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Exemplarisches Beratungsprotokoll eines Fallbeispiels in der Sonderpädagogik

Title: Exemplarisches Beratungsprotokoll eines Fallbeispiels in der Sonderpädagogik

Essay , 2016 , 7 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: M. Ed. Julia Steblau (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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Summary Excerpt Details

Ich arbeite seit drei Jahren auf einer Förderschule mit dem Schwerpunkt „Lernen“. In der neunten Klasse, in der ich als Fachlehrerin Technik unterrichte, lernt ein Schüler mit Tic-Störungen und ADHS. Die Kontaktaufnahme erfolgte durch mich als Fachlehrerin. Der Schüler kam zu dem Beratungsgespräch mit seinen Eltern auf Anraten der Klassenlehrerin und der Fachlehrerin.

Der Anlass der Kontaktaufnahme ist der negative Umgang eines neuen Mitschülers auf das auffällige Verhalten (regelmäßigen Tics) des Schülers und seine Äußerung die Schule zu wechseln. In der Klasse waren die Tics noch nie ein Gesprächsthema gewesen, da die Schüler unserer Schule und besonders in dieser Klasse diese gewohnt sind. Seit dem der neue Mitschüler die Klasse besucht, weigert sich der Schüler in die Schule zu gehen und zieht sich in der Klasse zurück. Das Beratungsgespräch führte ich als Fachlehrerin mit den Eltern und dem Schüler durch.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Beratungsprotokoll

1.1 Allgemeine Angaben zum Ist-Zustand

1.2 Angaben zu Familie und Lebenssituation des Schülers

1.3 Präsentiertes Problem

1.4 Auf dem Weg zur Lösung - Zieloptionen

1.5 Umsetzung der Lösungsvorschläge

1.6 Reflexion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit dient der Dokumentation und Reflexion eines Beratungsgesprächs in der Sonderpädagogik, bei dem ein Schüler aufgrund von Mobbing durch einen Mitschüler den Wunsch äußert, die Schule zu verlassen. Ziel ist es, Lösungsansätze zu erarbeiten, die den Schüler sozial integrieren, seine Angst reduzieren und die schulische Situation stabilisieren.

  • Fallanalyse von Beratungsgesprächen im sonderpädagogischen Kontext
  • Umgang mit Tic-Störungen und ADHS in der Schulpraxis
  • Interventionsstrategien bei Mobbing unter Schülern
  • Strukturierung und Visualisierung von Beratungsprozessen
  • Reflexion der Beraterrolle und methodische Optimierung

Auszug aus dem Buch

1.6 Reflexion

Nach dem Beratungsgespräch kann ich festhalten, dass ich das nächste Beratungsgespräch anders halten würde. Ich würde die einzelnen Schritte der Beratung an der Tafel visualisieren, um für alle Beteiligten eine Struktur erkenntlich zu machen und um Sprünge oder Wiederholungen in der Thematik zu vermeiden. Eine feste Zeitvorgabe im Voraus ist beim nächsten Beratungsgespräch sehr sinnvoll. Das parallele Notieren durch die Beratenden sollte beim nächsten Gespräch möglichst reduziert werden. Das parallele Schreiben habe ich als lästig empfunden und konnte dem Gespräch nicht richtig folgen, da ich Mitschriften machen musste. Ich musste häufig nachfragen und die Eltern waren bereits beim nächsten Gedanken.

Bei der Schilderung des Ist-Zustandes finde ich die Methode eines Wunsch - Drehbuchs für einen Film passender, als einen fiktiven Menschen, der für einen alle Probleme lösen kann. Das würde eher zu der Altersstufe des Schülers passen.

Die Lösungsvorschläge würde ich nicht mehr an der Tafel visualisieren, da man diese nicht greifbar machen kann. Mit kleinen Kärtchen werden die Teilnehmer selbst aktiv und können ihre Gedanken fassen und formulieren. Auch das Bewegen der Kärtchen und somit der eigenen Gedanken und Lösungen ist dadurch besser möglich. Man kann die Kärtchen zum Beispiel verschieben oder weglegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Beratungsprotokoll: Einleitende Beschreibung der Beratungssituation zwischen einer Fachlehrerin, einem Schüler mit Tic-Störung und ADHS sowie dessen Eltern.

1.1 Allgemeine Angaben zum Ist-Zustand: Kontextualisierung der Schulsituation und des Anlasses der Kontaktaufnahme aufgrund von Mobbing durch einen neuen Mitschüler.

1.2 Angaben zu Familie und Lebenssituation des Schülers: Überblick über die familiären Rahmenbedingungen, die medizinische Vorgeschichte und die Freizeitgestaltung des Schülers.

1.3 Präsentiertes Problem: Detaillierte Schilderung der belastenden Situation durch den Mitschüler, die beim Betroffenen den Wunsch nach einem Schulwechsel ausgelöst hat.

1.4 Auf dem Weg zur Lösung - Zieloptionen: Entwicklung von Lösungsansätzen, darunter medizinische Untersuchungen, Ordnungsmaßnahmen und pädagogische Projekte zur Stärkung der Klassengemeinschaft.

1.5 Umsetzung der Lösungsvorschläge: Konkretisierung der geplanten Maßnahmen wie Lehrerkonferenzen und engmaschige Kommunikation mit den Eltern und Ärzten.

1.6 Reflexion: Kritische Auseinandersetzung mit dem Beratungsablauf sowie Optimierungsvorschläge für zukünftige Gespräche.

Schlüsselwörter

Beratungsprotokoll, Sonderpädagogik, Inklusion, Mobbing, Tic-Störung, ADHS, Fallbeispiel, Schülerberatung, Konfliktlösung, Angstreduktion, Schulalltag, Elternarbeit, Reflexion, Förderbedarf, Lernumfeld

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert ein schulisches Beratungsgespräch, das aufgrund von Mobbingvorfällen gegenüber einem Schüler mit speziellen Förderbedarfen geführt wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Umgang mit Mobbing, die sonderpädagogische Beratung, die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus sowie die emotionale Stabilisierung des betroffenen Schülers.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, eine konkrete Lösungsstrategie zu entwerfen, um den Verbleib des Schülers an der Schule zu sichern und die negative Dynamik in der Klasse aufzulösen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Methode des Beratungsprotokolls angewandt, ergänzt durch eine anschließende reflexive Analyse der Gesprächsführung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Ist-Zustandsanalyse, die Problembeschreibung, die Entwicklung von Zieloptionen und die Planung der praktischen Umsetzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Sonderpädagogik, Inklusion, Mobbing, Beratungsprotokoll und schulische Konfliktbewältigung.

Wie bewertet die Autorin ihr eigenes Vorgehen in der Reflexion?

Sie identifiziert Optimierungspotenziale, etwa bei der Visualisierung von Inhalten und der Notwendigkeit, das parallele Mitschreiben zu reduzieren, um aufmerksamer im Gespräch zu sein.

Welche Rolle spielt die medizinische Komponente im Fallbeispiel?

Die Eltern schlagen eine erneute medizinische Untersuchung vor, um die medikamentöse Einstellung des Schülers zu überprüfen und so die Tics sowie die Konzentrationsfähigkeit positiv zu beeinflussen.

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Details

Title
Exemplarisches Beratungsprotokoll eines Fallbeispiels in der Sonderpädagogik
College
University of Potsdam
Grade
1,0
Author
M. Ed. Julia Steblau (Author)
Publication Year
2016
Pages
7
Catalog Number
V352213
ISBN (eBook)
9783668388925
ISBN (Book)
9783668388932
Language
German
Tags
exemplarisches beratungsprotokoll fallbeispiels sonderpädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M. Ed. Julia Steblau (Author), 2016, Exemplarisches Beratungsprotokoll eines Fallbeispiels in der Sonderpädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352213
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