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lndustrie 4.0. Ein konzeptioneller Rahmen des Wandels von der traditionellen Produktion hin zur intelligenten Fabrik

Titel: lndustrie 4.0. Ein konzeptioneller Rahmen des Wandels von der traditionellen Produktion hin zur intelligenten Fabrik

Masterarbeit , 2016 , 74 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Philipp Schuster (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Wandel der Produktion ist charakterisiert durch den Einzug des digitalen Zeitalters in die
Fabrik. Das Konzept des Internets der Dinge und Dienste mit seinen intelligenten und vernetzten
Objekten wird in Form von cyberphysischen Systemen auf die Produktion angewandt. Ausgestaltet entstehen intelligente Fabriken, welche ihre Produktionsprozesse autonom und flexibel steuern können und so individuelle Massenproduktion möglich machen. Obwohl die Umsetzung noch in den Kinderschuhen steckt, ist bereits das weitreichende Potenzial von Industrie 4.0 abzusehen. Um dieses abzurufen, gilt es neben technischen und soziopolitischen Herausforderungen vor allem das mangelnde Verständnis des Wandels und daraus resultierende Vorbehalte in Wirtschaft und Bevölkerung zu überwinden. Über ein konzeptuelles Rahmenwerk, welches zentrale Begriffe, Aspekte und Zusammenhänge von Industrie 4.0 erklärt, will diese Arbeit zu einem umfassenden Grundverständnis von Industrie 4.0 beitragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Themeneinführung und zentrale Fragestellung

2. Forschungshintergrund und -methodik

2.1. Forschungshintergrund

2.2. Methodik – systematische Literaturanalyse

2.3. Konzeptuelles Rahmenwerk für den Wandel der Produktion

3. Auslöser des Wandels

3.1. Motivation für den Wandel – Effizienz durch Flexibilität

3.2. Technologische Basis des Wandels – Das Internet der Dinge und Dienste

4. Ausgestaltung des Wandels – die Intelligente Fabrik

4.1. Einordnung und Charakterisierung der Intelligenten Fabrik

4.2. Evolution der Produktionstechnik

4.3. Konzept und Produktionslogik der Intelligenten Fabrik

4.4. Gestaltungsleitsätze der Intelligenten Fabrik

4.5. Integration der Intelligenten Fabrik in Wertschöpfungsnetzwerke

4.6. Produktionsarbeit der Zukunft – Arbeit 4.0

5. Herausforderungen und Chancen des Wandels

5.1. Herausforderungen und Handlungsfelder von Industrie 4.0

5.1.1 IT-Standardisierung, -Infrastruktur & -Sicherheit

5.1.2 Arbeitsorganisation, Ausbildung und rechtliche Rahmenbedingungen

5.2. Chancen durch Industrie 4.0

5.2.1 Ökonomische Chancen

5.2.2 Ökologische Chancen

5.2.3 Soziale Chancen

6. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Masterarbeit zielt darauf ab, den komplexen Begriff "Industrie 4.0" durch die Erarbeitung eines konzeptuellen Rahmenwerks zu konkretisieren und seine zentralen Aspekte, Technologien und Zusammenhänge für Wirtschaft und Gesellschaft verständlicher zu machen. Dabei steht die Untersuchung des Wandels der industriellen Produktion unter dem Einfluss digitaler Transformation sowie die daraus resultierenden Herausforderungen und Potenziale im Fokus.

  • Analyse der Auslöser des industriellen Wandels und die Rolle des Internets der Dinge und Dienste.
  • Untersuchung der technologischen und organisatorischen Charakteristika der Intelligenten Fabrik.
  • Evaluierung der Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Arbeitswelt (Arbeit 4.0) und Qualifikationsanforderungen.
  • Diskussion der zentralen Herausforderungen in den Bereichen IT-Infrastruktur, Standardisierung und Rechtssicherheit.
  • Bewertung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Chancen des Wandels für den Industriestandort Deutschland.

Auszug aus dem Buch

3.1. Motivation für den Wandel – Effizienz durch Flexibilität

Effizienzdenken ist seit der ersten industriellen Revolution im 17. Jahrhundert und den durch diese eingeleiteten und bis heute andauernden Siegeszug des Kapitalismus das Fundament der vorherrschenden Wirtschaftslogik. In Bezug auf die Produktion ist Effizienz definiert als „Zustand, in dem es bei gegebener Ressourcenausstattung und Technologie nicht möglich ist, von mindestens einem Gut mehr und von allen anderen Güter mindestens genauso viel herzustellen.“ (Gabler 2015, S. 1). Diese grundlegende Definition konzentriert sich allein auf das Verhältnis von eingesetzten Ressourcen (Input) und Produktionsergebnis (Output). Über die letzten Jahrzehnte wurde das Verständnis von effizienter Produktion durch wichtige Parameter erweitert. Eingesetzte Technologie und an der Nachfrage ausgerichtete Produktionsmengen ergänzen die traditionelle Input-Output-Betrachtung. Darüber hinaus bestimmt die Branche, beziehungsweise die Art des hergestellten Produkts, welche Faktoren für die effiziente Produktion eine Rolle spielen (siehe Abbildung 5). In Hinsicht auf die Produktart lassen sich einfache, standardisierte Produkte von komplexen, an Individualität zunehmenden Produkten abgrenzen (Brühl 2015b, S. 62).

Rohstoffgewinnung und -verarbeitung, Stahlindustrie, Basischemikalienherstellung oder die Herstellung von einfachen technischen Produkten sind Branchen, in welchen Standardprodukte (Commodity-Products) ohne oder mit geringfügiger Individualisierung die Produktlandschaft bestimmen. Hier wird effizientes Produzieren ausschließlich über die Kosteneffizienz realisiert (Brühl 2015b, S. 62). Erzielt wird Kosteneffizienz zunächst über das Ausnutzen von Mengeneffekten (Skaleneffekte; economies of scale): In hochautomatisierten Fertigungsverfahren werden standardisierte Produkte in großen Mengen produziert, wodurch eine Kostendegression und folglich günstige Zielpreise erreicht werden können (Bauernhansl 2014, S. 6, 9; Brühl 2015b, S. 62). Neben den Skaleneffekten wird Kosteneffizienz über die möglichst geringen Kosten der eingesetzten Ressourcen erzielt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Themeneinführung und zentrale Fragestellung: Diese Einführung verortet den digitalen Wandel in der Industrie, führt den Begriff "Industrie 4.0" ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, ein konzeptuelles Rahmenwerk zur Entmystifizierung dieses komplexen Themas zu erstellen.

2. Forschungshintergrund und -methodik: Dieses Kapitel grenzt den Untersuchungsgegenstand ab und erläutert die Anwendung einer systematischen Literaturanalyse, um ein theoretisches Fundament für das konzeptuelle Rahmenwerk zu schaffen.

3. Auslöser des Wandels: Hier werden die Motivation für den Wandel – insbesondere der steigende Bedarf an Flexibilität – und die technologische Basis, das Internet der Dinge und Dienste, als Treiber des industriellen Wandels analysiert.

4. Ausgestaltung des Wandels – die Intelligente Fabrik: Dieser Teil beschreibt die Intelligente Fabrik als Kernkonzept, beleuchtet ihre technologische Evolution, Produktionslogik sowie Gestaltungsleitsätze und diskutiert das Konzept der "Arbeit 4.0".

5. Herausforderungen und Chancen des Wandels: Dieses Kapitel identifiziert zentrale Handlungsfelder wie IT-Standardisierung und Arbeitsorganisation sowie die ökonomischen, ökologischen und sozialen Potenziale der Digitalisierung für den Standort Deutschland.

6. Zusammenfassung und Ausblick: Der abschließende Teil fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und wagt eine Prognose über den zukünftigen Zeithorizont des industriellen Wandels unter Berücksichtigung technologischer und gesellschaftlicher Faktoren.

Schlüsselwörter

Industrie 4.0, Industry 4.0, Intelligente Fabrik, Smart Factory, Cyber-Physical Systems, CPS, Digitale Transformation, Internet der Dinge, Internet der Dienste, Arbeit 4.0, Flexibilität, Ressourceneffizienz, Wertschöpfungsnetzwerke, Mass Customization, Produktionstechnik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation der industriellen Produktion im digitalen Zeitalter unter dem Leitbegriff Industrie 4.0 und der Entwicklung eines konzeptuellen Rahmenwerks zur besseren Einordnung dieser Entwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die technologischen Treiber (IoT/IoS), die Gestaltung der Intelligenten Fabrik, die Veränderung der Arbeitswelt (Arbeit 4.0) sowie die damit verbundenen gesellschaftlichen und ökonomischen Herausforderungen und Chancen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Konkretisierung des oft ungenau verwendeten Begriffs Industrie 4.0, um dessen komplexe Zusammenhänge zugänglicher und verständlicher zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin oder der Autor wählte eine systematische Literaturanalyse, um den aktuellen Forschungsstand zu erfassen und daraus ein eigenes konzeptuelles Rahmenwerk abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Auslöser des Wandels, die Ausgestaltung der Intelligenten Fabrik inklusive ihrer Designprinzipien und die Auswirkungen auf die Produktionsarbeit sowie die rechtlichen und IT-spezifischen Herausforderungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Industrie 4.0, Smart Factory, cyberphysische Systeme, Flexibilität und die digitale Integration von Wertschöpfungsnetzwerken charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die "Intelligente Fabrik" von traditionellen Produktionsstätten?

Im Gegensatz zu traditionellen, hierarchisch gesteuerten Fabriken zeichnet sich die Intelligente Fabrik durch eine durchgehende Vernetzung, Dezentralität und die Fähigkeit der Maschinen und Werkstücke aus, autonom und auf Basis von Kontextdaten in Echtzeit zu interagieren.

Welche Rolle spielt der Mensch in der "Arbeit 4.0"?

Der Mensch wandelt sich vom klassischen Industriearbeiter zum kreativen Problemlöser, Koordinator und Supervisor, der komplexe, von Systemen nicht automatisierbare Aufgaben in einem soziotechnischen Arbeitsumfeld übernimmt.

Ende der Leseprobe aus 74 Seiten  - nach oben

Details

Titel
lndustrie 4.0. Ein konzeptioneller Rahmen des Wandels von der traditionellen Produktion hin zur intelligenten Fabrik
Hochschule
Universität des Saarlandes
Note
1,7
Autor
Philipp Schuster (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
74
Katalognummer
V351558
ISBN (eBook)
9783668383234
ISBN (Buch)
9783668383241
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Industrie 4.0 Industry 4.0 Intelligente Fabrik Smart Factory Digital Factory Cyberphysical Systems CPS Digitale Produktion Wandel der Industrie Wandel der Produktion Arbeit 4.0 Modularisierung Lean Manufacturing
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp Schuster (Autor:in), 2016, lndustrie 4.0. Ein konzeptioneller Rahmen des Wandels von der traditionellen Produktion hin zur intelligenten Fabrik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351558
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  74  Seiten
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