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Was ist Literatur an Netzliteratur?

Title: Was ist Literatur an Netzliteratur?

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 20 Pages , Grade: ohne Benotung

Autor:in: Stefanie Mißling (Author)

German Studies - Modern German Literature
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STRORRER fragt: „Was ist ΄hyper΄ am Hypertext?“ In ihrem Aufsatz stellt sie die wesentlichen Eigenschaften von Hypertexten dar und grenzt diese von anderen Texten ab. Der vorliegenden Arbeit liegen die Fragen: „Was ist Literatur an Netzliteratur?“ und „Was ist Netz an Netzliteratur?“ zu Grunde. Es werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Netzliteratur / digitale Literatur und herkömmlicher Literatur herausgearbeitet. Ebenso wird Netzliteratur von Netzkunst und Literatur im Netz abgegrenzt. Ein Hauptaugenmerk in dieser Arbeit liegt auf verschiedenen Begriffsbestimmungen, da viele Begriffe, die im Zusammenhang mit Literatur und Internet auftreten auf Grund der Neuheit der Thematik nicht immer einheitlich verwendet werden. Schließlich sollen zwei Beiträge eines Wettbewerbs vorgestellt und anhand der vorausgegangenen Ergebnisse untersucht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Literatur und Medien

2.1 Text und Literatur im Medium Computer / Internet

3 Begriffsklärungen

3.1 Hypertext

3.2 Multimedia / Hypermedia

3.3 Hyperfiction

3.4 Digitale Literatur vs. Netzliteratur

4 Das Verhältnis von Literatur zu Digitaler Literatur

5 Betrachtung zweier Wettbewerbsbeiträge

5.1 btong

5.2 blackbox

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Wesen der Netzliteratur und der digitalen Literatur im Abgleich mit traditionellen literarischen Formen. Dabei steht die Klärung der uneinheitlichen Begrifflichkeiten sowie die Untersuchung des Einflusses digitaler Medien auf die Literaturproduktion und -rezeption im Vordergrund.

  • Differenzierung zwischen digitaler Literatur und Netzliteratur
  • Analyse der Intermedialität und Interaktivität in digitalen Medien
  • Untersuchung hypertextueller Strukturen wie Linie, Baum und Rhizom
  • Performatives Lesen und Immersion als neue Rezeptionsformen
  • Praktische Untersuchung anhand konkreter Wettbewerbsbeiträge

Auszug aus dem Buch

0.0 Hypertext

Spricht man über das Internet, spricht man häufig auch von Hypertext. „Was ist ?hyper? am Hypertext?“ fragt Storrer und zeigt, dass nicht jeder Text im Internet gleich Hypertext ist. Die vorherrschende Codierung im Internet ist der Text. Die Produkte weisen jedoch gegenüber dem Medium Buch eine starke Vermischung von medialen Objekten auf (Text, bewegte / unbewegte Bilder, Ton / Sprache). STORRER weist neben „Mehrfachkodiertheit und Synästhetisierung“ „nicht-lineare Organisationsform“ und „computerverwalteter Text“ als definitorische Merkmale von Hypertexten aus. Computerverwaltet bedeutet dabei, dass sich der Hypertext „nicht ohne Wertverlust auf Papier ausdrucken lässt,“ da verschiedene Textelemente durch Links miteinander verknüpft sind.

„Es handelt sich streng genommen nicht mehr um einen Text, sondern um ein Netz oder Gewebe von Einzeltexten, die aber erst in digitaler Form, also auf Diskette, CD-Rom oder auf einer Website im Internet, dem Leser eine größtmögliche Freiheit versprechen.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die wesentlichen Merkmale und Unterschiede von Netzliteratur und digitaler Literatur im Vergleich zu klassischer Literatur herauszuarbeiten.

2 Literatur und Medien: Dieses Kapitel erörtert die notwendige Definition von Literatur im Kontext sich wandelnder Medien und stellt die Wechselwirkung von Intermedialität und Literatur dar.

2.1 Text und Literatur im Medium Computer / Internet: Hier wird der Wandel des Textes im digitalen Raum beleuchtet, insbesondere die neuen Möglichkeiten der Distribution und der Wegfall der klassischen lektoralen Qualitätskontrolle.

3 Begriffsklärungen: Dieses Kapitel schafft eine theoretische Basis, indem die vielfältigen und oft unklar verwendeten Begriffe rund um Literatur im digitalen Kontext definiert werden.

3.1 Hypertext: Es werden die definitorischen Merkmale von Hypertexten, wie die Nicht-Linearität und die computerverwaltete Struktur, im Detail erläutert.

3.2 Multimedia / Hypermedia: Dieses Unterkapitel klärt die Begriffe Multimedia und Hypermedia sowie deren technische und mediale Voraussetzungen.

3.3 Hyperfiction: Hier steht die ästhetisch-fiktionale Nutzung von Hypertexten im Fokus, inklusive der Analyse von Strukturen wie Linie, Baum und Rhizom.

3.4 Digitale Literatur vs. Netzliteratur: Das Kapitel arbeitet die Abgrenzung zwischen allgemeiner digitaler Literatur und spezifischer Netzliteratur heraus.

4 Das Verhältnis von Literatur zu Digitaler Literatur: Es wird untersucht, wie digitale Literatur den Anforderungen an Qualität und Kohärenz im Vergleich zur traditionellen Literatur gerecht werden kann.

5 Betrachtung zweier Wettbewerbsbeiträge: Die theoretischen Ergebnisse werden anhand der konkreten Analyse der Beiträge „btong“ und „blackbox“ praktisch überprüft.

5.1 btong: Die Analyse zeigt die hypertextuelle Struktur und die Rezeption dieses Beitrags auf, der trotz digitaler Elemente klassische Narrationsmerkmale beibehält.

5.2 blackbox: Dieser Beitrag wird als Beispiel für die Verschmelzung von Bild, Ton und Text analysiert, bei der die Narration zugunsten einer atmosphärischen Inszenierung zurücktritt.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Problematik der Begriffsvielfalt zusammen und betont die Herausforderungen für zukünftige Autoren im digitalen Raum.

7 Literaturverzeichnis: Hier werden sämtliche verwendeten Quellen, Fachbücher und Online-Publikationen aufgelistet.

Schlüsselwörter

Netzliteratur, digitale Literatur, Hypertext, Hyperfiction, Intermedialität, Interaktivität, Literaturwissenschaft, computerverwalteter Text, nicht-lineare Struktur, Netz, Internet, Medien, Literatur, Online-Publikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Wesen von Netzliteratur und digitaler Literatur und analysiert deren Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zur herkömmlichen Literatur.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die Definition von Literatur in digitalen Medien, die Struktur von Hypertexten, die Rezeption von digitaler Fiktion und die Abgrenzung von Netzkunst.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, begriffliche Klarheit in einem sich schnell wandelnden Feld zu schaffen und zu prüfen, inwieweit digitale Produkte die Anforderungen an literarische Qualität erfüllen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Begriffsanalyse durchgeführt, die durch die praktische Untersuchung und Analyse zweier konkreter Wettbewerbsbeiträge ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Definition technischer und narrativer Begriffe (Hypertext, Hyperfiction), der Differenzierung von digitalen Literaturformen und der Fallstudie zweier Wettbewerbsbeiträge.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Schlüsselwörtern zählen Netzliteratur, digitale Literatur, Hypertext, Hyperfiction, Intermedialität, Interaktivität und Literaturwissenschaft.

Wie unterscheidet sich "btong" von traditioneller Literatur?

Während traditionelle Literatur linear strukturiert ist, bietet "btong" eine nicht-lineare, modulare Struktur, in der der Leser den Verlauf durch die Auswahl von Pfaden in einem digitalen Hochhausmodell mitbestimmt.

Warum ordnet die Autorin "blackbox" eher der Netzkunst als der klassischen digitalen Literatur zu?

Da der Text in "blackbox" zugunsten einer schnellen, multimedialen Inszenierung eine untergeordnete Rolle spielt und keine klassische Narration mit Anfang und Ende erkennbar ist, rückt das Werk in den Bereich der Netzkunst.

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Details

Title
Was ist Literatur an Netzliteratur?
College
University of Dortmund  (Institut für deutsche Sprache und Literatur)
Course
Literatur und Theatralität in digitalen Medien aus sprach- und literaturwissenschaftlicher Sicht
Grade
ohne Benotung
Author
Stefanie Mißling (Author)
Publication Year
2002
Pages
20
Catalog Number
V35272
ISBN (eBook)
9783638352420
ISBN (Book)
9783638772303
Language
German
Tags
Literatur Netzliteratur Literatur Theatralität Medien Sicht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Mißling (Author), 2002, Was ist Literatur an Netzliteratur?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35272
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