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Die Theorie des Erhabenen. Über Kants Analytik des Erhabenen

Titel: Die Theorie des Erhabenen. Über Kants Analytik des Erhabenen

Ausarbeitung , 2016 , 5 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Arlind Oseku (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser kurzen Ausarbeitung über das Erhabene werde ich einen Überblick über den Einstieg des zweiten Buchs aus Kants Kritik der Urteilskraft geben. Zum besseren Verständnis möchte ich zunächst mit einigen anderen Autoren, welche im Seminar besprochen wurden, beginnen und anschließend zu Kants Analytik des Erhabenen übergehen.

Das lateinische Wort für erhaben ist sublim, das dazugehörige Nomen Erhabenheit bedeutet etwas Großes oder Größeres und benötigt ein besonderes Empfinden, um das Erhabene, im Vergleich zu etwas anderem, zu erkennen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund zum Erhabenen

2.1 Begriffsbestimmung und historische Einordnung

2.2 Konzepte von Pseudo-Longinus bis Burke

2.3 Regulative und konstitutive Prinzipien

3. Analytik des Erhabenen in Kants Kritik der Urteilskraft

3.1 Übergang vom Schönen zum Erhabenen

3.2 Die Rolle von Einbildungskraft und Vernunft

3.3 Form und mathematisches Erhabenes

3.4 Naturkräfte und das übersinnliche Substrat

3.5 Menschheit als moralischer Begriff

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen fundierten Überblick über den Einstieg in das zweite Buch von Immanuel Kants „Kritik der Urteilskraft“ zu geben, wobei insbesondere die Analytik des Erhabenen im Zentrum steht. Dabei wird die philosophische Herleitung des Erhabenen durch den Vergleich mit früheren Denkern wie Pseudo-Longinus und Edmund Burke sowie durch die kantsche Differenzierung zwischen Einbildungskraft und Vernunft untersucht.

  • Historische Entwicklung des Begriffs der Erhabenheit
  • Abgrenzung zwischen dem Schönen und dem Erhabenen
  • Funktionsweise der Einbildungskraft bei der Größenschätzung
  • Die Rolle der Vernunft bei der Erfassung des Unendlichen
  • Die Bedeutung der menschlichen Moralität gegenüber Naturgewalten

Auszug aus dem Buch

Die Rolle der Vernunft bei der Vorstellung des Unendlichen

Sowohl das Schöne, als auch das Erhabene, gefällt sich selbst. Diese beiden Begriffe entsprechen unterschiedlichen Vermögen. Das Vermögen des Verstandes entspricht dem Schönen und das der Vernunft dem Erhabenen. Die Vernunft scheitert allerdings darin, aus dem was geliefert wird, ein Ganzes zu machen. Hier wird die Fähigkeit des Zusammenfassens überfordert. Die wahre Erhabenheit ist im Gemüte des Erhabenen zu suchen. Das Gemüt hört in sich auf die Stimme der Vernunft.

Die Vernunft ist also in der Lage das Unendliche zu denken, als ganz gegeben. Sie ist der Einbildungskraft voraus, da sie das Unendliche nicht in einer Anschauung vorstellen kann. Der Verstand bzw. seine Einbildungskraft gibt der mathematischen Größenschätzung ein hinlängliches Maß, Verstand kann immer weiter zählen, egal welches Maß gewählt ist. Die Größenbestimmung liegt am Verstand und kann ins Unendliche gehen. Die Vernunft dagegen, kann das Unendliche in seiner Totalität sehen. Der Verstand strebt also der Vorstellung der Vernunft hinterher, kann nur Ursache - Wirkung begreifen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt das Ziel der Arbeit dar, Kants Analytik des Erhabenen in den Kontext vorangegangener ästhetischer Theorien zu setzen.

2. Theoretischer Hintergrund zum Erhabenen: Dieser Abschnitt beleuchtet die historische Entwicklung des Begriffs vom antiken Pseudo-Longinus bis hin zu Edmund Burkes empirischen Expositionsansätzen.

3. Analytik des Erhabenen in Kants Kritik der Urteilskraft: Das Hauptkapitel analysiert den Übergang vom Schönen zum Erhabenen sowie die kognitive Interaktion von Einbildungskraft und Vernunft bei der Konfrontation mit dem Unendlichen.

Schlüsselwörter

Erhabene, Erhabenheit, Immanuel Kant, Kritik der Urteilskraft, Ästhetik, Einbildungskraft, Vernunft, Schönes, Unendlichkeit, Reflexionsurteil, Sublim, Moralität, Naturkräfte, Erkenntnistheorie, Philosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der philosophischen Untersuchung des Erhabenen, insbesondere im Kontext der „Kritik der Urteilskraft“ von Immanuel Kant.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft historische Ästhetik, die kantsche Erkenntnistheorie sowie die Analyse menschlicher Vermögen wie Einbildungskraft und Vernunft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über den Einstieg in das zweite Buch der Kantschen „Kritik der Urteilskraft“ zu geben und das Konzept des Erhabenen systematisch zu erschließen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die hermeneutische Textanalyse und den historisch-vergleichenden Vergleich philosophischer Theorien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Untersuchung des Übergangs vom Beurteilungsvermögen des Schönen zum Erhabenen und der Frage, wie das Unendliche kognitiv erfasst wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind das Erhabene, die Vernunft, die Einbildungskraft, das Reflexionsurteil und die moralische Dimension der Menschheit.

Warum spielt die Einbildungskraft bei Kant eine so zentrale Rolle?

Die Einbildungskraft ist für Kant bei der ästhetischen Größenschätzung gefordert, stößt jedoch bei der Vorstellung des Unendlichen an ihre Grenzen, wodurch sie die Vernunft zur Geltung bringt.

Wie unterscheidet sich laut Kant das Schöne vom Erhabenen?

Während das Schöne primär mit dem Verstand korrespondiert und durch formale Zweckmäßigkeit gefällt, ist das Erhabene mit der Vernunft verknüpft und entspringt der Unfähigkeit, das Unendliche in einer Totalität anschaulich zu begreifen.

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Theorie des Erhabenen. Über Kants Analytik des Erhabenen
Hochschule
Universität Siegen  (Philosophische Fakultät)
Veranstaltung
Die Theorie des Erhabenen
Note
2,7
Autor
Arlind Oseku (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
5
Katalognummer
V354496
ISBN (eBook)
9783668405295
ISBN (Buch)
9783668405301
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kant Theorie des Erhabenen Erhabenes Analytik Kritik der Urteilskraft Erhabenheit Ästhetik Burke Boileau KdU
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Arlind Oseku (Autor:in), 2016, Die Theorie des Erhabenen. Über Kants Analytik des Erhabenen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/354496
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Leseprobe aus  5  Seiten
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