Die Griechen in Unteritalien. Ein Führer durch Unteritalien


Wissenschaftlicher Aufsatz, 2015
28 Seiten

Leseprobe

Inhalt

Magna Graecia – die Griechen in Unteritalien
Italiotischer Bund:
Die Pythagoreer:
Städtische Strukturen:
Kult:
Verwaltung und Politik:
Apulische Vasenmalerei:

Reggio di Calabria:

Lokri:
Der ionische Tempel
Demeter Heiligtum:
Aphrodite Heiligtümer:
Das Theater
Häuser:
Die Pinakes:
Der Ludovisi Thron:

Elea

Herakleia:
Demeterheiligtum:

Sybaris:

Bronzestatuen von Riace:

Lakinion:
Tempel der Hera Lacinia:

Kroton:

Tarent:

Metapont:

Paestum:
Hera –Tempel:
Athena Tempel:
Poseidon Tempel:

Baiae:

Cumae:

Pozzuoli:

Kaulonia:

Literaturverzeichnis

Magna Graecia – die Griechen in Unteritalien

Dabei handelt es sich um die Landschaft südliche Neapels. Eine Landschaft, die von den Griechen im 8. Jahrhundert v. Christus besiedelt wurde – zu einer Zeit als Rom noch nicht die Weltmacht war, die es einst werden sollte. Der Begriff Großgriechenland ist auch nicht auf die Flächenausdehnung zu verstehen, sondern vielmehr auf ihre eigene Macht, auf ihren Reichtum und ihre geistig-sittliche Größe.[1] Gegenüber den Herrschaftsgebieten, die unter Roms Einfluss standen oder bald stehen würden, hatten die Städte Großgriechenlands eine gemeinsame Kultur – ein verbindendes Element.

Die antiken Autoren sind sich auch nicht einig, ob Sizilien zur Magna Graecia gezählt werden soll oder nicht.

Laut einer Studie sollen die frühen Kulturen über eine Brücke, die aus mehreren Insel besteht, nach Italien gekommen sein. Die Inseln sind Curzola, Lagosta, Pelagosa, Pianosa, Tremiti.[2] Über diesen Weg ließen sich die Chalkider an der tyrrhenischen Küste nieder sowie in Sizilien (Syrakus) und Cumae, Dorer besiedelten Apulien (Tarent), Achäer ließen sich in Sybaris, Kroton und Metapont nieder. Die ersten Griechen kamen um 775 nach Ischia – dem damaligen Pithekussai und zwar von Euböa. Die zweite Einwanderungswelle erfolgte von der Peloponnes aus um 710 und die dritte Einwanderungswelle wurde bereits von den Kolonien durchgeführt um 650.

Schon die ersten Einwanderer benutzen die heutige Insel Korfu als Stützpunkt. Einerseits liegt sie sehr nah am griechischen Festland, andererseits war es auch nicht weit nach Italien. Auch die Auswanderer aus Korinth benutzten um 733 diese Insel als Zwischenpunkt. Dies beschreibt sogar Homer in der Odyssee.[3]

Oft wanderten die Griechen aus, weil der Platz in der eigenen Mutterstadt zu eng geworden war, oft gab es interne Machtkämpf und die besiegte Partei musste wegziehen. Diese Wanderbewegungen wurden oft von der Mutterstadt finanziert. Dabei suchte die Stadtverwaltung einen Oikisten – einen in der Stadt sehr bekannten Bürger aus, der diese Auswanderung zu leiten hatte. Der Ort, an dem er sich niederlassen sollte, wurde oft von Delphi vorgeschlagen.

Zunächst wurden die einheimischen Stämme – Messapier, Peuketier, Italer, Sikuler, Ausonier und Japygier – unterworfen, um dann zu großer Macht zu gelangen und selber Kolonien zu gründen. Diese von Kolonien gegründeten Kolonien waren zunächst nur agrarische Kolonien, in die der Bevölkerungsüberschuss abwandern konnte.[4]

Diese Kolonien hatten keinen gemeinsamen Namen, jede Kolonie war autark und sie bestanden aus unterschiedlichen Völkerstämmen und Siedlungen.

Die Siedlungen lagen meist am Meer – dadurch ist auch der Handel mit dem Mutterland möglich. Gleichzeitig ist Süditalien eine äußerst fruchtbare Region und reich an unterschiedlicher Vegetation. Auffällig ist auch, dass sehr viele der griechischen Städte in Unteritalien und Sizilien gewaltige Territorien einnahmen. Tarent erstreckte sich beispielsweise über eine Fläche von 510 ha und Metapont auf einer Fläche von 141 ha.[5]

Bei der ersten Kolonisationswelle lassen sich auch Unterschiede hinsichtlich der gegründeten Städte vorweisen. In Apulien baute man die Städte meistens ohne Befestigungen während in Kalabrien die meisten Städte auf Hügeln gebaut wurden und natürlichen Schutz bevorzugten.[6] Die meisten der Städte entsprachen noch der mykenischen Tradition indem Megaronhäuser gefunden wurden.

Wenn man sich die Friedhöfe dieser Zeit ansieht, dann lässt sich ein Wachstum und ein wachsender Reichtum ablesen. Sehr viele der gefundenen Grabbeigaben deuten auch einen gewissen Reichtum hin. Sehr viele Grabbeigaben waren Waffen und dieser Gräber waren auch meistens von den anderen getrennt. Dies lässt die Vermutung einer Krieger Elite zu. Literarisch kann dies leider nicht bestätigt werden, da die Quellen, die man hat, von Königen sprechen.

Auch die ersten Vertreter der römischen Literatur – Quintus Ennius und Pacuvius – waren aus Großgriechenland. Ennius war der erste, der den Hexameter in die römische Literatur einführte und damit erste die Bühne für Vergil ebnete, um sein Werk Aeneas entstehen zu lassen. Pacuvius war einer der ersten Dramatiker.[7]

Im 6. Jahrhundert war man versucht, mehr demokratische Regierungen zu bekommen und es kam zu kriegerischen Aktivitäten. Cumae, die bekannteste griechische Stadt in Kampanien, war beispielsweise immer im Konflikt mit den Etruskern und waren auch gegen Ende des 6. Jahrhunderts siegreich. Es kam auch zu Kriegen mit der einheimischen Bevölkerung so z.B gegen die Japygier. Leider unterlagen die Griechen im Jahr 473.

Im Jahr 474 schloss sich Cumae mit Syrakus zusammen, um die Etrusker in einer Seeschlacht zu besiegen, was auch gelang. Damit war das Ende der etruskischen Herrschaft in Italien besiegelt und der Aufstieg von Syrakus begann.

Im 5. Jahrhundert hatte Cumae seine Machtposition aufgegeben und gleichzeitig gab es kein etruskisches Machtzentrum mehr. Damit konnte dieses Machtvakuum getrost von den Oskern eingenommen werden. Es handelt sich dabei selber um Migranten. Viele griechische Städte fielen daraufhin an die Osker und viele der griechischen Bevölkerung wurden regelrecht hingerichtet.[8] Einige Städte – Neapel – arrangierte sich mit den Oskern. Es blieb zwar eine griechische Stadt mit oskischem Kulturgut.

Die griechischen Städte waren auch versucht, einen gemeinsamen Pakt zu gründen. So kam es zum italiotischen Bund.

Italiotischer Bund:

Es war wie so viele Bünde der Antike ein militärischer Bund. In diesem Fall gegen die Lukanier und gegen Dionysios I von Sizilien. 393 erfolgte der Zusammenschluss. Ursprünglich hatte Kroton die Führung, diese wurde aber später von Tarent übernommen.

Das gemeinsame Heiligtum war der Tempel der Hera Lacinia in Kroton. Die Mitglieder trafen sich regelmäßig und hatten eine gemeinsame Kasse. Die Anzahl der Mitglieder variierte. Im Jahr 391 wurde der Bund von Dionysios I aufgelassen und später aber wieder durch Tarent neu gegründet. Von diesem Zeitpunkt an war das gemeinsame Heiligtum im Heiligtum der Demeter in Heraklea. Das gemeinsame Ziel dieses Bundes war es, die griechischen Interessen gegenüber den italiotischen Städten zu bewahren und durchzusetzen.

Einige griechische Städte blühten auch in der oskischen Zeit auf, mussten sich aber mit Problemen anderer Art herumschlagen. Als großer Gegner am Beginn des 4. Jahrhunderts kam Syrakus hinzu. Syrakusische Truppen wurden in den vormals griechischen Städten stationiert und blieben dort für 12 Jahre. Unter anderem wurde auch Kroton syrakusisch. Somit war der Platz eines Hegemon, eines Anführers des italiotischen Bundes frei, und Tarent rückte nach. Tarent war im 4. Jahrhundert die reichste und größte Stadt Großgriechenlands. Wichtig für den Wachstum, den Reichtum und die Eigenständigkeit der Stadt war Archytas, ein Mathematiker und Pythagoreer. Er war sieben Mal der Stratege – der Bürgermeister – der Stadt. Er war mit Plato befreundet. Nach dem Tod von Archytas wurden die Griechen in Kalabrien und Apulien militärisch unterdrückt von Syrakus. Der Stamm der Bruttier wurde mächtig, gründete einen eigenen Bund und unterdrückte die griechischen Städte, die nun griechische oder makedonische Generäle zu Hilfe holten. Diese konnten mehr oder weniger frei schalten und walten und bekamen finanzielle Unterstützung vom italiotischen Bund. Genannt wurden sie Condottieri. Einer der bekanntesten und frühesten war Archidamus von Sparta. Vermutlich kam er zwischen 342 und 344 in Italien an.[9] Er kämpfte gegen die Messapier. Auch Alexander von Epirus war sehr erfolgreich. Ihm gelang es einige Küstenstädte u.a Paestum wieder zurückzuerobern. Alle späteren Condottieri waren nicht sehr effektiv und konzentrierten sich auch mehr auf Sizilien denn auf Italien.

Auffällig für die Politik des 4. Jahrhundert ist, dass der diplomatische Charakter sich wandelte. Nach wie vor wurden Bündnisse geschlossen aber es waren nicht mehr Bündnisse Griechen gegen den Rest, sondern es konnten sich auch Griechen gegen Griechen verbünden oder man konnte sich mit den einheimischen Völkern verbinden und gegen einen gemeinsamen Feind vorgehen. Im 4. Jahrhundert ereignete sich auch der erste Konflikt zwischen den Griechen und den Römern. Rom ging ein Bündnis mit den Lucianern ein und Tarent mit den Samniten. Beide strebten nach der Vorherrschaft in Apulien. Im 2. Samnitischen Krieg wollte Rom das nördliche Kampanien unter seine Kontrolle bringe so auch Neapel, das sich gegen Rom wandte. Eine Reihe von Raubzügen seitens der Neapler wurde gemacht und Rom erklärte daraufhin den Krieg. Neapel wurde mit kampanischen Truppen und Hilfe von Tarent ausgerüstet. Die Belagerung Neapels begann. Dazu muss man wissen dass Neapel aus zwei Teilen bestand. Der römische Feldherr errichtet e zwischen den beiden Teilen ein Lager und schnitt damit jegliche Kommunikation ab. Durch die Lage am Meer konnte sich die Stadt aber versorgen. Zu Hilfe kam Q. Publilius Philo, dass sich die kampanischen Truppen unbeliebt machten und die Truppen von Tarent ausblieben. So begannen die eigenen Truppen zu meutern und öffneten den Römern die Tore der Stadt. Neapel schaffte es, sich mit den Römern zu vertragen.

Auch im 3. Jahrhundert drangen die Römer immer weiter nach Süden vor, hielten aber immer Abstand sobald sie auch tarentinisches Territorium kamen. Auch Neapel hatte Unterstützung von Tarent – dies war möglicherweise der Grund dafür. Tarent war klar, dass die Römer auch bald in ihr Territorium einfallen würden zumal sie bereits 282 einige Städte der Magna Graecia unter ihre Herrschaft brachten. Tarent wusste, dass sie bei einem Angriff gegen die Römer ihre Unabhängigkeit verlieren würden. Es gab auch einen Vertrag zwischen Rom und Tarent, dass Rom nicht in tarentinische Gewässer vordringen durfte. Rom hielt sich aber nicht daran. Im Jahr 282 entdeckten die Bewohner Tarents während einer Theateraufführung, dass römische Schiffe in den Hafen einliefen. Angeblich hatte die Pro-Römischen Politiker die Römer gebeten, die Politiker, die gegen die Römer waren, aus der Stadt zu werfen. Stattdessen vernichtete Tarent 5 der 10 römischen Kriegsschiffe. Wahrscheinlich war es aber eine Racheaktion, da einige Jahre zuvor eine Stadt aus dem Italiotischen Bund Rom um Hilfe gebeten hatte und nicht Tarent. Daraufhin bildete sich in Tarent aufn anti-Römische Liga und diese holte Hilfe aus dem Mutterland in Gestalt des Pyrrhus. Rom probierte daraufhin zu verhandeln, Tarent ließ nicht mit sich reden und wurde unterworfen. Daraufhin wurden Friedensgespräche geführt, aber gerade in diesem Moment traf das Heer des König Pyrrhus ein. Pyrrhus stand in der Schuld Tarents, da er nur mit deren Hilfe die Insel Korfu hatte erobern können. Sein ursprünglicher Plan war, Makedonien zu erobern. Dazu reichte das Geld nicht. Daher erhoffte er sich, die Römer zurückdrängen zu können, dann in Sizilien Fuß zu fassen, anschließende Karthago zu erobern und so genügend Geld zu bekommen, um seinen ursprünglichen Plan in die Tat umsetzen zu können. Pyrrhus landete mit 20.000 Söldnern, 3000 thessalischen Reitern.

Pyyrhus lieh sich Truppen und Geld von Makedonien, von den Syrern und von den Ägyptern. Im Frühjahr 280 v. Chr. setze Pyrrhus nach Italien über. Er hatte 20.000 Phalangiten, 500 Schleuderer, 2.000 Bogenschützen, 3.000 Elitekavalleristen aus Thessalien und 20 Kriegselefanten bei sich.

Rom stellte dem 80.000 Mann gegenüber.

Zuerst wandte sich Pyrrhus nicht gegen die Römer, sondern wartete auf Hilfe seiner Bundesgenossen. Diese Hilfe kam nicht und so musste er handeln und griff die Römer in der Nähe des Flusses Siris und stellte sein Heer direkt neben dem Flussufer auf, da er hoffte, dass die Römer Schwierigkeiten bei der Flussüberquerung haben würden. Sobald die Römer mit dieser beginnen würden, würde er den Angriff starten. Als es so weit war, befahlt er seiner Kavallerie den Angriff, die die römische Schlachtordnung störte. Die Römer zogen sich daraufhin zurück und die griechischen Bogenschützen sowie die Phalangiten begannen ihren Angriff. Es kam drei Mal zu einem Angriff. Als die römische Infanterie aufriss, schickte Pyrrhus seine Elefanten in die Schlacht.

Da die Schlacht eine große Anzahl an Verlusten hervorbrachte, spricht man auch von einem Pyrrhus Sieg. Nach diesem eroberte Pyrrhus einige Städte Kampaniens, da als er Vormarsch auf Rom nahm, wurde er aufgehalten. Da er nicht genügend Soldaten hatten, zog er sich nach Epirus zurück, bedingte sich aber aus, dass Tarent in Ruhe gelassen wird.

In Großgriechenland – ein Begriff, der im 4. Jahrhundert durch Pindar und Euripides[10] entstand – gab es zwei griechische philosophische Schulen: die pythagoreische und die eleatische. Pythagoras von Samos kam im Jahr 530 nach Kroton und wirkte dort als Philosoph, Staatsmann, Sittenlehrer, Astronom und Mathematiker.

Die Pythagoreer:

Es handelt sich um eine religiös-philosophische Schule, die von Pythagoras von Samos gegründet worden ist, der von dort nach Großgriechenland auswanderte und sich in Kroton niederließ. Aufgrund der schlechten Quellenlage kann man nicht alle Fragen rund um diese Schule schlüssig beantworten. In vielen unteritalischen Städten kam es zur Verbreitung dieser Lehre und zu weiteren Schulen, die auch massiv in das politische Leben eingriffen und sich als Reformatoren bezeichneten. Dies führte zeitweilig zu massiven Unruhen und auch zur Vertreibung des Pythagoras.

Die Hauptaussage der Pythagoreer ist, dass der Kosmos eine nach einem bestimmten Zahlenverhältnis aufgebaute Einheit bildet, deren Bestandteile sich ebenso harmonisch zu gestalten haben. Demnach glauben sie auch daran, dass auch bei Familie, Staat, Natur etc. Harmonie zu herrschen hat.

Es bildeten sich auch in anderen griechischen und nicht griechischen Städten Anhängerschaften von Pythagoras, die die Lehren des Philosophen nach seinem Tod weiterführten. Aufgrund ihrer Einstellung waren sie politisch konservativ und hatten ihre Verbündete in den reichen, herrschenden Familien der jeweiligen Städte. Als es im 5. Jahrhundert dazu kam, dass sich immer mehr für die Demokratie einsetzen, wurden die Pythagoreer vertrieben oder getötet und die Schule hörte – bis auf Tarent – zu existieren auf.

Der Unterricht:

Die Anhänger dieser Schule teilten sich in Mathematiker, die sich mit schriftlich festgehaltenen Lerngegenständen befassten, und Akusmathika, die sich auf gehörtes beriefen. Dabei ging es um Verhaltensregeln und das religiöse Weltbild. Ungewiss ist, ob es diese Aufteilung schon zu Pythagoras Lebenszeiten gab oder ob sie erst danach entstanden ist. Man weiß auch nicht, welche der beiden Aufteilungen wichtiger war oder älter.

Zudem glaubten die Pythagoreer an die Seelenwanderung – etwas, das sie mit dem Platonismus verbindet.

Pythagoreer waren in ihrer Lebensweise sehr bescheiden. Sie lehnten jeden Luxus ab. Sie waren auch die ersten, die Tieropfer verwarfen und kein Fleisch aßen. Dies kommt daher dass die Seelen der Menschen und Tiere beiden gleichzusetzen sind – eine harmonische Einheit. Da die Pythagoreer den Kosmos als harmonisches Zusammenwirken auffassten, heißt das auch gleichzeitig, dass Freundschaften zwischen allen Lebewesen natürlich seien. Freundschaft wurde daher sehr groß angesehen. Nicht nur die Freundschaft zwischen Pythagoreern sondern auch zwischen Nicht-Pythagoreern. Dieses Thema greift Friedrich Schiller in seiner „Bürgschaft“ auf. Der Pythagoreer Phintias wurde vom Tyrannen Dionysios I von Syrakus gefangen gehalten und konnte erwirken, dass er all seine Angelegenheit vor seiner Hinrichtung im Freien regeln darf, sein Freund Damon aber als Pfand zurückgelassen wird und notfalls auch statt ihm getötet wird. Auf den letzten Moment kehrt Phintias zurück. Dies beeindruckte den Tyrannen so stark, dass der Phintias begnadigte.

Die Pythagoreer glaubten, dass im Weltall irgendwo ein Urfeuer brennt, um das sich alle Himmelskörper einschließlich der Sonne drehen. Dieses Zentralfeuer ist aber für uns unsichtbar. Da alles eine Harmonie haben muss, gibt es auch eine Gegenerde, die aber für uns auch unsichtbar ist, da sie vom Zentralfeuer verdeckt wird.

[...]


[1] Faure, 324

[2] Von Hülsen, 10

[3] Hom. Od. VI, 4-10

[4] Von Hülsen, 11

[5] Lomas, 21

[6] Lomas, 26

[7] Von Hülsen, 16

[8] Lomas, 34

[9] Lomas, 42

[10] Pind. Pyth. 1.146; Eurip. Med. 439-40

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Details

Titel
Die Griechen in Unteritalien. Ein Führer durch Unteritalien
Autor
Jahr
2015
Seiten
28
Katalognummer
V351949
ISBN (eBook)
9783668384804
ISBN (Buch)
9783668384811
Dateigröße
612 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
griechen, unteritalien, führer
Arbeit zitieren
Sigrid Vollmann (Autor), 2015, Die Griechen in Unteritalien. Ein Führer durch Unteritalien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/351949

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