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Das Bild vom Kind in der Montessoripädagogik

Title: Das Bild vom Kind in der Montessoripädagogik

Term Paper (Advanced seminar) , 2013 , 12 Pages , Grade: 2,4

Autor:in: I. Seel (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education
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Seit über hundert Jahren steht der Name von Maria Montessori in unermüdlicher Aufmerksamkeit der Pädagogen und Wissenschaftler in mehr als achtzig Ländern. Die Montessoripädagogik erfreut sich einer ständig wachsenden Bedeutung für die allgemeinbildenden und sonderpädagogische Einrichtungen.

Insbesondere in Integrationsklassen der Grundschule ist ein Unterricht ohne Montessori- Materialien kaum noch denkbar. Die Montessoripädagogik ist nicht vom Archivstaub bedeckt und das ist nur möglich, weil eine solche organische Verschmelzung verschiedener Kenntnisse über das Kind, welche die Wissen-schaft, Religion und Philosophie geben, die auch mit feinen didaktischen und methodischen Werkzeugen ausgestattet ist, in die Pädagogik noch nicht vor-handen war.

Da der Umfang einer solchen Arbeit natürlich nicht nahezu ausreichend wäre, um alle einzelnen Aspekte in der Montessoripädagogik zu beleuchten, möchte ich mich auf das Bild vom Kind, das das Zentrum ihrer Anthropologie bildet, beschränken. Meine Hausarbeit werde ich mit Biographie die Grunderin der Montessoripädagogik beginnen um die Entstehung und Entwicklung ihre Pädagogik zu verfolgen. Daraufhin werden das Kindesbild und Einflüsse seiner Umwelt näher betrachtet. Besondere Aufmerksamkeit schenke ich den sensiblen Perioden, die nach Montessori von großer Bedeutung für die kindliche Entwicklung sind. Die Erziehungspläne von Montessori entsprechenden aufeinanderfolgenden Persönlichkeitsphasen des Kindes und erfordern Erziehungshilfen, die ich als nächste Aspekt beschreiben werde. Anschließend befasse ich mich mit kritischem Blick auf die Aktualität der Montessoripädagogik.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Maria Montessori als Gründerin der Montessoripädagogik

3. Bild vom Kind in der Montessoripädagogik

3.1 Das Kind und die Einflüsse seiner Umwelt

3.2 Die sensiblen Perioden

3.2.1 Phase 0 -6 Jahre

3.2.2 Phase 6 - 12 Jahre

3.2.3 Phase 12-18 Jahre

3.3 Erziehung als „Hilfe zum Leben“

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das anthropologische Fundament der Montessoripädagogik mit dem primären Fokus auf dem spezifischen Bild vom Kind. Es wird analysiert, wie Maria Montessoris theoretische Konzepte, insbesondere die sensiblen Perioden und der absorbierende Geist, die kindliche Entwicklung prägen und welche Rolle die Erziehung als unterstützende Hilfe zum Leben dabei einnimmt.

  • Biografische Hintergründe von Maria Montessori
  • Die anthropologische Perspektive auf das Kind
  • Das Konzept der sensiblen Perioden und Entwicklungsphasen
  • Die Theorie vom absorbierenden Geist
  • Erziehung als "Hilfe zum Leben" und vorbereitete Umgebung

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Kind und die Einflüsse seiner Umwelt

In „Grundlagen meiner Pädagogik“ beschreibt Maria Montessori folgendes soziales Problem: das Kind und der Erwachsene leben in einer Vereinigung, die Kampf auslöst, weil es zwei vollkommen verschiedene Wesen sind. Der Erwachsene ist ein herrschender Mensch in denen Obhut ein unwissendes Kind anvertraut ist. Aus dieser Erkenntnis heraus schreibt sie:

„… wir haben das neue Kind gefunden, das sich uns durch wunderbare Äußerungen offenbar hat. Wir sehen klar, daß die Kindheit ein Stadium der Menschheit ist, das sich vollkommen von dem des Erwachsenseins unterscheidet. Wir haben die zwei verschiedenen Formen des Menschen erkannt. Das Kind trägt nicht die verkleinerten Merkmale des Erwachsenen in sich, sondern in ihm wächst sein eigenes Leben, das seinen Sinn in sich selber hat…“ (Montessori, 1988, S. 8).

Maria Montessori sah die kindliche Entwicklung aus einer für ihre Zeit neuen Perspektive an. Ihre Überlegungen beziehen Entwicklung des Kindes schon vor der Geburt an. Sie sprach davon, dass der Mensch als „psychischer Embryo“ zur Welt komme und von Geburt an seine individuellen Eigenheiten und Fähigkeiten zur Entfaltung seiner Persönlichkeit hat. Als vitale Aufgabe der ersten Kindheit, nennt Montessori die Aufgabe der Anpassung an die Umwelt: „Der Mensch (…) alles in seinem sozialen Leben ausbilden müssen: Das Kind muß sich die Eigenschaften seiner sozialen Gruppe einprägen, indem es sie nach der Geburt aus der Umwelt absorbiert“ (Montessori, 1990, S. 72).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die weltweite Bedeutung der Montessoripädagogik, begründet die Wahl des Fokus auf das Bild vom Kind und stellt den Aufbau der Arbeit dar.

2. Maria Montessori als Gründerin der Montessoripädagogik: Dieses Kapitel zeichnet den Lebensweg Montessoris von ihrer Ausbildung in Rom über ihre Arbeit als Ärztin bis hin zur Entwicklung ihrer pädagogischen Lehre und ihrer internationalen Reisetätigkeit nach.

3. Bild vom Kind in der Montessoripädagogik: Das zentrale Kapitel erläutert das Kind als „psychischen Embryo“, analysiert die sensiblen Perioden in verschiedenen Altersstufen und definiert das Erziehungskonzept der „Hilfe zum Leben“.

3.1 Das Kind und die Einflüsse seiner Umwelt: Dieser Abschnitt beleuchtet die Interaktion zwischen Kind und Umwelt und das Konzept des Kindes als „Baumeister seiner selbst“.

3.2 Die sensiblen Perioden: Hier werden die zeitlich begrenzten Phasen erhöhter Empfänglichkeit für bestimmte Lerninhalte und deren Bedeutung für die Entwicklung dargelegt.

3.2.1 Phase 0 -6 Jahre: Der Fokus liegt hier auf dem „absorbierenden Geist“, der Sprachentwicklung und dem Bedürfnis nach Ordnung in der frühen Kindheit.

3.2.2 Phase 6 - 12 Jahre: Dieses Kapitel beschreibt die stabile Phase des Wachstums, die Entwicklung eines moralischen Bewusstseins und die Hinwendung zur „kosmischen Erziehung“.

3.2.3 Phase 12-18 Jahre: Es wird die Zeit des Umbruchs und der Vorbereitung auf das Erwachsenenleben thematisiert, inklusive des „Erdkinderplans“.

3.3 Erziehung als „Hilfe zum Leben“: Dieser Teil beschreibt Erziehung als unterstützenden Prozess, der dem Kind hilft, seine Potenziale selbstständig zu entfalten, statt es durch direkte Beeinflussung zu formen.

4. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Aktualität der Montessori-Ideen und deren Relevanz für moderne pädagogische Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Maria Montessori, Montessoripädagogik, Bild vom Kind, sensible Perioden, absorbierender Geist, psychischer Embryo, Hilfe zum Leben, Erziehung, Entwicklung, soziale Anpassung, Kosmische Erziehung, Erdkinderplan, pädagogische Reform, Freiarbeit, Selbstbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den anthropologischen Grundlagen der Montessoripädagogik und konzentriert sich dabei spezifisch auf das von Maria Montessori entworfene Bild vom Kind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten gehören das Konzept der sensiblen Perioden, die Rolle der Umwelt für die kindliche Entwicklung, die Theorie des absorbierenden Geistes und die Erziehung als „Hilfe zum Leben“.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Entwicklungsschritte des Kindes nach Montessori zu systematisieren und die Bedeutung ihrer pädagogischen Ansätze für eine gelingende Persönlichkeitsentwicklung herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse der Schriften von Maria Montessori sowie ergänzender pädagogischer Fachliteratur, um das Kindesbild und die theoretischen Konzepte fundiert darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Einführung, die detaillierte Darstellung des Kindesbildes, eine Unterteilung in Entwicklungsphasen (0-6, 6-12, 12-18 Jahre) und die Erläuterung der unterstützenden Rolle der Erziehenden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Montessori-Pädagogik, absorbierender Geist, sensible Perioden, psychischer Embryo und Hilfe zum Leben.

Was versteht Montessori unter dem „psychischen Embryo“?

Der Begriff beschreibt die kindliche Entwicklung unmittelbar nach der Geburt, in der das Kind durch seine Umwelt und durch unbewusste Kräfte seine Persönlichkeit formt.

Wie unterscheidet sich die „kosmische Erziehung“ von regulärer schulischer Bildung?

Die kosmische Erziehung zielt darauf ab, dem Kind das Verständnis für die Zusammenhänge in der Welt und die Verantwortung der Menschen füreinander und für die Natur zu vermitteln, statt nur fachspezifisches Wissen zu lehren.

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Details

Title
Das Bild vom Kind in der Montessoripädagogik
College
University of Applied Sciences Südwestfalen; Soest
Grade
2,4
Author
I. Seel (Author)
Publication Year
2013
Pages
12
Catalog Number
V352257
ISBN (eBook)
9783668388321
ISBN (Book)
9783668388338
Language
German
Tags
bild kind montessoripädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
I. Seel (Author), 2013, Das Bild vom Kind in der Montessoripädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352257
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