Wilhelm Meisters große Liebe. Die Figur der "Mariane" in Johann Wolfgang von Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre" sowie ihre Schlüsselrolle


Hausarbeit, 2012
23 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Mariane im Urteil Anderer
Werners Stadtgespräche
Die Berichte des Alten
Die Offenbarung der Barbara

Wilhelms Mariane
Mariane, Wilhelms Geliebte
Wilhelms Ein- und Mythenbildung

Mariane(s) Selbst
Mariane im Konflikt mit Barbara
Die Briefe der Mariane

Der Erzählerkommentar

Fazit
Marianes Bedeutung für die Entwicklung Wilhelms
Ausblick

Literaturverzeichnis
Quellen
Wissenschaftliche Literatur
Sonstiges

Einleitung

In dieser Hausarbeit werde ich mich mit der ersten Geliebten des Wilhelm Meisters, aus dem gleichnamigen Roman Goethes, beschäftigen, mit Mariane. Dabei werde ich zunächst die verschiedenen Darstellungen dieser Figur innerhalb des Buches näher betrachten. Über diesen Ansatz erhoffe ich mir letztendlich auch einen Erkenntnisgewinn über die Figur Wilhelm Meister selbst, seine Beziehungen zu Frauen, zur Liebe und in einem nächsten Schritt, auch über die Verhältnisse der damaligen Gesellschaft zu diesem Thema.

Mariane ist Wilhelms erste große Liebe und auch sein erster Kontakt mit dem schöneren Geschlecht. Die Liebesgeschichte der Beiden zieht sich durch den gesamten Roman. Ihren Treffen zu Beginn, bei denen Wilhelm Mariane von seinen frühsten Kindheitserinnerungen und ersten Neigungen zur Schauspielkunst erzählt, Marianes Dilemma sich zwischen finanzieller Absicherung durch einen vermögenden Liebhaber und der ihrer Zuneigung gegenüber Wilhelm entscheiden zu müssen und das Scheitern dieser Liebesbeziehung, durch die zufällige Aufdeckung von Marianes Beziehung zu einem anderen Mann sind dabei nur einige Stationen. Doch das Ende ihrer Liebesbeziehung ist nicht einhergehend mit dem Ende von Mariane als Element des Romans, ganz im Gegenteil. Im Verlauf des weiteren Romans ist Mariane immer wieder Teil von Wilhelms Gedanken- und Gefühlswelt, wobei sich das Bild, das sowohl Wilhelm und auch der Leser von Mariane hat, stetig verändert, um nicht zusagen immer weiter vervollständigt. Mariane, die zu Beginn als moralisch-fragwürdige Schauspielerin und Wilhelms Objekt der Begierde auftritt, wird nach der Trennung zunächst zu einem Sinnbild für Wilhelms einstiges Glück verklärt und später, nachdem Wilhelm die Schauspielerei aufgibt, mit der Mariane für ihn immer untrennbar verknüpft war, durch die Offenbarungen der alten Barbara zum Opfer und schlussendlich zur tugendhaften gefallenen Heldin stilisiert.

Dass sich das Bild der Mariane stetig verändert, liegt vor allem daran, dass Sie sich dem Leser wie ein Mosaik erschließt. Nach und nach werden die Bruchstücke ihres Charakters, ihres Lebens und Umfeldes dem Leser offenbart und erst mit dem Auftauchen ihrer Briefe im siebten Buch, in denen Sie zum ersten Mal ihre innersten Gedanken und Gefühle selbst äußert, vervollständigt. Das vorher geschaffene Bild wird durch die moralischen Auffassung Dritter und Wilhelms Wahrnehmung von Mariane als zärtliche Liebhaberin bestimmt und bleibt daher, ohne Berücksichtigung ihrer Gedanken, Vorstellungen und vor allem des von ihr durchlebten Entwicklungsprozesses, unvollständig und wird dieser Figur nicht gerecht.

Mariane im Urteil Anderer

Mariane wird in den verschiedenen Etappen des Buches von unterschiedlichen Personen beschrieben und charakterisiert. Diese Meinungen von Anderen können als Hinweis auf ihre Stellung innerhalb der Gesellschaft gesehen werden, denn sie vermitteln ein Bild fernab von Wilhelms Sichtweise eines verlieben Jünglings oder dem Bild, das eine Person von sich selber hat. Dabei findet eine stetige Aufwertung von Mariane statt. Von der durchtriebenen Schauspielerin, die Werner in ihr sieht, über den Alten Schauspieler, der ein liebevolles Mädchen mit lockerer Moral beschreibt, hin zu Barbaras ursprünglich bürgerlichen Mariane.

Werners Stadtgespräche

Einen ersten Hinweis auf Marianes Stellung in der Gesellschaft, bevor sie Wilhelm kennen lernte, geben uns die Aussagen Werners, Wilhelms bestem Freund. Dieser wird misstrauisch als Wilhelm ihn immer seltener besucht und beginnt Nachforschungen anzustellen. Durch „einige Stadtgespräche“[1] erfährt er dann, dass Wilhelm „eine Schauspielerin öffentlich besucht, mit ihr auf dem Theater gesprochen und sie nach Hause gebracht habe.“[2] Über diese erzählt man sich auch noch, dass sie „ein verführerisches Mädchen sei, die seinen Freund wahrscheinlich ums Geld bringe und sich noch nebenher von dem unwürdigsten Liebhaber unterhalten lasse.“[3] Interessant an diesen Schilderungen ist, wie Wilhelms Verhalten gegenüber Mariane hervorgehoben wird. Ein Besuch, Gespräch und das Begleiten einer Dame zu ihrer Tür sind an für sich weder ungewöhnliche, noch ein verwerfliche Handlungen. Doch handelt es sich dabei nicht um eine ehrenwerte Dame, sondern um eine Schauspielerin. Als eine solche wird ihr, wie im späteren Textabschnitt zu sehen ist, unterstellt eine unkeusche und käufliche Verführerin zu sein.

Diese negative Bild von Schauspielern und Schauspielerinnen ins Besondere, sind zeitgenössische gesellschaftliche Vorstellungen. Schauspielgesellschaften galten als bettlerähnliche Gemeinschaften, Schauspielerinnen als bessere Prostituierte und es war allgemeinhin üblich, dass Schauspieler aus der bürgerliche Gesellschaft ausgeschlossen wurden.[4] In diesem Fall sind die Gerüchte zwar berechtigt, denn Mariane hat nun einmal neben Wilhelm noch Norberg als Liebhaber, doch ist es nicht das ruchlose Wesen einer Schauspielerin, das daran Schuld trägt, sondern der Einfluss ihrer Vertrauten Barbara. Doch selbst wenn dem nicht so wäre, wäre sie als Schauspielerin in den Augen der Gesellschaft unmoralisch und in jedem Fall kein Umgang für einen Bürger aus gutem Hause wie Wilhelm.

Die Berichte des Alten

Die Schilderung des alten Schauspielers aus Wilhelms Heimatstadt im zweiten Buch sind die ersten Schilderungen einer dritten Person über Mariane, nachdem Wilhelm seine Liebschaft mit ihr beendete. Diese sind teilweise widersprüchlich, denn sie sind sowohl von den persönlichen Sympathien des Alten, als auch von der gesellschaftlichen Moralvorstellungen geprägt.

Einerseits beschreibt er Mariane als „artig, natürlich und gut, so gefällig und in jedem Sinne leidlich“[5]. Trotz aller negativen Eindrücke, die er Wilhelm gegenüber noch äußert, ist es auffällig, dass Wilhelm „mit Verwunderung bemerkte, daß der Ton des Alten milder wurde, seine Rede stockte und er ein Schnupftuch aus der Tasche nahm, um die Tränen zu trockenen“[6]. Der Alte nimmt also auf jeden Fall persönlichen Anteil an Marianes Schicksal. Er gibt zu, sie „wie (m)eine Tochter“[7] geliebt zu haben und sein Verhalten gibt ihm dabei den Anschein einer aufrichtigen, einst liebenden und dann enttäuschten, Vaterfigur. Mariane ist also nicht nur als Geliebte, als welche Wilhelm sie ausschließlich wahrnimmt, liebreizend, sondern scheint auch angenehme Charakterzüge zu besitzen, welche sie fernab jedes sexuellen Interesses sympathisch und liebenswert macht.

Andererseits ist ihre uneheliche Schwangerschaft, welche sie auch ihre Stelle im Theaterensemble kostet, für den Alten eine moralische Verfehlung, wegen der sie keines Mitleides bedarf („Der Henker hole alle liederlichen Dirnen!“[8] ). Zwar befinden sich in diesem Abschnitt noch weit mehr negative Äußerungen über Mariane („Nie hätt' ich mir vorgestellt, daß Frechheit und Undank die Hauptzüge ihres Charakters sein sollten“[9] ), doch sind diese Folgen von Marianes Tod und den damit einhergehenden Ausbleiben neuer Brief, sowie des Vorwurfs der Undankbarkeit für die Unterstützung, welche der Alte ihr entgegenbringt. Daher geben sie keinen Aufschluss über sein Bild von Mariane, wohl aber über den Einfluss, den Barbara auf sie und ihren Reputation ausübt. Der Alte sieht diesen zwar und versucht sogar „sie aus den Händen der Alten zu retten, von deren Anleitung ich mir nicht viel Gutes versprach“[10], doch unterschätzt er das Ausmaß des Einflusses auf Mariane. Auch Wilhelm ist Barbaras Einfluss skeptisch gegenüber, äußert er doch, bevor diese ihm Marianes Schicksal offenbart: „noch kann ich mir Marianen nicht unschuldig denken, wenn ich dich, ihre Gesellschafterin, nur ansehe.“[11] Doch wäscht dieser Einfluss Mariane in den Augen Beider zunächst nicht von ihrer Schuld rein. Der Topos des „Bastards“, bei dem ein uneheliches Kind in der Gesellschaft keine Anerkennung findet, hat eine weit zurückreichende Tradition und sogar heute noch zu einem gewissen Grad Bestand.

Die Offenbarung der Barbara

Als Wilhelm sich im Auftrag der Turmgesellschaft aufmacht die Herkunft von Felix zu überprüfen, erkennt er in der Alten, die sich um die Kinder kümmert, Barbara, Marianes Dienerin. Diese offenbart ihm, dass Felix das Kind von Mariane und ihm ist und verspricht ihm, sie würde ihm zu später Stunde Dokumente zukommen lassen, die dies beweisen. Doch bevor Barbara Wilhelm Marianes Briefe überreicht, schildert sie ihm ihre Sicht der Dinge. Das ohnehin schon tragische Schicksal Marianes inszeniert sie derartig theatralisch, dass ein gewisser Hang zur Übertreibung nahe liegt. Sie offenbart Wilhelm Marianes Herkunft, ihre Gewissenbisse während der Treffen mit Norberg und ihr Schicksal, nachdem Wilhelm sie verlassen hat. Dabei erfährt Mariane eine Rehabilitation im bürgerlichen Sinne.

Marianes Herkunft wird von Barbara wie folgt beschrieben: „In den ersten Zeiten ihrer Jugend hatte es ihr an nichts gemangelt; ihre Familie verlor durch eine Verwickelung von Umständen ihr Vermögen“[12]. Aus der Schauspielerin, deren ungeordneter Lebensstil im ersten Buch vom Erzähler noch ironisch kommentiert wird (dazu mehr im Abschnitt „Der Erzählerkommentar“), wird plötzlich die Tochter eines bürgerlichen Hauses, die durch unglückliche Umstände in ihr fragwürdiges Leben getrieben wurde. Diesem ökonomischen Fall folgt aber kein moralischer. Zum einen gesteht Barbara ihren Einfluss auf Marianes Entscheidung sich mit Norberg zu treffen („Ich will ganz aufrichtig sein,...daß ich Mariane beredete, sich einem gewissen Norberg zu ergeben“[13] ). Zum anderen, dass ihr Versuch scheiterte („ich hatte keine Macht über ihr Herz, denn niemals billigte sie, was ich für sie tat, wozu ich sie bewegte, wenn ihr Herz widersprach“[14] ).

All diese Informationen lassen Mariane in einem neuen Licht erscheinen. Ihre Herkunft wird bürgerlich, ihre Taten durch äußere Umstände begründet und ihre Verfehlung durch die Notwendigkeit der Tat entschuldigt.

Wilhelms Mariane

Wilhelms Wahrnehmung von Mariane wird durch zwei wesentliche Faktoren geprägt. Zum einen durch die Tatsache, dass sie seine erste erste Liebe ist und daher, wie es der Erzähler ausdrückt: „Seine Jugend ließ ihn reiche Freuden genießen, die von einer lebhaften Dichtung erhöht und erhalten wurde.“[15] Zum anderen dadurch, dass sie ihm „in dem günstigen Lichte theatralischer Vorstellung erschien“[16]. Folglich erhalten wir durch Wilhelm nur ein sehr subjektives Bild von Mariane, das umso mehr über Wilhelm und dessen Neigungen aussagt, denn „seine Leidenschaft zur Bühne verband sich mit der ersten Liebe zu einem weiblichen Geschöpfe.“[17]

Mariane, Wilhelms Geliebte

Im ersten Buch ist die Beziehung zwischen Wilhelm und Mariane das zentrale Element von Wilhelm Meisters Lehrjahre. In immer wieder neuen Beschreibung wird diese aus der Sicht Wilhelms thematisiert. In Marianes Gegenwart „fühlte er sich wie neu belebt“[18], ihre Gegenwart ist ihm, „war sie ihm sonst notwendig gewesen,... jetzt unentbehrlich“[19] und „Seine reine Seele fühlte, daß sie (Mariane) die Hälfte, mehr als die Hälfte seiner selbst sei.“[20]

Eine mögliche Interpretation ist, dass Wilhelm Mariane eine Rolle zuschreibt, die ihm aus der Literatur des 18.Jahrhunderts vertraut ist, die der edelmütigen natürlichen Geliebten.[21] Im Glauben sie würde sich nur ihm als ihrem einzigen Liebhaber hingeben und in festem Vertrauen in Marianes verständnisvollen und aus natürlichen Gefühlen resultierenden Charakter.[22] Die Beziehung der beiden trägt aber auch romantische Züge.[23] Mariane dient Wilhelm als „Individualitätskonstrukteurin“. Wilhelm erzählt Mariane seine selektierte Lebensgeschichte und definiert sich dabei durch die Dinge, die ihm wirklich wichtig sind, seine ersten Erfahrungen mit dem Theater durch einen Marionettenspieler[24]. Dadurch wird Mariane zum Spiegel Wilhelms, in dem er sich selbst erblickt und sein eigens Wesen erfährt.

[...]


[1] Goethe, Johann Wolfgang: Wilhelm Meisters Lehrjahre, Stuttgart 2010, Seite 60, Zeile 37.

[2] Ebd. Seite 61, Zeile 4-6.

[3] Ebd. Seite 61, Zeile 7-11.

[4] Vgl. Devrient, Eduard: Geschichte der deutschen Schauspielkunst, Berlin 1905, Seite 216.

[5] Ebd. Seite 114, Zeile 20-21.

[6] Goethe, Johann Wolfgang: Wilhelm Meisters Lehrjahre, Stuttgart 2010, Seite 114, Zeile 25-26.

[7] Ebd. Seite 115, Zeile 2.

[8] Goethe, Johann Wolfgang: Wilhelm Meisters Lehrjahre, Stuttgart 2010, Seite 115, Zeile 19.

[9] Ebd. Seite 114, Zeile 21-23.

[10] Ebd. Seite 115, Zeile 4-5.

[11] Ebd. Seite 498, Zeile 21-23.

[12] Goethe, Johann Wolfgang: Wihelm Meisters Lehrjahre, Stuttgart 2010, Seite 499, Zeile 31-34.

[13] Ebd. Seite 499, Zeile 11-14.

[14] Ebd. Seite 499, Zeile 28-30.

[15] Ebd. Seite 11, Zeile 15-18.

[16] Goethe, Johann Wolfgang: Wilhelm Meisters Lehrjahre, Stuttgart 2010, Seite 11, Zeile 12-13.

[17] Ebd. Seite 11, Zeile 13-15.

[18] Ebd. Seite 31, Zeile 15.

[19] Ebd. Seite 31, Zeile 21-22.

[20] Ebd. Seite 31, Zeile 23-25.

[21] Vgl. Ladendorf, Ingrid: Zwischen Tradition und Revolution – Die Frauengestalten in „Wilhelm Meisters Lehrjahren“ und ihr Verhältnis zu deutschen Originalromanen des 18.Jahrhunderts, Frankfurt am Main 1990, Seite 38.

[22] Vgl. Ebd. Seite 29.

[23] Für eine Charakterisierung der romantischen Liebe vgl. Reinhardt-Becker, Elke: Liebe als Roman? Skizzen zu ihrer Semantikgeschichte im 19. und 20. Jahrhundert. In: Geschichte und Systemtheorie. Exemplarische Fallstudien, Frankfurt am Main 2004, Seite 253-261.

[24] Vgl. Goethe, Johann Wolfgang: Wihelm Meisters Lehrjahre, Stuttgart 2010, Seite 14-27.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Wilhelm Meisters große Liebe. Die Figur der "Mariane" in Johann Wolfgang von Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre" sowie ihre Schlüsselrolle
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
1,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
23
Katalognummer
V355565
ISBN (eBook)
9783668414891
ISBN (Buch)
9783668414907
Dateigröße
658 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wilhelm Meister, Johann Wolfgang von Goethe, Mariane, Wilhelm Meisters Lehrjahre
Arbeit zitieren
Niels Brause (Autor), 2012, Wilhelm Meisters große Liebe. Die Figur der "Mariane" in Johann Wolfgang von Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre" sowie ihre Schlüsselrolle, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/355565

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