"Hotel Ruanda" als Erinnerungsfilm? Eine erinnerungskulturwissenschaftliche Untersuchung


Hausarbeit (Hauptseminar), 2016

25 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Inhaltsangabe des Films

3. Politische und historische Kontextualisierung

4. Ebene der Ästhetik - Audiovisuelle Gestaltung & Ikonografie

5. Ebene der Narration - Möglichkeiten der Identifikation

6. Plurimediale Netzwerke
6.1 Marketing
6.2. Würdigung durch Preisverleihungen
6.3. Öffentliche Diskussion
6.4. Didaktische Weiterverarbeitung

7. Fazit

Literatur- und Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Zehn Jahre nach dem Völkermord in Ruanda kam im Jahr 2004 eine Vielzahl an Filmen auf, die sich mit dem ruandischen Genozid auseinandersetzten. Darunter der 2005 erstmalig in Deutschland erschienene Film „Hotel Ruanda“ des Iren Terry George, der auf der wahren Geschichte des überlebenden Hotelmanagers Paul Rusesabagina fußt. Der Film konzentriert sich vor dem Hintergrund des Genozids insbesondere auf das individuelle Schicksal von Paul und seiner Familie. Dieser Ansatz lässt in Anlehnung an das Seminar, die erinnerungskultur- wissenschaftliche Forschungsfrage aufkommen, inwieweit die im Film dargestellte individu- elle Perspektive des Hotelmanagers Paul Rusesabagina es vermag, eine kulturelle Erinnerung an den ruandischen Genozid zu konstruieren.

Neben der formulierten Frage soll zudem geklärt werden, inwieweit es sich bei „Hotel Ruan- da“ um einen Erinnerungsfilm handelt. Als methodische Grundlage dient das von Astrid Erll und Stephanie Wodianka herausgegebene Sammelwerk „Film und kulturelle Erinnerung. Plurimediale Konstellationen“, in welchem die Autor_Innen betonen, dass es sich bei einem Erinnerungsfilm um ein „gesellschaftlich und plurimedial ausgehandeltes Phänomen“1 han- delt, das zwar als Beitrag zur Erinnerungskultur aspiriert werden kann, jedoch erst in der Re- zension zu einem veritablen Erinnerungsfilm wird. Aus diesem Grund würde eine ausschließ- lich filmimmanente Analyse zu kurz greifen, sodass die gewonnenen Erkenntnisse aus der Filmanalyse darüber hinaus von einer filmtranszendierenden Untersuchung gestützt werden müssen.

Im Mittelpunkt der filmimmanenten Analyse steht einerseits die Ebene der Ästhetik, beste- hend aus der zu analysierenden audiovisuellen Gestaltung und Ikonografie des Films und an- dererseits die Ebene der Narration. Hierbei sollen die Identifikationsmöglichkeiten, die der Film den Zuschauer_Innen in Bezug auf den Protagonisten Paul bietet, ausgelotet werden. Innerhalb der filmtranszendierenden Untersuchung werden die von Erll und Wodianka ange- führten „sozialsystemischen Prozesse" bestehend aus Marketingstrategien, Preisverleihungen, öffentlichen Diskussionen und didaktischen Weiterverarbeitungen des Films beleuchtet. Um den Rahmen der vorliegenden Arbeit nicht zu sprengen, soll sich, mit Ausnahme der Marke- tingstrategien und Preisverleihungen, ausschließlich auf den deutschen Raum konzentriert werden. In Bezug auf „Hotel Ruanda“ dienen diese Bereiche als abzulesender Kriterienkata- log für die zu klärende Frage, inwieweit es sich bei dem genannten Film um einen Erinne- rungsfilm handelt.

2. Inhaltsangabe des Films

Der Film „Hotel Ruanda“ spielt im Frühjahr 1994 in Kigali, der Hauptstadt des zentralafrika- nischen Landes Ruanda. Er beginnt mit aus einem Radio dringenden Hetzparolen des Senders „Hutu Power Radio“, in denen der Sprecher die in der Minderheit befindliche soziale Gruppe der Tutsi unentwegt als „Kakerlaken“ bezeichnet und erklärt, weshalb er die Tutsi verab- scheut: Der Radiosprecher postuliert, dass Ruanda das Land der Hutu und nicht der Tutsi sei.

Eingangs wird der Arbeitsalltag des Hotelmanagers Paul Rusesabagina (Don Cheadle), des Vier-Sterne-Luxushotels „Hôtel des Mille Collines“ geschildert, in dem gerade die Vorbereitungen für die Live-Übertragung des historischen Treffens zwischen den Tusti-Rebellierenden und dem zur sozialen Gruppe der Hutu gehörenden ruandischen Präsidenten Juvénal Habyarimana auf Hochtouren laufen. Als Paul abends zu seiner Familie nach Hause kehrt, beobachten sie gemeinsam, wie Hutu-Soldat_Innen ihren Nachbarn Victor festnehmen. Sein Vergehen: Er wird beschuldigt, persönlichen Kontakt zu Tutsi- Rebellierenden zu unterhalten. Anstatt zu intervenieren, entscheidet Paul, sich aus dem Konflikt herauszuhalten, da er um mögliche Konsequenzen für sich und seine Familie fürchtet.

Am folgenden Tag kommt der Journalist Jack Daglish (Joaquin Pheonix) im Hotel an und erkundigt sich über die aktuelle Situation. Ein junger Mann an der Bar klärt ihn auf: Die Kolonialmacht Belgien habe die Tutsi instrumentalisiert, um das Land selbst regieren zu können und gemeinsam hätten Belgier_Innen und Tutsi die Hutu jahrelang unterdrückt und nach dem Abzug der Belgier_Innen wären die Hutu nun auf Rache an den Tutsi aus.

Am Nachmittag eröffnet UN-Colonel Oliver (Nick Nolte), Kommandeur der UN-Blauhelme, die Versammlung in dem Hotel, bei dem auch der ruandische General Bizimungo und auslän- dische Journalist_Innen zu Gast sind, die vom bevorstehenden Friedensabkommen zwischen Präsident Juvénal Habyarimana und der Tutsikontrollierten paramilitärischen Front Patrio- tique Rwandais (FPR) berichten wollen. Paul erfährt von seinem eintreffenden Schwager Thomas, dass es einen Plan geben soll, die Tutsi zu ermorden, wobei Paul ihm keinen Glau- ben schenkt.

Als das Flugzeug des ruandischen Präsidenten auf den Anflug nach Kigal abgeschossen wird, beschuldigen die Hutu die Tutsi, ihn aus dem Weg geräumt zu haben, wodurch der Völker- mord an den Tutsi durch Hutu-Milizen, Militär- und Polizeiangehörige beginnt. Hutu-Milizen treiben Paul samt Familie und Nachbar_Innen am nächsten Morgen aus dem Haus. Da seine Frau Tatiana (Sophie Okonedo) und seine Nachbar_Innen Tutsi sind, muss Paul - der selbst Hutu ist - die Hutu-Miliz mit Geld bestechen, damit sie am Leben bleiben dürfen. Schließlich retten sie sich in das Hôtel des Mille Collines, welches Paul zunächst für seine verängstigten Nachbar_Innen und später auch für andere Schutzsuchende öffnet.

Auf dem Weg zum Hotel sehen sie, wie Tutsi von marodierenden Hutu bestialisch ermordet werden. Die Stimmung im Hotel ist aufgewühlt, denn die verängstigten Gäste wollen so schnell wie möglich das Land verlassen. Unter ihnen der belgische Direktor des Hotels, der daraufhin die Leitung des Hotels an Paul überträgt. Durch Pauls Anruf beim belgischen Ho- telkonzern-Präsidenten Tillens, der daraufhin seine Kontakte zum einflussreichen französi- schen Premierminister spielen lässt, rücken die Hutu-Soldat_Innen schließlich aus dem Hotel ab, da sie von der französischen Regierung unterstützt werden und somit dem französischen Kommando unterliegen.

Der UN-Colonel Oliver berichtet, dass die Premierministerin Agathe Uwilingiyimana einem Attentat zu Opfer gefallen ist und mit ihr zehn Blauhelme. Dennoch sei mit einer UN- Friedenstruppe zum Schutz der Gäste und Flüchtlinge Hilfe unterwegs. Als diese eintrifft, wird jedoch schnell klar, dass sie lediglich gekommen sind, um die westlichen Gäste zu eva- kuieren. Paul und UN-Colonel Oliver sind verzweifelt, da sie den Hutu-Milizen nun schutzlos ausgeliefert sind. In letzter Minute hat Paul jedoch eine Idee zu einer möglichen Evakuierung: Freunde, Angestellte und Flüchtlinge rufen all ihre Bekannten im Ausland an und bitten in- ständig um deren Hilfe. Letztendlich können sie bewirken, dass ihnen die Ausreise aus Ruan- da gewährt wird. In einem Flüchtlingslager finden Paul und seine Frau Tatiana die beiden vermissten Töchter von Pauls Schwager Thomas wieder und können ihr Glück kaum fassen. Gemeinsam fliehen sie nach Belgien und entkommen dem Völkermord.

3. Politische und historische Kontextualisierung

Terry Gerorge hat sich in „Hotel Ruanda“ eines auf realen Begebenheiten rekurrierenden Stoffes angenommen: Der Film thematisiert vor dem Hintergrund des ruandischen Völker- mordes die auf wahren Tatsachen beruhende Geschichte von Paul Rusesabagina, der 1994 im zentralafrikanischen Ruanda während einer Krisenzeit, bei der fast eine Million Menschen getötet wurden, Manager des Hôtel des Mille Collines in der Hauptstadt Kigali war. Ruanda wird aufgrund seiner hügeligen Landschaft auch „Pays des Mille Collines“, zu deutsch: „Land der tausend Hügel“ genannt, woran sich auch der Name des Hotels anlehnt, welches damals der belgischen Fluggesellschaft Sabena gehörte. In eben diesem Hotel gewährte Paul Rusesa- bagina 1.268 Flüchtlingen Unterschlupf und rettete sie dank mutigem und taktisch geschick- tem Verhalten vor der Ermordung.2 Trotz der wahren Ereignisse deutet der Film den histori- schen Kontext, in dem er spielt, lediglich an. Um seine Thematik und deren Umsetzung histo- risch einordnen zu können, ist es unabdingbar, die historischen und gesellschaftlichen Ursa- chen für den Genozid sowie die geopolitische Entwicklung des Landes zumindest in Teilen anzureißen:

Bis zu Beginn der Kolonialzeit lebten in Ruanda drei soziale Gruppen in friedlicher Koexistenz miteinander: Darunter die Bevölkerungsmehrheit der Hutu, die traditionell Landwirtschaft betrieben, die aus dem Norden stammenden Tutsi, welche vornehmlich ihren Lebensunterhalt mit Viehzucht bestritten, und letztlich die Twa, die zu den Pygmäen zählten und als Sammler_Innen und Jäger_Innen tätig waren.3 Darüber hinaus gab es zwischen den Gruppen auch physische Unterschiede: Die Tutsi waren meist groß, schlank und wiesen markante Gesichtszüge auf, wohingegen die Hutu eher kleiner und untersetzter waren.4

Im Zuge der Berliner „Kongo-Konferenz“ von 1884 wurde das Königreich Ruanda Deutsch- land zugestanden. 1899 erklärte Deutschland Ruanda zum Protektorat im Rahmen von Deutsch-Ostafrika. 1920 übernahm Belgien Ruanda als Mandatsgebiet.5 Die belgische Kolo- nialverwaltung führte 1933/34 eine Volkszählung durch, bei der die alte Sozialstruktur beste- hend aus Hutu, Tutsi und Twa aufgegriffen wurde, allerdings mit einer stark sozioökonomi- schen Einfärbung.6 Die ethnische Einteilung erfolgte unter anderem nach äußeren Erschei- nungsmerkmalen wie Körpergröße, Nasenlänge und Augenform, doch auch die Anzahl an Rindern und das Vermögen waren für die Klassifizierung ausschlaggebend. So wurden viele, die im Besitz von mehr als 10 Rindern waren, den Tutsi, die, die darunterlagen, den Hutu und die ohne Rinderbesitz den Twa zugeordnet.7 Die jeweilige Gruppenzugehörigkeit wurde in den Personalausweisen festgehalten, sodass die vorher weitestgehend fluide Selbstzuordnung in eine starre Form gegossen wurde.8

Die Spaltung der Gesellschaft spitzte sich immer mehr zu, auch dadurch bedingt, dass die Hutu in vielen Lebensbereichen diskriminiert und die Tutsi hingegen bevorzugt wurden. Die lediglich 15 Prozent9 der Gesamtbevölkerung ausmachenden Tutsi hatten als einzige Zugang zur Beschäftigung im Öffentlichen Dienst und erfuhren generell eine erhebliche Bevorzugung.

Indem die belgische Besatzungsmacht eine Tutsi-Elite konstruierte und gleichzeitig als Kolonialherren über die Hutu und Twa in ihrem Sinne funktionalisierte, konnten sie ihre kolonialen Ansprüche festigen und so ihre Macht über das Land sichern.

In der Zeit nach der völligen Unabhängigkeit Ruandas im Jahr 196210 bis zum Friedensab- kommen zwischen der Regierung und der paramilitärischen Tutsi-kontrollierten Front Patrio- tique Rwandais (FPR) im Jahr 1993, verschob sich das oft mit gewalttätigen Auseinanderset- zungen einhergehende Kräfteverhältnis zwischen den Hutu und den Tutsi immer wieder. Dem Abschluss des Friedensabkommens von 1993 folgte bis zum Eintritt in dessen Umsetzung der ruandische Völkermord des Jahres 1994, den der Film „Hotel Ruanda“ thematisiert.

Ihm bereitete eine von der Regierung geduldete Hasskampagne von extremistischen Hutu den Nährboden, die über die Medien und insbesondere über das Radio verbreitet wurde und sich gegen die Tutsi und versöhnungsbereite Hutu richtete. Eine besondere Stellung nahm dabei der vom 08.07.1993 bis 31.07.1994 ausgestrahlte Sender „Radio-Télévision libre des Mille Collines“ (RTML) ein, der die Tutsi als Feind_Innen propagierte11 und in „Hotel Ruanda“ den fiktiven Namen „Hutu Power Radio“12 erhielt. Das gleich in der Eingangsszene des Films fallende Schimpfwort „Kakerlaken“ wurde seit 1990 von extremistischen Hutu zu Propagan- dazwecken gegen Angehörige der Front Patriotique Rwandais (FPR) und später zunehmend gegen alle Tutsi in Ruanda genutzt.13

Nach dem nie aufgeklärten Abschuss des Flugzeuges von Juvénal Habyarimana, dem Armeeund Staatschef Ruandas, über Kigali am 6. April 1994 machte die ruandische Regierung die Front Patriotique Rwandais (FPR), die hauptsächlich aus Tutsi bestand, für das Attentat verantwortlich. Dem damit am 6. April 1994 einsetzenden Völkermord fielen in nur drei Monaten schätzungsweise zwischen 800.000 und 1.000.000 Menschen zum Opfer.14

Bereits 1993 billigte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die Entsendung einer UN- Friedenstruppe mit Beobachtungsmandat für Uganda und Ruanda (UNAMIR), deren Trup- penstärke jedoch durch eine Resolution des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen vom 21. April 1994 - obwohl der Völkermord bereits eingesetzt hatte und die Massaker weitergingen - von 2.548 auf 270 Streitkräfte reduziert wurde.15 Trotz verschiedener Warnungen des Gene- real-Leutnants und Befehlshabers Roméo Dallaire, im Film dargestellt durch Cornel Oliver, griff die internationale Gemeinschaft nicht weiter ein.16 Internationale Truppen nennenswerter Stärke von ca. 5.500 Soldaten_Innen kamen erst Ende Juni 1994 wieder nach Ruanda, um die sich zu diesem Zeitpunkt bereits abzeichnende Realisierung des Friedensabkommens zu begleiten.17 Im Zuge der Umsetzung konsolidierte sich das Machtmonopol der Tutsi, welches auf die effektive Gegenoffensive gegründet war. Ab 1995 versuchte der UN-Strafgerichtshof für Ruanda - später unterstützt von lokalen Gerichten (Gacaca) - den Völkermord juristisch aufzuarbeiten. 2003 wurde der Friedensprozess formal durch die Verabschiedung einer neuen Verfassung per Volksentscheid und allgemeine Wahlen zu einem neuen Parlament sowie der Ernennung des neuen Staatspräsidenten Paul Kagame abgeschlossen.18

4. Ebene der Ästhetik - Audiovisuelle Gestaltung & Ikonografie

Filmästhetisch handelt es sich bei „Hotel Ruanda“ um eine konventionelle Produktion, was sich sowohl anhand der Bildsprache und musikalischen Untermalung als auch anhand der tradierten Plot-Struktur ablesen und illustrieren lässt.

Bei Betrachtung der fimsprachlichen und stilistischen Details fällt auf, dass sich von der afil- mischen19 zur profilmischen Wirklichkeit20 partielle Transformierungen vollziehen: So wurde „Hotel Ruanda“ nicht vor Ort in Kigali, sondern in Südafrika gedreht. Doch nicht nur das symbolträchtige Hôtel des Mille Collines in Kigali als realer Schauplatz des Geschehens transformiert damit zur rein profilmischen Kulisse eines arbiträren Hotels in Südafrika. Auch der reale Zeitzeuge Paul Rusesabagina transformiert zur von Hollywood-Star Don Cheadle verkörperten Filmfigur und Paul Rusesabaginas Zeitzeugenbericht zum konventionell konzi- pierten Plot.

Kommerzielle Dramen- und Actionsfilmkonstruktionen finden sich auch in der gewählten Filmmusik wieder: Stellenweise sind einzelne Szenen sehr eindringlich und fast übersuggestiv mit Musik unterlegt, wie beispielsweise in der Szene, in der die westlichen Hotelgäste samt Berichterstatter bei strömenden Regen evakuiert werden und die Ruander hingegen zurück- bleiben müssen.21

[...]


1 Erll/ Wodianka 2008: 2.

2 Vgl. Vilas-Boas 2012: 385.

3 Vgl. Smith 1998: 743 ff.

4 Vgl. Donassy-Derek 2011: 217.

5 Vgl. Hooge 2011: 44.

6 Vgl. Barth 2006: 113.

7 Hooge 2011: 50.

8 Vgl. Tesfaye 2007: 345.

9 Vgl. Helber 2013: 222.

10 Vgl. Hooge 2011: 44.

11 Vgl. ebd.: 53 f.

12 Unter dem Begriff „Hutu Power“ werden heute alle politischen Gruppen subsumiert, die seit Oktober 1993 in Opposition zur FPR standen. (Strizek 2011: 157)

13 Vgl. Des Forges 2002: 79, 206.

14 Vgl. Hooge 2011: 54.

15 Vgl. Volger 2008: 187.

16 Vgl. Dallaire 2008.

17 Vgl. Volger 2008: 189 ff.

18 Vgl. Helber 2013: 263 ff.

19 Die afilmische Wirklichkeit ist die gewöhnliche Welt, die unabhängig von dem Film existiert. (Vgl. Souriau 1997:146 f.)

20 Die profilmische Wirklichkeit ist das, was speziell für die Kamera arrangiert und von ihr aufgenommen wird. (Vgl. Souriau 1997:147 f.)

21 Hotel Ruanda. 2005. TC: 00:54:00-0:57:00.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
"Hotel Ruanda" als Erinnerungsfilm? Eine erinnerungskulturwissenschaftliche Untersuchung
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg
Veranstaltung
Kulturgeschichte des Wissens
Note
1,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V354016
ISBN (eBook)
9783668411777
ISBN (Buch)
9783668411784
Dateigröße
453 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erinnerung, Kollektive Erinnerung, Erinnerungsfilm, Hotel Ruanda, Ruanda, Genozid, Völkermord, Hutu, Tutsi, Plurimediale Netzwerke, Marketing, Preisverleihungen, Öffentliche Diskussion, Didaktische Weiterverarbeitung, Film, Filmanalyse, inhaltlich, ästhetisch, ikonografisch
Arbeit zitieren
Ann-Kristin Mehnert (Autor), 2016, "Hotel Ruanda" als Erinnerungsfilm? Eine erinnerungskulturwissenschaftliche Untersuchung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/354016

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