Caesars "Legende" von einer helvetischen Invasion

Der Krieg gegen die Helvetier in Caes. Gall. 1.1-31


Hausarbeit (Hauptseminar), 2015
20 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsangabe

1. Einleitung

2. Die Helvetier
2.1. Die Gründe für den Aufbruch aus der Heimat
2.2. Die Auswanderung
2.3. Der Angriff von Genf
2.4. Aggressionen gegenüber anderen Stämmen
2.5. Caesars militärische Intervention
2.6. Die helvetische Niederlage und die Rechtfertigung Caesars

3. Zusammenfassung

4. Ausblick

5. Bibliografie

1. Einleitung

„Caesar fand inzwischen in Gallien keinen Feind, sondern alles in tiefster Ruhe. Doch blieb es nicht lange in Frieden; sobald er Anlass zu einem Krieg fand, entspann sich alsbald ein anderer, sodass er, seinem Wunsch gemäß, überall Kriege bekam und diese mit dem besten Erfolg führte.“[1]

So leitet Cassius Dio seine Schilderung über die Kriegshandlungen Caesars mit den Helvetiern ein und deutet damit schon an, dass die Gründe für diesen Krieg weniger bei den Helvetiern und vielmehr bei Caesar liegen. Auf Grundlage der Fragestellung, inwiefern Caesar eine helvetische Invasion zur Rechtfertigung eines Krieges vortäuscht, soll u. a. diskutiert werden, wie glaubwürdig die Schilderungen Caesars von einer helvetischen Aggression sind. Insbesondere die konkreten Zahlenangaben sollen mithilfe der Forschungsliteratur kritisch hinterfragt werden. Hierbei müssen zuerst die helvetischen Beweggründe für das Verlassen der Heimat erörtert werden, die für Caesar den Ausgangspunkt der Kriegshandlungen darstellten. Danach soll untersucht werden, wie die Emigration der Helvetier vonstattenging und was das Ziel dieser Auswanderung war. Anschließend soll danach gefragt werden, inwieweit es wirklich zu einem Angriff der Helvetier kam und ob Caesars Reaktion mit Krieg auf vermeintliche Aggressionen der Helvetier gegenüber anderen Stämmen gerechtfertigt war. Schließlich soll die Niederlage und die nachfolgende Rechtfertigung Caesars betrachtet und hinterfragt werden, wie glaubwürdig diese ist. Zur Beantwortung dessen sollen auch Quellenautoren bei der Untersuchung herangezogen werden, um ein ausgewogenes Bild von Caesars Kriegshandlungen in Gallien zu erhalten. Ferner sollen etwaige Unstimmigkeiten oder Auslassungen ausfindig gemacht und im Gesamtkontext seines Kriegsberichtes bewertet werden.

2. Die Helvetier

2.1. Die Gründe für den Aufbruch aus der Heimat

Am Anfang seiner Schilderungen stellt Caesar die gallischen Völker vor und misst dabei den Helvetiern eine große Bedeutung zu. Diese seien die tapfersten Gallier, weil sie beinahe täglich mit den Germanen entweder auf ihrem eigenen oder deren Boden kämpften.[2] Die Kampfkraft der Helvetier wird durch Caesar stark übertrieben dargestellt, um ein Schreckbild seines ersten mächtigen Gegners zu zeichnen.[3] Dabei lässt er unkommentiert, dass sich Ariovist schon links des Rheines befand und somit die eigentliche Bedrohung für Gallien und Rom darstellte.[4] Denn zu dieser Zeit standen bereits viele Völker Galliens unter der Herrschaft von Ariovist und mussten jährlich Tribute leisten. Lediglich die kriegerischen Helvetier waren noch weitgehend souverän und konnten sich den Germanen widersetzen.[5]

Caesar stilisiert nun Orgetorix als Hauptverantwortlichen für eine Emigration der Helvetier mit dem Ziel der Eroberung ganz Galliens.[6] Dieser Plan scheint durchaus für helvetischen Hochmut zu sprechen, auch wenn sie nicht wirklich in der Lage waren, ganz Gallien zu erobern.[7] Doch die von Caesar dem Leser suggerierte Selbsteinschätzung setzt natürlich voraus, dass die Helvetier wirklich dieser Intention nachgegangen sind und nicht andere Gründe für eine Auswanderung ausschlaggebend waren.

Da die Helvetier ein kriegerisches Volk seien und die örtlichen Gegebenheiten die immer größer werdende helvetische Bevölkerung quasi einkesselten, sei es für Orgetorix leicht gewesen, die Helvetier für einen Aufbruch aus ihrer Heimat zu begeistern.[8] Zur besonderen Betonung der herausragenden Bedeutung des Orgetorix benutzt Caesar zwei Superlative und setzt dessen Namen überdies an die hintere Stelle im Satz.[9] Das nachfolgende is [10] verstärkt noch einmal die Fokussierung auf Orgetorix.[11] Caesar versucht ihn hiermit also eindeutig als außerordentliche Person unter den Helvetiern darzustellen, weshalb er die Superlative ganz klar auf ihn bezieht.[12] Cassius Dio erscheint die Einschätzung Caesars schlüssig, so dass er sich seiner Argumentation anschließt, die besagt, dass die gesamte helvetische Bevölkerung in der Hoffnung auf ertragsreicheres Land aus ihrem Gebiet ausgewandert ist. Die Helvetier hätten sich nämlich bewusst für eine Auswanderung aller Menschen entschieden, um als großer Tross weniger angreifbar zu sein.[13] Dabei ist es jedoch genau der große Menschenzug, der für Feinde ein leichtes Angriffsziel darstellt. Sollten die Helvetier wirklich ganz Gallien haben erobern wollen, ist es sehr fragwürdig, warum sie dann den gesamten Hausrat mitnahmen, der ihnen dabei doch eher hinderlich gewesen sein muss.[14] Vielmehr müssen andere Gründe dafür ausschlaggebend gewesen sein, warum die gesamten Helvetier aus ihrem angestammten Gebiet zogen. Jedoch konnten diese Gründe noch nicht so stark auf ihnen gelastet haben, da sie für die nötigen Vorbereitungen zwei Jahre veranschlagten. Sie wählten unterdessen Orgetorix als Leiter des Aufbruchs, der mit dem aufstrebenden Sequaner Casticus und dem Haeduer Dumnorix vereinbarte, dass diese ihre Machtstellung in ihren Stämmen ausbauen. Ferner überredete er sie, sich mit einem Bündnis gegenseitiges Vertrauen auszusprechen und sich untereinander zu unterstützen, um gemeinsam ganz Gallien zu erobern.[15] Aus dieser kurzen Schilderung Caesars wird aber nicht ersichtlich, welche Tragweite das Dreier-Bündnis haben soll.[16] Es wird lediglich deutlich, dass Orgetorix außerordentliche Vollmachten von seinem Stamm verliehen bekommen haben muss, um mit den anderen Stämmen zu verhandeln. Die Machtstellung des Orgetorix macht Caesar wieder durch die Wortwahl deutlich. So setzt er unmittelbar nach „Orgetorix deligitur“ „is sibi“[17], um zu betonen, dass Orgetorix selbst und zwar zu seinen Gunsten verhandelt hat. Dies kann schon als Motiv für seine Ermordung gesehen werden.[18] Hierbei setzt Caesar ganz bewusst das Reflexivpronomen sibi ein, um die Eigeninitiative des Orgetorix zu betonen.[19] Andere Lesarten wie ubi in Handschrift B[20] oder ibi in den Handschriften M und S sind deswegen ebenso wie das Zusammenziehen mit dem nächsten Wort[21] vermutlich auf Abschreibfehler zurückzuführen, zumal in den meisten Handschriften[22] sibi vorzufinden ist.

Das Bündnis, das Orgetorix mit den zwei Stämmen schließt, ist nicht ungewöhnlich, da es immer wieder zu Ad-Hoc-Bündnissen unter den gallischen Völkern gekommen ist. Allerdings ist es fraglich, ob die Helvetier wirklich mit Sequanern und Haeduern ein Bündnis haben schließen können, standen sie doch unter germanischer Kontrolle. Dies scheint Caesar ganz bewusst zu verschweigen, ebenso wie er den zu dieser Zeit mächtiger werdenden Ariovist von der Betrachtung ausklammert.[23] Stattdessen spricht Caesar wiederum von Orgetorix, dessen Pläne hinsichtlich einer Alleinherrschaft den Helvetiern offengelegt wurden. Daraufhin konnte dieser aufgrund der Hilfe Tausenden seiner Anhänger dem Feuertod entgehen und beging wahrscheinlich Selbstmord.[24] Der Tod des Orgetorix ist äußerst rätselhaft und passt nicht zu seinen ehrgeizigen Bestrebungen, die Alleinherrschaft über die Helvetier zu erringen.[25] Außerdem steht der Suizid konträr zu den selbstbewussten Verhandlungen, die er mit den Sequanern und Haeduern geführt hat. Ein Ausblenden der eigenen Niederlage[26] ist angesichts dessen zwar möglich, aber wenig zufriedenstellend, wenn man damit einen Selbstmord rechtfertigen will. Vielmehr scheint Caesar in seinen Darstellungen Orgetorix bewusst so stark zu heroisieren, um vom aufstrebenden Ariovist abzulenken. Unter diesem sind die Germanen schon 62 v. Chr. ins Sequanergebiet vorgedrungen, womit er die eigentliche Gefahr darstellt. Hiermit deutet sich schon die Tendenz Caesars an, die Helvetier bewusst aggressiv zu charakterisieren, damit kriegerische Auseinandersetzungen von Seiten der Römer auf keinen Widerstand in der Senatsaristokratie treffen.[27]

Trotz des Todes des Orgetorix entschieden sich die Helvetier dafür, an den Plänen für eine Auswanderung festzuhalten und führten ihr Vorhaben aus.[28] Über die wirklichen Gründe für die Auswanderung kann also nur gemutmaßt werden. Angemerkt sei hierbei, dass die Helvetier schon im Jahre 60 v. Chr., also zwei Jahre vor Caesars Statthalterschaft, harmlose Wanderungen[29] unternommen hatten, die schnell eingestellt worden waren und nicht von überaus großer Aggressivität der Helvetier begleitet waren.[30] Die Situation scheint also ähnlich friedlich wie jetzt unter Caesar zu sein. Das spricht abermals für eine bewusste Dramatisierung des Geschehens durch Caesar. Denn das Land der Helvetier ist fruchtbar[31] und die Lebensbedingungen sind hervorragend[32], weshalb ein Eroberungszug als Grund für eine Emigration unwahrscheinlich anmutet. Caesar deutet jedoch am Ende seiner Schilderungen über die Helvetier an, dass sie aus Angst vor den Germanen geflohen seien.[33] Dieser Grund ist durchaus nachvollziehbar, da die unbestritten kriegerischen Helvetier sich entgegen Caesars Darstellungen eher friedlich gegenüber den anderen Stämmen zeigten und ihr Vertrauen mehr auf Bündnisse anstatt in militärische Auseinandersetzungen setzten. Deswegen ist es auch gut vorstellbar, dass sich die gallischen Völker, die unter Ariovists Herrschaft gekommen sind, an die Helvetier wendeten, um gemeinsam gegen den germanischen Feind zu ziehen.[34] Doch bei alledem bleibt die Frage offen, ob wirklich die Gesamtheit der Helvetier ausgewandert ist.

2.2. Die Auswanderung

Laut Caesar ist der Auszug der Helvetier unwiderruflich, weshalb sie ihre 12 Städte und 400 Dörfer anzündeten sowie das Getreide mit Ausnahme des zur Auswanderung nötigen Anteils niederbrannten. Außerdem verbündeten sie sich mit vier Völkern, die gemeinsam mit ihnen auswandern sollten.[35] Das Bündnis mit den anderen Völkern legt nahe, dass die Auswandernden größtenteils gut ausgebildete Krieger waren, also zu einem Söldnerheer gehörten, das gegen Ariovist zog.[36] Caesar beziffert nach seinem Sieg über die Helvetier die Zahl der Auswandernden auf insgesamt 368.000 Menschen, worunter 92.000 waffenfähig gewesen seien.[37] Angesichts der bewohnten Fläche ist die genannte Gesamtzahl aber nicht haltbar, schon gar nicht, wenn man die Versorgungslogistik für einen dementsprechend großen Tross berücksichtigt.[38] Doch Caesar nennt noch eine durch einen Zensus am Ende des Krieges ermittelte Zahl von 110.000 überlebenden Helvetiern, deren Verluste insgesamt nicht so groß gewesen seien.[39] Wenn ungefähr von einem Verlust von 40.000 Menschen ausgegangen wird, beträgt die Zahl der ausgewanderten Helvetier um die 150.000, was mit Blick auf das Siedlungsgebiet durchaus realistisch ist.[40] Trotz dieser geringeren Zahl hätte es dennoch einer Zerteilung des Trosses bedurft, was nicht plausibel erscheint, wenn man bedenkt, dass Frauen und Kinder dann teilweise ohne Schutz durch feindliche Gebiete zögen. Die immer noch zu hohe Zahl der Auswanderer ist also nicht zu halten, weil die Versorgung und der Schutz einer so großen Menschenmenge nicht leistbar gewesen wären.[41] Demzufolge ist es auch überflüssig zu erläutern, dass nicht die gesamte helvetische Bevölkerung ausgewandert ist, was Caesar bewusst so schildert, um einen casus belli zu rechtfertigen.[42]

Da den Helvetiern nur zwei Wege zur Verfügung stünden, deren einer schwer passierbar sei, setzten sie Genf als Sammelpunkt fest.[43] Warum genau dieser Punkt ausgewählt wird, begründet Caesar mit den geografischen Gegebenheiten und spricht dabei von einem Weg durch die römische Provinz. Dies ist aber eher unwahrscheinlich, da den Helvetiern in ihrer Lage wenig an einer Provokation Caesars gelegen haben kann, weder wenn man von einem großen Menschentross noch wenn man von einem Söldnerheer gegen Ariovist ausgeht.[44] Jedoch gelingt es Caesar, die Auswanderung als eine Bedrohung für die römische Provinz darzustellen, was wiederum einen Krieg rechtfertigen würde.[45]

Als Caesar von der Wanderbewegung erfahren hat, eilte er nach Genf, wo er nach seiner Ankunft die Brücke abreißen ließ und anschließend Gesandte der Helvetier empfing, die um einen Durchzug durch die römische Provinz baten. Diesem Gesuch wollte Caesar aber nicht entsprechen, da ihm die clades Cassiana noch immer die Grausamkeit der Helvetier vor Augen halte. Als Reaktion darauf ließ er in seiner Provinz Soldaten ausheben, die der einen in Gallia ulterior stationierten Legion Unterstützung bieten sollten.[46] Die clades Cassiana im Kimbernkrieg 107 v. Chr., die Caesar in seine Betrachtungen einbezieht, ist den Römern stark im Gedächtnis verankert und liefert für die Beurteilung der Lage im Jahre 51 v. Chr., in dem die Commentarii erscheinen, einen triftigen Kriegsgrund.[47] Interessant ist die Bemerkung Caesars, dass lediglich eine Legion in der römischen Provinz stationiert gewesen sei. Denn obwohl der bevorstehende Marsch durch die Provinz angeblich schon seit zwei Jahren bekannt war, gab es offenbar keinerlei Beschlüsse aus Rom, die eine besondere Sicherung der Provinz vorsähen. Dies deutet also wiederum daraufhin, dass Caesar einen Kriegsgrund konstruiert hat.[48]

Hinsichtlich der Forderungen der Helvetier erbat sich Caesar Bedenkzeit, obwohl eine Ablehnung wegen befürchteter Überfälle und Plünderungen schon feststand. Caesar nutzte diese Zeit, indem er Befestigungen errichten ließ, die er mit Wachtposten absicherte. Ein nochmaliges Gesuch der Helvetier mit der Bitte um Durchzug durch die Provinz lehnte er dann erwartungsgemäß ab.[49] Für die angeblichen Befestigungen in Genf gibt es wenige archäologische Spuren, weshalb eine derartige Befestigungsanlage zu bezweifeln ist.[50] Sollten diese Befestigungen wirklich existiert haben, dann wurden sie aber nur auf einem sehr kleinen Teil der mit ungefähr 30 Kilometern angegebenen Linie errichtet.[51] Cassius Dio widerspricht Caesars Darstellungen, wenn er meint, dass nur die strategisch wichtigsten Punkte befestigt worden seien.[52] Auch mit Hilfe dieser Schilderungen versucht Caesar wieder, die Helvetier als große Gefahr für das römische Reich zu stilisieren. So gelingt es ihm zu verbergen, dass die Helvetier nicht gegen Rom, sondern, wie man vermuten muss, gegen Ariovist auswanderten.[53]

2.3. Der Angriff von Genf

Laut Caesar sollen die Helvetier pausenlos bei Tag und Nacht vergebens versucht haben, die Befestigungen bei Genf zu durchbrechen.[54] Legt man Caesars Zahlenangaben zugrunde, dann hätten einer römischen Legion mit einigen schlecht ausgebildeten, kurz zuvor ausgehobenen Soldaten 92.000 helvetische Männer auf einer Linie von ungefähr 30 Kilometern gegenübergestanden. Selbst wenn die Helvetier eine kleinere Truppenstärke gehabt hätten, wären sie der Legion, die auf einer derartig großen Befestigungsanlage verteilt war, bei weitem überlegen gewesen. Die Schilderungen Caesars lassen also nur den Schluss zu, dass die vermeintlichen Befestigungen überhaupt nicht durch die Helvetier angegriffen worden sind. Vielmehr wird wiederum deutlich, dass die Helvetier nicht den Plan hatten, in die römische Provinz einzumarschieren, da sie – allem Anschein nach – eher mit Ariovist als mit Caesar zu kämpfen hatten. Aus diesem Grund gab es nur eine Legion, die in der Provinz stationiert war, da von den Helvetiern überhaupt keine Gefahr für Rom ausging.[55] Demnach ist es eher unwahrscheinlich, dass die Helvetier wirklich die Befestigungen durchbrochen haben. Möglicherweise hatten einige helvetische Krieger Auskundschaftungen vorgenommen, die ängstliche römische Soldaten als bevorstehenden Angriff werteten. Dabei kam es aber – so ist zu vermuten – zu keiner wirklichen kriegerischen Aktion der Helvetier.[56] Caesar übertreibt hier also wiederum ganz bewusst, damit aus römischer Perspektive einem Krieg nichts im Wege steht. Auf diese Weise gelingt es ihm, den römischen Leser mehr und mehr von der Rechtmäßigkeit eines Krieges gegen die Helvetier zu überzeugen.

[...]


[1] Cass. Dio 38.31.1.

[2] Caes. Gall. 1.1.4.

[3] Vgl. Walser 1998, 86.

[4] Ähnlich Ibid.

[5] Vgl. Delbrück 1900, 127.

[6] Caes. Gall. 1.2.1f.; Schadee 2008, 161 erläutert in seinen Ausführungen, was unter „ganz Gallien“ zu verstehen ist. Er sieht bei Caesar einen Wechsel der Terminologie zwischen dem Proömium und den weiteren Erläuterungen vorliegen, was dem Leser aber nicht bewusst sei. Damit versuche Caesar die Helvetier ganz klar als Bedrohung darzustellen.

[7] Vgl. Schadee 2008, 160.

[8] Caes. Gall. 1.2.2.

[9] Caes. Gall. 1.2.1.

[10] Ibid.

[11] Vgl. Dixon 1992, 73.

[12] Edition Hering 2008, 1; Aus diesem Grund ist nobilissimos, das in den Handschriften M und S zu finden ist, als Variante zu negieren.

[13] Cass. Dio 38.31.2.

[14] Vgl. Delbrück 1900, 121.

[15] Caes. Gall. 1.3.

[16] Vgl. Walser 1998, 75f.

[17] Caes. Gall. 1.3.2f.

[18] Ähnlich Dixon 1992, 71.

[19] Ebenso ibid.

[20] Edition Seel 1968, 9.

[21] Edition Hering 2008, 2.

[22] Edition Seel 1968, 9.

[23] Vgl. Walser 1998, 86f.

[24] Caes. Gall. 1.4.

[25] Vgl. Walser 1998, 75f.

[26] Dunn 1909, 180.

[27] Ähnlich Glücklich 1991, 43f.

[28] Caes. Gall. 1.5.

[29] Timpe 1965, 195f. sieht dafür Anhaltspunkte in den Schilderungen Ciceros.

[30] Vgl. Cic. Att. 1.19.2; 1.20.5.

[31] Caes. Gall. 1.28.4.

[32] Caes. Gall. 1.30.3.

[33] Caes. Gall. 1.31.14.

[34] Vgl. Delbrück 1900, 127.

[35] Caes. Gall.1.5.

[36] Vgl. Walser 1998, 82; Thorne 2007, 32f. schließt sich dem Argument an, da sich eine kleinere Personengruppe schneller fortbewegen könne, was Caesars Zeitangaben nachvollziehbarer mache.

[37] Caes. Gall. 1.29.2f.

[38] Delbrück 1900, 123f. benennt die notwendigen Dinge für einen derartig großen Zug detailliert auf Grundlage der Untersuchung Napoleons III. und kommt zu dem Schluss, dass die Menge an Personen zu groß ist, weil die logistische Herausforderung für die damalige Zeit zu hoch gewesen wäre.

[39] Caes. Gall. 1.29.3.

[40] Delbrück 1900, 123. gibt hier die von Napoleon III. berechneten Zahlen wieder.

[41] Vgl. Delbrück 1900, 124.

[42] Vgl. Walser 1998, 87.

[43] Caes. Gall. 1.6.

[44] Ebenso Delbrück 1900, 121f.

[45] Ähnlich Walser 1998, 76.

[46] Caes. Gall. 1.7.1-4.

[47] Vgl. Walser 1998, 76; ähnlich Russell 1935, 17.

[48] So auch Delbrück 1900, 122.

[49] Caes. Gall. 1.7.5-8.3.

[50] Vgl. Walser 1998, 76.

[51] Vgl. Murray 1909, 310.

[52] Cass. Dio 38.31.4: „καί τι καὶ ἐλπίδος, ὡς καὶ ἐπιτρέψων σφίσι τὴν δίοδον, ὑπετείνατο. κἀν τούτῳ τὰ ἐπικαιρότατα διετάφρευσε καὶ ἀπετείχισεν, ὥστ᾽ ἄπορον αὐτοῖς τὴν ὁδὸν γενέσθαι.“

[53] Vgl. Delbrück 1900, 129.

[54] Caes. Gall. 1.8.4.

[55] Vgl. Delbrück 1900, 122.

[56] Vgl. ders., 123; Thorne 2007, 28 sieht hier dagegen einen wirklich ausgeführten Angriff der Helvetier vorliegen, der aber nur halbherzig durchgeführt wurde. Das passt allerdings nicht zum vorherigen Verhalten der Helvetier.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Caesars "Legende" von einer helvetischen Invasion
Untertitel
Der Krieg gegen die Helvetier in Caes. Gall. 1.1-31
Hochschule
Universität Potsdam  (Klassische Philologie)
Veranstaltung
Caesar, De Bello Gallico
Note
1,3
Autor
Jahr
2015
Seiten
20
Katalognummer
V356234
ISBN (eBook)
9783668417748
ISBN (Buch)
9783668417755
Dateigröße
489 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Caesar, Helvetier, Invasion, Krieg, Bellum Helveticum, De bello Gallico, Germanen, Taktik, Hinterhalt, Genf, List, Gallien, Schweiz, Tücke
Arbeit zitieren
Marwin-Domingo Gorczak (Autor), 2015, Caesars "Legende" von einer helvetischen Invasion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356234

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