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Mediation - Grundlagen der Alternative zum Rechtsstreit

Title: Mediation - Grundlagen der Alternative zum Rechtsstreit

Term Paper , 2002 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Johan Fröhberg (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Leider ist das Verfahren der Mediation immer noch sehr wenig bekannt im Vergleich mit den konventionellen Rechtswegen in Streitigkeiten des privaten, wirtschaftlichen und öffentlichen Lebens. Die Arbeit zeigt auf, das Mediation eine ernst zu nehmende Alternative bietet.

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Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Theoretische Grundlagen

3.1. Der Begriff der Mediation und die Geschichte

3.2. Bereiche der Mediation

3.3. Die Mediation im Unterschied zur Schlichtung und zum Rechtsstreit

3.4. Die Bedeutung der Psychologie und der Kompetenzen des Mediators im Streitfall

4. Die praktische Umsetzung

4.1. Voraussetzungen einer Mediation

4.2. Mediationsregeln

4.3. Ablauf einer Mediation

4.4. Mediation – Kosten und Dauer

5. Mediation als Beratung – Abschlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Mediation als Alternative zum klassischen Rechtsstreit auseinander. Das primäre Ziel ist es, den Mehrwert von Mediationsverfahren in Bezug auf nachhaltige Konfliktlösungen, die Entlastung des Justizsystems und die Verbesserung zwischenmenschlicher Beziehungen aufzuzeigen und dabei die psychologischen Grundlagen dieses Beratungsansatzes zu beleuchten.

  • Grundlagen und historische Entwicklung der Mediation
  • Abgrenzung der Mediation gegenüber Schlichtung und Rechtsweg
  • Psychologische Anforderungen und Kompetenzen an den Mediator
  • Praktische Implementierung, Voraussetzungen und Ablauf eines Mediationsverfahrens
  • Kostenstruktur und Effektivität der Mediation im Vergleich zu gerichtlichen Verfahren

Auszug aus dem Buch

3.1. Der Begriff der Mediation und die Geschichte

Der Begriff Mediation entstammt ursprünglich dem lateinischen Wort mediare, was vermitteln bedeutet. Anfang der Siebziger Jahre wurde der Begriff in den USA als Terminus eingeführt. Wie das Wort Mediation bereits sagt, gilt es in diesem Berufsfeld bei Konflikten durch unparteiische Dritte, die von allen Beteiligten akzeptiert werden, eine nachhaltige Lösung ohne Verlierer herbeizuführen. In den Sechziger Jahren wurde die Mediation als Beruf entwickelt und Methoden ausgebildet.

Bis die Mediation in Europa anerkannt und publik wurde, vergingen allerdings noch einige Jahre. Dabei ist die Mediation kein neuzeitliches Phänomen, sondern in vielen Kulturen bereits seit langer Zeit bekannt, so wurde Mediation bereits bei den alten Hebräern, Japanern und Chinesen praktiziert.

Auch in Europa ist die Vermittlung und Schlichtung bei Konflikten seit langem ein Teil der Streitkultur. So waren beispielsweise Verhandlungen mit dem Ziel des Schadensausgleiches bereits im Mittelalter verbreitet, und der Beruf des Maklers als Vermittler in wirtschaftlichen und handelsspezifischen Streitigkeiten wurde bereits 1754 im italienischen Zivilgesetzbuch, dem Codice Civile, festgehalten. In Frankreich wurde schon im Jahre 1790, wenn auch nur für kurze Zeit, ein System der Familienschlichtung eingeführt, das nicht auf gerichtlichen Urteilen basierte.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik alltäglicher Konflikte ein und stellt acht Handlungsalternativen zur Konfliktlösung vor, wobei der Fokus auf die Mediation als kooperatives Instrument gelegt wird.

3. Theoretische Grundlagen: Hier werden der Begriff der Mediation hergeleitet, historische Wurzeln aufgezeigt sowie die Rolle psychologischer Kompetenzen und die Abgrenzung zum juristischen Streitweg detailliert erörtert.

4. Die praktische Umsetzung: Dieses Kapitel erläutert die konkreten Voraussetzungen, Regelwerke, den Prozessablauf sowie die ökonomischen Rahmenbedingungen und Kostenaspekte einer Mediation.

5. Mediation als Beratung – Abschlussbemerkung: Der Abschnitt klassifiziert Mediation als Form der vermittlerischen Beratung und fasst die Vorteile einer einvernehmlichen Konfliktkultur zusammen.

Schlüsselwörter

Mediation, Konfliktlösung, Streitkultur, Rechtsstreit, Schlichtung, Mediator, Verhandlung, Kommunikation, Konsens, Psychologie, Konfliktmanagement, Fairness, Konflikterhellung, Beratungspraxis, Autonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Mediation als professionelle Methode zur außergerichtlichen Konfliktbeilegung und untersucht deren Wirkungsweise.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Einordnung, den psychologischen Voraussetzungen für Mediatoren sowie dem praktischen Ablauf und der ökonomischen Bewertung von Mediationsverfahren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Darstellung der Mediation als sinnvolle und nachhaltige Alternative zum Rechtsstreit, die nicht nur Konflikte löst, sondern auch die Kommunikation zwischen den Parteien verbessert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch-analytische Methode, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur zu Mediation, Konfliktpsychologie und Rechtsberatung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theorieanalyse zur Mediation sowie in eine praxisorientierte Anleitung zu Voraussetzungen, Regeln und Kosten von Mediationsprozessen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Mediation, Konfliktlösung, Streitkultur, Mediator, Konsens und zwischenmenschliche Beziehungen.

Warum ist die psychologische Kompetenz des Mediators so entscheidend?

Die Psychologie ermöglicht es dem Mediator, manipulatives Verhalten zu erkennen, emotionale Hintergründe von Konflikten zu verstehen und einen fairen Dialograum zu schaffen.

Wie unterscheidet sich die Mediation in der Erfolgsquote vom Rechtsweg?

Die Arbeit führt aus, dass die Erfolgsquote bei Mediationen laut weltweiten Untersuchungen zwischen 70% und 90% liegt, da hier nachhaltige, von den Parteien selbst entwickelte Lösungen angestrebt werden.

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Details

Title
Mediation - Grundlagen der Alternative zum Rechtsstreit
College
University of Erfurt
Course
Beratungspraxis
Grade
1,3
Author
Johan Fröhberg (Author)
Publication Year
2002
Pages
13
Catalog Number
V35320
ISBN (eBook)
9783638352741
ISBN (Book)
9783640393367
Language
German
Tags
Mediation Grundlagen Alternative Rechtsstreit Beratungspraxis Thema Mediation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johan Fröhberg (Author), 2002, Mediation - Grundlagen der Alternative zum Rechtsstreit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35320
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