Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen. Wie Unternehmen die elektronische Zahlungsmethode effizienzsteigernd nutzen können


Masterarbeit, 2016
150 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Vorgehensweise
1.4 Kritische Würdigung der Literatur

2 Klassische Zahlungsmethoden
2.1 Nicht elektronische Zahlungsmethoden
2.2 Elektronische Zahlungsmethoden

3 Kryptowährungen
3.1 Merkmale von Kryptowährungen
3.2 Blockchain Technologien
3.3 Bitcoin (BTC)
3.4 Litecoin (LTC)
3.5 Peercoin (PPC)
3.6 Ripple (XRP)
3.7 Ethereum (ETH)
3.8 Weitere mögliche Anwendungen der Blockchain Technologie

4 Empirischer Teil
4.1 Forschungsdesign und Ablauf
4.2 Forschungsmethode und Datenerhebung
4.3 Interviewstruktur
4.4 Auswertung
4.5 Kritische Reflexion

5 Vergleich von Kryptowährungen und klassischen Zahlungsmethoden
5.1 Vergleich mit der Trendstudie der Syracom AG
5.2 Ableitung der Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen
5.3 Vergleich anhand des Scoring-Modells

6 Disruption und Reaktionsmöglichkeiten der Unternehmen
6.1 Von der Disruption durch Blockchain Technologien und Kryptowährungen betroffene Branchen
6.2 Verlieren bestehende Geschäftsmodelle ihre Gültigkeit?
6.3 Frühaufklärungssysteme – Risikominderung von Disruption durch Früherkennung
6.4 Vier mögliche Zukunftsszenarien

7 Fazit

8 Abbildungsverzeichnis

9 Tabellenverzeichnis

10 Literatur- und Quellenverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

Die zunehmende Digitalisierung hat in den letzten Jahren vermehrt Innovationen hervorgebracht und digitale Trends in unterschiedliche Bereiche integriert. 2009 entstand eine weitere Innovation im Bereich der Zahlungsmethoden. Die Einführung der Kryptowährungen revolutioniert die vorhandenen Zahlungsmöglichkeiten. Während noch im Jahr 2007 Kryptowährungen nur unter Programmierern und Entwicklern thematisiert wurden, ändert sich dies im Jahre 2009 durch die Einführung der digitalen Währung Bitcoin.[1] Der innovative Treiber hinter Kryptowährungen ist die Blockchain Technologie. Ihr wird ein hohes Zukunftspotenzial zugeschrieben.[2]

Vor allem Startups sind in diesem Bereich aktiv tätig und verfolgen das Ziel, weitere Anwendungsmöglichkeiten zu erschließen. Es existiert bereits eine Vielzahl an beispielsweise Bitcoin-Startups[3], jedoch haben zunehmend auch namhafte Konzerne wie Microsoft, SAP und Samsung diesen Trend erkannt und investieren in erste Projekte zur effizienten Nutzung.[4]

Die Blockchain Technologie sowie die darauf basierenden Kryptowährungen sind grundlegende Neuerungen, die einen disruptiven Charakter besitzen. Kryptowährungen haben das Potenzial, auf lange Sicht ganze Märkte zu revolutionieren und als neues Zahlungsinstrument zu fungieren.[5]

Konzerne wie auch mittelgroße Unternehmen sind zunehmend vom disruptiven Charakter dieser Technologie betroffen. Es besteht die Gefahr, dass bestehende Geschäftsmodelle ihre Gültigkeit verlieren. Für Unternehmen gilt es zu analysieren, inwiefern für sie Handlungsbedarf besteht und welche Chancen und Risiken durch den Einsatz von Kryptowährungen entstehen.

Ein weit verbreiteter Denkfehler besteht jedoch darin, das Potenzial von digitalen Währungen zu unterschätzen und diese lediglich im Zusammenhang mit Bitcoin zu betrachten. Sie beschränken sich allerdings nicht nur auf die Währung Bitcoin. Es existieren weit über 500 verschiedene Kryptowährungen.[6] Viele basieren auf dem Bitcoin-Blockchain System, andere wiederum gehen über die Funktion als Kryptowährung hinaus. Das Ethereum-Projekt ist solch ein Beispiel.[7] Wie und ob ein Unternehmen Kryptowährungen oder die Blockchain Technologie als solches für sich nutzt, hängt letztendlich von den Unternehmenswerten und -zielen ab. Verfolgt ein Unternehmen die Leitziele Innovation und Aufgeschlossenheit gegenüber Neuerungen, so hat es die Möglichkeit, in seiner Branche First-Mover-Projekte durchzuführen. Handelt es sich hingegen um ein Unternehmen mit starren Strukturen und wenig Innovation, so wird es, aller Wahrscheinlichkeit nach, diesen Trend verpassen.

Es handelt sich um ein sehr aktuelles und innovatives Thema, welches innerhalb der letzten Jahre zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Allerdings tragen vor allem kritische Medienberichte[8] dazu bei, dass viele Unternehmen der Thematik noch skeptisch gegenüberstehen. Wissenschaftliche Literatur sowie Studien sind gegenwärtig nur in geringem Maße verfügbar, sodass es der empirischen Forschung bedarf, um weitere Erkenntnisse im Sinne der Forschungsfrage zu gewinnen.

1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage

Die Zielsetzung dieser Master Thesis ist es, die Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen herauszuarbeiten, zu analysieren und auf dieser Basis Handlungsempfehlungen für Unternehmen abzuleiten.

Vor diesem Hintergrund lautet die zentrale Forschungsfrage:

- Welche Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen können identifiziert werden und welche Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung im Hinblick auf Prozesse, Risiken und Kosten ergeben sich daraus für Unternehmen?

In diesem Sinne soll die Relevanz der einzelnen Erfolgsfaktoren für Unternehmen identifiziert und bewertet werden. Für die Analyse der Erfolgsfaktoren werden aus der zentralen Forschungsfrage weitere Forschungsfragen abgeleitet, um alle relevanten Aspekte zu berücksichtigen:

Welche Branchen sind von der Disruption durch Kryptowährungen und die Blockchain Technologien betroffen?

- Können Unternehmen das Risiko der Disruption durch Implementierung von Frühaufklärungssystemen mindern?
- In welcher Hinsicht müssen Unternehmen ihre bestehenden Geschäftsmodelle anpassen?
- Die zentrale Forschungsfrage sowie die daraus abgeleiteten Fragen werden anhand einer empirischen Befragung untersucht. Die gewonnenen Untersuchungsergebnisse werden im Hauptteil näher verifiziert und mit bestehenden theoretischen Kenntnissen verknüpft.

1.3 Vorgehensweise

Die nachfolgende Abbildung soll die Struktur der Vorgehensweise dieser Master Thesis veranschaulichen. Ergänzend werden die einzelnen Kapitel kurz erklärt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Struktur Vorgehensweise[9]

Die theoretischen Grundlagen für den Hauptteil dieser Master Thesis liefern das zweite und dritte Kapitel. In Kapitel zwei werden zunächst die klassischen Zahlungsmethoden dargestellt. Dabei erfolgt eine Unterteilung in nicht elektronische- und elektronische Zahlungsmethoden.

In Kapitel drei wird der Begriff Kryptowährung definiert und anhand von Merkmalen dargestellt. Dieser Grundlagenteil ist von Bedeutung für das Verständnis der Funktionsweise von digitalen Währungen. Ziel ist es, gleichzeitig ein grundlegendes Verständnis für die Blockchain Technologie zu erzeugen.

Diese Technologie ist die Basis und der innovative Treiber hinter den Kryptowährungen.

Bei der Hauptwährung handelt es sich um Bitcoin, daher wird diese Währung am intensivsten betrachtet. Ergänzend werden vier weitere ausgewählte Kryptowährungen anhand ihrer Eigenschaften erklärt. Abschließend befasst sich das dritte Kapitel mit weiteren Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain Technologie. Diese Technologie bietet Möglichkeiten, die über die Anwendung von Kryptowährungen hinausgehen. Die gewonnenen Informationen sollen als Grundlage für die empirische Untersuchung sowie die Kapitel fünf und sechs dienen.

In Kapitel vier folgt der empirische Teil der Thesis. Es werden anhand von Expertenbefragungen Erkenntnisse im Sinne der zentralen Forschungsfrage sowie der daraus abgeleiteten Fragen gewonnen. Die ausgewerteten Ergebnisse bilden die Basis für die darauffolgenden Kapitel fünf und sechs.

Das fünfte Kapitel bildet den Vergleich zwischen der Theorie aus Kapitel zwei und drei, den neu generierten Erkenntnissen aus der empirischen Studie in Kapitel vier und einer bereits bestehenden empirischen Studie der Syracom AG [10]. Es erfolgt eine Darstellung der Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen, anhand derer ein Vergleich zu den klassischen Zahlungsmethoden durchgeführt wird. Als methodische Grundlage wird das Scoring-Modell herangezogen.

Kapitel sechs thematisiert die mögliche Disruption durch Blockchain Technologien und Kryptowährungen. Insbesondere wird versucht, ausgehend vom aktuellen Entwicklungsstand der Technologie, die Frage zu beantworten, wie ein Unternehmen Handlungsbedarf überhaupt erkennen kann. Frühaufklärungssysteme können in diesem Zusammenhang ein geeignetes Instrument sein. Des Weiteren werden die Veränderungen der bestehenden Geschäftsmodelle sowie vier mögliche Zukunftsszenarien analysiert.

Die gewonnenen Ergebnisse werden im abschließenden Fazit der Arbeit mit einer Handlungsempfehlung für Unternehmen zusammengefasst.

1.4 Kritische Würdigung der Literatur

Das Forschungsthema dieser Thesis ist sehr aktuell. Die Literatur ist daher noch nicht in vielfacher Form verfügbar und es existieren nur wenige wissenschaftliche Studien oder Ausarbeitungen zu diesem Thema. Diese sind kaum in Büchern veröffentlicht, sondern hauptsächlich in Artikeln einschlägiger Zeitschriften. Infolgedessen ist es wichtig, sich alternativer Quellen zu bedienen und dennoch eine objektive Sichtweise auf die Beantwortung des Forschungsthemas zu wahren.

Verschiedene Nachrichtenmedien (z. B. die Süddeutsche Zeitung, das Handelsblatt) publizieren zunehmend Artikel zum Thema Kryptowährungen und Blockchain Technologien. Sie bilden den größten Teil der verwendeten Literatur ebenso wie die verfügbaren Arbeiten und wissenschaftlichen Studien.[11]

Zusätzlich werden Blogs von Experten wie bspw. The Coinspondent von Friedemann Brenneis [12] zur Informationsgewinnung herangezogen. In diesem Blog werden aktuelle, hintergründige und verständliche Informationen zu Bitcoin, der Blockchain Technologien und digitalen Währungen geteilt.

Solche Medien sind zwar unüblich für eine wissenschaftliche Arbeit, bieten jedoch die benötigten Informationen mit einem direkten und aktuellen Zeitbezug. Sie ermöglichen es, Einblicke in unterschiedliche Perspektiven und Argumentationen zu gewinnen.

Die Aktualität der verwendeten Informationen ist ein kritischer Aspekt, da es sich um eine sich schnell verändernde Thematik handelt. Literatur aus dem Jahr 2014 ist nur noch teilweise valide, sodass die Informationen anhand weiterer Quellen auf ihre Aktualität hin geprüft werden müssen.

Für die Gewinnung zusätzlicher Informationen werden themenspezifische Vorträge/Veranstaltungen besucht. Dazu zählen das Meetup der Bitcoin Cologne und die Veranstaltung des Versicherungsmonitors zum Thema Blockchain Technologien.

Das Forschungsthema grenzt an weitere strategische und wissenschaftliche Themen, von denen die meisten sorgfältig in der Literatur studiert worden sind. Günter Müller-Stewens beschäftigt sich in seinem Werk „Strategisches Management“ mit Frühaufklärungssystemen sowie der Szenariotechnik[13]. Diese fundierten wissenschaftlichen Grundlagen fließen in die Kapitel fünf und sechs ein. Als qualitative Analysemethode für den Vergleich in Kapitel fünf wird das Scoring-Modell herangezogen.

Die Auswahl der Quellen soll einen bestmöglichen Erkenntnisgewinn dieser Master Thesis ermöglichen.

2 Klassische Zahlungsmethoden

Die klassischen Bezahlverfahren lassen sich in nicht elektronische- und elektronische Zahlungsmethoden unterteilen[14] und werden im Verlauf des nächsten Abschnittes betrachtet.

2.1 Nicht elektronische Zahlungsmethoden

Die nicht elektronischen Zahlungsmethoden sind alle Zahlungsalternativen, die nicht über das Internet abgewickelt werden können. Es handelt sich um Zahlungsmittel, die in physischer Form verfügbar sind. Typisch sind folgende Zahlungsarten:

Bargeld, Lastschrift, Nachnahme, Vorkasse und Überweisung.[15]

Bevor es das heutige Bargeld gab, handelten die Menschen mit Waren. Der zunehmende Handel führte dazu, dass anstelle von Warengeldern mit Münzen gehandelt wurde. Das erste standardisierte Papiergeld entstand bereits im 7. Jahrhundert nach Christus in China. Anfänglich diente es lediglich als Ersatz bei Münzknappheit. Das Papiergeld konnte sich allerdings im weiteren Verlauf immer mehr durchsetzen, da es eine höhere Effizienz hat als das Münzgeld alleine. Bargeld besitzt den Wert, der ihm zugeschrieben wird. Wie hoch der Wert einer Währung ist, hängt beispielsweise von der politischen und wirtschaftlichen Lage eines Landes ab.[16]

Das Lastschriftverfahren erfolgt über eine Einzugsermächtigung des Zahlungsempfängers. Der Kontoinhaber erteilt dieser Person/Firma die Erlaubnis, den Zahlungsbetrag von seinem Konto abzubuchen. Üblicherweise findet das Lastschriftverfahren bei regelmäßig aufkommenden Zahlungen wie den Mietzahlungen oder Mobilfunkrechnungen seine Anwendung. Die Einzugsermächtigung wird über eine Zustimmung mit den entsprechenden Daten erteilt. Sie kann am Bankschalter erfolgen oder auch über ein Schreiben des Zahlungsempfängers, indem die Zustimmung unterschrieben wird.[17]

Bei der Zahlungsvariante per Nachnahme erfolgt die Zahlung bei Auslieferung der bestellten Ware. Der zu zahlende Betrag wird bei der Übergabe durch den Paketdienst oder bei Abholung beim Postamt entrichtet. Der Zahlungsempfänger erhält den bezahlten Betrag abzüglich der Nachnahmegebühr.[18]

Wird Vorkasse als Zahlungsmittel gewählt, überweist der Käufer dem Verkäufer den zu zahlenden Betrag unmittelbar nach der Kaufbestätigung. Erst nach Zahlungseingang wird die bestellte Ware versendet.[19]

Das Überweisungsverfahren wird z. B. für Kauftransaktionen genutzt, dabei wird der Bank ein Zahlungsauftrag erteilt. Überweisungen können kostenlos oder mit einer Gebühr verbunden sein[20] und sowohl innerhalb des Landes als auch ins Ausland getätigt werden. Innerhalb Europas fallen keine oder nur geringe Gebühren an.

Überweisungen ins nicht EU-Ausland sind teurer. Wie hoch letztendlich die Gebühren sind, hängt von der jeweiligen Bank ab.[21]

2.2 Elektronische Zahlungsmethoden

Bei elektronischen Zahlungsmethoden handelt es sich um unterschiedliche Zahlungsinstrumente zur Abwicklung von Transaktionen im Internet oder an Geldautomaten.[22] Diese Zahlungsmethoden werden von den meisten Internethändlern angeboten und für Online-Käufe genutzt.

2.2.1 Kreditkarte

Kreditkarten werden von Banken oder Kreditkartenunternehmen herausgegeben und tragen das jeweilige Logo. Sie können als Zahlungsmittel für Waren und Dienstleistungen eingesetzt werden. Es handelt sich um die am häufigsten genutzte und bekannteste elektronische Zahlungsart, da Kreditkarten fast überall auf der Welt anerkannt werden. Die Höhe der Nutzungsgebühren hängt vom Anbieter und den in Anspruch genommenen Zusatzleistungen ab. Bei Zusatzleistungen handelt es sich beispielsweise um Versicherungen, Buchungsdienste und sonstige Serviceleistungen.[23]

Grundsätzlich können unterschiedliche Kosten anfallen: z. B. Jahresgebühr, Bargeldgebühr, Kreditkartengebühren im Ausland, Kosten für die Ratenzahlung und Gebühren für das Aufladen von Prepaid-Karten. Die Jahresgebühren fallen, wie der Name schon sagt, jährlich an. Es gibt auch Karten, bei denen keine Jahresgebühr anfällt. Bei anderen Karten wiederum kann die Gebühr bei über 100 Euro liegen.[24] Beim Abheben von Bargeld mit der Kreditkarte können sogenannte Bargeldgebühren anfallen. Diese Gebühr liegt bei mindestens fünf Euro und für größere Geldbeträge bei drei bis vier Prozent vom Auszahlungsbetrag.[25] Kosten für Auslandszahlungen fallen an, sobald es sich um ein Land handelt, dessen offizielle Währung eine andere als der Euro ist. In nicht EU-Ländern wird ein Auslandseinsatzentgelt in Höhe von ein bis zwei Prozent vom Rechnungsbetrag fällig.[26] Bei Ratenzahlungen fallen Sollzinsen an, welche zwischen zehn und zwanzig Prozent (effektiv p. a.) liegen können.[27] Das Aufladen der Prepaid-Karte kann je nach Kreditkartenanbieter eine Gebühr erfordern oder dem Kunden kostenlos zur Verfügung stehen.[28]

Die bekanntesten Kreditkartenorganisationen sind Visa (Verbund von Banken und Sparkassen), MasterCard, American Express und Diners Club. In Deutschland sind die beiden erstgenannten am häufigsten vertreten.[29] Die Visa Karte und MasterCard werden im Folgenden näher betrachtet.

- Visa Karten werden in ganz Europa von über 3.000 verschiedenen Banken und Sparkassen ausgegeben. Die Serviceleistungen und Gebühren hängen vom jeweiligen Mitgliedsinstitut ab.[30] Es existieren verschiedene Abrechnungsmöglichkeiten des Karteninhabers:

- Die Debitfunktion (Debit-Karte): Bei dieser Karte handelt es sich nicht um eine Kreditkarte im eigentlichen Sinne, da dem Nutzer kein Kredit eingeräumt wird, sondern die Zahlung erfolgt sofort vom Konto, ähnlich wie bei einer EC-Karte.[31] Zahlungen vom Girokonto können getätigt werden und die Nutzung von Geldautomaten ist möglich. Innerhalb weniger Tage erfolgen die Belastungen auf dem Girokonto. Die Funktion einer solchen Debit-Karte ist der elektronische und bargeldlose Zahlungsverkehr.

- Die Chargefunktion (Charge-Karte): Der aufgelaufene Kreditkartensaldo wird zum Monatsende als Summe vom Konto abgebucht. Das Geld für die Zahlungen wird bis zu einem bestimmten Kreditlimit ausgeliehen.

- Als dritte Option existiert die Kreditfunktion oder Teilzahlungsfunktion (Credit-Karte): Die Karte, daher auch der Name Kreditkarte, gewährt dem Nutzer einen Kredit. Das jeweilige Kreditlimit hängt von der Bonität des Nutzers ab. Die Tilgung erfolgt monatlich in bestimmten Raten. Für die Restschulden fallen Zinsen an.[32]

Eine vierte Möglichkeit bietet die Prepaid-Karte. Es handelt sich dabei um eine Zahlungskarte auf Guthabenbasis. Ähnlich wie bei einer Mobilfunkprepaidkarte muss Guthaben auf der Karte verfügbar sein, um sie für Bezahlvorgänge nutzen zu können. Die Ausgaben, die mit dieser Karte getätigt werden, können vollständig kontrolliert werden, da nur so viel ausgegeben werden kann, wie vorher eingezahlt wurde.[33]

2.2.2 PayPal

Der Bezahldienst PayPal wurde 1998 von Max Levchin und Peter Thiel in Kalifornien gegründet. Im Jahr 2002 gab es ein 1,5 Mrd. US-Dollar schweres Übernahmeangebot des Internetauktionshauses eBay. Seit dieser Zeit ist PayPal eine 100%ige Tochtergesellschaft von eBay. Mitte 2015 wurde PayPal allerdings abgespaltet, um als eigenständige Gesellschaft den Börsengang zu vollziehen.[34]

Es handelt sich um ein Online-Bezahlsystem, mit dem Zahlungen von größeren sowie kleineren Summen getätigt werden können. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, den Überweisungsvorgang für den Kunden so weit wie möglich zu vereinfachen.[35]

Mit rund 200 Millionen Kundenkonten ist es PayPal gelungen, sich weltweit zu einem der am häufigsten genutzten Online-Bezahlsysteme zu entwickeln.[36]

Eine Zahlung kann in Echtzeit vom Senderkonto an das Empfängerkonto getätigt werden. Das vorhandene Guthaben kann entweder auf das Bankkonto weitergeleitet werden oder auf dem PayPal-Konto für weitere Transaktionen verbleiben. Der Geldtransfer kann auf verschiedene Weisen erfolgen:

- Die erste Möglichkeit ist: der Nutzer registriert sich bei PayPal und kann daraufhin mit seinem Kundenkonto per Email seine gewünschten Transfers tätigen. Nach Eingabe der zu überweisenden Summe und der Email-Adresse des Empfängers wird der Betrag überwiesen. Der Empfänger erhält eine Benachrichtigung über die geleistete Transaktion. Dieser muss jedoch auch über ein PayPal-Konto verfügen.[37] Für den Geldversand muss auf dem Konto des Senders genügend Guthaben vorhanden sein. Das Konto kann durch Überweisungen aufgeladen werden oder es weist Guthaben durch Zahlungseingänge auf.

- Die zweite Möglichkeit ist, per Lastschrift Zahlungen vom eigenen Konto zu tätigen: PayPal prüft die Daten, bevor eine Transaktion getätigt werden kann.

Der Käufer kann die beiden Möglichkeiten auf jeder Handelsplattform, die PayPal als Zahlungsmethode akzeptiert, nutzen. Im Rahmen des Zahlungsprozesses erfolgt eine Weiterleitung auf die Webseite von PayPal, auf der der Nutzer seine Zahlungsdetails einsehen kann und zur Bestätigung sein Passwort eingibt. Nach der Eingabe des Passwortes und der Bestätigung der Zahlung wird der Nutzer wieder zur Ausgangsseite geleitet.

Überweisungen in Euro sind mit PayPal kostenlos, allerdings fallen Gebühren für den Empfang von eingehenden Zahlungen an. Diese liegen bei 1,9% + 0,35 EUR. Es gibt allerdings die Option, kostenlos Geld von Freunden und Familienmitgliedern innerhalb der EU zu empfangen oder an sie zu versenden. Sobald eine Währungsumrechnung erforderlich ist oder die Transaktionen über eine Kreditkarte abgewickelt werden, fallen jedoch Gebühren an. Diese betragen ebenfalls 1,9% + 0,35 EUR. Außerhalb der EU variieren die Gebühren.[38]

PayPal bietet seinen Nutzern Käuferschutz und legt großen Wert auf Datensicherheit. Der Kunde bekommt den Kaufpreis und die Versandkosten erstattet, falls die bestellte Ware fehlerhaft ist oder nicht der Produktbeschreibung entspricht. Datensicherheit soll gewährleistet werden, indem PayPal die Zahlungen mit dem Verkäufer abwickelt und diesem lediglich die E-Mail-Adresse des Käufers übermittelt. Kontodaten oder Kreditkartenangaben bleiben vertraulich zwischen PayPal und dem Nutzer.[39]

2.2.3 Online-Überweisung

Online-Überweisungen können auf zwei verschiedene Arten erfolgen. Zum einen via Electronic-Banking und zum anderen via Mobile-Banking.

Beim Electronic-Banking erfolgt eine Überweisung über einen mit dem Internet verbundenen PC. Das dazugehörige Verfahren nennt sich PIN[40] - und TAN[41] -Verfahren. Der Nutzer der Online-Überweisung kann die Transaktionen jederzeit und unabhängig vom Ort nutzen. Der jeweiligen kontoführenden Bank wird ein Zahlungsauftrag erteilt und daraufhin der gewünschte Betrag auf ein anderes Konto überwiesen. Der Kunde meldet sich auf der Bankseite mit dem individuellen Passwort an, trägt die Kontodaten der begünstigten Person ein und erteilt seine Bestätigung mittels seines PIN- und TAN- Codes. Der Überweisungsvorgang ist damit abgeschlossen.[42]

Bei einer herkömmlichen Überweisung muss immer eine Geschäftsstelle der Bank aufgesucht werden, um von dort aus eine Überweisung zu tätigen. Die Transaktion ist daher orts- und zeitgebunden.

Die Online-Lastschrift wird vom Zahlungsempfänger eingeleitet. Zur Durchführung des Zahlungsvorgangs per Lastschrift gelangt der Nutzer nicht auf die Bankseite, sondern auf die Webseite des Verkäufers und trägt dort in ein entsprechendes Formularfeld die benötigten Kontodaten ein. Ein verzerrter Buchstaben- und/oder Zahlencode, genannt Captcha[43], wird zur Sicherheit eingeblendet, um eine Erkennung der Daten durch das Computersystem zu vermeiden.[44] Die Auswahl des Bezahlverfahrens und die Eingabe der Kontodaten gilt als Einzugsermächtigung der vereinbarten Summe. Der Online-Händler erteilt seiner Bank den Auftrag zum Einzug der vereinbarten Summe. Daraufhin kann der Zahlungsvorgang abgeschlossen werden.[45]

Das Mobile-Banking erfolgt über das Telekommunikationsnetz. Finanzdienstleistungen werden auf mobilen Endgeräten in Anspruch genommen. Die Verwaltung von Konten oder Depots erfolgt über Mobiltelefone/Smartphones sowie Tablets und die zugehörigen Apps (Applikationen). Es besteht die Möglichkeit, Konten und Depots zu verwalten, Überweisungen sowie Daueraufträge zu tätigen und Wertpapiere zu handeln. Der Handel von Wertpapieren erfordert Informationen über aktuelle Entwicklungen/Ereignisse im Finanzsektor, sodass Mobile-Banking durch zusätzliche Informationsdienste ergänzt werden kann.[46]

3 Kryptowährungen

3.1 Merkmale von Kryptowährungen

Kryptowährungen sind Währungen, welche ausschließlich in digitaler und verschlüsselter Form verfügbar sind und sowohl für geschäftliche als auch für private Geldtransaktionen genutzt werden können. Die entscheidenden Merkmale von Kryptowährungen sind:

- Keine physikalische Existenz, sondern eine rein digitale Form.
- Dezentral, da es sich um eine banken- und institutionsunabhängige Währung handelt.[47] Eine Regulierung oder Kontrolle durch Regierungen oder zentrale Organisationen findet nicht statt.
- Kryptowährungen sind nicht durch werthaltige Gegenstände wie beispielsweise Gold gedeckt.[48]
- Kryptowährungen basieren auf Angebot und Nachfrage.
- Das Angebot ist mit einem Code festgelegt und wird zu Beginn der Herausgabe bekannt gegeben.
- Mehrheitlich basieren Kryptowährungen auf einem im Zeitverlauf abnehmenden Angebot. Bitcoins beispielsweise sind auf 21 Millionen Coins begrenzt. Die Obergrenze variiert je nach Kryptowährung.[49]
- Es können bargeldlose Transaktionen über das Internet durchgeführt werden.[50]
- Sicherheit durch kryptografische Transaktionsprotokolle wird gewährleistet.[51]

Die Kryptographie, daher auch die Bezeichnung Kryptowährung, bildet die Basis für eine funktionsfähige digitale Währung. Abgeleitet wird Kryptographie aus den griechischen Wörtern kryptós, „verborgen“, und gráphein, „schreiben“.[52]

Informationen und Daten können durch kryptografische Verfahren sowohl verschlüsselt als auch entschlüsselt werden.[53] Hierbei wird zwischen den asymmetrischen (bspw. DES[54], Blowfish und AES[55] ) und symmetrischen (bspw. Rabin, RSA[56] ) Verschlüsselungsverfahren bzw. kryptographischen Algorithmen unterschieden.[57] Allgemein ausgedrückt bedeutet Verschlüsselung, dass Daten/Informationen so verändert werden, dass ihr Inhalt nicht mehr erkennbar ist.[58] Abhängig vom Verschlüsselungsverfahren können Passwörter, Geheimnummern oder Bits als Schlüssel dienen.[59]

Das asymmetrische Verschlüsselungsverfahren (auch als Public-Key-Verfahren bekannt) wird anhand der Abbildung zwei dargestellt. Es setzt sich aus zwei Schlüsseln zusammen. Dieses Schlüsselpaar besteht zum einen aus einem privaten Schlüssel (Private Key) und zum anderen aus einem öffentlichen Schlüssel (Public Key). Zu Beginn des Transaktionsprozesses wird über einen Server der Schlüssel öffentlich gemacht. Dieser öffentliche Schlüssel kann auf der ganzen Welt eingesehen werden. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass ein öffentlicher Schlüssel nur einmalig existiert und genutzt wird. Er dient dazu, Daten zu verschlüsseln und bereits existierende Signaturen auf ihre Echtheit hin zu überprüfen. Zur Entschlüsselung der Daten wird der private Schlüssel benötigt, ohne diesen kann keine Entschlüsselung erfolgen. Die sichere und geheime Aufbewahrung des privaten Schlüssels ist essentiell, um einen Missbrauch der verschlüsselten Daten zu vermeiden.[60]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Public-Key-Verschlüsselung[61]

Die symmetrischen Verfahren (Secret-Key-Verfahren)[62] besitzen im Gegensatz dazu lediglich einen Schlüssel. Dieser Schlüssel wird sowohl für die Verschlüsselung als auch die Entschlüsselung eingesetzt und muss dem Sender sowie dem Empfänger bekannt sein. Der Sender der Daten oder Informationen benötigt den Schlüssel bereits zur Verschlüsselung. Der Empfänger benötigt diesen Schlüssel zur Entschlüsselung. Entscheidend bei einem solchen Verschlüsselungsverfahren ist die sichere Übertragung des Schlüssels an den Empfänger. Die Sicherheit der Übertragung ist entscheidend für die Funktionsfähigkeit des symmetrischen Verfahrens.[63]

Für die Kryptographie sind vier Ziele von Bedeutung:

- Vertraulichkeit: Daten sollen nur von der dazu berechtigten Person gelesen werden.
- Integrität: Änderungen an Daten müssen identifizierbar sein.
- Authentizität: Die Identifizierung der Urheber von Daten soll gewährleistet sein.
- Verbindlichkeit: Sobald eine Person Daten oder Informationen erzeugt hat, ist sie der verbindliche Urheber.

Welche Ziele verfolgt werden, hängt jedoch vom angewendeten kryptographischen Verfahren ab. Es müssen bei dem jeweiligen Verfahren nicht zwangsläufig alle Ziele verfolgt werden.[64] Die Autoren Daniel C. Lynch und Leslie Lundquist unterteilen die Verschlüsselung in starke und in schwache Systeme. Wie stark ein System ist, kann anhand von fünf Eigenschaften überprüft werden:

- Identifizierung: Entspricht dem Ziel der Authentizität.
- Echtheitsprüfung: Verifizierung des Absenders und Prüfung der Daten/Information auf Änderungen. Entspricht dem Ziel der Integrität.
- Beglaubigung: Identifizierung der verschlüsselten Daten/Information und Prüfung auf Echtheit.
- Anerkennung: Ein sicheres System soll verhindern, dass der Absender einer Information abstreiten kann, diese versendet zu haben. Entspricht dem Ziel der Verbindlichkeit.
- Geheimhaltung: Längere Schlüssel und dadurch stärkere Verschlüsselungssysteme bieten eine größere Geheimhaltung. Entspricht dem Ziel der Vertraulichkeit .[65]

3.2 Blockchain Technologien

Im Zeitverlauf haben sich viele unterschiedliche Kryptowährungen entwickelt. Einige davon werden in den nächsten Abschnitten näher erläutert. Es ist jedoch entscheidend, zuvor die dahinterstehende Blockchain Technologien genauer zu betrachten und ihre Bedeutung herauszuarbeiten.

Ihren Ursprung fand die Blockchain Technologie in der Kryptowährung Bitcoin. Diese wurde im November 2008 unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto von einer unbekannten Person ins Leben gerufen . Nakamoto veröffentlichte in einem Whitepaper mit dem Titel „Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System“ [66] ein technisches Konzept für die Kryptowährung Bitcoin.[67] Es gab bereits Ansätze, dezentrales und digitales Geld zu schaffen, weit vor Nakamoto bspw. von Milton Friedman. Jedoch gelang es erst Nakamoto, ein konkretes Konzept zu entwickeln. Eine solche Blockchain Technologie ist der innovative Baustein von Kryptowährungen.[68]

Die Blockchain Technologie ist auf unterschiedlichste Bereiche anwendbar und bietet einen universellen Raum, um in einer strukturierten Weise Werte und werthaltige Interaktionen abzubilden. Kryptowährungen, wie Bitcoin, sind Anwendungen dieser Technologie.[69] Es handelt sich um ein leistungsfähiges Werkzeug, welches sich auf eine Vielzahl von unterschiedlichen Bereichen[70], bspw. auf die Musikindustrie oder die Versicherungsbranche, anwenden lässt.[71]

Die Blockchain Technologie verzeichnet jegliche Transaktionen und speichert diese in Blöcken.[72] Alle Transaktionen werden mit einem Zeitstempel versehen. Kryptologische Verfahren sichern die Transaktionen ab. Diese Blöcke werden daraufhin wie bei einer Kette aneinandergereiht, daher der englische Begriff „block chain“. Diese Technologie ermöglicht Transaktionen ohne Intermediäre wie Banken oder anderen Institutionen. Dadurch können Transaktionskosten gesenkt werden.[73] „Blockchain ist eine Art eigenständige Applikations-Ebene auf dem bestehenden Internetprotokoll“.[74]

Ein weiterer Vorteil liegt in der enormen Zeitersparnis, da Transaktionen wesentlich schneller als bei klassischen Verfahren (z. B. durch eine Bank) vollzogen werden können. Die Blockchains werden dezentral, das heißt auf vielen verschiedenen Rechnern, verwaltet. Es existiert kein zentraler Rechner, auf dem das digitale Transaktionsbuch verwaltet wird. Durch das dezentrale System sollen Manipulationsmöglichkeiten vermieden werden.[75] Die Blockchain wird erst um einen neuen Block erweitert, sobald die darin enthaltenen Transaktionen verifiziert wurden.[76] Das digitale Transaktionsbuch aktualisiert sich permanent und enthält auf diese Weise sämtliche getätigte Transaktionen. Alle Transaktionen sind vollkommen transparent.[77] Den Teilnehmern wird dennoch die Anonymität ihrer Identität gewährleistet, indem diese durch einen Code geschützt wird.[78]

Die Blockchain bietet ihren Nutzern unterschiedliche Möglichkeiten und damit verbundene Vorteile. Vier Vorteile werden von dem Konstanzer Informatikprofessor Bela Gipp mit seinem Projekt Origin Stamp analysiert. Als ersten Vorteil nennt er die Betrugsresistenz des Systems.

Als zweiten Vorteil sieht er die Existenz der Blockchain als „[…] hoch effiziente, öffentliche Infrastruktur […]“.[79] Jeder kann Teil dieser Infrastruktur werden. Der dritte Vorteil liegt in dem selbst organisierten System. Dadurch steigt das Interesse aller Beteiligten, dieses System stabil zu halten. Die Integrität des Netzwerks ist sowohl für Privatpersonen als auch Unternehmen und Investoren von Interesse. Der vierte Vorteil liegt in der dezentralen Struktur, wodurch die Blockchain Technologie nicht zensierbar ist.[80]

Zahlungen werden von einem weltweiten Computer-Netzwerk verifiziert, sodass dadurch sichergestellt wird, dass Zahlungen gleicher Höhe keine Kopien voneinander sind. Alle Zahlungen werden dokumentiert und können eindeutig voneinander unterschieden werden. Indem alle Interaktionsschritte zwischen den Partnern durch das System abgesichert werden, spielt die Vertrauenswürdigkeit der einzelnen Transaktionspartner keine Rolle mehr. Wichtig ist das Systemvertrauen.[81]

Die Blockchain Technologie wird anhand von fünf Thesen zusammengefasst:

- Blockchain ist eine weitere Schicht auf dem Internet.
- Blockchain ist ein von vielen Personen geführtes digitales Kontobuch von Transaktionen. Die Beteiligten haben einen finanziellen Reiz, die Funktionsweise der Technologie aufrecht zu erhalten.
- Anhand der Blockchain kann der Tausch von Eigentumsrechten erfolgen.
- Die Blockchain Technologie ist sicher im Sinne von kryptografisch, von allen überprüfbar und dadurch vertrauenswürdig.
- Beliebige Geschäftsprozesse lassen sich anhand der Blockchain abbilden.[82]

Es existieren mittlerweile über 500 verschiedene Kryptowährungen.[83] Zum Vergleich im Jahr 2014 waren es noch um die 150. Die Währungen unterscheiden sich hauptsächlich durch den Verschlüsselungsalgorithmus, auf dem sie basieren. Es wird zwischen Scrypt, SHA256 und anderen Algorithmen unterschieden.[84]

3.3 Bitcoin (BTC)

Am 1. November 2008 veröffentlichte Nakamoto auf der „Cryptography Mailing List“[85] das erste Implementierungskonzept der Bitcoin Kryptowährung.

Anfang 2009 publizierte Nakamoto die entsprechende Software zum Austausch von Bitcoins. Diese Software ist eine sogenannte Open-Source-Software, deren Quellcode frei zugänglich ist. Dies bedeutet, dass jeder an dem System teilhaben kann.[86] Zu Beginn bestand das Team aus vier Hauptentwicklern, die eine freiwillige Community bildeten. Diese vier Entwickler sorgten für die Wartung und Koordination der Software und schafften mit Bitcoin die erste in der realen Wirtschaft funktionierende Kryptowährung.

Seitdem hat sich Bitcoin zur digitalen Währung mit der größten Marktkapitalisierung von über zehn Milliarden US-Dollar entwickelt. Der Preis pro Bitcoin liegt bei über 600 US-Dollar (beides Stand Oktober 2016).[87]

Nakamotos Ziel war es, eine digitale Währung zu schaffen, mit der es möglich ist, Transaktionen dezentral, ohne Intermediär, zu tätigen.[88] Es handelt sich um ein Peer-to-Peer Verfahren, welches übersetzt „Rechner zu Rechner“ bedeutet.[89] Bitcoin basiert auf einer kryptografischen Verschlüsselungstechnik und ermöglicht so die Gewährleistung von Vertrauen.[90]

Der Benutzer benötigt auf seinem Gerät die Bitcoin Client Software, auch Bitcoin Wallet genannt.[91] Diese entsprechenden Bitcoin Wallets können den aktuellen Kontostand berechnen und Transaktionen durchführen, falls die Bitcoins dem Sender gehören.[92] Die Wallet verbindet den Nutzer über das Internet mit dem dezentralen Netzwerk. In diesem Netzwerk kann er alle Benutzer sehen und mit ihnen Transaktionen tätigen.

Zuvor werden allerdings zwei Schlüssel benötigt, die einmalig durch einen Algorithmus generiert werden und miteinander in Beziehung stehen.[93] Einer der beiden Schlüssel ist öffentlich und der zweite ist der private Schlüssel.

Dieser private Schlüssel wird zur Signatur von Transaktionen verwendet. Eine solche Signatur entsteht, indem ein mathematischer Beweis erbracht wird, dass es sich tatsächlich um den Eigentümer der Wallet handelt und kein Zugriff durch Unbefugte erfolgt. Durch die Signatur wird eine nachträgliche Manipulation vermieden.[94]

Der Nutzer benötigt für Transaktionen auch den zweiten, öffentlichen Schlüssel. Dieser öffentliche Schlüssel ist die Adresse, auf der sich die Bitcoins befinden. Um eine Transaktion zu tätigen, muss der öffentliche Schlüssel des Transaktionspartners bekannt sein, um auf diese Adresse Bitcoins zu überweisen. Die Transaktion kann jedoch nur mit dem privaten Schlüssel erfolgen. Allein der Besitzer des privaten Schlüssels kann eine Transaktion von seiner Adresse autorisieren.[95]

Daraufhin folgt das Mining, ein wichtiger Prozess, der Transaktionen verifiziert, indem über komplexe mathematische Verfahren die Echtheit geprüft wird. Der Miner ist eine am Netzwerk beteiligte Rechnereinheit.[96] Vereinfacht ausgedrückt bedeutet es: Mining benutzt einen bestimmten Algorithmus als Proof-of-Work.

Da es sich bei Bitcoin um eine Open-Source-Software handelt, ist es wichtig, dass Transaktionen auf ihre Echtheit geprüft werden. Grundsätzlich kann jeder Nutzer am Mining teilnehmen, allerdings erfordert es eine Software, die sowohl die Überprüfung der Transaktion als auch die Lösung komplexer mathematischer Aufgaben in kürzester Zeit bewältigen kann. Der Schwierigkeitsgrad passt sich an die am Mining beteiligte Rechenleistung an. Je höher die Rechenleistung der am Netzwerk beteiligten Miner, desto schwieriger werden die zu lösenden Aufgaben.[97] Diese sind nur mit enormer Rechenpower zu lösen und erhalten die Sicherheit des Systems. Sobald die Transaktion bestätigt wird, erfolgt die Zusammenfassung zu einem Block, welcher strengen kryptografischen Regeln entsprechen muss.[98] Dieser neue Block verweist auf den vorhergehenden verifizierten Block, sodass eine Blockkette entsteht.[99] Sämtliche Blöcke enthalten das jeweilige Datum, die Uhrzeit sowie eine Zufallszahl und die Referenzen auf die Transaktionen. Durch die aufeinander aufbauenden Blöcke lassen sich alle Transaktionen nachvollziehen.[100] Das Mining sorgt für eine chronologische Reihenfolge der Blockkette. Die Neutralität des Systems soll geschützt werden, indem verschiedene Computer sich über den Status des Systems einig werden.[101] Dieser Vorgang soll anhand der nachfolgenden Abbildung (Abb. 3) verdeutlicht werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthaltenAbbildung 3: Blockerstellung bei Bitcoin (Mining)[102]

Da die Ausschüttungsanzahl von Bitcoins auf 21 Millionen begrenzt ist, steigt der Schwierigkeitsgrad der zu lösenden Blöcke zunehmend an. Dies wird mittels Software automatisch reguliert und die Anpassung erfolgt alle zwei Wochen bzw. alle 2.016 Blöcke.[103] Miner, die als erstes einen neuen Block verifizieren, erhalten als Belohnung neue Bitcoins. Zu Beginn erhielt ein Miner 50 neue Bitcoins. Nach 120.000 Blocks, dies entspricht etwa 4 Jahren, ist die Anzahl auf 25 Bitcoins gefallen. Sobald 210.000 Blocks erreicht sind, halbiert sich die Anzahl auf 12,5 pro Block. Diese Halbierung wird sich alle 4 Jahre bis ca. 2140 fortsetzen. Eine Begrenzung der Anzahl soll eine Inflation verhindern und die Nachfrage bei begrenztem Angebot steigern. Bitcoins sind teilbar und transferierbar bis auf die achte Nachkommastelle.[104] Ein Bitcoin beträgt daher 100.000.000 Satoshi.[105]

Nachfolgend ein Beispiel für den Ablauf einer Transaktion: Paul und Anna verfügen beide über einen Bitcoin Wallet (synonym Client-Software bezeichnet) auf ihren Geräten. Anna möchte eine Transaktion an Paul tätigen und benötigt dafür seine öffentliche Bitcoin Adresse.[106] Die Adresse kann folgendermaßen aussehen:

1933phfhK3ZgFQNLGSDXvqCn32k2buXY8a.[107]

Anna signiert die Buchungsanforderung mit der bestimmten Summe Bitcoins, die sie an Paul senden möchte, mit ihrem privaten Schlüssel. Diese Buchungsanforderung muss daraufhin durch andere Netzwerkteilnehmer validiert werden. In diesem Schritt wird geprüft, ob Anna tatsächlich die Besitzerin der gesendeten Bitcoins ist.

Durch die kryptografische Signatur lässt sich prüfen, ob auf der Adresse genügend Bitcoins vorhanden sind und ob Anna zum Transfer der Bitcoins berechtigt ist. Der Miner soll an dieser Stelle die Transaktion verifizieren.[108]

Im Folgenden soll eine vereinfachte Erklärung zur Funktionsweise von Mining gegeben werden. Alle Transaktionen müssen in die Blockkette aufgenommen werden, da anhand der Blockkette die Netzwerkteilnehmer Einigkeit über den Status des Systems sicherstellen. Bereits bestätigte Transaktionen müssen daher Teil des Blocks sein. Es soll verhindert werden, dass durch Einzelpersonen Veränderungen an der Blockkette vorgenommen werden. Außerdem soll das sogenannte „double-spending“ verhindert werden, damit jeder Bitcoin tatsächlich nur einmalig ausgegeben wird. Um dies zu verhindern, muss gewährleistet sein, dass alle Nutzer jederzeit den aktuellen Stand der gesamten Transaktionen und deren Historie einsehen können. Miner stellen die geforderte Rechenleistung zur Validierung von Transaktionen zur Verfügung. Jeder Miner sammelt Zahlungen, welche dann zu mehreren Hundert in Blocks gebündelt werden. Das dahinterstehende kryptologisch-mathematische Verfahren erschwert diesen Vorgang jedoch zunehmend. Gelingt es einem Nutzer, einen solchen Block zu erstellen, muss dieser durch andere Nutzer zusätzlich geprüft werden und darf erst nach der Prüfung der Blockchain angefügt werden. Bei der Erstellung neuer Blocks geht es auch um Schnelligkeit, da der Miner mit dem schnellsten richtigen Ergebnis mit neuen Bitcoins belohnt wird.[109]

Der Schwierigkeitsgrad steigt zunehmend und erfordert daher enorme Rechenleistungen, die nicht mehr nur durch Einzelpersonen getätigt werden können. Eine Alternative bieten Mining Pools. Nutzer schließen sich zusammen und erhalten Bitcoins im Verhältnis zur eingesetzten Rechenpower.[110] Durch die Bündelung der Rechenkapazität lassen sich neue Blocks wesentlich schneller finden, sodass die einzelnen Miner eine höhere Chance haben, tatsächlich Bitcoins zu erhalten. Es existiert eine Vielzahl an Anbietern für Mining Pools. Die drei bekanntesten sind: Antpool, Slushpool und g.Hash.io.[111]

3.3.1 Chancen

Im nachfolgenden werden die Chancen der digitalen Währung kurz beschrieben. Ob es sich bei den Chancen auch um Erfolgsfaktoren handelt, wird im empirischen Teil geprüft und in Kapitel fünf näher erläutert.

Das dezentrale System: Ein großer Vorteil von Bitcoin ist, dass es auf einem dezentralen System basiert. Fiat-Währungen[112] werden zentral über Notenbanken gesteuert, bei dezentralen Kryptowährungen ist dies nicht der Fall. Diese Dezentralität kann eine große Chance für Bitcoin mit sich bringen. Zentralbanken sind in den letzten Jahren, vor allem in Zeiten der Finanzkrise, immer mehr in die Kritik geraten und erleben erhebliche Vertrauensprobleme.

Kosteneinsparung und Schnelligkeit: Eine Kosteneinsparung entsteht den Nutzern vor allem durch die Reduktion der Transaktionskosten. Bitcoin Transaktionen sind kostenlos oder mit einer freiwilligen Netzwerkgebühr verbunden zur schnelleren Transaktionsbestätigung.[113] Die derzeitige freiwillige Mindestgebühr liegt im einstelligen

Cent-Bereich.[114] Die Geschwindigkeit von Bitcoin Transaktionen ist um ein vielfaches schneller als bei herkömmlichen Zahlungsmethoden.[115] Es können allerdings Gebühren für bspw. die Bitcoin-Wallet anfallen. Diese sind vom Anbieter abhängig.[116]

Die Marktausweitung: Die Abbildung (Abb. 4) zeigt, dass sich die Anzahl der Transaktionen seit September 2014 deutlich erhöht hat. Ein Anstieg der Transaktionen lässt auf einen Anstieg der Nutzung schließen. Es ist zwar durchaus möglich, dass sich die Transaktionen zwischen den bestehenden Nutzern erhöht haben, jedoch spricht ein Anstieg an Transaktionen auch für einen Anstieg der Nutzungsmöglichkeiten. Die genaue Anzahl an Bitcoin-Nutzern lässt sich nicht ermitteln, da ein Nutzer über mehrere Bitcoin Konten verfügen kann und dadurch die Anzahl an Konten nicht mit der Anzahl an Nutzern übereinstimmt. Das Bitcoin-System soll die Anonymität der Nutzer wahren; damit verbunden lassen sich die Konten lediglich auf Bitcoin-Adressen, jedoch nicht auf bestimmte Personen zurückführen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Gesamtanzahl aller Bitcoin-Transaktionen weltweit von Nov. 2014 bis Nov. 2016[117]

Die Nutzung und Verbreitung von Bitcoin hängt eng mit der Akzeptanz am Markt zusammen. Zu Beginn existierten es lediglich vereinzelt Möglichkeiten Bitcoin als Zahlungsmethode zu nutzen. Die Anzahl der Akzeptanzstellen steigt jedoch zunehmend. 2012 entschied sich die Website Wordpress, eine der größten Hostingseiten für Blogs, Bitcoin als Zahlungsmethode zu akzeptieren.[118] Sowohl große Online-Unternehmen als auch kleine Händler haben Bitcoin als eine geeignete Alternative zu herkömmlichen Zahlungsmitteln für sich erkannt. Einige bekannte Unternehmen, die Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren, sind Microsoft, Mozilla, Expedia, Wikipedia und Greenpeace. Des Weiteren gibt es in ganz Deutschland kleine Händler sowie Restaurants und Cafés, die Bitcoin als Zahlungsmöglichkeit anbieten.[119]

Es handelt sich um einen jungen Markt mit dynamischen Entwicklungen sowie möglichen Risiken. Diese werden im folgenden Abschnitt betrachtet.

3.3.2 Risiken

Risiko von Verlusten: Das Verlustrisiko liegt vollständig beim Nutzer und ist nicht durch einen zentralen Intermediär, wie eine Bank, abgesichert. Verlustrisiko ist hier im Zusammenhang mit Betrug und Manipulation zu verstehen. Verlustrisiko im Sinne von Spekulationen wird in einem späteren Abschnitt betrachtet. Bei einem Missbrauch von Kreditkartendaten wird der entstandene Schaden vom Kreditkarteninstitut erstattet. Bei Bitcoin erhält der Betroffene keine Erstattung.

Ein Hardwaredefekt auf dem eigenen Computer kann ebenso zu einem Verlust führen. Wird die Bitcoin-Wallet lokal auf dem Computer gespeichert, kann dieser Defekt auftreten und die Festplatte sowie das darauf gespeicherte Bitcoin-Guthaben zerstören. Der Nutzer sollte sich daher gegen unberechtigte Zugriffe absichern.

Darüber hinaus hat der Nutzer die Möglichkeit, bei Dienstleistern seine Bitcoins online abzuspeichern. Bei dieser Lösung besteht die Gefahr von Angriffen auf die Online-Wallets. Es handelt sich zwar nicht um Angriffe auf die Technologie von Bitcoin selbst, jedoch haben solche Angriffe auf Online-Wallets einen unmittelbaren Einfluss auf die Nutzer des Systems.[120]

Risiko durch Volatilität/Spekulationen: Das Bitcoin-System ist so ausgelegt, dass die Nachfrage das Angebot übersteigen soll. Das Verhältnis zwischen Käufern und Verkäufern ist daher unausgeglichen. Sobald das Angebot gering ist, steigen Preise potenziell schneller an und führen zu Spekulationen. Allgemein lässt sich sagen, dass sobald die Volatilität einer Währung hoch ist, die Wahrscheinlichkeit hohe Gewinne zu erzielen, steigt. Hohe Gewinnmargen führen aber gleichzeitig zu einem Anstieg an Spekulationen. Es entsteht eine Anfälligkeit für Spekulationsblasen. Experten warnten bereits 2013 vor möglichen Spekulationsblasen.[121] Bitcoin erfüllt einige dieser Merkmale, so die Experten. Zu den Kriterien zählen sehr hohe Gewinnmargen, die rasante Kursentwicklung sowie kreditfinanzierter Kauf.[122] Die Berichterstattung lässt sich auf Ende des Jahres 2013 datieren und ist auf den rasanten Kursanstieg in diesem Jahr zurückzuführen.

Der Kurs stieg von 13 US-Dollar auf über 1.000 US-Dollar innerhalb eines Jahres.[123] Grund dafür war die steigende Nachfrage aus China.[124] Bisher haben sich die Prognosen der Experten nicht bewahrheitet. Zwar fiel der Kurs zwischenzeitlich auf unter 400 US-Dollar, konnte sich aber bis zum aktuellen Stand (Oktober 2016) wieder auf über 600 US-Dollar erholen.[125]

Eine solch starke Volatilität destabilisiert die Funktion von Bitcoin als Zahlungsmittel. Sowohl Käufer als auch Verkäufer brauchen für den Handel mit Bitcoin als Zahlungsmittel eine stabile Kalkulationsgrundlage, dies ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht der Fall.[126] Die Kursschwankungen des letzten Jahres werden anhand der nachfolgenden Abbildung verdeutlicht.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Bitcoin-Kurs der letzten 12 Monate[127]

Risiko der Deflation: Auf der einen Seite zeichnet sich Bitcoin durch das geringe Inflationsrisiko aus und auf der anderen Seite steigt dadurch gleichzeitig das Deflationsrisiko. Wie bereits zu Beginn erwähnt, ist die digitale Währung auf 21 Millionen Bitcoins beschränkt und wird bis ca. 2140 erzeugt sein. Anders als es bei Fiat Geld der Fall ist, können keine weiteren Bitcoins erzeugt werden. Das besondere an Bitcoins ist, dass sie bis auf die achte Nachkommastelle teilbar sind und eine noch kleinere Stückelung von Entwicklern ermöglicht werden kann, indem die Nachkommastelle im System weiter verschoben wird. Die Verteilung auf eine größere Bevölkerungsschicht wäre möglich, jedoch bleibt die Menge unverändert bei maximal 21 Millionen.

Sobald das Angebot beschränkt ist, erhöht sich der Wert und damit das Deflationsrisiko. Die Bereitschaft, Bitcoins gegen andere Währungen oder Waren einzutauschen, wird signifikant fallen, da die Besitzer auf einen weiteren Preisanstieg spekulieren. Damit verbunden setzen sie gleichzeitig auf sinkende Preise der anderen Waren.[128]

Risiken durch Regulierung oder Verbot: Bereits 2013 sprach die Europäische Bankenaufsicht aufgrund der hohen Volatilität des Bitcoin-Kurses eine Warnung aus.

Konkrete Maßnahmen oder eine einheitliche Stellungnahme zu Kryptowährungen, insbesondere zum Bitcoin, blieben jedoch aus.[129]

Im Juli 2016 wurde bei einem Treffen der Europäischen Kommission in Straßburg die Regulierung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen erneut zum Thema gemacht. Die Europäische Kommission befürchtet, dass durch den Einsatz von Kryptowährungen die Terrorismusfinanzierung gefördert wird.[130] Maßnahmen, die zur Regulierung führen oder zu einem Verbot von Bitcoin, könnten die Konsequenz sein. Damit wäre das Merkmal einer Kryptowährung, dass sie nicht vom Staat reguliert wird, nicht mehr erfüllt. Die Kommission hat bereits in ihrem Entwurf zur Reform der Geldwäscherichtlinie Bezug auf digitale Währungen und die Tauschplattformen genommen. Diese sollen im Rechtsrahmen inbegriffen sein. Demnach sollen Anbieter ihre Kunden stärker kontrollieren, dies führt jedoch zu einem Verlust der Anonymität und widerspricht damit vollkommen dem Zweck von Kryptowährungen.[131]

Ob und wie stark Bitcoin oder Kryptowährungen im Allgemeinen reguliert werden, hängt von der jeweiligen Landesregierung ab. Ob sich Bitcoin durchsetzt, hängt nicht allein von der Technologie, sondern auch von rechtlichen Aspekten ab. Je stärker ein Land digitale Währungen reguliert, desto schwieriger gestaltet sich ihre Verbreitung.[132]

Risiko der Kontrolle: Die Blockchain Technologie ist in unterschiedlichster Art anwendbar und verfügt je nach Einsatzbereich über unterschiedliche Vorteile. Es ist daher möglich, mit der bestehenden Bitcoin-Blockchain eigene Versionen der Kryptowährung zu veröffentlichen. Das Bitcoin-System wird durch die weitreichende Nutzerzahl manipulationssicher gehalten. Über ein solch weitreichendes Netzwerk verfügt eine modifizierte Währung zumindest zu Beginn nicht.[133] Da es sich bei Bitcoin um ein Open-Source-Projekt handelt, kann sich jeder der Technologie bedienen und zu einem eigenen System anpassen.[134] 2011 übernahm ein Entwicklerteam die weitere Verbesserung und Schließung von Sicherheitslücken des von Nakamoto vorgestellten Bitcoin-Protokolls. Die Gruppe der Programmierer betreut im Rahmen der „Bitcoin-Foundation“ die Software. Die Foundation dient Regierungen und regierungsähnlichen Institutionen als Kommunikationsmöglichkeit bei Fragen zu Bitcoin.[135]

In den nachfolgenden Kapiteln werden weitere Kryptowährungen vorgestellt. Die Auswahl der weiteren Kryptowährungen erfolgt aufgrund ihrer Marktkapitalisierung und Bedeutung. Dafür spricht auch ihre Verbreitung in der Literatur und den Medien. Die digitalen Währungen Litecoin, Peercoin und Ripple basieren auf der Bitcoin-Blockchain Technologie und unterscheiden sich durch individuelle Anpassungen. Die oben aufgeführten Chancen und Risiken lassen sich im Allgemeinen auch auf diese drei Kryptowährungen anwenden. Das Ethereum-Projekt mit der digitalen Währung Ether basiert zwar auch auf der Bitcoin-Blockchain Technologie, unterscheidet sich jedoch aufgrund seiner breiten Anwendungsmöglichkeiten stärker von den anderen digitalen Währungen. Es ist daher sinnvoll, für Ethereum separat die Chancen und Risiken zu betrachten.

3.4 Litecoin (LTC)

Litecoin basiert auf dem Bitcoin-Protokoll und wurde am 13. Oktober 2011 veröffentlicht. Da sich beide Währungen stark ähneln, ist es wichtig, die Unterschiede zu erfassen, um zu verstehen, wieso beide Währungen ihre Berechtigung haben. Litecoin basiert auch auf einem Open-Source-Verschlüsselungsprotokoll und zählt zu den dezentralen Kryptowährungen. Die Menge der Coins ist auf 84 Millionen beschränkt.[136] Litecoin ist damit auf eine höhere Menge als Bitcoin festgesetzt (LTC: 84 Millionen; BTC: 21 Millionen). Für Miner bietet LTC daher eine schnellere Ausschüttung.[137]

Litecoin wird häufig als „digitales Silber“ bezeichnet, wohingegen Bitcoin als „digitales Gold“ bezeichnet wird. Der Grund für diese Metapher liegt im geringeren Wert des Litecoin.[138] Der Höchstkurs lag in den ersten drei Jahren bei 49 US-Dollar.[139] Am 21. Oktober 2016 lag der Kurs bei 3,797 US-Dollar[140] (3,488 Euro[141] ). Litecoin erzielt die viertgrößte Marktkapitalisierung von über 190 Millionen US-Dollar.[142]

Neue Blöcke können innerhalb von zwei bis drei Minuten generiert und Transaktionen dadurch sehr schnell abgewickelt werden. Die Proof-of-Work Technologie basiert auf dem Scrypt Verfahren, im Gegensatz zu dem SHA-256 Verfahren, das beim Bitcoin Mining eingesetzt wird. Es ist daher noch möglich, das Mining von einem privaten Rechner durchzuführen und es bedarf nicht der speziellen Mining-Hardware, wie es bei Bitcoin der Fall ist.[143] Da der Anspruch an die entsprechende Hardware stetig ansteigt, wird das Mining mit der Zeit immer mehr Rechenkapazität erfordern. Ein Nachteil liegt jedoch im hohen Stromverbrauch des Scrypt Verfahrens.[144]

3.5 Peercoin (PPC)

Peercoin, oder auch Peer-to-Peer-Coin genannt, nutzt den selben Quellcode wie Bitcoin. Diese Kryptowährung wurde im August 2012 veröffentlicht. Der Urheber von Peercoin ist der Softwareentwickler Sunny King. Die digitale Währung ist auf 2,1 Milliarden beschränkt. Es besteht jedoch die Möglichkeit, mit dem Proof-of-Stake-Verfahren bis zu einem Prozent pro Jahr zusätzliche Peercoins zu generieren.[145]

Die aktuelle Marktkapitalisierung liegt bei über sechs Millionen US-Dollar bei einem Preis von 0,28 US-Dollar (Stand Oktober 2016).[146]

Peercoin gilt als „nachhaltige“ Kryptowährung, da diese digitale Währung zwei Ansätze für das Mining nutzt. Wie auch bei Bitcoin kommt das Proof-of-Work (PoW) Verfahren zum Einsatz, dieses wird zusätzlich durch das Proof-of-Stake (PoS) Verfahren unterstützt. Der Energieverbrauch ist beim PoS Verfahren wesentlich geringer und Peercoin dadurch ressourcenschonender als Bitcoin.[147]

Diese Alternative zum Proof-of-Work Ansatz ist entstanden, um die Blockerzeugung möglichst unabhängig von der Rechenleistung zu gestalten. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Block durch einen Nutzer aus dem Netzwerk erzeugt wird, hängt von seinem Anteil am Netzwerk ab. Je höher sein Vermögen in dieser Währung ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit.[148] Annahme ist, dass Nutzer, die diese Währung über einen längeren Zeitraum in Besitz halten, auch an der reibungslosen Funktionsfähigkeit dieser Währung interessiert sind. Der Wert ihrer Peercoins hängt schließlich von der Funktionsfähigkeit des Systems ab.[149]

Alle zehn Minuten kann ein Block mit 50 Peercoins generiert werden. Im Verlauf der Mining Prozesse steigt der Schwierigkeitsgrad an. Anders als bei Bitcoin werden die Miner für den ansteigenden Schwierigkeitsgrad mit zusätzlichen Peercoins entlohnt. Der Münzvorrat eines Nutzers wird zu einem Prozent verzinst. Diese Verzinsung soll keinen inflationären Einfluss auf die Währung haben. Daher erhebt Peercoin Transaktionsgebühren in Höhe von 0,01 PPC. Um ein exponentielles Wachstum zu ermöglichen, wird die erhobene Gebührt vernichtet, anstatt an die Miner ausgeschüttet zu werden.[150]

[...]


[1] Vgl. Nakamoto, Bitcoin P2P, 2008, www.mail-archive.com

[2] Vgl. Holthusen, Kufeld, Glatz, Vorstellung der Blockchain Technologie, 2016

[3] Vgl. Leichsenring, Bitcoin-Startups, 2016, www.der-bank-blog.de

[4] Vgl. Brenneis, Ethereum Partnerschaft, 2015, https://coinspondent.de und SAP News, Blockchain, 2016, http://news.sap.com

[5] Vgl. Gössel, Was kann Blockchain?, 2016, www.leadvise.

[6] Vgl. o. V., Market Capitalization, 2016, http://coinmarketcap.com

[7] Vgl. Rieger, Ethereum, 2015, www.zukunftsinstitut.de

[8] Vgl. Stocker, Bitcoin, 2015, www.welt.de

[9] Eigene Erstellung

[10] Vgl. Kurz, Syracom Trendstudie, 2014, www.syracom.de

[11] Vgl. Kurz, Syracom Trendstudie, 2014, www.syracom.de

[12] Vgl. Brenneis, https://coinspondent.de

[13] Kapitel 6.3 und 6.4 Vgl. Müller-Stewens, Lechner, Strategisches Management, 2011

[14] Eigene Klassifizierung

[15] Vgl. Ottersbach, Traditionelle Zahlungsverfahren, 2015, www.ecommerce-vision.de

[16] Vgl. Van Suntum, Die Geschichte des Geldes, 2010, www.faz.net

[17] Eigene Begriffserklärung i. V. m. der Begriffserklärung der Kreissparkasse Köln, 2016, S. 1

[18] Vgl. Böing, Nachnahme, o. J., www.zum.de

[19] Vgl. Bosk, Vorkasse, 2014, www.novalnet.de

[20] Vgl. Neuhaus, Überweisung, 2015, www.tagesspiegel.de

[21] Vgl. Fokus, Überweisungen ins Nicht-EU-Ausland, 2006, www.focus.de

[22] Vgl. Lynch, Lundquist, Zahlungsverkehr, 1997, S. 32-36

[23] Vgl. Wullengerd, Zahlungsverkehr, 2012, www.mubk.de

[24] Vgl. Kreditkarten.net, Jahresgebühr, o. J., www.kreditkarten.net

[25] Vgl. Kreditkarten.net, Bargeldgebühren, o. J., www.kreditkarten.net

[26] Vgl. Kreditkarten.net, Auslandsgebühren, o. J., www.kreditkarten.net

[27] Vgl. Kreditkarten.net, Sollzinsen, o. J., www.kreditkarten.net

[28] Vgl. Kreditkarten.net, Kreditkartengebühren, o. J., www.kreditkarten.net

[29] Vgl. Braatz, Brinker, Friedrich, Zahlungsverkehr mit Karten, 1999, S. 5 und S. 85

[30] Vgl. Visa, Produkte, 2016, www.visa.de

[31] Vgl. Wullengerd, Zahlungsverkehr, 2012, www.mubk.de

[32] Vgl. Wullengerd, Zahlungsverkehr, 2012, www.mubk.de

[33] Vgl. Visa, Produkte, 2016, www.visa.de

[34] Vgl. Beer, Ex-Tochter PayPal, 2016, www.heise.de

[35] Vgl. eBay, PayPal Geschichte, 2008, www.ebay.de

[36] Vgl. PayPal, Über PayPal, o. J., www.paypal.com

[37] Vgl. PayPal, Geld versenden, o. J., www.paypal.com

[38] Vgl. PayPal, Gebühren, 2016, www.paypal.com

[39] Vgl. PayPal, Sicherheit, 2016, www.paypal.com

[40] Persönliche Identifikationsnummer

[41] Transaktionsnummer(n)

[42] Vgl. Belschner, PIN- und TAN-Verfahren, 2015, www.netzwelt.de

[43] Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart

[44] Vgl. Aschermann, Captcha, 2013, http://praxistipps.chip.de

[45] Vgl. Bosk, Zahlung per Lastschrift, 2014, www.novalnet.de

[46] Vgl. Feith, Mobile Banking, 2001, S. 45-46

[47] Vgl. Casey, Vigna, Cryptocurrency, 2015, S. 15

[48] Vgl. Kerscher, Handbuch der Digitalen Währungen, 2014, S. 16

[49] Vgl. Graydon, Cryptocurrency, 2014, www.cryptocoinsnews.com

[50] Vgl. Lynch, Landquist, Zahlungsverkehr, 1997, S. 77

[51] Vgl. Bolten, Blockchain, 2016, http://intelligente-welt.de

[52] Vgl. o. V. Kryptographie, 2016, www.kryptowissen.de

[53] Vgl. Hempel, Kryptologie, 1995, S. 1

[54] Data Encryption Standard, Vgl. Lynch, Landquist, Zahlungsverkehr, 1997, S. 82

[55] Advanced Encryption Standard, Vgl. Schmeh, Kryptografie, 2013, S. 127

[56] RSA steht für: Rivest, Shamir, Adleman, Vgl. Lynch, Landquist, Zahlungsverkehr, 1997, S. 85

[57] Vgl. o. V. Kryptographie, 2016, www.kryptowissen.de

[58] Vgl. Lynch, Lundquist, Zahlungsverkehr, 1997, S. 77

[59] Vgl. Schmeh, Kryptografie, 2013, S. 39 ff.

[60] Vgl. Schmeh, Kryptografie, 2013, S. 176-177

[61] Eigene Erstellung in Anlehnung an: Schmeh, Kryptografie, 2013, S. 177

[62] Vgl. Schmeh, Kryptografie, 2013, S. 41

[63] Vgl. Lynch, Lundquist, Zahlungsverkehr, 1997, S. 82

[64] Vgl. o. V. Kryptographie, 2016, www.kryptowissen.de

[65] Vgl. Lynch, Lundquist, Zahlungsverkehr, 1997, S.79 - 82

[66] Vgl. Nakamoto, Bitcoin P2P, 2008, www.mail-archive.com

[67] Vgl. Holthusen, Kufeld, Glatz, Vorstellung der Blockchain Technologie, 2016, S.2

[68] Vgl. KPMG, Video Klardenker, 2016, https://klardenker.kpmg.de

[69] Vgl. Neef, Internet der Werte, o. J., S. 6

[70] Vgl. Bolten, Blockchain, 2016, http://intelligente-welt.de

[71] Vgl. KPMG, Video Klardenker, 2016, https://klardenker.kpmg.de

[72] Vgl. Radunski, Solarstrom-Handel, 2016, www.heise.de

[73] Vgl. Bolten, Blockchain, 2016, http://intelligente-welt.de

[74] Dietrich, Wernli, Duss, Blockchain, 2015, https://blog.hslu.ch

[75] Vgl. Radunski, Solarstrom-Handel, 2016, www.heise.de

[76] Vgl. Bolten, Blockchain, 2016, http://intelligente-welt.de

[77] Vgl. Mey, Die Verkettung der Welt, 2016, www.spektrum.

[78] Vgl. Radunski, Solarstrom-Handel, 2016, www.heise.de

[79] Gipp, In: Mey, Die Verkettung der Welt, 2016, www.spektrum.de

[80] Vgl. Mey, Die Verkettung der Welt, 2016, www.spektrum.de

[81] Vgl. Neef, Internet der Werte, o.J., S. 4-5

[82] Vgl. Karpischek, Blockchain – was ist das? Kurzkonferenz Versicherungsmonitor, 2016

[83] Vgl. o. V., Market Capitalization, 2016, http://coinmarketcap.com

[84] Vgl. Kerscher, Handbuch der digitalen Währung, 2014

[85] Vgl. Nakamoto, Bitcoin P2P, 2008, www.mail-archive.com

[86] Vgl. Kerscher, Handbuch der digitalen Währung, 2014, S. 14

[87] Vgl. o. V., Market Capitalization, 2016, http://coinmarketcap.com

[88] Vgl. Simonite, What Bitcoin Is, 2011, www.technologyreview.com

[89] Vgl. Antonopoulos, Mastering Bitcoin, 2015, www.youtube.com

[90] Vgl. Bolten, Blockchain, 2016, http://intelligente-welt.de

[91] Vgl. Simonite, What Bitcoin Is, 2011, www.technologyreview.com

[92] Vgl. o. V. Grundlagen für neue Nutzer, 2016, https://bitcoin.org

[93] Vgl. Simonite, What Bitcoin Is, 2011, www.technologyreview.com

[94] Vgl. o. V. Grundlagen für neue Nutzer, 2016, https://bitcoin.org

[95] Vgl. Platzer, Bitcoin, 2015, S. 23-24

[96] Vgl. Bolten, Blockchain, 2016, http://intelligente-welt.de

[97] Vgl. Roßbach, Blockchain Technologien, 2016, http://blog.frankfurt-school.de

[98] Vgl. o. V. Grundlagen für neue Nutzer, 2016, https://bitcoin.org

[99] Vgl. Holthusen, Kufeld, Glatz, Vorstellung der Blockchain Technologie, 2016, S. 2ff.

[100] Vgl. Elsner, Blockchain, 2015, www.boerse-online.de

[101] Vgl. o. V. Grundlagen für neue Nutzer, 2016, https://bitcoin.org

[102] Eigne Erstellung in Anlehnung an: Cap, Bitcoin, 2012, S. 84-93 In: Roßbach, Blockchain Technologie, 2016, http://blog.frankfurt-school.de

[103] Vgl. Kerscher, Handbuch der digitalen Währung, 2014, S. 76

[104] Vgl. Kerscher, Handbuch der digitalen Währung, 2014, S. 94

[105] Vgl. Kerscher, Bitcoin, 2014, S. 125

[106] Vgl. Platzer, Bitcoin, 2015, S. 23-24

[107] Vgl. Blockchain Info, Bitcoin Adresse, 2016, https://blockchain.info

[108] Vgl. Platzer, Bitcoin, 2015, S. 23-24

[109] Vgl. Mago, Gillen, Das Bitcoin-Handbuch, 2016, S. 14-15

[110] Vgl. Mago, Gillen, Das Bitcoin-Handbuch, 2016, S. 23-24

[111] Vgl. BTC-Echo, Bitcoin Mining, o. J., www.btc-echo.de

[112] Eine solche Währungen besitzt keinen intrinsischen Wert, Vgl. Himmelreich, Reichmann, Strategic Insight, 2014, S. 8

[113] Vgl. Kerscher, Bitcoin, 2014, S. 139

[114] Vgl. Kannenberg, Bitcoin-Gebühren, 2016, www.heise.de

[115] Vgl. Kerscher, Bitcoin, 2014, S. 139

[116] Vgl. Braunberger, Bitcoin-Gebühren, o. J., http://bitcoin-für-anfänger.de

[117] Blockchain.info, Bitcoin-Transaktionen, 2016, https://de.statista.com

[118] Vgl. Kerscher, Bitcoin, 2014, S. 136

[119] Vgl. o. V., Bitcoin Akzeptanzstellen, o. J., www.btc-echo.de

[120] Vgl. Kerscher, Bitcoin, 2014, S. 96-97

[121] Vgl. Breustedt, Die Bitcoin-Blase, 2013, www.manager-magazin.de

[122] Vgl. Schmitt, Die große Bitcoin-Blase, 2013, www.handelsblatt.com

[123] Vgl. Breustedt, Die Bitcoin-Blase, 2013, www.manager-magazin.de

[124] Vgl. Kerscher, Bitcoin, 2014, S. 123

[125] Vgl. Finanzen.net, Bitcoin US-Dollar, 2016, www.finanzen.net

[126] Vgl. Kerscher, Bitcoin, 2014, S. 124

[127] Eigene Erstellung in Anlehnung an: Ariva.de, Bitcoin-Kurs, 2016, www.ariva.de

[128] Vgl. Kerscher, Bitcoin, 2014, S. 125-126

[129] Vgl. Kerscher, Bitcoin, 2014, S. 109

[130] Vgl. European Commission, 2016, S. 4

[131] Vgl. Krempl, Terrorfinanzierung, 2016, www.heise.de

[132] Vgl. Mey, Die Verkettung der Welt, 2016, www.spektrum.de

[133] Vgl. Mey, Die Verkettung der Welt, 2016, www.spektrum.de

[134] Vgl. Kerscher, Bitcoin, 2014, S. 114

[135] Vgl. Kerscher, Bitcoin, 2014, S. 117

[136] Vgl. Kerscher, Handbuch der digitalen Währungen, 2014, S. 100-101

[137] Vgl. Mago, Alternativen zum Bitcoin, 2015, www.basicthinking.de

[138] Vgl. Platzer, Bitcoin, 2015, S. 137-138

[139] Vgl. Kerscher, Handbuch der digitalen Währungen, 2014, S. 100

[140] Vgl. CoinGecko, Kurs Litecoin, 2016, www.coingecko.com

[141] Vgl. CoinGecko, Kurs Litecoin, 2016, www.coingecko.com

[142] Vgl. o. V., Market Capitalization, 2016, http://coinmarketcap.com

[143] Vgl. Platzer, Bitcoin, 2015, S. 137-138

[144] Vgl. Brenneis, Litecoin, 2014, https://coinspondent.de

[145] Vgl. Kerscher, Handbuch der digitalen Währungen, 2014, S. 102-103

[146] Vgl. o. V., Market Capitalization, 2016, http://coinmarketcap.com

[147] Vgl. Platzer, Bitcoin, 2015, S. 141

[148] Vgl. Roßbach, Blockchain Technologie, 2016, http://blog.frankfurt-school.de

[149] Vgl. Platzer, Bitcoin, 2015, S. 142

[150] Vgl. Kerscher, Handbuch der digitalen Währungen, 2014, S. 102

Ende der Leseprobe aus 150 Seiten

Details

Titel
Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen. Wie Unternehmen die elektronische Zahlungsmethode effizienzsteigernd nutzen können
Hochschule
Rheinische Fachhochschule Köln
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
150
Katalognummer
V355416
ISBN (eBook)
9783668416550
ISBN (Buch)
9783960950561
Dateigröße
1170 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Beste Master Thesis im Fach Business Administration
Schlagworte
Kryptowährungen, Bitcoin, Blockchain Technologie
Arbeit zitieren
Alina Ley (Autor), 2016, Erfolgsfaktoren von Kryptowährungen. Wie Unternehmen die elektronische Zahlungsmethode effizienzsteigernd nutzen können, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/355416

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