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Die peruanische Kultur (Tanz und Musik) als interkulturelle Verbindung zwischen Peru und Wien

Título: Die peruanische Kultur (Tanz und Musik) als interkulturelle Verbindung zwischen Peru und Wien

Tesis de Máster , 2016 , 78 Páginas

Autor:in: Carmen Rossana Ramirez de Wareka (Autor), Lateinamerikanisches Akademisches Kulturzentrum LAK (Editor)

Medios / Comunicación - Comunicación intercultural
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Diese Forschungsarbeit über "Die peruanische Kultur (Tanz und Musik) als interkulturelle Verbindung zwischen Peru und Wien" entstand aus persönlichem und fachlichem Interesse an der peruanischen Folklore.
Die Arbeit zeigt unter anderem, dass peruanische Folklore deutlich mehr als Andenmusik ist, und nach einer Begriffsklärung über Kultur und Interkulturalität sowie nach einer Einführung in die peruanische Folklore werden Verbindungen zwischen beiden Kulturen (Peru und Österreich bzw. Wien) aufgezeigt. Anhand von Befragungen der WienerInnen mittels Fragebögen sowie von Interviews mit KünstlerInnen und Förderer/Förderinnen beziehungsweise der Besucherin einer Kulturveranstaltung wird der Frage nachgegangen, ob peruanische Folklore durch Tanz und Musik Interesse in der einheimischen Wiener Bevölkerung (Erwachsene) für diese Kultur wecken kann. Die daraus resultierenden Ergebnisse und Verbesserungsvorschläge eröffnen neue Perspektiven zur Förderung derselben.

Das Land Peru ist im Besitz des Erbes einer großen Kultur, wobei die Anfänge auf dem Gebiet von Tanz und Musik nachweislich 5.000 Jahre in die bekannte, älteste Zivilisation Südamerikas (Caral), mit dem historischen Fund von 32 Querflöten zurückreicht. Die zahlreichen Präinkakulturen mit ihren unterschiedlichen Ausprägungsformen von Folklore sind in der Hochkultur der Inkas zusammengefasst, die bis heute noch prägend für die Anden ist. Besonders herausragend sind die Feste Inti Raymi, das zur Wintersonnwende gefeiert wird, sowie Fiesta de la Candelaria, das mit mehr als 100.000 TänzerInnen und 40.000 MusikerInnen sehr beeindruckend und einzigartig ist und deshalb von der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe ernannt wurde. Durch die Teilung des Landes in drei komplett verschiedene Regionen (Küste, Anden, Urwald) entstanden sehr unterschiedliche Kulturen mit einer großen Vielfalt an Folklore, was durch die Verschmelzung mit anderen Kulturen (z.B. Spanien, Afrika, Roma) noch verstärkt wurde.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Persönliches Interesse am Thema

1.2 Problemstellung

1.3 Forschungsfrage

2 Methodik

3 Konzepte

3.1 Kultur

3.1.1 Der Kulturbegriff

3.1.2 Funktionen der Kultur

3.1.3 Arten von Kulturen

3.2 Interkulturalität

3.2.1 Begriffsklärung: Interkulturalität

3.2.2 Interkulturelles Handeln

3.2.3 Interkulturelle Kompetenzen

3.2.4 Internationale kulturelle Zusammenarbeit

4 Peruanische Kultur

4.1 Allgemeiner Hintergrund zu Peru

4.1.1 Historischer Überblick der peruanischen Kultur

4.2 Peruanische Folklore

4.2.1 Musik und traditioneller Tanz

4.2.2 Musik und Tanz der Küstenregion

4.2.3 Musik und Tanz der Andenregion

4.2.4 Musik und Tanz des Regenwaldes

4.3 Verbindungen zwischen Peru und Österreich

4.3.1 Verbindende Elemente zwischen Peru und Österreich

4.3.2 Die peruanische Kultur in Wien

4.3.3 Organisationen zur Förderung der peruanischen Kultur in Wien

5 Forschungsergebnisse

5.1 Bereitschaft zu kultureller Interaktion in Wien

5.2 Die Förderung der peruanischen Folklore (Tanz und Musik) in Wien

6 Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Die Forschungsarbeit untersucht, ob peruanische Folklore durch Musik und Tanz das Interesse der einheimischen Wiener Bevölkerung an der Kultur Perus wecken kann, um so einen kulturellen Brückenbau zu fördern.

  • Analyse des kulturellen und interkulturellen Konzepts
  • Historischer Hintergrund und Vielfalt der peruanischen Kultur
  • Empirische Untersuchung der Einstellung der Wiener Bevölkerung
  • Analyse des Status quo der Kulturförderung in Wien

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Musik und Tanz der Küstenregion

Musik und Tanz der Küste sind stark von der afrikanischen Kultur aus der Sklavenzeit beeinflusst, und werden jedoch in den vergangenen Jahrzehnten durch die soziokulturellen, afroperuanischen Bewegungen ab 1970 wieder verstärkt wertgeschätzt. Die Kultur der peruanischen Küste mit eigener Identität entstand unter dem Einfluss der afrikanischen Kultur, die sich aus einer Vielzahl an Kulturen zusammensetzt und eine Synthese mit Elementen der indigenen und der spanischen Kultur einging. Sie wird auch als afroperuanisch Kultur (oder Cultura Criolla) bezeichnet. Die Ergebnisse dieser Verschmelzung finden wir in Musik und Tanz wie zum Beispiel im Vals, in der Polka, in der Marinera limeña, im Tondero, im Festejo, im Alcatraz, im Ingá und im Son de los Diablos. Beispiele für die Verschmelzung von Aspekten aller drei Kulturen sind der Danza de Pallas und Danza de Negritos in Ica.

Vom Charakter her handelt es sich bei den Tänzen um fröhliche und schnelle Tänze, welche oft die Liebe thematisieren und durch die Verschmelzung der Kulturen verschiedener Völker (besonders UreinwohnerInnen, SpanierInnen und AfrikanerInnen) im Laufe der Geschichte entstanden sind. Markante Trachten werden zu den Tänzen der Küste nur selten getragen, und bei den SängerInnen und Gruppen handelt es sich nicht um ausgebildete MusikerInnen sondern um begabte Menschen des Volkes.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Autorin legt ihr persönliches Interesse an der peruanischen Folklore dar und definiert die Problemstellung sowie die Forschungsfrage.

2 Methodik: Beschreibung des Forschungsansatzes, der Literaturrecherche und der kombinierten quantitativen sowie qualitativen Befragungen.

3 Konzepte: Theoretische Auseinandersetzung mit den Begriffen Kultur, Interkulturalität und deren Funktionen sowie Ausdrucksformen.

4 Peruanische Kultur: Detaillierte Darstellung der Geschichte, der geographischen Regionen und der verschiedenen Ausprägungen von Musik und Tanz in Peru.

5 Forschungsergebnisse: Auswertung der Befragungen in Wien und der Experteninterviews zur Wahrnehmung der peruanischen Folklore.

6 Schlussfolgerungen: Zusammenfassende Erkenntnisse und konkrete Verbesserungsvorschläge zur Förderung der peruanischen Folklore in Wien.

Schlüsselwörter

Peru, Kultur, Folklore, Tanz, Musik, Interkulturalität, Österreich, Wien, Globalisierung, Migration, Integration, Lateinamerika, Europa, Identität, Kulturaustausch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Potenzial der peruanischen Folklore (Musik und Tanz), um als interkulturelle Verbindung zwischen Peru und Wien zu dienen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen kulturelle und interkulturelle Konzepte, die peruanische Kulturgeschichte und die heutige Wahrnehmung peruanischer Folklore in Wien.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist herauszufinden, ob durch peruanischen Tanz und Musik ein Interesse in der einheimischen Wiener Bevölkerung für die peruanische Kultur geweckt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine Kombination aus Literaturrecherche, einer quantitativen Befragung der Wiener Bevölkerung sowie qualitativen Experteninterviews angewandt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Grundlagen der peruanischen Regionen, die Entwicklung von Musikstilen sowie die aktuelle Präsenz und Fördermöglichkeiten peruanischer Kultur in Wien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Interkulturalität, peruanische Folklore, Integration, kultureller Brückenbau und Migrationskontexte.

Wie ist die Situation der peruanischen Folklore in Wien laut der Studie?

Die Bekanntheit ist gering, das Angebot an Veranstaltungen beschränkt sich auf wenige private Initiativen, dennoch besteht ein großes Interesse seitens des Wiener Publikums.

Welche Rolle spielt die Peruanische Botschaft bei der Förderung?

Die Experteninterviews zeigen, dass die Botschaft in der Förderung noch aktiver werden müsste, da derzeit finanzielle und organisatorische Unterstützung oft fehlen.

Welcher Tanz aus Peru ist besonders prominent?

Der Nationaltanz La Marinera wird als ein wesentliches Symbol der peruanischen Identität und als wichtiger Teil bei kulturellen Feiern hervorgehoben.

Welche Bedeutung haben die Ergebnisse für die Zukunft?

Die Arbeit liefert konkrete Verbesserungsvorschläge, wie die Koordination von Veranstaltungen und die Vernetzung zwischen Akteuren intensiviert werden können, um die kulturelle Interaktion zu stärken.

Final del extracto de 78 páginas  - subir

Detalles

Título
Die peruanische Kultur (Tanz und Musik) als interkulturelle Verbindung zwischen Peru und Wien
Universidad
Donau-Universität Krems  (Department für Migration und Globalisierung)
Autores
Carmen Rossana Ramirez de Wareka (Autor), Lateinamerikanisches Akademisches Kulturzentrum LAK (Editor)
Año de publicación
2016
Páginas
78
No. de catálogo
V353238
ISBN (Ebook)
9783668392168
ISBN (Libro)
9783668392175
Idioma
Alemán
Etiqueta
Peru Kultur Folklore Tanz Musik Interkulturalität Österreich Wien Globalisierung Migration Integration Lateinamerika Europa
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Carmen Rossana Ramirez de Wareka (Autor), Lateinamerikanisches Akademisches Kulturzentrum LAK (Editor), 2016, Die peruanische Kultur (Tanz und Musik) als interkulturelle Verbindung zwischen Peru und Wien, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353238
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