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Green Logistics in der Zustellerbranche

Title: Green Logistics in der Zustellerbranche

Master's Thesis , 2017 , 87 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Julia von Heese (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Aufgabe dieser Arbeit ist es, in einem ersten Schritt den Nachhaltigkeitsbegriff in Abgrenzung zum Begriff „Green“ zu bestimmen und auf die sog. Green Logistics und das Carbon Footprint-Konzept zu beziehen. Im zweiten Schritt wird die Logistik als Dienstleitung definiert und die die Zustellerbranche prägenden TUL-Prozesse näher beleuchtet. Im dritten Schritt werden diese Prozesse auf die KEP-Dienste und die Green Logistics bezogen und an Maßnahmen der DHL, die in den Umweltberichten des Unternehmens genannt sind, bewertet und kritisch gewürdigt.

Die Orientierung hin zur Nachhaltigkeit beim Wirtschaften ist ein gesellschaftlicher Trend. Die Nachfrage nach sozialverantwortlichen und „grünen“ (ökologischen) Produkten (bspw. „Fair-trade-Produkten“) und Dienstleistungen ist groß. Wie aber steht es um diejenige Branche, die durch ihr Angebot an Logistikdienstleistungen dafür sorgt, dass die „fair“ und „ökologisch“ produzierten Güter verteilt werden, d.h. zu Verbrauchern gelangen? Der größte Logistiker weltweit , die Deutsche Post DHL (im Folgenden: DHL) stellt in Umweltberichten eine Vielzahl an Maßnahmen vor, die dem Kunden, der Politik und Verbänden zeigen sollen, dass das Unternehmen mit Ressourcen verantwortungsvoll umgeht. Was aber sind die allgemeinen Referenzmaßstäbe für die Zustellerbranche, an denen sich diese Maßnahmen als „grün“ oder „nachhaltig“ messen lassen?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Green Logistics

2.1 Historische Entwicklung des Nachhaltigkeitsbegriffs

2.2 Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit

2.2.1 Säule: Ökonomie

2.2.2 Säule: Ökologie

2.2.3 Säule: Soziales

2.2.4 Relativität des Drei-Säulen-Modells

2.3 Begriffsdefinition: Green Logistics

2.4 Carbon Footprint

3. Logistik als Dienstleistung

3.1 Begriffsursprung Logistik

3.1.1 Logistikdienstleister

3.1.2 KEP-Dienstleister

3.2 TUL-Prozesse im Logistikbereich

3.2.1 Transport

3.2.1.1 Außerbetrieblicher Transport

3.2.1.2 Innerbetriebliche Transportsysteme

3.2.2 Umschlag

3.2.3 Lagerung

3.2.4 Eigene Kritik an der Betrachtung der TUL-Prozesse

4. Auswirkungen der Green Logistics in der Zustellerbranche

4.1 Transport

4.1.1 Ansatzpunkte zur Emissionsreduktion im Nutzfahrzeugbereich

4.1.1.1 Vermeiden

4.1.1.2 Verlagern

4.1.1.3 Vermindern

4.1.2 Flottenoptimierung: Alternative Antriebstechnologien

4.1.2.1 Hybridfahrzeug

4.1.2.2 Alternative Kraftstoffe

4.1.2.3 Elektromobilität

4.2 Umschlag

4.2.1 Hub and Spoke-System

4.2.2 Auflösen und Verladen

4.2.3 Verpackung

4.3 Lagerung

4.3.1 Green Warehouse

4.3.2 Makroperspektive: Standortwahl

4.3.3 Mikroperspektive: Gebäude

4.3.4 Mikroperspektive: Innerbetriebliche Gebäudeoptimierung

4.3.4.1 Mikroperspektive: Energie

4.3.4.2 Mikroperspektive: Abfall und Recycling

4.3.5. Klassifizierung der DHL-Lagerung

5. Kritik

5.1 Säule: Ökonomie

5.2 Säule: Ökologie

5.3 Säule: Soziales

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Masterarbeit untersucht, wie Logistikunternehmen, speziell in der Zustellerbranche und beispielhaft anhand der Deutschen Post DHL, ökologische und soziale Nachhaltigkeitskonzepte (Green Logistics) in ihre TUL-Prozesse (Transport, Umschlag, Lagerung) integrieren. Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie sich die Maßnahmen der DHL als Branchenprimus vor dem Hintergrund allgemeiner Referenzmaßstäbe als "grün" oder "nachhaltig" beurteilen lassen.

  • Analyse des Nachhaltigkeitsbegriffs und dessen Abgrenzung zur Green Logistics.
  • Untersuchung der Logistik als Dienstleistung und der Besonderheiten der Zustellerbranche.
  • Evaluierung von Maßnahmen zur Emissionsreduktion im Transport, insbesondere alternative Antriebstechnologien.
  • Betrachtung effizienter Umschlag- und Lagerkonzepte im Sinne eines "Green Warehouse".
  • Kritische Würdigung der Maßnahmen unter den drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie, Soziales).

Auszug aus dem Buch

3.1.2 KEP-Dienstleister

Aus dem sog. Stückgutgeschäft haben sich aufgrund der Standardisierung von Liefergeschwindigkeit, Termineinhaltung und Auskunftsfähigkeit in den letzten 30 Jahren die KEP-Dienste entwickelt. KEP-Dienste nehmen heutzutage eine bedeutende Rolle für die Wirtschaft ein, indem sie kleinteilige Warenströme nicht nur zwischen Privatpersonen, d.h. Customer-to-Customer (sog. C2C) oder Retouren als Customer-to-Business (sog. C2B), übernehmen, sondern auch zwischen Unternehmen und Privatpersonen, d.h. Business-to-Customer (sog. B2C), oder auch zwischen Unternehmen, d.h. Business-to-Business (sog. B2B), auf nationaler und internationaler Ebene agieren.

Es existieren verschiedene nationale und internationale Anbieter, die in unmittelbarer Zeit Sendungen zustellen (vgl. Tabelle 1). Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die größten KEP-Dienste nach ihrem Umsatz in Deutschland:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Trend zur Nachhaltigkeit und hinterfragt die Referenzmaßstäbe der Logistikbranche, wobei die Deutsche Post DHL als zentrales Fallbeispiel dient.

2. Green Logistics: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung des Nachhaltigkeitsbegriffs, das Drei-Säulen-Modell und definiert den Begriff Green Logistics sowie das Carbon-Footprint-Konzept.

3. Logistik als Dienstleistung: Hier werden die Grundlagen der Logistik als Dienstleistung sowie die spezifischen TUL-Prozesse (Transport, Umschlag, Lagerung) in der Zustellerbranche definiert.

4. Auswirkungen der Green Logistics in der Zustellerbranche: Der Hauptteil analysiert konkrete Maßnahmen zur Emissionsreduktion, alternative Antriebstechnologien, Umschlagskonzepte und Nachhaltigkeitsstrategien in der Lagerung.

5. Kritik: Das Kapitel bietet eine kritische Würdigung der Green-Logistics-Strategien unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkten.

6. Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Anstrengungen der DHL, wobei der Ausbau der Luftfrachtflotte als negativ kritisiert wird.

Schlüsselwörter

Green Logistics, Nachhaltigkeit, Zustellerbranche, DHL, Carbon Footprint, TUL-Prozesse, Transport, Umschlag, Lagerung, alternative Antriebstechnologien, Elektromobilität, Green Warehouse, Dienstleistungssektor, ökologischer Fußabdruck, Nachhaltigkeitsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Logistikunternehmen Nachhaltigkeitskonzepte (Green Logistics) in ihre betrieblichen Prozesse integrieren und bewertet diese Maßnahmen anhand der Deutschen Post DHL.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentral sind die Analyse der TUL-Prozesse (Transport, Umschlag, Lagerung), Strategien zur Emissionsminderung sowie die Anwendung des Drei-Säulen-Modells der Nachhaltigkeit in der Logistik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab zu ergründen, welche allgemeinen Referenzmaßstäbe für eine "grüne" Zustellerbranche gelten und wie effektiv die Maßnahmen der Deutschen Post DHL in diesem Kontext zu bewerten sind.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer exemplarischen Untersuchung der Maßnahmen eines Branchenführers (Deutsche Post DHL) auf Basis von Nachhaltigkeitsberichten und einschlägiger Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt Transportoptimierung, alternative Antriebe wie Hybrid und Elektro, Konzepte für Green Warehouses sowie Abfallmanagement und Verpackungsoptimierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Green Logistics, Nachhaltigkeit, Carbon Footprint, TUL-Prozesse und Logistik als Dienstleistung charakterisiert.

Wie bewertet die Autorin das Umweltprojekt von DHL in Lesotho?

Die Autorin erkennt das humanitäre Engagement an, kritisiert jedoch, dass diese externen Maßnahmen zur CO2-Reduktion auf die Klimabilanz des DHL-Kerngeschäfts angerechnet werden, was sie in die Nähe von "Green Washing" rückt.

Wie steht die Autorin zum Ausbau der DHL-Flugzeugflotte?

Die Autorin bewertet diesen Ausbau als kritisch und kontraproduktiv, da die Luftfracht für einen unverhältnismäßig hohen Energieverbrauch und CO2-Ausstoß verantwortlich ist, obwohl sie nur einen marginalen Anteil am Gesamttransportaufkommen hat.

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Details

Title
Green Logistics in der Zustellerbranche
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
2,0
Author
Julia von Heese (Author)
Publication Year
2017
Pages
87
Catalog Number
V354616
ISBN (eBook)
9783668408104
ISBN (Book)
9783668408111
Language
German
Tags
KEP-Dienste DHL Green Logistics Nachhaltigkeit Drei-Säulen-Modell TUL-Prozesse Zustellerbranche Antriebstechnik Energie Verpackung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia von Heese (Author), 2017, Green Logistics in der Zustellerbranche, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/354616
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