In dieser Hausarbeit werden auf der Grundlage des Romans „Le Pauvre Christ de Bomba“ Ironie und Humor von Mongo Béti dargestellt. Zuerst wird auf Leben und Werk des Autors eingegangen. Nach der Vorstellung des Romaninhalts wird kurz das koloniale System mit seinen Strukturen beschrieben. Anschließend werden die Symbole betrachtet. Mongo Béti ist ein wichtiger Vertreter der francophonen afrikanischen Literatur, insbesondere in seinen Romanen.
Ironie und Humor kennzeichnen die literarischen Werke Afrikas. Sie sind von Anfang an Stilmittel in den frankophonen Literaturen Afrikas und sind es noch mehr in den modernen Romanen. Die aufmerksame Lektüre afrikanischer Literatur zwingt uns oft zum Lachen, Lachen wird durch Ironie und Humor provoziert.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Die Funktion der Ironie und des Humors
- 2.1. Die Naivität des Erzählers
- 2.2. Das Kolonialsystem
- 2.2.1. Die Missionierung
- 2.2.2. Die Rolle der Kirche
- 2.3. Die Dekonstruktion von Symbolen
- 3. Schlussbetrachtung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert die Verwendung von Ironie und Humor in Mongo Bétis Roman „Le Pauvre Christ de Bomba“. Sie beleuchtet, wie diese Stilmittel die koloniale Situation und die Dekonstruktion von Symbolen in der Geschichte enthüllen.
- Die Rolle der Ironie und des Humors in der Gestaltung der Erzählperspektive
- Kritik des kolonialen Systems durch satirische Darstellung von Missionierung und Kirche
- Dekonstruktion von Symbolen und der Erschaffung neuer Bedeutungen
- Mongo Bétis Leben und Werk als Kontext für die Analyse
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Kontext der Verwendung von Ironie und Humor in francophonen afrikanischen Literaturen dar und führt in das Thema der Hausarbeit ein. Kapitel 2 analysiert die Funktion der Ironie und des Humors in „Le Pauvre Christ de Bomba“. Es untersucht die Naivität des Erzählers als Instrument der Satire, die Kritik des kolonialen Systems und die Dekonstruktion von Symbolen durch Ironie und Humor.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Ironie, Humor, Kolonialismus, Dekonstruktion von Symbolen, Mongo Béti, „Le Pauvre Christ de Bomba“, francophone afrikanische Literatur.
Häufig gestellte Fragen
Welches Werk steht im Mittelpunkt dieser Hausarbeit?
Im Mittelpunkt steht der Roman „Le Pauvre Christ de Bomba“ des kamerunischen Autors Mongo Béti.
Welche Stilmittel werden primär analysiert?
Die Analyse konzentriert sich auf die Verwendung von Ironie und Humor als Instrumente der Gesellschaftskritik.
Wie wird das Kolonialsystem in dem Roman kritisiert?
Durch eine satirische Darstellung der Missionierung und der Rolle der Kirche wird die zerstörerische Wirkung des kolonialen Systems aufgezeigt.
Welche Rolle spielt die Naivität des Erzählers?
Die Naivität des jungen Erzählers dient als Kunstgriff, um die Widersprüche und die Ironie der kolonialen Realität für den Leser besonders deutlich zu machen.
Was bedeutet "Dekonstruktion von Symbolen" in diesem Kontext?
Es beschreibt den Prozess, bei dem koloniale oder religiöse Symbole durch Ironie ihrer ursprünglichen Macht beraubt und mit neuen, kritischen Bedeutungen gefüllt werden.
Wer war Mongo Béti?
Mongo Béti war ein bedeutender Vertreter der frankophonen afrikanischen Literatur, bekannt für seine scharfe Kritik am Kolonialismus und Postkolonialismus.
- Arbeit zitieren
- Ekaterina Shugaeva (Autor:in), 2015, Wie bringt uns frankophone afrikanische Literatur zum Lachen? Ironie und Humor in "Le Pauvre Christ de Bomba" von Mongo Béti, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/353985