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Stellenbörsen 2004

Titel: Stellenbörsen 2004

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2005 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sebastian Heise (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Bewerber und Unternehmen treffen auf dem Arbeitsmarkt über verschiedene Kanäle zusammen 2 . Neben dem klassischen Weg, der Stellenanzeige in diversen offline Medien, sind folgende Wege üblich:

• Online auf Jobbörsen/Unternehmenshomepages (ggf. Bewerberpages)

• Persönliche Kontakte (Bekanntenkreis, Praktika, Diplomarbeit, ehemalige Arbeitgeber, Hochschulkontakte, ehrenamtliche Tätigkeiten, Firmenkontaktmessen)

• Initiativ-Bewerbung

• Vermittlung durch Arbeitsamt, Zeitarbeitsfirmen und Personalberater/Headhunter

Im Folgenden wird die Bedeutung des internetbasierten Recruiting aus Bewerber-und danach aus Unternehmenssicht betrachtet.

Bewerbersicht Für den Bewerber stellt sich schon frühzeitig in der Phase der Stellensuche eine Frage: Welcher Kanal ist geeignet, um unkompliziert und zügig eine passende und vakante Position zu finden? Wie oft wird ein Kanal genutzt und wie effektiv ist dieser? Eben diese beiden Kriterien, die

• Effektivität (wie sie Bewerber wahrnehmen) und die

• Nutzungshäufigkeit,

verwendete die Studie „Bewerbungspraxis 2004“ 3 zur Bewertung der verschiedenen Kanäle (Befragung von 6.000 deutschen Bewerbern, Ergebnisse in Abb. 1).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Der deutsche Markt

3. Die deutschen Stellenbörsen

4. Der englische Markt

5. Die englischen Stellenbörsen

6. Websites im Vergleich

7. Zusammenfassung und Linksammlung

8. Quellen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Struktur von Online-Stellen- und Praktikumsbörsen in Deutschland und England. Ziel ist es, die Auswirkungen des Internets auf den Arbeitsmarkt, Unterschiede in den Rekrutierungsstrukturen beider Länder sowie Qualitätsmerkmale von Stellenbörsen-Websites zu analysieren.

  • Vergleich des Stellenmarktes in Deutschland und England.
  • Analyse der Recruiting-Strategien von Unternehmen (Großunternehmen vs. Mittelstand).
  • Bewertung der Benutzerfreundlichkeit und Design-Kriterien von Online-Jobbörsen.
  • Erforschung von Möglichkeiten zur Praktikumsvermittlung im Ausland.
  • Einfluss der Internet-Nutzung auf das Bewerberverhalten.

Auszug aus dem Buch

Blickwinkel der Unternehmen

Hier soll nun der Arbeitsmarkt aus dem Blickwinkel der recruitierenden Unternehmen betrachtet werden. Bei der Studie „Recruiting Trends 2004“ 11, an der 1.000 Groß- und 1.000 mittelständische Unternehmen teilnahmen, stellte sich heraus, dass es Unterschiede gibt zwischen großen und mittelgroßen Unternehmen bezüglich der Gründe des Einsatzes von e-Recruiting und dessen Verbreitung. In Abbildung 4 werden beide Unternehmenstypen verglichen.

Großunternehmen sind in der Regel mit hohen Bewerbungseingängen und daraus resultierend hohen Kosten in der Personalbeschaffung konfrontiert. Für diese Unternehmen ist e-Recruiting deshalb von Bedeutung, um durch „den durchgängigen elektronisch gestalteten Workflow des personalfachlichen Prozesses ‚Personalbeschaffung’“ 12 (Siemens AG) Kosteneinsparungen zu erzielen.

Mittlere Unternehmen sind hingegen oft nur regional bekannt und mit geringen qualifizierten Bewerbungseingängen konfrontiert. Weil sie jedoch höhere Bewerbungseingänge anstreben, sind für diese Unternehmen Jobbörsen von Bedeutung. Denn aufgrund vieler Nutzer von Jobsites steigt die Bekanntheit ihrer Marke und ihrer Website.

E-Recruiting bedeutet für diese Unternehmen im Gegensatz zu Großunternehmen hauptsächlich die Veröffentlichung von Stellenausschreibungen auf der Homepage und Jobportalen. Die komplette IT-Durchgestaltung des Personalbeschaffungsprozesses führte zur einer zusätzlichen Kostenstiegerung, deren Höhe sich nicht rechtfertigen ließe – vergleicht man Kosten und Nutzen. Darüber hinaus wurde in der erwähnten Studie konstatiert, dass Mittelständler die Effektivität klassischer Informationskanäle (Printmedien und Mitarbeiterempfehlungen) immer noch hoch einschätzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Einleitung in die Thematik der Praktikums- und Stellenbörsen sowie Darlegung der Forschungsfragen.

2. Der deutsche Markt: Analyse der gängigen Kanäle zur Stellensuche und des Einflusses des Internets auf Bewerber und Unternehmen.

3. Die deutschen Stellenbörsen: Darstellung des Konsolidierungsprozesses und der verschiedenen Arten von Stellen- und Praktikumsbörsen.

4. Der englische Markt: Erläuterung der Flexibilität des englischen Arbeitsmarktes, der Rolle von Personalvermittlungsagenturen und den Besonderheiten der Praktikasuche.

5. Die englischen Stellenbörsen: Übersicht über den englischen Online-Rekrutierungsmarkt, dessen Akteure und Besonderheiten wie die verpflichtende Gehaltsangabe.

6. Websites im Vergleich: Kritische Gegenüberstellung des Designs und der Benutzerführung der Portale Monster und Stepstone sowie weiterer Empfehlungen.

7. Zusammenfassung und Linksammlung: Fazit zur Entwicklung der Online-Stellenmärkte ergänzt um hilfreiche Internetadressen für Praktika und Jobs.

8. Quellen: Auflistung der verwendeten Literatur und Webressourcen zur Untermauerung der Untersuchung.

Schlüsselwörter

Online-Stellenbörsen, e-Recruiting, Arbeitsmarkt, Deutschland, England, Praktikum, Personalbeschaffung, Stellenanzeigen, Internetnutzung, Bewerbungspraxis, Recruiting Trends, Jobsuche, Unternehmenswebseiten, Personalvermittlung, Karriereplanung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Veränderungen des Arbeitsmarktes durch das Internet, insbesondere im Bereich der Online-Stellen- und Praktikumsbörsen in Deutschland und England.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit fokussiert auf die Unterschiede zwischen deutschen und englischen Recruiting-Strukturen, den Nutzen von e-Recruiting für Unternehmen sowie die Gestaltung von Jobbörsen-Websites.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es sollen die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt identifiziert und Empfehlungen zur effizienten Nutzung von Stellenbörsen gegeben werden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung bestehender Studien (z.B. "Recruiting Trends 2004", "Bewerbungspraxis 2004") sowie einer qualitativen Analyse und dem Vergleich gängiger Online-Plattformen.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Bewerberverhaltens, der Unternehmensbedürfnisse bei der Personalbeschaffung und den funktionalen Vergleich verschiedener Webportale.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind e-Recruiting, Stellenbörsen, Arbeitsmarktflexibilität, Praktikumsvermittlung und Nutzererfahrung bei Online-Bewerbungen.

Welchen Unterschied gibt es zwischen Großunternehmen und dem Mittelstand bei der Rekrutierung?

Großunternehmen nutzen e-Recruiting vorwiegend zur Kostensenkung und Prozessautomatisierung, während mittelständische Unternehmen durch Jobbörsen primär ihre Markenbekanntheit und den Zugang zu qualifizierten Bewerbern steigern möchten.

Warum spielt Eigeninitiative in England bei der Stellensuche eine so große Rolle?

Aufgrund des hochflexiblen Arbeitsmarktes und der starken Einbindung von Personalvermittlungsagenturen müssen Bewerber in England aktiv netzwerken und Eigeninitiative zeigen, da Standard-Stellenanzeigen oft nur einen Teil des Marktes abbilden.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stellenbörsen 2004
Hochschule
Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
Note
1,0
Autor
Sebastian Heise (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
21
Katalognummer
V35590
ISBN (eBook)
9783638354547
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stellenbörsen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sebastian Heise (Autor:in), 2005, Stellenbörsen 2004, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35590
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Leseprobe aus  21  Seiten
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