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Unterrichtsstörungen und Intervention durch die Trainingsraum-Methode

Title: Unterrichtsstörungen und Intervention durch die Trainingsraum-Methode

Term Paper , 2016 , 21 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Marie-Claire Lahuerta Casañ (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Diese Hausarbeit hat das Ziel, den oft schnell gebrauchten Begriff „Unterrichtsstörung“ zu durchleuchten und einen möglichen Umgang der Intervention, insbesondere durch die Trainingsraum-Methode, aufzuzeigen.

Unterrichtsstörungen kommen in jeder Klasse bzw. Schule vor. Nach Keller (2014) gehen schätzungsweise 35% der schuljährlichen Unterrichtszeit verloren, weil Störungen das Lernen verhindern. Er erwähnt eine Untersuchung des Psychologischen Instituts der Universität Freiburg/Breisgau, aus der hervorgeht, dass sich pro Unterrichtsstunde mehr als zwanzig Unterrichtsstörungen ereignen. Dies verdeutlicht, wie stark Störungen den Unterrichtsfluss beeinträchtigen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Abgrenzung und Begriffsklärung: Unterrichtsstörungen

3. Formen von Unterrichtsstörungen

4. Ursachen von Unterrichtsstörungen

5. Intervention

5.1 Begriffsklärung

5.2 Beziehungsebene (Lehrer-Schüler-Beziehung)

5.3 Kooperative Strategien/Direktive (lehrerzentrierte) Strategien nach Nolting

6. Trainingsraum-Methode

6.1 Frageprozess vs. normale und ausdrückliche Ermahnung

6.2 Der Trainingsraum

6.3 Kritik

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Begriff „Unterrichtsstörung“ und analysiert die „Trainingsraum-Methode“ als Interventionsmöglichkeit zur Verbesserung des Unterrichts- und Klassenklimas.

  • Definition und Abgrenzung von Unterrichtsstörungen
  • Ursachenanalyse von Störverhalten in der Schule
  • Interventionsstrategien nach Nolting
  • Vergleichende Analyse der Trainingsraum-Konzepte von Bründel/Simon und Balke
  • Kritische Würdigung der Wirksamkeit und ethischen Vertretbarkeit des Trainingsraum-Modells

Auszug aus dem Buch

6. Trainingsraum-Methode

Beide Konzepte beziehen sich ursprünglich auf das Programm von Edward E. Ford (1997, 1999), welches in Arizona (USA) entwickelt wurde und daher auch unter dem Namen „Arizona-Modell“ bekannt ist.

In den Schulen soll durch die Methode das eigenverantwortliche Denken gefördert werden. Schüler haben Strategien die dazu dienen, Eigenverantwortung zu vermeiden und streiten daher selbst in eindeutigen Situationen ihr Handeln ab bzw. schieben die Verantwortung auf andere, um damit ihre Störung zu rechtfertigen (vgl. Bründel/Simon 2013, S. 44f.). Ob das Erledigen der Hausaufgaben, das Vorbereiten auf Klassenarbeiten oder auch das Aufpassen im Unterricht, die Verantwortung liegt beim Schüler. Lehrer können nur Hilfestellung geben, indem sie sich um einen guten Unterricht bemühen und dafür sorgen, dass ein gutes Klassenklima herrscht und die Schüler eine gute Beziehung untereinander und zum Lehrer haben (vgl. Bründel/Simon 2013, S. 47).

Balke gibt an, dass das Kollegium zu Beginn der Einführung der Methode, gemeinsame Ziele formulieren sollte. Seiner Meinung nach sollte das gemeinschaftliche Lernen im Unterricht gefördert werden, deshalb „kann es nicht toleriert werden, dass Schüler sich auf Kosten der übrigen Klassenmitglieder ausbreiten und alle Freiheiten nur für sich in Anspruch nehmen“ (Balke 2003, S. 37). Sowie Balke, als auch Bründel/Simon formulieren die Rechte und Pflichten von Schülern und Lehrern wie folgt:

- Jeder Lehrer und jede Lehrerin hat das Recht, ungestört zu unterrichten.

- Jeder Schüler und jede Schülerin hat das Recht, ungestört zu lernen.

- Jeder muss die Rechte der Anderen respektieren (vgl. Bründel/Simon 2013, S. 29; vgl. Balke 2003, S. 38).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Beeinträchtigung des Unterrichtsflusses durch Störungen und stellt die Trainingsraum-Methode als Interventionsansatz vor.

2. Abgrenzung und Begriffsklärung: Unterrichtsstörungen: Dieser Abschnitt differenziert Unterrichtsstörungen von älteren Begriffen wie Disziplinschwierigkeiten und erarbeitet eine pädagogische Definition.

3. Formen von Unterrichtsstörungen: Es werden verschiedene Kategorisierungen von Störungen nach Nolting, Mayr/Eder/Fartacek und Keller gegenübergestellt.

4. Ursachen von Unterrichtsstörungen: Das Kapitel beleuchtet, dass Störungen nicht nur durch Schüler verursacht werden, sondern auch durch Lehrpersonen und institutionelle Gegebenheiten.

5. Intervention: Der Teil definiert den Begriff der Intervention und erörtert kooperative sowie direktive Strategien zur Konfliktlösung.

6. Trainingsraum-Methode: Die Kernelemente der Trainingsraum-Methode werden erläutert, wobei die verschiedenen Ansätze von Bründel/Simon und Balke detailliert verglichen werden.

7. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass die Trainingsraum-Methode eine sinnvolle Interventionsform darstellt, sofern sie durch eine reflektierte Lehrerhaltung ergänzt wird.

Schlüsselwörter

Unterrichtsstörungen, Trainingsraum-Methode, Intervention, Lehrer-Schüler-Beziehung, Klassenmanagement, Disziplin, Eigenverantwortung, Pädagogik, Konfliktlösung, Regelverstoß, Schulalltag, Lernklima

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Phänomen von Unterrichtsstörungen und untersucht, wie Lehrkräfte durch die Trainingsraum-Methode professionell auf solche Störungen reagieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition von Unterrichtsstörungen, deren vielfältige Ursachen (Schüler, Lehrer, Institution) sowie der Vergleich zweier bekannter Trainingsraum-Konzepte.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Begriff der Unterrichtsstörung präzise zu fassen und aufzuzeigen, wie die Trainingsraum-Methode dazu beitragen kann, Störungen zu reduzieren und die Eigenverantwortung der Schüler zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und dem Vergleich relevanter Fachliteratur (u.a. von Nolting, Keller, Lohmann, Balke sowie Bründel/Simon).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Erscheinungsformen von Störungen, Ursachenforschung, verschiedene Interventionsstrategien sowie einen spezifischen Vergleich der Umsetzung des Trainingsraums bei den Autoren Balke und Bründel/Simon.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Unterrichtsstörungen, Trainingsraum-Methode, Intervention, Lehrer-Schüler-Beziehung und Klassenmanagement.

Wie unterscheidet sich der Ansatz von Bründel/Simon von dem von Balke?

Ein wesentlicher Unterschied liegt im Ablauf: Bründel/Simon setzen auf einen strukturierten Frageprozess zur Bewusstmachung der Regelverstöße, während Balke den Prozess stärker verkürzt und auf eine ausdrückliche Ermahnung fokussiert.

Warum ist die Schüler-Lehrer-Beziehung laut der Autorin so wichtig?

Die Autorin betont, dass eine belastete Beziehung zwischen Lehrer und Schüler kontraproduktiv ist, da sie das für erfolgreiches Lernen essenzielle gute Klassenklima gefährdet.

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Details

Title
Unterrichtsstörungen und Intervention durch die Trainingsraum-Methode
College
University of Education Heidelberg
Grade
2,0
Author
Marie-Claire Lahuerta Casañ (Author)
Publication Year
2016
Pages
21
Catalog Number
V355158
ISBN (eBook)
9783668415867
ISBN (Book)
9783668415874
Language
German
Tags
unterrichtsstörungen intervention trainingsraum-methode
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marie-Claire Lahuerta Casañ (Author), 2016, Unterrichtsstörungen und Intervention durch die Trainingsraum-Methode, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/355158
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