revolutionen es nicht nur nicht zu einer echten Gründung der Freiheit, einer constitutio libertatis, bringen, sondern nicht einmal imstande sind, den Völkern die „Segnungen“ einer in ihrer Macht „beschränkten Regierung“ , also eines Rechtsstaats, zuteilwerden lassen.“2 Somit setzt Hannah Arendt den Terminus Revolution in eine Divergenz zu der Verfasstheit eines Staates nach einer politischen Umwälzung. Die Revolution als Magna Charta für die politische Systemveränderung oder gar einen Ideologiewandel sieht sie als die unabhängige Variable zu einer Freiheitsordnung.3 Eine constitutio libertatis entsteht also nicht ex ante aus der revolutionären Umwälzung heraus, sondern muss sich aus dem gesellschaftlichen Geflecht selbst entwickeln werden. Damit stimmen auch die grundsätzlichen Annahmen überein, dass der Rechtsstaat in seinem bürgerlichen Definitionsmodus sich nicht nur von Zwangsherrschaft unterscheidet, sondern dass der bürgerliche Rechtsstaat erst manifestiert werden muss, mit all seinen Elementen, um überhaupt bestehen zu können. Das bedeutet aber auch, dass der Revolutionsbegriff das entsprechende staatliche Ordnungssystem in sich trägt.4

Somit setzt Freiheit das politische Ordnungssystem mit seinen ideologischen Faktoren und damit die bürgerliche Beteiligung voraus. Aus der Freiheit entspringt demnach auch der ideologische Konflikt. Damit sind die Institutionen der Freiheit auch immer die Fundamente der ideologischen Auseinandersetzung. Demzufolge hängt der Begriff der Revolution mit zwei wesentlichen, ja fundamentalen Grundsätzen zusammen.5 Zunächst mit der Haltung, dass eine jede Revolution das Ideal in sich birgt, eine neue staatlich-politische Ordnung zu manifestieren, und zum anderen, diese Ordnung auch in gewisser Weise zu stabilisieren und zu konservieren.6 Zumeist läuft dieser Prozess aber in eine entgegengesetzte Richtung. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Versuch des revolutionären Neuanfangs meistens in einem politischen Chaossystem endet.7 Die Hinterlassenschaft einer Revolution ist demnach immer verbunden mit der Frage, wer diese Hinterlassenschaft dann übernimmt.8

2. Revolution und staatliche Ordnung

Das bisher Gesagte führt zu der Erkenntnis, dass revolutionäre politische Umbrüche meist Ideologien entstammen, die über das Wohl und Wehe der Neuordnung des politischen Systems entscheiden wollen. Damit sind die ideologischen Verflechtungen in einem Staatssystem immer auch der Motor für die politische Ausrichtung.9 Somit lässt sich keinesfalls verleugnen, dass unser politischer Wortschatz unser politisches Universum, letztendlich aus den revolutionären Umbrüchen und Umwälzungen des 18. wie 19. Jahrhunderts entsprang.10 Diese Terminologie verlangt damit eine Auseinandersetzung mit der eigenen gedanklichen Ausrichtung, also bspw. konservativ oder liberal zu sein bzw. reaktionär oder fortschrittlich.11 Das heißt, das politische Denkgebäude des Individuums entwickelt sich durch die revolutionären Prozesse, so dass jeder ideologische Gegensatz je eine der zwei Seiten der Medaille abbildet. Erst mit dem Ende eines revolutionären Prozesses, der aus ideologischen Fragmenten entstand, vervollkommnen sich die ideologischen Ansätze der Revolution zu absoluten politischen Gegensätzen, die bis in eine tiefe Gegnerschaft münden können.12

Da Revolutionen zumeist scheitern, bleiben die ideologischen Ausrichtungen in Gänze bestehen und wandeln sich nur in sehr geringem Ausmaß. Allerdings bringen die Ideologien erst mit den Revolutionen die Freiheitsrechte hervor, um die ideologischen Fundamente eines Staatssystems zu schützen und über die Veränderung der Ideologien ggf. selbst mitbestimmen zu können.13 Damit sind die ideologischen Ausrichtungen in einem politischen Ordnungssystem mit oder ohne revolutionären Umbruch immer auch der Stabilisator des Gesellschaftssystems an sich.14 Wanken die ideologischen Sichtweisen, dann wankt auch jedes politische Ordnungsmuster.15 Somit können die Freiheitsrechte durch Erkämpfen in einer politischen Umbruchssituation nur bestehen bleiben, wenn sie durch die Gesellschaft ideologisch flankiert werden. Ideologische Gegensätze können deshalb sowohl Motor als auch Stabilisator eines revolutionären Umbruchs sein. Dies heißt auch, dass das Ende einer Revolution bzw. deren Institutionalisierung in ein politisches Ordnungsschema immer auch die Gefahr in sich trägt, dass die Infragestellung des neuen Staatssystems genau das ist, was auf kurze oder lange Sicht wieder zu einem revolutionären Ereignis führen muss.16 Letztlich sind somit die ideologischen Ausrichtungen in einem neufundamentierten System immer auch die Katalysatoren der Stabilität oder Instabilität eines politischen Ordnungsrahmens.

Gibt es eine konservative Theorie?

1. Konservatismus und Negativismus

Es ist interessant festzustellen, dass nach dem bisher Formulierten der Begriff des Konservatismus nicht nur gesellschaftlich negativ behaftet ist, sondern im Vergleich zu den Termini, bspw. Liberalismus und Kommunismus, kaum definitorisch behandelt wird. Noch irritierender erscheint der Umstand, dass eine konservative Ausrichtung als dem normalen Prozess der Geschichte zuwider laufend angesehen wird oder sogar als irrationale Wegweisung, da - so die Kritiker einer konservativen Theorie - wir in Zeiten des stetigen Wandels leben und schon allein deshalb jede konservative Grundhaltung absolut irrational sein müsse.17 Diese Kritiker führen auch aus, dass der Konservatismus ein anti- revolutionäres Programm mit sich bringe, das letztlich im Ordnungssystem der absoluten Diktatur enden müsse.18 So gesehen bleibt der Terminus des Konservatismus in seiner inhaltlichen Bedeutung in seinen belastenden sozioökonomischen, gesellschaftshistorischen Problemen verfangen. Gerade die beiden Weltkriege und auch sozioökonomische Umbrüche führten letztlich zu einer anti-konservativen Haltung und verbannten Elemente wie Tradition oder Kontinuität mehr denn je ins politisch-geistige Nirwana.19

2. Der Terminus Konservativismus und sein definitorischer Ursprung

Diese Erkenntnisse werden auch dann nicht relativiert, wenn man den Ursprung des Begriffs Konservatismus genauer zu bestimmen versucht. Der Terminus geht zurück auf das lateinische Wort conservare, bedeutet also bewahren oder aufrechterhalten.20 Deshalb ist der Begriff Konservatismus auch in seiner Definition und Bedeutung nur schwer zu fassen.

Die Verwendung des Begriffs allerdings ist sehr wohl nachzuvollziehen. Er stammt aus der Zeitschrift „Le Conservateur“ aus dem Jahre 1818 und wurde von Chateaubriand in Umlauf gebracht.21 Von Frankreich aus nahm der Begriff „Konservatismus“ dann seinen Weg durch ganz Europa bis nach Deutschland und England.22 Einer seiner eifrigsten Verfechter im 19. Jahrhundert war der Historiker Edmund Burke, der sein Plädoyer für eine konservative Theorie und Ideologie wie folgt zusammenfasste: „...that the idea of inheritance furnishes a sure principle of conservation, and a sure principle of transmission, without at all excluding a principle of improvement.“23 Damit wird deutlich, dass der Terminus Konservatismus also viel mehr ist als eine bloße Abstraktion, sondern Antriebskraft für eine fortschreitende gesellschaftliche Entwicklung. Chateaubriand vertrat im Frankreich des 19. Jahrhunderts keine reaktionäre Haltung. Wenn er im Le Conservateur von der Erhaltung eines Status- Quo-Prinzips sprach, so war damit nicht Erstarrung gemeint, sondern die Notwendigkeiten zur Erhaltung oder Weiterentwicklung einer „gesunden Lehre“. Was jedoch bedeutet der Begriff der „gesunden Lehre“ im Sinne des Konservatismusbegriffes?24 Hierzu unterteilt Gerd-Klaus Kaltenbrunner unsere Variable des Konservatismus in zwei unterschiedliche Gruppierungen:

Die erste Gruppe bezieht sich im Sinne des Terminus Konservatismus auf eine monarchistische Reaktion als Antwort auf die Französische Revolution. Man könnte auch sagen, der Konservativismus war die Anti-Revolution der politischen Umwälzungen des Jahres 1789, oder, wie Edmund Burke schrieb, es waren die „Reflections on the Revolution in France“.25 Somit ist die ideologische Denkweise des Konservativismus in seiner Wurzel, also seinem Ursprung nach, eine revolutionäre. Das absolutistische Regime kannte ja noch keine konservativ-ideologischen Grundhaltungen.26 Das Gottesgnadentum der Monarchie des 18. wie 19. Jahrhundert wurde durch den Konservatismus in der staatlichen Ordnungssystematik ersetzt.27 So denkt man zuallererst daran, dass eine konservative Grundordnung gleichzeitig auch immer eine ständische Ordnung mit sich führe.28 Diese Kategorie der Konservatismusbestimmung wird nicht nur von sozialistisch-marxistischen Theoretikern vertreten, sondern auch von rechtsgerichteten Theoretikern wie bspw. Karl Mannheim oder Gerhard Ritter.29 Aller Wahrscheinlichkeit nach wird diese Theorie wohl auch deshalb so gern ins Zentrum ideologisch entsprechend geprägter Reflexionen gerückt, weil sie jede konservative Theorie und Ideologie als überholt erscheinen lässt.

Gesellschaft gesammelt habe, weil er der oberste Garant der Wohlfahrt sei. Siehe hierzu: Edmund Burke: Betrachtungen über die Französische Revolution; in: Der Staat; hrsg. v. Rudolf- Weber Fas, Pfullingen 1977

Die zweite Gruppe der Konservatismusdefinition richtet sich gegen die oben formulierte und sieht den Begriff des Konservatismus als nicht historisch eingrenzbar.30 Konservatismus sei daher nicht durch den Stand der Klassen definiert, sondern der Terminus sei ein Universalbegriff, also ein auch zeitlich nicht zu definierender Begriff.31 Er bildet nach Kaltenbrunner also ein Werteraster als Ordnungsschemata ohne gesellschaftliche Standesbestimmung.32

Russell Kirk, ein us-amerikanischer Konservativer, erweitert den Begriff Konservativismus sogar noch etwas, indem er diesem Terminus religiöse, ökonomische, freiheitliche und rechtsdogmatische Faktoren zuspricht.33

All diese Definitionsansätze neigen dazu, den Ausdruck Konservativismus als neutralen und integren Begriff anzusehen und diesen quasi als Universalbegriff darzustellen. Allerdings zeigen sowohl der erste als auch der zweite Definitionsansatz gewisse Schwächen: Der erste, weil er zu sehr auf den Grundstrukturen des Feudalsystems aufbaut und damit umso obskurer wird, je mehr man sich zeitlich von diesem Feudalsystem entfernt, der zweite Definitionsansatz leidet an der wenig konkreten, viel zu allgemeinen und damit nahezu

beliebig erscheinenden Fassung des Begriffs.34 Besonders der zweite Definitionsversuch führt zu dem Problem, dass nach ihm Elemente des Konservativismus auch von anderen politischen Richtungen und Theorien akzeptiert werden können - und auch umgesetzt worden sind.35 Somit scheitert eine globale Konservatismuserklärung schon daran, dass sie in einem Schwarz-Weiß-Muster verhaftet bleibt, nach dem Motto: „Wer für die Definition ist, gehört zu den Konservativen, wer nicht, fällt aus diesem Raster heraus“. Festhalten muss man allerdings - und dies gerade im Sinne des ersten Erklärungsansatzes - dass es auch schon vor 1789 konservative Grundhaltungen gegeben hat, wie bspw. Martin Greiffenhagen belegt.36

[...]


1 Gerd-Klaus Kaltenbrunner: Der schwierige Konservatismus: Definitionen, Theorien, Porträts- zitiert hier Alfred Martin und Leszek Kolakowski, München 1975; S. 81 ff.

2 Hannah Arendt: Über die Revolution, deutschsprachige Ausgabe: München 1965; S. 281

Anmerkung: Chalmers Johnson verweist in seinem 1971 erschienenen Werk „Revolutionstheorie“ darauf hin, dass im Grunde genommen Revolutionen für soziale Gebilde eher ungewöhnlich sind. Soziale Organisationsmuster seien eher auf die Minimierung von Gewalt ausgerichtet, also müsse es Faktoren geben, die zu einer Fragmentierung der Gesellschaft führen. Siehe hierzu auch: R. R. Palmer: Demokratische Revolution, Frankfurt am Main 1970

3 Ebd: S. 34 ff.

4 Ebd: S. 37 f.; Niklas Luhmann verweist darauf, dass sich im neuzeitlichen Staats- und Rechtsdenken erst eine Wandlung im gesellschaftlichen Sinne vollziehen musste, sowohl revolutionär wie auch evolutionär, in der Form, dass es einerseits um die Frage von Bestandserhaltung- oder Bestandsmehrung der Staatsmacht ging, also hin zur Staatstechnokratie, andererseits um die Neufassung der Lehre von der konservativ-traditionellen zu einer funktionalen Verfassung, geprägt durch die Veränderung des Naturrechts hin zur kantianischen Vernunftlehre, sowie auch die Umstrukturierung der politischen Machtverhältnisse durch die Manifestierung der politisch gewollten Gewaltenteilung.

5 Ebd. S. 41 f.

6 Ebd. S. 52 f.

7 Ebd. S. 54 ff. Johnson Chalmers sieht in den gewalttätigen Umstürzen die Negierung der sozialen Struktur. Ernst Schulin verweist bspw. darauf, dass die Französische Revolution dadurch zum Chaos und Schrecken beitrug, dass sie durch vielfältige bestehende Faktoren ausgelöst wurde. So wurde zum einen das Bürgertum mit seinen Wirtschaftsvorstellungen von der Krone im Stich gelassen, zum anderen waren die Bauern mit den Frondiensten nicht mehr einverstanden. Hierbei negierten beide Seiten zur selben Zeit in radikaler Weise das vorherrschende innere Machtgefüge. Siehe hierzu: Ernst Schulin: Die Französische Revolution; München 1988

8 Chalmers Johnson: Revolutionstheorie; Köln 1971; S. 15 f.

9 Hannah Arendt: Über die Revolution; deutschsprachige Ausgabe München 1965; S. 77

10 Ebd. S. 26 f.

11 Ebd. S. 287 f.

12 Ebd.

13 Ebd. S. 287/288

14 Ebd. S. 288

15 Ebd.

16 Ebd. S. 298/299: Chalmers Johnson verweist darauf, dass eine Revolution zur Neubildung einer staatlichen Struktur nach Aristoteles meist mehrere Kategorien umfasst. Meist aber entspringt diese aus der strukturellen sozialen Unzufriedenheit.

17 Gerd Klaus-Kaltenbrunner: Der schwierige Konservatismus, Definitionen, Theorien, Porträts; München 1975, S. 14. ff.

18 Ebd. S. 15 f.

19 Ebd. S. 16/17 Das Problem, welches hier spezifiziert wird, ist der Umstand, dass der Nationalsozialismus für sich in Anspruch genommen hat, eine konservative Revolution durchgeführt zu haben. Siehe hierzu auch: Hermann Rauschning: Die Revolution des Nihilismus; Zürich 1964, 2. Ausg. Originalausgabe 1938

20 Ebd. S. 18 f.

21 Ebd.

22 Ebd.

23 Gerd-Klaus Kaltenbrunner zitiert Edmund Burke; S. 18 f. Edmund Burke hat eine sehr starre, traditionelle Sichtweise vom Staat. Er geht davon aus, dass sich ein Staat nicht transformieren dürfe, der alle Erfahrung der

24 Ebd. S. 18/19

25 Ebd. S. 19 f.

26 Ebd. S. 19/20.

27 Ebd. Deshalb unterscheidet auch Carl Schmitt den Begriff des Politischen eindeutig von dem des Staates. Der Staat und seine jeweilige Ordnung durchdringe nämlich die Struktur der Gesellschaft und umgekehrt. Indes die Politik sich nach Kriterien des menschlichen Handelns ausrichtet, so. z.B. nach ökonomischen Handlungselementen. Siehe hierzu: Carl Schmitt: Der Begriff des Politischen; in: Der Staat; hrsg. v. Rudolf- Weber Fas, Pfullingen 1977.

28 Ebd.

29 Ebd.

30 Ebd. S. 21 f.

31 Ebd.

32 Ebd.

33 Ebd. S. 22 f.

34 Ebd. S. 23.

35 Ebd. S. 23-25.

36 Ebd.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Konservatismus als Bindeglied zwischen Theorie und christlich-demokratischer Politik? Inwieweit ist die CDU eine konservativ-gebundene Partei?
Autor
Jahr
2016
Seiten
28
Katalognummer
V351408
ISBN (eBook)
9783668380141
ISBN (Buch)
9783668380158
Dateigröße
567 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Dieser Essay ist dem Justizminister des Landes Baden-Württemberg Herrn Guido Wolf, der Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Frau Katrin Schütz, CDU-Landesvorsitzenden von Rheinland-Pfalz Frau Julia Klöckner und der gesamten CDU Landtagsfraktion von Baden-Württemberg gewidmet.
Schlagworte
CDU, Konservatismus, konservative Theorie
Arbeit zitieren
Ilya Zarrouk (Autor), 2016, Konservatismus als Bindeglied zwischen Theorie und christlich-demokratischer Politik? Inwieweit ist die CDU eine konservativ-gebundene Partei?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351408

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Konservatismus als Bindeglied zwischen Theorie und christlich-demokratischer Politik? Inwieweit ist die CDU eine konservativ-gebundene Partei?


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden