Diese Arbeit setzt sich mit Geschäftsvorfällen im Fremdwährungsbereich, der Fremdwährungsberechnung, den Wechselkursrisiken und den Forderungen auseinander.
Heutzutage gehört es zum Alltag eines Unternehmens in Deutschland, Geschäfte mit Unternehmen aus dem Ausland zu tätigen. Dies kann viele Vorteile mit sich bringen, da man oft zum Beispiel Rohstoffe zu einem günstigen Einkaufspreis beziehen kann, welche meistens durch regionale Vorteile zudem eine höhere Qualität aufweisen. Wenn ein Unternehmen durch Zweigstellen seine Produktion ins Ausland verlagert, um dort – wegen des niedrigeren Lebensstandards und somit niedrigeren Lohn- und Materialkosten – günstiger zu produzieren (auch „Outsourcing“ genannt), kommt es mit fremder Währung in Kontakt. Dies hat sich durch die Globalisierung so stark verbreitet, dass mittlerweile fast alle mittelständischen und größeren Unternehmen Geschäftsbeziehungen im Ausland haben.
Ein Geschäftsvorfall im Fremdwährungsbereich ist durch die Umrechnung jedoch auch mit Problemen in Bezug auf die Bewertung verbunden. Auf diese Problematik geht der Autor in dieser Arbeit detailliert ein.
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
- 1. Einleitung
- 2. Allgemeines zur Fremdwährungsberechnung
- 3. Wechselkursrisiko
- 3.1 Allgemeines
- 3.2 Vermeidungsvorkehrungen
- 4. Forderungen in fremder Währung
- 5. Fremdwährungsverbindlichkeiten
- 6. Schlusswort
- 7. Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Die Arbeit befasst sich mit der Thematik der Fremdwährungsberechnung und der damit verbundenen Herausforderungen für Unternehmen. Sie zielt darauf ab, die grundlegenden Prinzipien der Umrechnung von Fremdwährungen im deutschen Handelsgesetzbuch darzustellen und das Wechselkursrisiko als ein zentrales Problem in diesem Zusammenhang zu beleuchten.
- Umrechnung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in fremder Währung
- Bedeutung des Devisenkassamittelkurses
- Wechselkursrisiko und dessen Auswirkungen auf Unternehmen
- Möglichkeiten zur Vermeidung oder Reduzierung des Wechselkursrisikos
- Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
- Kapitel 1: Einleitung Dieses Kapitel stellt die Relevanz der Fremdwährungsberechnung für Unternehmen im internationalen Geschäft dar. Es werden verschiedene Szenarien beschrieben, in denen Unternehmen mit Fremdwährungen in Kontakt kommen, und es wird die Notwendigkeit einer sorgfältigen Behandlung dieser Thematik hervorgehoben.
- Kapitel 2: Allgemeines zur Fremdwährungsberechnung In diesem Kapitel werden die gesetzlichen Grundlagen der Fremdwährungsumrechnung erläutert. Es wird das Handelsgesetzbuch (§256a HGB) zitiert und der Devisenkassamittelkurs als maßgeblicher Umrechnungskurs definiert.
- Kapitel 3: Wechselkursrisiko Dieses Kapitel behandelt das Wechselkursrisiko als ein wichtiges Problem im Zusammenhang mit Fremdwährungstransaktionen. Es wird die Definition des Risikos erläutert und die Möglichkeiten zur Vermeidung oder Reduzierung des Risikos werden diskutiert.
- Kapitel 4: Forderungen in fremder Währung Dieses Kapitel beleuchtet die Behandlung von Forderungen in fremder Währung. Es wird die Unterscheidung zwischen Geld- und Briefkurs erklärt, und es wird die Bewertung von Forderungen am Abschlussstichtag dargestellt.
Schlüsselwörter (Keywords)
Fremdwährungsberechnung, Devisenkassamittelkurs, Wechselkursrisiko, Hedging, Natural-Hedging, Forderungen, Verbindlichkeiten, Geldkurs, Briefkurs, HGB, §256a HGB.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Devisenkassamittelkurs?
Der Devisenkassamittelkurs ist laut § 256a HGB der maßgebliche Umrechnungskurs für Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung am Abschlussstichtag.
Was versteht man unter dem Wechselkursrisiko?
Es beschreibt die Gefahr, dass sich der Wert von Forderungen oder Verbindlichkeiten durch Schwankungen der Wechselkurse zum Nachteil des Unternehmens verändert.
Was ist der Unterschied zwischen Geldkurs und Briefkurs?
Der Geldkurs ist der Preis, zu dem eine Bank Währung kauft, während der Briefkurs der Preis ist, zu dem sie Währung verkauft.
Wie können Unternehmen Wechselkursrisiken vermeiden?
Möglichkeiten sind Hedging-Geschäfte (z.B. Termingeschäfte) oder Natural-Hedging (Ausgleich von Einnahmen und Ausgaben in derselben Währung).
Warum betreiben Unternehmen Outsourcing ins Ausland?
Oft geschieht dies, um von niedrigeren Lohn- und Materialkosten sowie regionalen Qualitätsvorteilen bei Rohstoffen zu profitieren.
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- Olcay Celik (Author), 2014, Deutsche Unternehmen und ihre Wirtschaftsbeziehungen ins Ausland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353561