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Der Einfluss von Governance auf den Kooperationserfolg von Familienunternehmen unter Berücksichtigung ihrer Machtposition

Eine empirische Analyse

Titel: Der Einfluss von Governance auf den Kooperationserfolg von Familienunternehmen unter Berücksichtigung ihrer Machtposition

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2015 , 37 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

VWL - Innovationsökonomik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie wirken sich vertraglich-dominierte Beziehungen auf den Kooperationserfolg aus? Können neben juristisch-legalen Normen auch informelle, weichere Faktoren, wie Vertrauen die Performance steigern? Wie wirkt sich die Abhängigkeit eines Partners auf den Zusammenhang zwischen der gewählten Governance und dem Kooperationserfolg aus?
Ziel dieser Arbeit ist es daher, eine Antwort auf die aufgeworfenen Fragen zu geben, um ein tieferes Verständnis für Kooperationen zu erhalten und wichtige Implikationen für die Praxis sowie für künftige Forschungsarbeiten abzuleiten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Besonderheiten der Stichprobe

2.2 Kooperationen

2.3 Governance

2.3.1 Transaktionale Governance

2.3.2 Relationale Governance

2.3.3 Plurale Governance

2.4 Machtposition

3. Empirische Methodologie

3.1 Beschreibung der Datenerhebung und Charakterisierung der Stichprobe

3.2 Operationalisierung

3.3 Verwendete Verfahren

4. Ergebnisse der empirischen Analyse

4.1 Korrelationsanalyse

4.3 Berücksichtigung der Machtposition

5. Diskussion

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss verschiedener Governance-Formen (transaktional, relational und plural) auf den Kooperationserfolg von Familienunternehmen, wobei insbesondere die moderierende und mediierende Rolle der Machtposition bzw. einseitiger Abhängigkeiten analysiert wird.

  • Einfluss von Governance-Strukturen auf den Erfolg von Unternehmenskooperationen.
  • Theoretische Abgrenzung zwischen transaktionaler, relationaler und pluraler Governance.
  • Analyse der Machtverhältnisse und Ressourcenabhängigkeiten in Kooperationen.
  • Empirische Untersuchung von Familienunternehmen in der Pharma- und Medizintechnikbranche.
  • Kritische Diskussion der Substitutionsmechanismen zwischen formalen Verträgen und Vertrauen.

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Transaktionale Governance

Die ursprüngliche Ausgestaltung von Verträgen beläuft sich nach TCE auf die transaktionale Governance (TG). Gemeinsam ausgehandelte Vereinbarungen sowie administrative Prozesse werden in juristisch-legalen Normen festgehalten (MAYER; TEECE 2008, S. 108-109). Formale Verträge beinhalten zum einen Regelungen bezüglich des Risikomanagements, andererseits aber auch strategische Aspekte, wie bspw. Wissensmanagement. Investitionen und Erfolgsbeteiligung mittels Anreizbildung runden die Normen ab. Damit bilden sie einen Rahmen für die zugrunde liegende Beziehung.

Abweichendes Verhalten kann von dritten Parteien wie bspw. einem Gericht sanktioniert werden (SUCHMAN 2003, S. 98). TG stellt somit die erste Möglichkeit zur Absicherung gegen Opportunismus dar. Der Zusammenhang von TG und dem Kooperationserfolg ist in der Empirie verschiedenartig postuliert worden. Ein Teil der Studien folgert einen negativen Zusammenhang: Relativ hohe Kosten beim Gestalten von Verträgen sollten nicht unbeachtet bleiben (DYER 1997, S. 540-541): Ex-ante Reaktionsmechanismen für mögliche Eventualitäten festzulegen ist mit hohem Aufwand verbunden. Das durch formale Normen eventuell implizierte Misstrauen der Partner kann letztlich Opportunismus herbeiführen (GHOSHAL; MORAN 1996, S. 24). Das Gefühl von Überwachung, ausgelöst durch Monitoring- und Autoritätsaspekte, fördert arglistiges Verhalten in - aufgrund der Unvollständigkeit von Verträgen - unterregulierten Bereichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung motiviert die Relevanz der Untersuchung von Governance-Formen für den Erfolg von Kooperationen in Familienunternehmen und führt in die theoretische Problematik ein.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die zentralen Konzepte Kooperation, verschiedene Governance-Formen sowie den Einfluss von Machtpositionen und leitet die zu testenden Hypothesen ab.

3. Empirische Methodologie: Hier wird das Forschungsdesign, die Stichprobenauswahl auf der Medica-Messe, die Operationalisierung der Konstrukte und die statistischen Analyseverfahren beschrieben.

4. Ergebnisse der empirischen Analyse: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Korrelations- und Regressionsanalysen zur Prüfung der aufgestellten Hypothesen.

5. Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, in den Kontext der bestehenden Literatur eingeordnet und Einschränkungen sowie weiterer Forschungsbedarf aufgezeigt.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Kernergebnisse zusammen, spricht Empfehlungen für die Praxis aus und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Familienunternehmen, Kooperationserfolg, Governance, Transaktionale Governance, Relationale Governance, Plurale Governance, Machtposition, Ressourcenabhängigkeit, Opportunismus, Vertrauen, Kooperation, Pharma, Medizintechnik, Innovationsdruck, Vertrag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie unterschiedliche Governance-Mechanismen – also die Art und Weise, wie Kooperationen zwischen Unternehmen vertraglich und beziehungstechnisch gestaltet sind – den Erfolg dieser Kooperationen beeinflussen, wobei der Fokus auf Familienunternehmen liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Transaktionskostentheorie, den verschiedenen Governance-Formen (transaktional, relational, plural), dem Phänomen der Machtasymmetrie und deren Auswirkungen auf die Kooperationsperformance.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu identifizieren, welche Governance-Form den größten positiven Effekt auf den Kooperationserfolg hat und inwiefern einseitige Abhängigkeiten (Machtpositionen) diesen Zusammenhang moderieren oder beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine quantitative Studie mittels einer Fragebogenerhebung unter 261 Familienunternehmen durchgeführt, deren Daten mittels Korrelationsanalysen sowie linearer und multipler Regressionen ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Rahmen, in dem Hypothesen hergeleitet werden, ein methodisches Kapitel zur Datenerhebung und Operationalisierung sowie ein Ergebniskapitel zur statistischen Prüfung der Hypothesen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören Familienunternehmen, Governance, Kooperationserfolg, Machtposition, Ressourcenabhängigkeit, opportunistisches Verhalten und die Unterscheidung zwischen formalen Verträgen und relationalem Vertrauen.

Welche Rolle spielt die "Plurale Governance" in dieser Analyse?

Die plurale Governance wird als Kombination aus transaktionalen und relationalen Elementen betrachtet. Die Arbeit untersucht, ob diese Mischform tatsächlich zu besseren Ergebnissen führt, kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass sie keinen signifikanten positiven Effekt erzielt.

Welches Fazit zieht die Arbeit hinsichtlich der "Machtposition"?

Es konnte kein signifikanter negativer Mediatoreffekt der Abhängigkeit auf den Zusammenhang zwischen Governance und Erfolg nachgewiesen werden, was darauf hindeutet, dass Machtasymmetrien in der Praxis nicht zwangsläufig zu einem Scheitern der Kooperation führen.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einfluss von Governance auf den Kooperationserfolg von Familienunternehmen unter Berücksichtigung ihrer Machtposition
Untertitel
Eine empirische Analyse
Veranstaltung
Innovationsmanagement
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
37
Katalognummer
V355749
ISBN (eBook)
9783668421905
ISBN (Buch)
9783668421912
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Familienunternehmen Governance Machtposition Kooperationen Governance Familienunternehmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Der Einfluss von Governance auf den Kooperationserfolg von Familienunternehmen unter Berücksichtigung ihrer Machtposition, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/355749
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Leseprobe aus  37  Seiten
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