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Green-IT im Wandel. Analyse und Evaluierung der veränderten Anforderungen durch das Internet der Dinge und Identifizierung erforderlicher Maßnahmen

Titel: Green-IT im Wandel. Analyse und Evaluierung der veränderten Anforderungen durch das Internet der Dinge und Identifizierung erforderlicher Maßnahmen

Masterarbeit , 2016 , 97 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Suher Ghoniem (Autor:in)

Informatik - Wirtschaftsinformatik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Informations‐ und Kommunikationstechnik (IKT) stellt für zahlreiche Bereiche die technische Grundlage dar, sie bildet das Rückgrat zur wirtschaftlichen Entwicklung und ist in nahezu allen Segmenten Technologietreiber. Der Betrieb dieser IKT‐Infrastruktur, die Produktion, der Einsatz und das Verwerten von alten Geräten steigern den Ressourcenbedarf. Vor allem der Energiebedarf ist ein entscheidender ökonomischer und ökologischer Faktor geworden. Aufgrund dessen hat die „Green-IT“ in jüngster Vergangenheit an Aufmerksamkeit gewonnen. Durch die gezielte und überlegte Verwendung von IKT können auch ambitionierte Umweltzielen erreicht werden, speziell der Bereich Energie‐ und Ressourceneinsparung bzw. Reduzierung von Emissionen ist dabei bedeutsam.
(...)
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, das Potenzial des Wachstums von IdD zu betrachten. Den Schwerpunkt bilden dabei Sektoren, die das größte Potenzial bei der Reduzierungen der Treibhausgasemissionen haben. Insbesondere wird versucht aufzuzeigen, wie das Wachstum der neuen Industrie beschleunigt werden kann und gleichzeitig der Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft erreicht wird. So wird erläutert, welches Potenzial das IdD für die Weltwirtschaft bietet, während es zu den Bemühungen der Welt, den Klimawandel einzudämmen, beiträgt. Was E-Mails zur Kommunikation und das Internet zur Informationsfindung beigetragen hat, könnte das IdD zur Effizienzsteigerung führen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zielsetzung und Fragestellung

1.2 Methodik

1.3 Zielgruppe

2. Definitionen

2.1 Green-IT

2.2 Internet der Dinge

2.3 Endgeräte

2.4 Elektronik-Abfälle

3. Green-IT

3.1 Entstehungsgeschichte

3.2 Maßnahmen

3.2.1 Green-IT Initiative des Bundes

3.2.2 IKT-Strategie der Bundesregierung

3.2.3 Aktionsplan Green-IT

3.2.4 Green-IT Allianz der Wirtschaft

3.2.5 Initiative EnergieEffizienz

3.2.6 Wissenschaftsforum Green-IT

3.2.7 Allianz für eine nachhaltige Beschaffung

3.2.8 Spitzencluster „Cool Silicon“

3.3 Produkt-Lebenszyklus von IKT

3.3.1 IT-Beschaffung und -Herstellung

3.3.2 IT-Einsatz

3.3.3 Elektronik-Abfälle und Recycling

3.4 Aktueller Ressourcenbedarf der IKT in Deutschland

3.4.1 Strombedarf in Rechenzentren

3.4.2 Strombedarf von Endgeräten

3.4.3 Strombedarf von Festnetz und Mobilfunknetzen

3.5 Einsparpotenziale verschiedener Bereiche

3.5.1 Einsparpotenziale in Rechenzentren

3.5.2 Einsparpotenziale am Arbeitsplatz

3.5.3 Einsparpotenziale in Haushalten

3.5.4 Einsparpotenziale in Telekommunikationsnetzen

3.5.5 Einsparpotenziale in der Öffentlichkeit

3.5.6 Einsparpotenziale in der Gebäudeversorgung

3.6 Ausblick

4. Internet der Dinge

4.1 Entstehungsgeschichte

4.2 Stand der Technik

4.2.1 Identifikation durch RFID

4.2.2 Digitales Objektgedächtnis

4.2.3 IPv6-Protokoll

4.2.4 Machine-to-Machine-Kommunikation

4.3 Einsatzmöglichkeiten des Internet der Dinge

4.4 Prognosen zum Internet der Dinge

4.4.1 Wachstumsprognosen

4.4.2 Umsatzprognosen

4.5 Ausblick

5. Green-IT und Internet der Dinge

5.1 Herausforderungen für die Green-IT

5.2 Smart World

5.2.1 Smart City

5.2.2 Smart Citizens

5.2.3 Smart Environment

5.2.4 Smart Factory

5.3 Umwelt- und Ressourcenanalyse

5.3.1 Geschätzte globale Energieauswirkungen

5.3.2 Reduktion des Ressourcenbedarfs durch Green-IT

5.3.3 Smart Buildings

5.3.4 Smart Grids

5.3.5 Smart Mobility und Logistics

5.3.6 Smart Offices

5.3.7 Smart Industry und Smart Motors

5.4 Bewertung und erforderliche Maßnahmen

6. Fazit

6.1 Zusammenfassung

6.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Wachstumspotenzial des Internet der Dinge (IdD) im Kontext des Energieverbrauchs und der Nachhaltigkeit zu untersuchen. Die zentrale Forschungsfrage beschäftigt sich damit, wie durch den Einsatz von Green-IT der Energiebedarf reduziert werden kann, während gleichzeitig die Chancen der Digitalisierung in verschiedenen Sektoren genutzt werden, um eine kohlenstoffarme Wirtschaft zu fördern.

  • Analyse des Ressourcenbedarfs von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT).
  • Untersuchung des Internet der Dinge und dessen Einfluss auf den globalen Energieverbrauch.
  • Evaluierung von Einsparpotenzialen in Bereichen wie Rechenzentren, Smart Cities und Smart Industry.
  • Diskussion notwendiger politischer und technischer Maßnahmen für eine nachhaltige IKT.
  • Prognose zur zukünftigen Entwicklung von Energieeffizienz und IdD.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 IT-Beschaffung und -Herstellung

Im Bereich der IT-Beschaffung können Unternehmen einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Dazu müssen Unternehmen soziale sowie ökologische Akzente in die Beschaffung von IT einbeziehen und beeinflussen dadurch die Hersteller von IT. Eine ökologische Beschaffung bedeutet, dass die IT-Geräte keine umweltschädlichen Auswirkungen haben. Die Umweltverträglichkeit kann dabei anhand von Kriterien sowie Gütesiegeln geprüft werden. Diese decken auf, ob die Geräteproduktion energieeffizient war, ob die IT-Geräte recycelt werden können und ob der Hersteller die Schadstoffe reduziert hat. Weiterhin ist die Reduzierung des Verpackungsumfangs ein weiterer Faktor für eine umweltfreundliche Beschaffung.

Neben dem Gütesiegel Energy Star, der in Kapitel 3.1 beschrieben wurde, existieren weitere Siegel, wobei die Anforderungen des Energy Stars als Mindeststandard gelten. Bekannte Gütesiegel sind z.B. der Blaue Engel und das TCO Zertifikat, welches neben den Anforderungen zur Energieeffizienz, Umweltverträglichkeit, Schadstoffen, Produktlebensdauer bzw. Recycling des Herstellers auch Kriterien zur unternehmensweiten Sozialverantwortung in der Herstellung beinhaltet. Die Sozialkriterien basieren dabei auf internationalen Vereinbarungen und Übereinkommen. Das Gütesiegel TCO bietet damit neben dem ökologischen auch einen sozialverträglichen Beitrag zur Beschaffung.

Grundsätzlich sollte immer kritisch beurteilt werden, ob gegebenenfalls geldwerte Beziehungen zwischen den Herstellern und den bewertenden Institutionen bestehen, insbesondere da die Hersteller ihre Produkte freiwillig, aber kostenpflichtig prüfen lassen. Des Weiteren sollte berücksichtigt werden, dass trotz vorhandener Gütesiegel jede neue IT-Herstellung mit weiteren ökologischen, ökonomischen und sozialen Beeinträchtigungen verbunden ist. Unternehmen sollten daher im Vorfeld prüfen, ob eine Neuanschaffung notwendig oder die Aufrüstung der bestehenden IT ausreichend und möglich ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz von Green-IT ein und umreißt die Zielsetzung, die Methodik sowie die Zielgruppe der Arbeit.

2. Definitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe wie Green-IT, das Internet der Dinge, Endgeräte und Elektronik-Abfälle für den Kontext der Arbeit definiert.

3. Green-IT: Das Kapitel behandelt die Entstehungsgeschichte, verschiedene politische Initiativen sowie den gesamten Produkt-Lebenszyklus von IKT, um den Ressourcenbedarf und Einsparpotenziale zu analysieren.

4. Internet der Dinge: Hier werden der Stand der Technik, wichtige Protokolle wie IPv6, Einsatzmöglichkeiten und Wachstumsprognosen des Internet der Dinge beleuchtet.

5. Green-IT und Internet der Dinge: Der Hauptteil analysiert die Herausforderungen für die Green-IT durch das Internet der Dinge, untersucht Konzepte der Smart World und führt eine detaillierte Umwelt- und Ressourcenanalyse durch.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die notwendigen Schritte für eine nachhaltige Zukunft der Informationstechnik.

Schlüsselwörter

Green-IT, Internet der Dinge, IdD, IKT, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Rechenzentren, Smart World, Smart City, Smart Industry, Ressourcenbedarf, Elektroschrott, Klimaschutz, Digitalisierung, IoT.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Spannungsfeld zwischen der wachsenden Nutzung von Informationstechnologie (IKT) und dem damit verbundenen Ressourcenverbrauch sowie die Möglichkeiten der Optimierung durch Green-IT und das Internet der Dinge.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen die Nachhaltigkeit in der IT-Beschaffung, die Energieeffizienz in Rechenzentren, Smart-City-Konzepte sowie die Rolle des Internet der Dinge (IdD) bei der Minderung von Treibhausgasemissionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, das Wachstumspotenzial des Internet der Dinge zu bewerten und aufzuzeigen, wie durch gezielte Green-IT-Maßnahmen Energie eingespart und eine kohlenstoffarme Wirtschaft erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Auswertung bestehender Studien, Berichte und Marktprognosen, um den aktuellen Wissenstand darzustellen und Ergebnisse kritisch zu diskutieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Herausforderungen des IdD für die Green-IT diskutiert, verschiedene Bereiche der Smart World analysiert und detaillierte Umwelt- und Ressourcenanalysen durchgeführt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Green-IT, Internet der Dinge, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Rechenzentren und Smart World maßgeblich geprägt.

Welche Rolle spielt das Internet der Dinge für Rechenzentren?

Das IdD führt zu einer massiven Zunahme an Daten und Rechenleistung, was den Energiebedarf von Rechenzentren signifikant erhöht und eine intelligente Optimierung der Infrastruktur notwendig macht.

Warum ist eine nationale Roadmap für Green-IT gefordert?

Eine nationale Roadmap wird gefordert, um zwischen Staat, IKT-Anbietern und Anwendern langfristige Ziele zu definieren und eine einheitliche methodische Grundlage für die Messung von Umwelteffekten zu schaffen.

Ende der Leseprobe aus 97 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Green-IT im Wandel. Analyse und Evaluierung der veränderten Anforderungen durch das Internet der Dinge und Identifizierung erforderlicher Maßnahmen
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
2,3
Autor
Suher Ghoniem (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
97
Katalognummer
V354565
ISBN (eBook)
9783668406681
ISBN (Buch)
9783668406698
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Green-IT Internet der Dinge Internet of Things
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Suher Ghoniem (Autor:in), 2016, Green-IT im Wandel. Analyse und Evaluierung der veränderten Anforderungen durch das Internet der Dinge und Identifizierung erforderlicher Maßnahmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/354565
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Leseprobe aus  97  Seiten
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