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Möglichkeiten für erfolgreiche Förderung von Kindern mit Risiko zur Ausbildung einer Lese-Rechtschreibschwäche

Title: Möglichkeiten für erfolgreiche Förderung  von Kindern mit Risiko zur Ausbildung einer Lese-Rechtschreibschwäche

Term Paper (Advanced seminar) , 2017 , 16 Pages , Grade: 1,2

Autor:in: I. Seel (Author)

Speech Science / Linguistics
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In meiner Arbeit möchte ich die Möglichkeiten für erfolgreiche Förderung von Kindern mit Risiko zur Ausbildung einer Lese-Rechtschreibschwäche herausfinden. Zuerst setze ich mich mit dem Begriff und den Uhrsachen der Lese- Rechtschreibschwäche auseinander, so werden phonologische Bewusstheit und Wortschatzentwicklung als wichtigste Voraussetzungen für den Sprach- und Schriftentwicklung erkannt. Aus großen Tools sprachdiagnostischer Hilfsmittel, möchte ich zwei Screenings und ein Programm zur Früherkennung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten dienen, kurz vorstehlen.

Im Hauptteil meiner Arbeit werde ich Sprachförderung und Sprachförder-programme in Augenschein nehmen. Zuerst es ist wichtig, sich mit dem Begriff und den Formen der Sprachförderung auseinander zu setzen. Danach möchte ich einer exemplarischen Auswahl von Förderprogrammen, bei denen die Förderung der phonologischen Bewusstheit und Schriftsprachvoraussetzungen im Mittelpunkt stehen und die sich für eine Prävention bei Schriftsprach-erwerbsprozessen anbieten, vorstellen. Da nicht nur die systematische, sondern auch die alltagsintegrierte Sprachförderung eine positive Rolle spielt, werde ich auch auf Beispiele für die sprachliche Förderung durch Angebote aus verschiedenen Bildungsbereichen zurückgreifen. Zuletzt möchte ich mich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Sprachförderung in Kindertages-einrichtungen auseinandersetzen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lese-Rechtschreibschwäche

3. Voraussetzungen für den Sprach- und Schriftentwicklung

4. Erfassung der Sprachkompetenz

4.1 Sprachdiagnostische Hilfsmittel

4.2 Das Bielefelder Screening (BISC)

4.3 Münsteraner Screening (MUSC)

4.4 Rundgang durch Hörhausen

5. Sprachförderung als Vorbereitung auf den Schriftspracherwerb

5.1. Begriffsdefinitionen der Sprachförderung

5.2 Förderprogrammen für Kinder mit Risiko zur Ausbildung einer Lese-Rechtschreibschwäche

5.3 Sprachliche Förderung durch Angebote aus verschiedenen Bildungsbereichen

5.4 Möglichkeiten und Grenzen der Sprachförderung in KiTas

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten zur frühzeitigen Identifizierung und Unterstützung von Kindern mit einem Risiko für die Entwicklung einer Lese-Rechtschreibschwäche. Im Fokus steht dabei die Bedeutung der phonologischen Bewusstheit sowie die Rolle verschiedener Sprachförderansätze im Elementarbereich.

  • Grundlagen der Lese-Rechtschreibschwäche und deren Ursachen
  • Wichtige Vorläuferfertigkeiten wie phonologische Bewusstheit und Wortschatzentwicklung
  • Vergleich und Vorstellung von Screening-Verfahren zur Früherkennung
  • Systematische Förderprogramme und deren Implementierung im Kindergarten
  • Bedeutung der alltagsintegrierten Sprachförderung und bildungsbereichsübergreifender Ansätze

Auszug aus dem Buch

3. Voraussetzungen für den Sprach- und Schriftentwicklung

Die Erfahrungen eines Kindes mit Sprache liegen in den ersten Lebensjahren einen Grundstein für die Entwicklung seiner sprachlichen Fähigkeiten. Das Kind kann nur bei einer intakten Sprachwahrnehmung notwendige Grundfertigkeiten erlernen (vgl. Engel, 2005, S. 16).

„Reimwörter erkennen, Silben in Wörtern bestimmen und Anlaute von Wörtern benennen können, wenn das Lernen im sprachlichen Bereich erfolgreich sein soll. Das Kind muss das so genannte phonologische Bewusstsein entwickelt haben. Grundlegende grammatische Fähigkeiten im Gebrauch der deutschen Sprache sollten vorhanden sein. Das Hörvermögen muss normal entwickelt sein und grundlegende Strukturen der Sprache wie Ober- und Unterbegriff müssen vorhanden sein. Dazu muss das Gedächtnis in der Lage sein, Wörter und Sätze zu speichern (ebd., S. 17).“

Die Sprachentwicklung ist eng verbunden mit der kognitiven, motorischen, emotionalen, sensorischen und sozialen Entwicklung der Kinder. Der Sprache wird nicht regelgeleitet über Grammatik und Wortschatz erlernt, sondern mit allen Sinnen und in erster Linie als Kommunikationsmittel mit der unmittelbaren Umwelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Sprache als Schlüsselkompetenz und den Zusammenhang zwischen Sprachproblemen im Vorschulalter und dem späteren Schriftspracherwerb.

2. Lese-Rechtschreibschwäche: Das Kapitel definiert Lese-Rechtschreibschwäche als sprachbezogene Lernschwäche und erörtert vielfältige familiäre, soziale und organische Ursachen.

3. Voraussetzungen für den Sprach- und Schriftentwicklung: Hier werden die kognitiven und sensorischen Grundfertigkeiten erläutert, wobei die phonologische Bewusstheit als zentrale Vorläuferfertigkeit hervorgehoben wird.

4. Erfassung der Sprachkompetenz: Es werden verschiedene diagnostische Instrumente vorgestellt, um Risikokinder frühzeitig zu identifizieren, darunter das BISC, MUSC und der „Rundgang durch Hörhausen“.

5. Sprachförderung als Vorbereitung auf den Schriftspracherwerb: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Förderprogramme und Ansätze, um Kinder im Vorschulalter gezielt auf den Schriftspracherwerb vorzubereiten.

6. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass eine systematische, geplante Sprachförderung in Verbindung mit professionell geschultem Personal essenziell für den Schulerfolg ist.

Schlüsselwörter

Sprachförderung, Lese-Rechtschreibschwäche, Phonologische Bewusstheit, Schriftspracherwerb, Vorschulalter, Sprachdiagnose, Sprachwahrnehmung, Frühförderung, Schriftsprachvoraussetzungen, Elementarbereich, Sprachbildung, Risikokinder.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Prävention von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten durch gezielte Sprachförderung im Kindergartenalter.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Früherkennung durch Screenings, der Bedeutung der phonologischen Bewusstheit sowie der praktischen Umsetzung von Förderprogrammen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Möglichkeiten und Grenzen der vorschulischen Förderung zu evaluieren, um Kinder mit einem Risiko für Lese-Rechtschreibschwächen optimal zu unterstützen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die bestehende wissenschaftliche Untersuchungen und diagnostische Verfahren (wie BISC oder Kon-Lab) zusammenfassend analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die diagnostische Erfassung der Sprachkompetenz und die detaillierte Vorstellung konkreter Programme und Ansätze zur Sprachförderung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den zentralen Begriffen zählen Sprachförderung, phonologische Bewusstheit, Schriftspracherwerb und diagnostische Früherkennung.

Wie unterscheidet sich das Münsteraner Screening (MUSC) vom Bielefelder Screening (BISC)?

Das BISC dient der Früherkennung bereits im Vorschulalter, während das MUSC auf das BISC aufbaut und erst in den ersten Wochen der ersten Klasse zur Identifizierung von besonderem Förderbedarf eingesetzt wird.

Welche Rolle spielt die alltagsintegrierte Sprachförderung?

Neben systematischen Programmen wird betont, dass die tägliche Interaktion und die Einbindung in verschiedene Bildungsbereiche eine entscheidende Rolle für eine positive Sprachentwicklung spielen.

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Details

Title
Möglichkeiten für erfolgreiche Förderung von Kindern mit Risiko zur Ausbildung einer Lese-Rechtschreibschwäche
College
University of Applied Sciences Südwestfalen; Soest
Grade
1,2
Author
I. Seel (Author)
Publication Year
2017
Pages
16
Catalog Number
V352255
ISBN (eBook)
9783668388024
ISBN (Book)
9783668388031
Language
German
Tags
möglichkeiten förderung kindern risiko ausbildung lese-rechtschreibschwäche
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
I. Seel (Author), 2017, Möglichkeiten für erfolgreiche Förderung von Kindern mit Risiko zur Ausbildung einer Lese-Rechtschreibschwäche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352255
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