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Die Unternehmenskrise der Leica Camera AG 2004/2005. Aufbereitung und Analyse

Fallstudie Turnaround Management

Title: Die Unternehmenskrise der Leica Camera AG 2004/2005. Aufbereitung und Analyse

Case Study , 2016 , 74 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Andre Christmann (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Die Unternehmenskrise 2004/2005 der Leica Camera AG wurde für das Fach Turnaround Management innerhalb einer Fallstudie wissenschaftlich aufbereitet und analysiert.

Eingeleitet wird die Arbeit mit einem prägnanten Unternehmensprofil, der Problemstellung und dem Aufbau der Arbeit. So soll einerseits mit dem Unternehmen vertraut gemacht werden und anderseits das Ziel der Ausarbeitung verdeutlicht werden. Die Arbeit soll sich anschließend gemäß den Fragestellungen, die sich aus der Problemstellung ergeben, aufbauen.

Der Hauptteil wird begonnen mit einer Umweltanalyse, die einflussnehmende Veränderungen in der Umwelt der Leica Camera AG erörtern soll. Durch die Branchenstrukturanalyse sollen Chancen und Gefahren des Unternehmens in der Branche deutlich werden, bevor in der Wertkettenanalyse relevante Stärken und Schwächen Leicas festgehalten werden sollen.

Anschließend wird die Ist-Strategie des Unternehmens innerhalb des Betrachtungszeitraumes beschrieben. Diese sollte an die entsprechenden Bedingungen der vorhergehenden Analysen angepasst sein, ist sie das nicht, können hier Gründe für die Krisenentstehung gefunden werden. Weitere Gründe für die Entstehung der Krise können innerhalb der folgenden Jahresabschlussanalyse gefunden werden, zudem können sich hier beispielsweise in den Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen auch neue Fehler Leicas offenbaren. Im Anschluss daran sollte die Frage, wie man in die Krise kam, beantwortet werden können.

Es folgt die Soll-Strategie, die die Ergebnisse der verschiedenen Analysen nutzt, um eine an die Umstände angepasste Soll-Strategie zu definieren. Diese soll aufzeigen, wie der Krise hätte vorgebeugt werden können und wie innerhalb dieser hätte vorgegangen werden sollen, um die Krise zu verhindern.

Im abschließenden Fazit der Arbeit soll kritisch bewertet werden, inwiefern das Ziel dieser Arbeit erreicht wurde. Dabei soll begutachtet werden, ob die Ausarbeitung Antworten auf die grundlegenden Fragestellungen dieser liefert. Zudem soll ein kurzer Ausblick in die Zukunft erfolgen, der auch den Wert dieser Arbeit für die Zukunft darstellen soll.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Thematische Einführung

1.2 Problemstellung

1.3 Aufbau der Arbeit

2. Analyse Umwelt, Unternehmen und Strategie

2.1 Unternehmensanalyse

2.1.1 Umweltanalyse

2.1.1.1Grundlagen

2.1.1.2Anwendung auf die Leica Camera AG

2.1.2 Branchenstrukturanalyse

2.1.2.1Grundlagen

2.1.2.2Anwendung auf die Leica Camera AG

2.1.3 Wertkettenanalyse

2.1.3.1Grundlagen

2.1.3.2Anwendung auf die Leica Camera AG

2.2 Ist-Strategie des Unternehmens

2.2.1 Grundlagen

2.2.2 Anwendung auf die Leica Camera AG

3. Jahresabschlussanalyse

3.1 Grundlage und Vorgehen

3.2 Erfolgswirtschaftliche Bilanzanalyse

3.2.1 Ertragsstruktur

3.2.2 Rentabilitätsanalyse

3.2.3 Aufwandsstrukturanalyse

3.3 Finanzwirtschaftliche Bilanzanalyse

3.3.1 Kapital- und Vermögensstrukturanalyse

3.3.2 Liquiditäts- und Deckungsstrukturanalyse

3.4 Schlussfolgerungen

4. Soll-Strategie

4.1 Strategische Maßnahmen

4.2 Operative Maßnahmen

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit analysiert die Unternehmenskrise der Leica Camera AG im Zeitraum von 2000 bis 2005. Ziel ist es, die Ursachen der strategischen und wirtschaftlichen Krise zu identifizieren, kritisch zu bewerten und basierend darauf eine Soll-Strategie zu entwickeln, um das Unternehmen zukunftsfähig auszurichten.

  • Analyse der externen Umweltbedingungen und der Branchenstruktur (Five Forces).
  • Untersuchung der unternehmensinternen Wertschöpfungskette und Ist-Strategie.
  • Auswertung der Jahresabschlussdaten zur Ermittlung der wirtschaftlichen Lage.
  • Entwicklung strategischer und operativer Maßnahmen zur Krisenbewältigung.

Auszug aus dem Buch

Operationen:

„»Nur immer wieder frisches Geld ins Unternehmen zu pumpen, hilft nichts – man muss die strukturellen Probleme in den Griff kriegen. «“ Leica müsse sich entweder als kleine Manufaktur begreifen und mit weniger Mitarbeitern komplett in Handarbeit fertigen oder richtig große Stückzahlen produzieren: »Im Moment ist es weder Fisch noch Fleisch, das Unternehmen braucht aber eine klare Struktur. «“103 Das fasst die grundlegenden Wettbewerbsnachteile der Leica Camera AG im Rahmen der Operationen sehr direkt, aber gut zusammen. Doch zunächst einmal zu den Wettbewerbsvorteilen der Unternehmung im Bereich der Operationen. Der Mythos und die Marke Leica ist grundsätzlich den Operationen zu verdanken und basiert auf den sogenannten „Leica Attributen“ – Qualität, Präzision, Solidität – welche höchste Priorität genießen.104 Diese Attribute wurden sichergestellt durch „hohe[n] Expertise im Bereich der Feinwerktechnik, Mechanik und Optik, sowie einem Gefühl für Haptik und Design“.105 Die Kameras von Leica werden von den eigenen Mitarbeitern zusammengeschraubt – vieles wird per Hand produziert.106 Man hatte dabei auch eine sehr ausgeprägte Fertigungstiefe und stellt vieles komplett selbst her. Das stellte einerseits die Leica Attribute sicher, anderseits hätte man gewisse dieser Tätigkeiten eventuell auch einkaufen und nur die Kerntätigkeiten selbst durchführen können.107 Globale Bekanntheit erlangte man durch die Serienfertigung der ersten Kleinbildkamera der Welt.108

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Geschichte der Leica Camera AG ein, definiert die Problemstellung der Arbeit im Kontext der digitalen Transformation und erläutert den Aufbau der Untersuchung.

2. Analyse Umwelt, Unternehmen und Strategie: Es erfolgt eine detaillierte Analyse der Makro-Umwelt, der Branchenstruktur sowie der internen Wertschöpfung und der Ist-Strategie des Unternehmens im Untersuchungszeitraum.

3. Jahresabschlussanalyse: Dieses Kapitel untersucht die wirtschaftliche Situation des Unternehmens durch eine Analyse der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung und zieht Schlussfolgerungen zur Krisenentwicklung.

4. Soll-Strategie: Aufbauend auf den vorangegangenen Analysen werden strategische und operative Maßnahmen abgeleitet, um die Krise zu bewältigen und das Unternehmen neu auszurichten.

5. Fazit und Ausblick: Das Kapitel fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen, bewertet die Zielerreichung kritisch und gibt einen Ausblick auf die zukünftigen Herausforderungen der Kamerabranche.

Schlüsselwörter

Leica Camera AG, Turnaround Management, Unternehmenskrise, Digitalisierung, Branchenstrukturanalyse, Wertkettenanalyse, Strategische Planung, Jahresabschlussanalyse, Präferenzstrategie, Produktentwicklungsstrategie, Kostenstruktur, Wettbewerbsvorteile, Innovationszyklen, Qualität, Feinmechanik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Turnaround-Management der Leica Camera AG und untersucht, wie das Unternehmen in der Zeit der digitalen Transformation zwischen 2000 und 2005 in eine Krise geriet und wie es diese hätte bewältigen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Unternehmensumwelt, der Branchenstruktur, der internen Wertschöpfungskette, der Finanzlage anhand des Jahresabschlusses sowie der strategischen Neuausrichtung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Gründe für die Entstehung der Unternehmenskrise bei Leica zu identifizieren und eine optimale Soll-Strategie zu entwickeln, um das Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es kommen bewährte Management-Methoden zum Einsatz, darunter die Umweltanalyse nach Kreikebaum, die Branchenstrukturanalyse (Five Forces) nach Porter, die Wertkettenanalyse sowie das strategische Raster nach Jochen Becker.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen zur Umwelt- und Strategieanalyse die spezifischen Daten der Leica Camera AG analysiert, um Stärken, Schwächen und strategische Fehlentscheidungen aufzuzeigen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Turnaround Management, Unternehmenskrise, Digitalisierung, Strategische Planung, Branchenstrukturanalyse und Jahresabschlussanalyse.

Warum fiel Leica in eine Krise, obwohl die Marke so bekannt war?

Der Hauptgrund war das zögerliche Management, das zu lange am Kerngeschäft „analoge Kameras“ festhielt und die rasanten Entwicklungen und Innovationszyklen der digitalen Fotografie sowie das veränderte Käuferverhalten unterschätzte.

Welche Rolle spielten die "Leica Attribute" in der Krise?

Die traditionellen Werte wie Qualität, Handarbeit und Präzision waren zwar ein Wettbewerbsvorteil, wurden aber durch den Fokus auf eine "analoge Renaissance" und fehlende digitale Innovationen zur strategischen Schwäche.

Wie hätte Leica die Krise im Vorhinein verhindern können?

Durch eine frühere strategische Fokussierung auf digitale Technologien, den Aufbau von Kooperationen mit Partnern mit digitalem Know-how und eine rechtzeitige Anpassung der Kostenstruktur hätte die Krise abgemildert oder vermieden werden können.

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Details

Title
Die Unternehmenskrise der Leica Camera AG 2004/2005. Aufbereitung und Analyse
Subtitle
Fallstudie Turnaround Management
College
University of Cooperative Education
Grade
1,3
Author
Andre Christmann (Author)
Publication Year
2016
Pages
74
Catalog Number
V355379
ISBN (eBook)
9783668415027
ISBN (Book)
9783668415034
Language
German
Tags
Fallstudie Turnaround Management Unternehmenskrise Leica
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andre Christmann (Author), 2016, Die Unternehmenskrise der Leica Camera AG 2004/2005. Aufbereitung und Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/355379
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