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Klangskulpturen. Die "Mechanische Exzentrik" von Moholy-Nagy

Titel: Klangskulpturen. Die "Mechanische Exzentrik" von Moholy-Nagy

Seminararbeit , 2014 , 14 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Markus Schmidt (Autor:in)

Kunst - Allgemeines, Kunsttheorie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Klangskulpturen im Spiegel der synästhetischer Werke. Als Mittelpunkt der Arbeit dient das Werk „Mechanische Exzentrik“ von László Moholy-Nagy.

Um das Thema adäquat zu behandeln, wird im ersten Schritt, sprich im zweiten Kapitel, die Person Moholy-Nagy besprochen. Dabei werden sowohl das Leben des Künstlers, wie auch seine Einflüsse, in kürze skizzenhaft dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur Person Moholy-Nagy

2.1 Moholy-Nagy und das Bauhaus

2.2 Die „Mechanische Exzentrik“

3. Die „Zwitschermaschine“ von Paul Klee

4. Der „Virtuos“ von Wilhelm Busch

5. Ein Vergleich der Werke

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Verbindung von Klang, Bewegung und bildender Kunst anhand ausgewählter Werke. Im Zentrum steht die Analyse der „Mechanischen Exzentrik“ von László Moholy-Nagy, wobei der Fokus auf dessen künstlerischer Philosophie und der experimentellen Herangehensweise am Bauhaus liegt. Zudem werden vergleichend die „Zwitschermaschine“ von Paul Klee und „Der Virtuos“ von Wilhelm Busch betrachtet, um Gemeinsamkeiten in der Darstellung von Musik und Dynamik durch bildnerische Mittel herauszuarbeiten.

  • Biografische Einflüsse und die Bauhaus-Tätigkeit von László Moholy-Nagy.
  • Theoretische und praktische Analyse des Werks „Mechanische Exzentrik“.
  • Interpretation der „Zwitschermaschine“ im Kontext technischer und gesellschaftlicher Kritik.
  • Untersuchung der gestischen Dynamik in Wilhelm Buschs Bildergeschichte „Der Virtuos“.
  • Vergleichende Betrachtung der künstlerischen Strategien zur Übersetzung von Klang in Bildlichkeit.

Auszug aus dem Buch

Die „Mechanische Exzentrik“

Moholy-Nagy bemängelt die nur begrenzte Beweglichkeit des menschlichen Körpers, so dass er aus der Mischung von diversen Elementen wie Raum, Ton, Licht, etc., eine durchgeplante und exakte Choreographie herstellen wollte. Mit dem Wort Exzentrik beschreibt er die körperliche Akrobatik.

„Die Unzulänglichkeit menschlicher Exzentrik führte zu der Forderung einer bis ins Letzte beherrschbaren, exakten Form- und Bewegungsorganisation, welche die Synthese der dynamisch kontrastierenden Erscheinungen (von Raum, Form, Bewegung, Ton und Licht) sein sollte.“ In seiner Auffassung von Theater wollte er auf einen persönlichen Ausdruck von Darstellern verzichten und sich stattdessen auf mechanisch gesteuerte Bewegungen beschränken. Auch Musik fand ihren Platz in Moholy-Nagys Theater der Totalität, die er als ein überraschendes und zukunftsfähiges Medium empfand.

„Die Tongestaltung wird sich in Zukunft der verschiedenen Schallapparate mit elektrischem und anderem mechanischen Betrieb bedienen. An unerwarteten Stellen auftretende Schallwellen – z.B. eine sprechende oder singende Bogenlampe, unter den Sitzplätzen oder unter dem Theaterboden ertönende Lautsprecher, Schallverstärker – werden u.a. das akustische Überraschungsniveau des Publikums so heben, daß eine auf anderen Gebieten nicht gleichwertige Leistung enttäuschen muß.“ Die drei Bühnen der Mechanischen Exzentrik befanden sich jeweils auf verschiedenen Höhenniveaus. Auf einer der Bühnen wurden diverse mechanische Musikapparate befestigt, die anderen zwei dienten den zahlreichen Bewegungen, welche mittels Film- und Lichtprojektionen erzeugt wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema der Klangskulpturen ein und erläutert den Aufbau der Untersuchung mit dem Fokus auf das Werk von Moholy-Nagy.

2. Zur Person Moholy-Nagy: Hier wird der Lebensweg und der künstlerische Werdegang von László Moholy-Nagy von seinen Anfängen bis zu seiner Zeit am Bauhaus skizziert.

2.1 Moholy-Nagy und das Bauhaus: Dieser Abschnitt thematisiert die Lehrtätigkeit und die strategische Neuausrichtung des Bauhauses durch Moholy-Nagy, insbesondere sein Interesse an Lichtskulpturen.

2.2 Die „Mechanische Exzentrik“: Der Kernbereich der Arbeit widmet sich der Analyse des Konzepts der „Mechanischen Exzentrik“ als synästhetisches Theaterprojekt.

3. Die „Zwitschermaschine“ von Paul Klee: Dieses Kapitel analysiert das Gemälde „Die Zwitschermaschine“ hinsichtlich seiner interpretatorischen Bedeutung für die moderne Gesellschaft.

4. Der „Virtuos“ von Wilhelm Busch: Der Fokus liegt hier auf den zeichnerischen Neuerungen und der Darstellung von Dynamik und Musik in Buschs Bildergeschichte.

5. Ein Vergleich der Werke: Das abschließende Kapitel führt die analysierten Ansätze zusammen und vergleicht die unterschiedlichen Methoden, Musik in bildnerische Formate zu übersetzen.

Schlüsselwörter

Klangskulpturen, Synästhesie, Moholy-Nagy, Bauhaus, Mechanische Exzentrik, Paul Klee, Zwitschermaschine, Wilhelm Busch, Virtuos, Kunstgeschichte, Bildnerische Musik, Moderne Kunst, Lichtprojektionen, Dynamik, Totalkunstwerk.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung von Klangskulpturen und synästhetischen Werken, wobei verschiedene künstlerische Ansätze zur Verbildlichung von Musik und Bewegung im frühen 20. Jahrhundert beleuchtet werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Theaterkonzepten von László Moholy-Nagy, der Interpretation bildender Kunst als mechanische Apparatur und der Analyse musikalischer Kurven in der zeichnerischen Darstellung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die „Mechanische Exzentrik“ von Moholy-Nagy im Detail zu verstehen und aufzuzeigen, wie unterschiedliche Künstler wie Klee und Busch ähnliche Konzepte der intermedialen Kunst verfolgten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine kunsthistorische Analyse der Werke unter Einbeziehung von Quellenliteratur sowie vergleichende kunstwissenschaftliche Betrachtungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Schaffen von Moholy-Nagy am Bauhaus, beschreibt die „Zwitschermaschine“ als Technik-Kritik und untersucht die Bildergeschichte „Der Virtuos“ von Busch.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Synästhesie, Klangskulptur, Bauhaus, mechanische Exzentrik und intermediale Gestaltung.

Warum wird Moholy-Nagys Arbeit als „Vorbereitungsstadium“ bezeichnet?

Weil seine Konzepte, wie die „Mechanische Exzentrik“, zum damaligen Zeitpunkt technisch nicht vollständig umsetzbar waren und eher als visionäre Entwürfe für die Zukunft fungierten.

Welche Rolle spielt die „Zwitschermaschine“ bei der Gesellschaftskritik?

Klee nutzt das Bild, um eine kritische Distanz zur blinden Technikgläubigkeit des Maschinenzeitalters einzunehmen und die zunehmende Automatisierung menschlicher Lebensbereiche in Frage zu stellen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Klangskulpturen. Die "Mechanische Exzentrik" von Moholy-Nagy
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Note
1,7
Autor
Markus Schmidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
14
Katalognummer
V352349
ISBN (eBook)
9783668387669
ISBN (Buch)
9783668387676
Sprache
Deutsch
Schlagworte
klangskulpturen mechanische exzentrik moholy-nagy
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus Schmidt (Autor:in), 2014, Klangskulpturen. Die "Mechanische Exzentrik" von Moholy-Nagy, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/352349
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Leseprobe aus  14  Seiten
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