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Die Bedeutung des Just-in-time-Prinzips für die Beschaffungslogistik in produzierenden Unternehmen

Titel: Die Bedeutung des Just-in-time-Prinzips für die Beschaffungslogistik in produzierenden Unternehmen

Hausarbeit , 2016 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Zeit ist Geld“, sagt der Volksmund. In Bezug auf die Globalisierung und die damit stark zunehmende Beschleunigung von Handel und Entwicklung von Technik trifft dies auch auf die Logistik von produzierenden Unternehmen zu. Durch die Globalisierung entstehen ständig neue Technologien, die der Bevölkerung enorme Zeitersparnisse bringen, wie zum Beispiel das Auto, die Waschmaschine, der Computer oder der Föhn. Jedoch entwickelt der Mensch aus der gewonnen Zeit mehr und mehr eine Raum, in dem er sich der Zeit anpasst und sie für neue Dinge verwendet. Dies hat folglich auch Auswirkungen auf die Ökonomie, indem immer mehr in immer weniger Zeit erwirtschaftet werden muss.

Dank der Globalisierung entwickeln sich auch immer größer werdende Transportentfernungen und der Austausch von Waren und Dienstleistungen über den kompletten Globus nimmt rasend schnell zu. Unternehmen richten sich auf internationalen Absatz- und Produktionsmärkten aus. Sie werden sogenannte global player. Alles muss schneller werden, darf jedoch nicht viel kosten, um mit weltweiten Wettbewerbern mithalten zu können. Folglich werden Produktionen in Niedriglohnländer verlagert, wofür wiederum entsprechende Transportpotentiale geschaffen werden müssen. Mit der wachsenden Globalisierung werden auch die Logistik-Unternehmen stark unter Druck gesetzt. Es gilt Terminzuverlässigkeit, Liefertreue, Lieferbereitschaft, Flexibilität, hohem Servicegrad und niedrigen Preisen gerecht zu werden. Um diesen Anforderungen gleichzukommen, gibt es verschiedene Optionen für Logistik-Unternehmen. Eine von ihnen ist die Just-in-time-Beschaffung, die all dies ermöglicht und dennoch Kosten spart.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Logistik

2.1. Entstehung Logistik

2.2. Definition Logistik

2.3. Zielkonflikte der Logistik

3. Just-in-time als Beschaffungsprinzip

3.1 Definition Just-in-time

3.2 Grundkonzepte der Just- in-time Strategie

3.2.1 Direktabruf

3.2.2 Gemeinsame Bestandssteuerung

3.2.3 Lieferantenparks

3.3 Vorteile und Nachteile des Just-in-time-Prinzips

3.3.1 Vorteile von Just-in-time

3.3.2 Nachteile von Just-in-time

4. Bedeutung für die Beschaffungslogistik produzierender Unternehmen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und den Nutzen des Just-in-time-Prinzips als Strategie in der Beschaffungslogistik, um produzierenden Unternehmen in einem globalisierten Wettbewerbsumfeld durch Prozessoptimierung und Kostensenkung einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen.

  • Grundlagen und Entstehung der modernen Logistik
  • Struktur und Definition des Just-in-time-Beschaffungsprinzips
  • Detaillierte Analyse der Grundkonzepte wie Direktabruf und Lieferantenparks
  • Abwägung der betriebswirtschaftlichen Vor- und Nachteile
  • Eignungsanalyse mittels ABC- und XYZ-Analyse für produzierende Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3.2 Grundkonzepte der Just- in-time Strategie

Bei dem Direktabruf wird Material nur bei direkter Nachfrage, beziehungsweise bei vorliegenden Produktionsaufträgen der Kunden des Auftraggebers, beschafft. Hierbei wird erneut zwischen Rahmenvereinbarung und Rahmenaufträgen unterschieden.

Die Rahmenvereinbarung ist eine Übereinkunft mit einem oder mehreren Unternehmen, bei der bestimmte Konditionen zu einem Bedarfsplan pro Quartal festgelegt werden. Demnach wird beispielsweise ein Preis für eine noch ungewisse aber geschätzte Menge an Materialien für einen Zeitraum von meist 12 Monaten festgelegt.

„Der Rahmenauftrag wird erstellt, wenn das [produzierende] Unternehmen einen Auftrag über eine bestimmte Anzahl eines Artikels erhält, der dann in Teilmengen über einen bestimmten Zeitraum abgerufen wird“. Dies erfolgt in der Regel über einen Zeitraum von drei Monaten bei monatlicher Aktualisierung. Der Direktabruf erfolgt nun auf Basis der im Rahmenauftrag kalkulierten Menge.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit erläutert den wachsenden Druck auf Logistikunternehmen durch die Globalisierung und stellt die Just-in-time-Beschaffung als Lösungsweg vor.

2. Logistik: Es werden die historische Entstehung, die fachliche Definition der Logistik sowie die typischen Zielkonflikte bei der Bestandsminimierung erörtert.

3. Just-in-time als Beschaffungsprinzip: Dieses Kapitel definiert das Prinzip, erläutert Konzepte wie Direktabruf, Bestandssteuerung und Lieferantenparks und analysiert die Chancen und Risiken.

4. Bedeutung für die Beschaffungslogistik produzierender Unternehmen: Die Autorin verbindet die Anwendung von Just-in-time mit der ABC-XYZ-Analyse, um eine optimale Beschaffungsstrategie für produzierende Betriebe abzuleiten.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Einordnung von Just-in-time in den Kontext der Industrie 4.0 und betont die menschliche Komponente bei der Kostenersparnis.

Schlüsselwörter

Logistik, Beschaffungslogistik, Just-in-time, Globalisierung, Lagerbestände, Bestandsminimierung, Direktabruf, Lieferantenpark, Kostenoptimierung, Produktionslogistik, Rahmenauftrag, Prozessverbesserung, Automatisierung, Materialströme, Wirtschaftlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit behandelt die strategische Relevanz des Just-in-time-Prinzips, um Lagerhaltungskosten in produzierenden Unternehmen zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit in einem globalen Markt zu steigern.

Welche zentralen Themenfelder werden beleuchtet?

Neben den theoretischen Grundlagen der Logistik und der Definition von Just-in-time stehen die organisatorischen Ausprägungen des Prinzips sowie die Vor- und Nachteile der praktischen Umsetzung im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch das Just-in-time-Prinzip Logistikprozesse so gestaltet werden können, dass sie eine hohe Lieferfähigkeit bei minimalen Lagerkosten ermöglichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Fachliteratur und verknüpft diese mit betriebswirtschaftlichen Analysemethoden wie der ABC-XYZ-Analyse zur Materialklassifizierung.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Darstellung von Modellen wie Direktabruf und Lieferantenparks sowie eine kritische Risikobetrachtung der Lieferantenabhängigkeit.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument am besten?

Zentrale Begriffe sind Just-in-time, Beschaffungslogistik, Kostenoptimierung, Lagerhaltung und Wettbewerbsfähigkeit.

Warum ist das Just-in-time-Prinzip nicht für jedes Unternehmen unkritisch?

Es entstehen erhebliche Risiken durch die hohe Abhängigkeit vom Lieferanten und die Anfälligkeit für Produktionsunterbrechungen bei Staus oder Streiks, da keine Pufferlager existieren.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen Rahmenvereinbarungen und Rahmenaufträgen?

Die Rahmenvereinbarung bildet den übergeordneten, langfristigen Vertrag über Konditionen, während der Rahmenauftrag eine konkrete Menge für einen spezifischen Auftrag definiert, die in Teilmengen abgerufen wird.

Welche Rolle spielt die Industrie 4.0 im Fazit?

Das Fazit ordnet Just-in-time als eine "humane Alternative" zur zunehmenden Automatisierung und Robotik ein, die ebenfalls dabei hilft, Zeit und Kosten einzusparen.

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Details

Titel
Die Bedeutung des Just-in-time-Prinzips für die Beschaffungslogistik in produzierenden Unternehmen
Hochschule
Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
14
Katalognummer
V351518
ISBN (eBook)
9783668380707
ISBN (Buch)
9783668380714
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Just-in-time
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2016, Die Bedeutung des Just-in-time-Prinzips für die Beschaffungslogistik in produzierenden Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351518
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Leseprobe aus  14  Seiten
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