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Bildungs- und Lerngeschichten. Wissenswelten und Weltwissen

Title: Bildungs- und Lerngeschichten. Wissenswelten und Weltwissen

Project Report , 2014 , 11 Pages , Grade: 2,2

Autor:in: I. Seel (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education
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Ziel der Beobachtungs- und Dokumentationsverfahrens ist, pädagogische Kräfte, Eltern und Kinder für die Lernprozesse der Kinder zu sensibilisieren, Lernmöglichkeiten zeigen, unterschiedlichen „Lerngeschichten“ der Kinder deutlich machen und die Lernfähigkeit und Motivation zu stärken. Ein weiteres Ziel ist, bereits in den Kindergartenalter „den Grundstein für einen positiven Zugang zu Bildung und „lebenslangem Lernen“ zu legen“.

Beobachtungsfokus liegt im Bereich kindlicher Aktivitäten. Grundsätzlich ist jeder Aktivität des Kindes dafür geeignet. Ziel ist die Zusammenfassung der wesentlichen Lernmöglichkeiten in der beobachteten Situation. Man soll die individuellen Lernprozesse des Kindes erkennen und interpretieren.

Beim Schreiben von Lerngeschichten auf der Basis der Beobachtungen sind einige Kriterien zu beachten: Formulierungen sollen für Kinder verständlich sein; Beobachtungssituationen soll wiedergegeben werden; Bezug zu den Lerndispositionen soll aufgenommen werden; Eischätzungen und Interpretationen einfließen lassen; Lernaktivitäten sollen anerkannt sein; geplante „nächste Schritte“ sollen berücksichtigt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Beschreibung der Instrumente

1.1 Bildungs- und Lerngeschichten

1.2 Wissenswelten und Weltwissen

2. Erprobung der Instrumente

2.1 Allgemeine Vorgehensweise

2.2 Bildungs- und Lerngeschichten

2.3 Wissenswelten und Weltwissen

3. Vergleich der Instrumente

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht und erprobt zwei zentrale Instrumente der pädagogischen Bildungsdokumentation im Elementarbereich, um deren praktische Anwendbarkeit und Nutzen für die Entwicklungsförderung von Kindern zu evaluieren.

  • Methodische Grundlagen der Bildungs- und Lerngeschichten nach Carr.
  • Konzeption und Einsatz von Wissenslandkarten als Dokumentationsmethode.
  • Erprobung der Instrumente im familiären Kontext durch eine angeleitete Praxisstudie.
  • Analyse und Vergleich der Beobachtungszugänge und Dokumentationsformen.
  • Bedeutung der kollegialen Reflexion und elterlichen Einbindung in den Prozess.

Auszug aus dem Buch

1.1 Bildungs- und Lerngeschichten

„Die „Bildungs – und Lerngeschichten“ sind ein Verfahren für die Bildungsdokumentation, das aus einzelnen ineinander greifenden Elementen besteht. Sie sind mehr als eine Methode, können aber praktisch nur über methodische Schritte eingeführt werden “ (DJI, 2007, S.37).

Zielgruppe ist in erste Linie Kindern im Kindergartenalter, also zwischen 0 und 7 Jahren. Außerdem werden Bildungs- und Lerngeschichten im Übergang Kita-Grundschule und in der Grundschule eigesetzt (vgl. Richter, o.J., S. 22-24). Die “Bildungs- und Lerngeschichten“ setzen an der Stärken und Kompetenzen jedes einzelnen Kinder an und beziehen sowohl die Kindern als auch ihre Eltern mit ein.

Dem Verfahren liegt das Konzept der Lerndispositionen zugrunde, das von Margaret Carr in Neuseeland entwickelt wurde. Dabei werden der Beitrag des Kindes und die Bedeutung der situativen Bedienungen für sein Lernen gleichmaßen berücksichtigt.

Beobachtungsmethode ist wenig standardisiert und qualitativ. Für Anwendung des Verfahrens “Bildungs- und Lerngeschichten“ werden Beobachtungsbogen und Bogen zum kollegialen Austausch eingesetzt. Beschreibung des Handlungsverlaufs erfolgt ohne im Voraus festgelegte, standardisierte Kriterien. Strukturierung der freien Beobachtung beginnt erst bei Analyse anhand der Lerndispositionen und in der Fokussierung (vgl. Leu, Flämig, Frankenstein, Koch, Pack, Schneider & Schweiger, 2012, S. 66-67).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Beschreibung der Instrumente: Dieses Kapitel führt theoretisch in die Verfahren "Bildungs- und Lerngeschichten" sowie "Wissenswelten und Weltwissen" ein und erläutert deren Zielgruppen, Methodencharakter sowie Beobachtungsfokus.

2. Erprobung der Instrumente: Der Autor schildert die praktische Umsetzung beider Verfahren in einer Familiensituation, inklusive der methodischen Vorbereitung und der gewonnenen Erkenntnisse während der Anwendung.

3. Vergleich der Instrumente: Hier werden die beiden Beobachtungsmethoden gegenübergestellt, wobei Gemeinsamkeiten in der kindzentrierten Pädagogik aufgezeigt und Unterschiede in der Anwendbarkeit und Strukturierung reflektiert werden.

Schlüsselwörter

Bildungsdokumentation, Bildungs- und Lerngeschichten, Wissenswelten, Weltwissen, Lerndispositionen, Beobachtungsmethode, frühkindliche Bildung, Wissenslandkarten, pädagogische Diagnostik, Entwicklungsförderung, Dokumentationsform, qualitative Beobachtung, Kindertageseinrichtung, Portfolio, Kompetenzorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem praktischen Einsatz und Vergleich von zwei Instrumenten zur Bildungsdokumentation bei Kindern im Alter von 0 bis 7 Jahren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die "Bildungs- und Lerngeschichten" sowie das Instrument "Wissenswelten und Weltwissen", eingebettet in den Kontext der frühkindlichen Bildungsdokumentation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erprobung und kritische Auseinandersetzung mit der praktischen Anwendbarkeit dieser beiden Verfahren, um deren Potenzial zur Stärkung kindlicher Bildungsprozesse aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt zugrunde?

Es handelt sich um eine praxisorientierte Untersuchung, bei der die Instrumente in einer realen Familiensituation erprobt und die Erfahrungen anschließend reflektiert und ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Vorstellung der Instrumente, die Schilderung des konkreten Erprobungsvorgangs und einen anschließenden Vergleich der methodischen Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Bildungsdokumentation, Lerndispositionen, Wissenslandkarten sowie die individuelle Förderung kindlicher Interessen.

Warum wird im Erprobungsteil der Fokus auch auf die Eltern gelegt?

Die Einbindung der Eltern ist ein wesentlicher Bestandteil beider Methoden, um den Dialog über die Lernprozesse des Kindes zu fördern und eine ganzheitliche Unterstützung zu gewährleisten.

Worin unterscheiden sich Wissenslandkarten von den Lerngeschichten?

Während die Lerngeschichten stärker auf individuelle Lernmotivation und Stärken fokussieren, konzentrieren sich Wissenslandkarten stärker auf die Strukturierung des Wissenserwerbs im Bereich der Sachwelt.

Welche Herausforderung ergab sich bei der Anwendung der Wissenslandkarten?

Die Anwendung erfordert ein gewisses sprachliches Ausdrucksvermögen des Kindes, weshalb die Methode bei sehr jungen Kindern oder Kindern mit Sprachbarrieren schwieriger umsetzbar ist.

Wie trägt der kollegiale Austausch zum Erfolg bei?

Der Austausch ist essenziell, um die zwangsläufig subjektiven Beobachtungen zu objektivieren und unterschiedliche Perspektiven auf das kindliche Lernen zusammenzuführen.

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Details

Title
Bildungs- und Lerngeschichten. Wissenswelten und Weltwissen
College
University of Applied Sciences Südwestfalen; Soest
Grade
2,2
Author
I. Seel (Author)
Publication Year
2014
Pages
11
Catalog Number
V352253
ISBN (eBook)
9783668387355
ISBN (Book)
9783668387362
Language
German
Tags
bildungs- lerngeschichten wissenswelten weltwissen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
I. Seel (Author), 2014, Bildungs- und Lerngeschichten. Wissenswelten und Weltwissen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352253
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