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Das Motiv des Todes in Thomas Manns Novelle 'Der Tod in Venedig'

Title: Das Motiv des Todes in Thomas Manns Novelle  'Der Tod in Venedig'

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 26 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jessica Schulze (Author)

German Studies - Modern German Literature
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Die Novelle „Der Tod in Venedig“ von Thomas Mann ist in den Jahren 1911 und 1912 entstanden und wird oft als eines seiner bedeutendsten und bekanntesten Werke aufgefasst (vgl. u.a. Große 1996, S. 5). Es ist weiterhin das erste Werk, in dem Mann mythologische Elemente verwendet. Von Anfang an wird der Leser der Novelle mit dem Thema „Tod“ konfrontiert, denn in sehr vielen Situationen tauchen Merkmale und Motive auf, die den Tod der Hauptfigur vorausdeuten. Beispiele hierfür sind das Wetter, bestimmte Orte oder auch Personen, die den Protagonisten Gustav von Aschenbach auf seinem Weg in den Untergang begleiten. Der Leser bekommt durch diese Todesboten das Gefühl, als sei der Tod Aschenbachs unvermeidlich.
Aus diesem Grund werde ich mich in meiner Arbeit ausführlich mit dem Motiv des Todes im „Tod in Venedig“ beschäftigen. Im Folgenden werde ich zunächst kurz die Biographie Thomas Manns darstellen und im dritten Kapitel einige autobiographische Bezüge zum „Tod in Venedig“ herstellen. Nach einer kurzen Inhaltsangabe der Novelle folgt anschließend der Hauptteil meiner Ausarbeitung, in dem ich die „Todesboten“ analysieren und ihre besonderen Merkmale interpretieren werde. Anschließend werde ich exemplarisch drei Symbole der Novelle näher beschreiben, die auf den Tod hinweisen. Um die Betrachtung und Analyse des Themas abzuschließen, soll das Ergebnis kurz am Ende der Arbeit zusammengefasst werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 BIOGRAPHIE THOMAS MANNS

3 ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DER NOVELLE

4 INHALTSANGABE

5 DAS MOTIV DES TODES

5.1 DER KONTRAST ZWISCHEN DEM DIONYSISCHEN UND DEM APOLLINISCHEN

5.2 TODESBOTEN UND IHRE MYTHOLOGISCHEN VORBILDER

5.2.1 Der Wanderer am Münchener Nordfriedhof

5.2.2 Der Fahrkartenverkäufer

5.2.3 Der „falsche Jüngling“ auf dem Schiff

5.2.4 Der Gondolier

5.2.5 Der Gitarrist

5.2.6 Tadzio

5.3 TODESSYMBOLE UND LEITMOTIVE

5.3.1 Das Meer

5.3.2 Die Stadt Venedig

5.3.3 Das Wetter

6 SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung des Todesmotivs in Thomas Manns Novelle „Der Tod in Venedig“, wobei insbesondere die symbolische Funktion der auftretenden „Todesboten“ sowie die Korrelation von Wetter und Umgebung analysiert werden.

  • Analyse der mythologischen Verweise in Bezug auf das Todesmotiv.
  • Untersuchung der Leitfiguren als Vorboten des Untergangs von Gustav von Aschenbach.
  • Deutung der Kontraste zwischen dem Apollinischen und dem Dionysischen.
  • Interpretation von Symbolen wie dem Meer, der Stadt Venedig und weiteren Leitmotiven.

Auszug aus dem Buch

5.2.1 Der Wanderer am Münchener Nordfriedhof

Bereits im ersten Kapitel wird einer der Todesboten sehr ausführlich beschrieben. Gustav von Aschenbach befindet sich gerade auf einem Spaziergang durch München und ist vollkommen in die Betrachtung des Friedhofsgebäudes versunken, als er plötzlich „einen Mann bemerkte, dessen nicht ganz gewöhnliche Erscheinung seinen Gedanken eine völlig andere Richtung gab“ (TiV, S. 11).

Dieser Wanderer wird als mäßig hochgewachsen, mager, bartlos, stumpfnasig und rothaarig mit milchiger und sommersprossiger Haut beschrieben. Er trägt einen gerade gerandeten Basthut, der ihm ein fremdländisches Äußeres verleiht; offenbar ist er „nicht bajuwarischen Schlages“ (TiV, S. 11). Dazu hat der Mann einen gelblichen Gurtanzug aus Lodenstoff und ein Sporthemd an und trägt einen grauen Wetterkragen über dem linken Unterarm. Er hat einen Rucksack auf die Schultern geschnallt und hält einen Stock in der rechten Hand, auf dessen Krücke er bei gekreuzten Füßen lehnt. Mit seinem hageren Hals, dem hervorstechenden Adamsapfel, der kurz aufgeworfenen Nase und den beiden energisch wirkenden, senkrechten Furchen zwischen den farblosen, rotbewimperten Augen wirkt die Haltung des Mannes herrisch überschauend, kühn oder gar wild.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in das Thema der Novelle und die zentrale Forschungsfrage bezüglich der Todesmotive.

2 BIOGRAPHIE THOMAS MANNS: Darstellung des Lebenslaufs und der literarischen Schaffensphasen des Autors.

3 ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DER NOVELLE: Erläuterung der biographischen Hintergründe und der Entstehungsumstände des Werks.

4 INHALTSANGABE: Zusammenfassende Wiedergabe der Handlungsabfolge der Novelle.

5 DAS MOTIV DES TODES: Detaillierte Analyse der Leitfiguren, mythologischen Anspielungen und Symbole.

6 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenführende Reflexion der Ergebnisse und Bedeutung der Novelle.

Schlüsselwörter

Thomas Mann, Der Tod in Venedig, Todesmotiv, Todesboten, Mythologie, Gustav von Aschenbach, Leitmotiv, Dionysos, Apollon, Symbolik, Cholera, Venedig, homoerotisches Erlebnis, Literaturanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Funktion und Bedeutung des Todesmotivs in Thomas Manns Novelle „Der Tod in Venedig“ und zeigt auf, wie der Untergang der Hauptfigur symbolisch vorbereitet wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die mythologische Symbolik, die Rolle der „Todesboten“, der Kontrast zwischen apollinischen und dionysischen Elementen sowie die biographischen Bezüge.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die verborgenen Anspielungen und Symbole aufzudecken, die Aschenbachs unvermeidlichen Weg in den Untergang untermauern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse unter Einbeziehung von Sekundärliteratur zur Interpretation von Symbolen und Motiven.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Kontrasten, die detaillierte Analyse der einzelnen Todesboten sowie eine exemplarische Beschreibung von Symbolen wie dem Meer und der Stadt Venedig.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Thomas Mann, Todesmotiv, Todesboten, Mythologie und symbolische Erzählweise.

Warum werden die Personen, denen Aschenbach begegnet, als „Todesboten“ bezeichnet?

Weil sie durch ihr äußeres Erscheinungsbild und ihr provokantes Verhalten in Schlüsselmomenten Aschenbachs inneres Empfinden für den Tod und den Untergang spiegeln und verstärken.

Welche besondere Rolle spielt die griechische Mythologie in der Novelle?

Sie dient als überzeitlicher Rahmen, um Aschenbachs Abwendung von der Ordnung (Apollinisch) hin zum Chaos (Dionysisch) und sein Schicksal mythologisch zu deuten.

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Details

Title
Das Motiv des Todes in Thomas Manns Novelle 'Der Tod in Venedig'
College
Technical University of Braunschweig
Grade
1,0
Author
Jessica Schulze (Author)
Publication Year
2004
Pages
26
Catalog Number
V35419
ISBN (eBook)
9783638353380
ISBN (Book)
9783656722496
Language
German
Tags
Motiv Todes Thomas Manns Novelle Venedig
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessica Schulze (Author), 2004, Das Motiv des Todes in Thomas Manns Novelle 'Der Tod in Venedig', Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35419
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