Das .Net Framework von Microsoft bietet ein neuartiges Konzept zum Entwickeln von WebServices. Dieses Konzept wird zunächst anhand einiger Beispiele erläutert. Anschliessend werden Chancen und Grenzen von WebServices mit .Net aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Einfuhrung in Microsoft .Net
2.1 Das Microsoft .Net Framework
2.1.1 Die Common Language Runtime (CLR)
2.1.2 Die .Net Klassenbibliothek
3 Technologien von Web Services
3.1 Web Service Description Language (WSDL)
3.2 Simple Object Access Protocol (SOAP)
3.3 DISCO
3.4 Universal Description, Discovery and Integration (UDDI)
4 Programmierung von .Net Web Services
4.1 Ein ”Hello World”–Web Service
4.1.1 ”Hello World”-Web Service als Inline-Code
4.1.2 ”Hello World”-Web Service mit Code-behind
4.2 Das Attribut WebService
4.3 Das Attribut WebMethod
4.4 Die Attribute SoapDocumentMethod und SoapRPCMethod
5 Programmierung von .Net Web Service Clients
5.1 Das Publish-find-bind-Modell
5.2 Das Einbinden eines Web Services
6 Serialisierung
6.1 Flache vs. Tiefe Serialisierung
6.2 Ubergabe von DataSets
7 Zustandsverwaltung
7.1 Transaktionen
8 Asynchrone Services
8.1 Polling
8.2 WaitHandles
8.3 Callbacks
9 Zusammenfassung und Ausblick
A WSDL Beschreibung des MathService
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Entwicklung und Nutzung von Web Services innerhalb des Microsoft .Net Frameworks. Ziel ist es, die technischen Grundlagen und Methoden zur Implementierung sowie zur clientseitigen Einbindung solcher verteilten Dienste aufzuzeigen.
- Grundlagen des .Net Frameworks und der CLR
- Zentrale Web-Service-Technologien wie WSDL, SOAP und UDDI
- Programmierung von Web Services und deren Clients unter .Net
- Herausforderungen bei Serialisierung, Zustandsverwaltung und asynchroner Kommunikation
Auszug aus dem Buch
4.1.1 ”Hello World”-Web Service als Inline-Code
Bei der Entwicklung als Inline-Code wird der Quellcode in einer Textdatei abgelegt, die vom Server interpretiert wird.
Die erste Zeile von Listing 3 enthält die ASP.Net Anweisung <%@ WebService Language=”C#” Class=”MyCode.HelloWorldService”%> die kenntlich macht, dass es sich bei der Datei um einen Web Service in C# handelt.
Listing 3 enthält bis auf die erste Zeile nur C# Quellcode. Die Zeile [WebMethod] wird als WebMethod-Attribut bezeichnet und gibt an, dass es sich bei der folgenden Methode um eine öffentliche Methode handelt die über das Web verfügbar sein soll. Das WebMethod-Attribut reicht aus um einen vollständigen Web Service aus einer Methode zu erstellen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Stellt die Motivation für Web Services dar und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit.
2 Einfuhrung in Microsoft .Net: Erläutert die .Net-Plattform, insbesondere das Framework mit der CLR und der Klassenbibliothek.
3 Technologien von Web Services: Beschreibt die grundlegenden Protokolle WSDL, SOAP, DISCO und UDDI für Web Services.
4 Programmierung von .Net Web Services: Zeigt die Entwicklung von Services mittels C# und die Nutzung von Attributen wie WebMethod.
5 Programmierung von .Net Web Service Clients: Behandelt das Publish-find-bind-Modell und die Einbindung von Services mittels Proxy-Klassen.
6 Serialisierung: Analysiert die Datenwandlung zwischen Systemen, einschließlich flacher Serialisierung und der Verwendung von DataSets.
7 Zustandsverwaltung: Diskutiert Session-Management und Transaktionsoptionen innerhalb von Web Services.
8 Asynchrone Services: Erklärt Techniken wie Polling, WaitHandles und Callbacks zur Bewältigung von Verzögerungen bei Netzwerkaufrufen.
9 Zusammenfassung und Ausblick: Fasst die Erkenntnisse zusammen und bewertet die zukünftige Bedeutung der .Net Web Service Technologie.
A WSDL Beschreibung des MathService: Bietet einen praktischen Anhang mit der konkreten WSDL-Struktur eines Beispiel-Services.
Schlüsselwörter
Web Services, Microsoft .Net, WSDL, SOAP, ASP.NET, CLR, Serialisierung, DataSets, Zustandsverwaltung, Asynchrone Aufrufe, Proxy-Klasse, UDDI, XML Schema, Transaktionen, WebMethod
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption, Entwicklung und Integration von Web Services auf Basis der Microsoft .Net Technologie.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Schwerpunkte liegen auf dem .Net Framework, den Web-Service-Standards (SOAP/WSDL), der Programmierung von Services und Clients sowie fortgeschrittenen Themen wie Asynchronität und Zustandsverwaltung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Vermittlung eines fundierten Verständnisses darüber, wie Web Services unter .Net erstellt, veröffentlicht und von Clients effizient genutzt werden können.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf einer technischen Analyse und deskriptiven Darstellung der .Net-Architektur sowie der Anwendung der entsprechenden Programmierkonzepte an praxisnahen Beispielen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen, konkrete Programmierbeispiele für Server und Clients, Mechanismen der Datenserialisierung und Ansätze für asynchrone Kommunikationsprozesse.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Web Services, .Net Framework, SOAP, WSDL, XML, Serialisierung sowie Asynchronität.
Welche Rolle spielt die "Code-behind"-Methode im Vergleich zum Inline-Code?
Die Code-behind-Methode trennt den Quellcode logisch vom ASP.Net-Markup, was insbesondere bei der Entwicklung in Visual Studio.Net für eine bessere Wartbarkeit und Strukturierung sorgt.
Warum ist die Unterscheidung zwischen flacher und tiefer Serialisierung relevant?
Sie ist entscheidend, da die Standard-Serialisierung in .Net (via XmlSerializer) nur flach arbeitet, was bedeutet, dass private Variablen oder komplexe statische Instanzen nicht automatisch über das Web übertragen werden können.
- Citation du texte
- Jan Stamer (Auteur), 2004, Web Services mit microsoft.net, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35333