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Vor- und Nachteile der technischen Aktienanalyse. Geschichte, Theorie und Prognosefähigkeiten

Titel: Vor- und Nachteile der technischen Aktienanalyse. Geschichte, Theorie und Prognosefähigkeiten

Studienarbeit , 2016 , 27 Seiten , Note: 1

Autor:in: Thomas Ilk (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der wesentliche Kern dieser Arbeit stellt die wissenschaftliche Auseinandersetzung anhand von empirischen Studien und grundsätzlichen Argumenten für oder gegen die technische Aktienanalyse dar. Inwieweit wird sie heute verwendet und sind Rückschlüsse auf deren Prognosefähigkeit möglich?

Gibt es Rahmenbedingungen, die – vor allem im Vergleich zu anderen Analyseformen – für die Verwendung der technischen Aktienanalyse sprechen? Um eine hohe Aktualität zu gewährleisten, soll speziell darauf geachtet werden, eine höhere Gewichtung Beiträgen aus jüngeren Jahren zu geben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historische Entwicklung und Theorien

2.1. Dow-Theorie

2.2. Random-Walk-Theorie

2.3. Effizienzmarkthypothese

2.4. Auswirkungen des digitalen Zeitalters

3. Definition und Einteilung der Technischen Aktienanalyse

3.1. Charttechnik

3.1.1. Chartformationen

3.1.2. Charttypen

3.2. Markttechnik

3.2.1. Gehandeltes Volumen

3.2.2. Trendfolgeindikatoren

3.2.3. Oszillatoren

3.3. Zyklentechnik

3.4. Sentimenttechnik

4. Abgrenzung zu anderen Prognosearten

4.1. Abgrenzung zur Fundamentalanalyse

4.2. Abgrenzung zur Behavioral Finance

5. Verbreitung der technischen Aktienanalyse

6. Prognosefähigkeit der technischen Aktienanalyse

6.1. Argumente für die technische Aktienanalyse

6.2. Wissenschaftliche Studien

6.3. Exkurs: Data snooping

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Relevanz, Methodik und Prognosefähigkeit der technischen Aktienanalyse im Vergleich zu anderen Analyseansätzen wie der Fundamentalanalyse und Behavioral Finance.

  • Historische Grundlagen und theoretische Fundierung der Kursanalyse.
  • Detaillierte Einteilung in Chart-, Markt-, Zyklen- und Sentimenttechnik.
  • Wissenschaftliche Bewertung der Profitabilität technischer Handelsstrategien.
  • Einfluss der Digitalisierung auf moderne Handelssysteme und Daytrading.

Auszug aus dem Buch

1.1. Dow-Theorie

Als Ursprung der technischen Aktienanalyse werden zumeist die von Charles Henry Dow zwischen 1900 und 1902 im Wall Street Journal verfassten Artikeln bezeichnet. 20 Jahre später wurden diese von William Peter Hamilton systematisiert und in einer Theorie zusammen gefasst.

Demnach sind in den Kursständen bereits alle Informationen enthalten, die Angebot und Nachfrage beeinflussen. Eine fundamentale Analyse der einzelnen Werte ist daher nicht notwendig. Weiters hat ein Markt drei Trends, nämlich den primären (=langfristig), den sekundären (=mittelfristig) und den tertiären (=kurzfristig und untergeordnet), wobei ersterer in drei Phasen unterteilt werden kann. In der Akkumulationsphase hat der Markt gerade nach oben gedreht und es kaufen nur die gut informierten Investoren. In der zweiten Phase steigt das Interesse bzw. die öffentliche Beteiligung, u.a. auch durch positive Wirtschaftsnachrichten. Erreicht der Markt Phase Nummer drei, befinden sich die Indizes auf einem Hoch und die gut informierten Investoren steigen wieder aus. Notwendig für die richtige Deutung eines Kauf- bzw. Verkaufsignals ist es, dass sich die verschiedenen Indizes – zu Zeiten von Dow waren dies der von ihm veröffentlichte Industrie- und Eisenbahnindex – gegenseitig bestätigen und der Umsatz in Richtung des Trends ansteigt. Basierend auf physikalischen Grundsätzen bleibt ein Trend solange bestehen bis es eindeutige Signale gibt, die auf eine Umkehr hindeuten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Arbeit widmet sich der technischen Aktienanalyse, beleuchtet deren historische Entwicklung und stellt die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit ihrer Prognosefähigkeit in den Mittelpunkt.

2. Historische Entwicklung und Theorien: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Konzepte wie die Dow-Theorie, die Random-Walk-Theorie und die Effizienzmarkthypothese als theoretisches Fundament.

3. Definition und Einteilung der Technischen Aktienanalyse: Hier erfolgt eine Klassifizierung der Analyseform in die vier Teilbereiche Charttechnik, Markttechnik, Zyklentechnik und Sentimenttechnik.

4. Abgrenzung zu anderen Prognosearten: Das Kapitel vergleicht die technische Analyse mit der Fundamentalanalyse und der Behavioral Finance, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.

5. Verbreitung der technischen Aktienanalyse: Es wird untersucht, wie verbreitet diese Analysemethodik bei Fondsmanagern und institutionellen Anlegern ist, unter Einbeziehung aktueller empirischer Studien.

6. Prognosefähigkeit der technischen Aktienanalyse: Dieses Kapitel analysiert Argumente für die Anwendung und evaluiert kritisch die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien zur Profitabilität.

7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die technische Analyse als ergänzendes Instrument in der Praxis relevant bleibt, jedoch eine Kombination mit anderen Methoden zur Renditeoptimierung empfehlenswert ist.

Schlüsselwörter

Technische Aktienanalyse, Dow-Theorie, Random-Walk-Hypothese, Effizienzmarkthypothese, Charttechnik, Markttechnik, Oszillatoren, Sentimenttechnik, Fundamentalanalyse, Behavioral Finance, Prognosefähigkeit, Kapitalmarktanomalien, Datenanalyse, Handelsstrategien, Data-Snooping

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit beschäftigt sich intensiv mit der technischen Aktienanalyse, ihren theoretischen Grundlagen und der Frage, ob sie eine zuverlässige Prognose zukünftiger Kursentwicklungen ermöglicht.

Welche vier technischen Analysebereiche werden definiert?

Die Analyse unterteilt sich in die Charttechnik, die Markttechnik (unter Verwendung von Indikatoren), die Zyklentechnik und die Sentimenttechnik.

Was ist das zentrale Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Vor- und Nachteile der technischen Analyse zu erörtern und zu klären, ob und unter welchen Bedingungen sie gegenüber anderen Prognoseansätzen einen Mehrwert bietet.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine Literaturrecherche sowie die Auswertung empirischer Studien, die die Profitabilität und Anwendung technischer Analysetools untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung, die Definition verschiedener Analysetechniken, die Abgrenzung zu fundamentalen Ansätzen sowie eine detaillierte Auswertung wissenschaftlicher Studien zur Prognosefähigkeit.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zentrale Begriffe sind technische Aktienanalyse, Effizienzmarkthypothese, Chartformationen, Indikatoren und wissenschaftliche Prognosefähigkeit.

Wie unterscheidet sich die technische Analyse von der Fundamentalanalyse?

Während die Fundamentalanalyse auf Unternehmensdaten und den inneren Wert fokussiert, konzentriert sich die technische Analyse rein auf Kursverläufe und Handelsdaten zur Ableitung von Kauf- oder Verkaufssignalen.

Warum wird im Fazit vor Data-Snooping gewarnt?

Das Data-Snooping beschreibt die Gefahr, Handelsregeln nur an historische Daten anzupassen, wodurch rein zufällige Muster als statistisch signifikant fehlinterpretiert werden könnten.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vor- und Nachteile der technischen Aktienanalyse. Geschichte, Theorie und Prognosefähigkeiten
Hochschule
Johannes Kepler Universität Linz
Note
1
Autor
Thomas Ilk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
27
Katalognummer
V355674
ISBN (eBook)
9783668421264
ISBN (Buch)
9783668421271
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vor- nachteile aktienanalyse geschichte theorie prognosefähigkeiten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Ilk (Autor:in), 2016, Vor- und Nachteile der technischen Aktienanalyse. Geschichte, Theorie und Prognosefähigkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/355674
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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