Die Bedeutung des Wissenserhalts für Unternehmen in Zeiten des demografischen Wandels


Bachelorarbeit, 2015
69 Seiten, Note: 1,2
Anonym

Leseprobe

Inhaltsübersicht

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einführung
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIEL DER ARBEIT
1.3 VORGEHENSWEISE

2 Der demografische Wandel in Deutschland
2.1 DEMOGRAFISCHE ENTWICKLUNGEN UND PROGNOSEN
2.1.1 Veränderung der Altersstruktur
2.1.2 Bevölkerungsvorausberechnungen für Deutschland
2.1.3 Zusammenfassung
2.2 AUSWIRKUNGEN DES DEMOGRAFISCHEN WANDEL AUF UNTERNEHMEN
2.2.1 Entwicklung des Umfangs des Erwerbspersonenpotenzials
2.2.2 Entwicklung der Altersstruktur des Erwerbspersonenpotenzials
2.2.3 Entwicklungen in der Berufsbildung und Verrentung
2.2.4 Verrentungswelle der Baby-Boomer Generation
2.2.5 Zusammenfassung
2.3 AUSWIRKUNGEN AUF DIE UNTERNEHMEN DES DIENSTLEISTUNGSSEKTORS

3 Unternehmensressource Wissen
3.1 GRUNDLEGENDE BEGRIFFSDEFINITION
3.1.1 Wissen
3.1.2 Daten
3.1.3 Informationen
3.1.4 Zusammenhang von Wissen, Daten und Informationen
3.2 WISSENSARTEN
3.2.1 Modelle zur Darstellung der unterschiedlichen Wissensarten
3.2.2 Drei Gegensatzpaare der Wissensarten
3.3 WISSENSTRÄGER
3.4 WISSEN IM UNTERNEHMEN
3.4.1 Die immaterielle Ressource Wissen
3.4.2 Wissen als Wettbewerbsfaktor
3.4.3 Wissensgebiete im Unternehmen 38

4 Wissensmanagement
4.1 BEGRIFFSERKLÄRUNG
4.2 ZIEL UND AUFGABEN DES WISSENSMANAGEMENTS
4.3 WISSENSMANAGEMENT-MODELLE

5 Wissen im Unternehmen erhalten
5.1 BEGRIFFSERKLÄRUNG WISSENSERHALT
5.2 NOTWENDIGKEIT DES WISSENSERHALTS
5.3 ZIEL DES WISSENSERHALTS
5.4 AKTIVITÄTEN DES WISSENSERHALTS
5.4.1 Betriebliche Altersstrukturanalyse
I
5.4.2 Selektion des geschäftsrelevanten Wissens
5.4.3 Strategien zur Wissenserhalt
5.4.4 Wissensspeicherung
5.4.5 Wissensdistribution
5.4.6 Wissensanwendung
5.5 ANREIZE ZUM WISSENSERHALT

6 Zusammenfassung und Ausblick
6.1 RELEVANTE ERKENNTNISSE DER ARBEIT
6.2 ZUKÜNFTIGE ASPEKTE

Quellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Die Veränderung der Altersstruktur in Deutschland von 1910 bis 2060

Abbildung 2: Bilanz der Lebendgeborenen und Gestorbenen in Deutschland von 1960 bis 2011

Abbildung 3: Bevölkerungsstand in Deutschland von 2000 bis 2060

Abbildung 4: Unternehmen im demografischen Zangengriff

Abbildung 5: Entwicklung des Erwerbspersonenpotenzials bis 2050

Abbildung 6: Bevölkerungsentwicklung insgesamt und nach Altersgruppen

Abbildung 7: Erwerbsquote nach ausgewählten Altersgruppen (1991 bis 2010).

Abbildung 8: Geburten in Deutschland im Zeitverlauf (in Tausend)

Abbildung 9: Verteilung der Erwerbstätigen in Deutschland

Abbildung 10: Wissenstreppe nach North

Abbildung 11: Strukturmodell nach Kuhn

Abbildung 12: Der Wissenswürfel

Abbildung 13: Unterscheidung von Wissensträgern

Abbildung 14: Bestandteile des intellektuellen Kapitals

Abbildung 15: Bausteine des Wissensmanagements

Abbildung 16: Wissensspirale

Abbildung 17: Wissenskernaktivitäten

Abbildung 18: Die drei Hauptprozesse der Wissensbewahrung

Abbildung 19: Motivation zur Beteiligung am Wissenserhalt

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Entwicklung der Außenwanderung

Tabelle 2: Vorausberechnung des Renteneintrittsalters - nach Jahrgängen

Tabelle 3: Definitionsansätze des Wissensbegriffs

Tabelle 4: Die Unterscheidung zwischen implizitem und explizitem Wissen

Tabelle 5: Kurzdarstellung des Handlungs- und Sach-/Faktenwissens

Tabelle 6:Wissensgebiete und die dazugehörigen Kategorien

Tabelle 7: Übersicht: Definitionen des Wissensmanagements

Tabelle 8: Instrumente zur Wissenssicherung

Tabelle 9: Instrumente zur Wissensdistribution

1 Einführung

1.1 Problemstellung

„Die Menschen in Deutschland werden weniger, die Gesellschaft wird älter - die Prognosen sind eindeutig.“[1] So lautet die aktuell häufig in den Medien und der Politik vertretene Aussage hinsichtlich der demografischen Entwicklung in Deutschland. Zahlreiche Institutionen befassen sich mit der Thematik des demografischen Wandels und stellen Prognosen für die zukünftige Entwicklung der deutschen Bevölkerung auf. All diese Vorausberechnung stimmen dahingehend überein, dass der deutschen Gesellschaft, Politik und den Unternehmen zukünftig einige Herausforderungen hinsichtlich der Bevölkerungsentwicklung bevorstehen. Neben den gesellschaftlichen und politischen Problemstellungen, wie z.B. den Auswirkungen auf das Sozialsystem, müssen sich auch die Unternehmen mit den Folgen des demografischen Wandels befassen. Die prognostizierten Veränderungen der Altersverteilung der Erwerbstätigen und die bevorstehende Verrentungswelle haben sowohl lang-, als auch kurzfristige Auswirkungen, die es zu beachten gilt.

Neben den demografischen Entwicklungen bringt auch der bereits stattgefunden Übergang von einer Industrie- hin zu einer Wissensgesellschaft eine weitere Herausforderung für die Unternehmen mit sich. In dieser neuen Gesellschaftsform stehen nun für den unternehmerischen Erfolg weniger die materiellen Ressourcen im Vordergrund, sondern viel eher die Ressource Wissen. Dabei nimmt der Mensch als Wissensträger eine Schlüsselfunktion ein.[2] Durch den demografischen Wandel unterliegen diese Wissensträger langfristig erheblichen Veränderungen. Aufgrund dessen muss sich jedes Unternehmen ein individuelles Bild über die Auswirkungen der demografischen Veränderungen auf die eigene Organisation und deren Mitglieder machen. Da Wissen eine unternehmensrelevante Ressource darstellt, gilt es dieses besonders zu schützen. Bevorstehende Ereignisse, wie insbesondere die Verrentungswelle, erhöhen zunehmend die Gefahr des Wissensverlusts in den Unternehmen. Deshalb müssen sich die Unternehmen bereits heute mit den zukünftigen Herausforderungen vertraut machen, um diese erfolgreich bewältigen zu können. Diese Problemstellung gilt es in der vorliegenden Arbeit am Beispiel der XY GmbH zu bearbeiten.

1.2 Ziel der Arbeit

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, zunächst die zukünftigen Auswirkungen der demografischen Entwicklungen in Deutschland auf die XY GmbH zu ermitteln. Hierbei liegt der Fokus auf der aktuellen sowie zukünftigen Altersstruktur und der Anzahl der rentenbedingten Ausstritten. Besonders betrachtet wird dabei die Verrentung der Baby-Boomer-Generation, da diese erhebliche Auswirkung auf die Erwerbspersonen in Deutschland hat und somit anzunehmen ist, dass entsprechende Veränderungen auch auf die XY GmbH zukommen werden. Mit dem bevorstehenden Renteneintritt zahlreicher Mitarbeiter[3] geht die Gefahr des Wissensverlusts einher. Um dieser entgegenwirken zu können, müssen bereits heute Überlegungen zum Wissenserhalt angestellt werden. Die Literatur bietet hierzu zahlreiche Instrumente und Methoden. Zudem sind bei der XY GmbH bereits einige Instrumente zum Wissenserhalt vorhanden. Nun gilt es diese hinsichtlich ihrer Bedeutung und Funktionsfähigkeit für den Wissenserhalt genauer zu betrachten. Dazu dient eine empirische Untersuchung. Anschließend soll eine Empfehlung dahingehend ausgesprochen, welche bereits vorhandenen Instrumente verstärkt genutzt oder ggfs. angepasst und welche zusätzlichen Instrumente zum Wissenserhalt bei der XY GmbH integriert werden sollten. Das Gesamtziel dieser Arbeit besteht darin, die konkreten Auswirkungen der demografischen Entwicklungen bei der XY GmbH insbesondere in Bezug auf die Verrentungswelle zu analysieren und damit die Notwendigkeit der Anwendung geeigneter Instrumente zum Wissenserhalt zu verdeutlichen. Diese Instrumente müssen außerdem anhand geeigneter Kriterien bestimmt und dargestellt werden.

1.3 Vorgehensweise

Zunächst werden die demografischen Entwicklungen in Deutschland näher betrachtet, um daraus die entsprechenden Auswirkungen auf die Unternehmen zu ermitteln. Da die XY GmbH dem Dienstleistungssektor angehört werden anschließend die demografischen Veränderungen in diesem tertiären Wirtschaftsbereich herausgearbeitet. Zur theoretischen Fundierung der Arbeit wird die Unternehmens- ressource Wissen erläutert. Dabei liegt der Fokus auf der betriebswirtschaftlichen Betrachtungsweise des Begriffs. Daraufhin folgt die Erläuterung des Wissensmanagements und dessen einzelnen Aktivitäten, um dementsprechend den Wissenserhalt thematisch einordnen zu können. Die Bedeutung des Wissenserhalts in Unternehmen wird im fünften Kapitel dieser Arbeit dargestellt. Darauf folgt die praktische Auseinandersetzung mit der Thematik der vorliegenden Arbeit am Beispiel der XY GmbH. Die Auswirkungen der bevorstehenden demografischen Entwicklungen und insbesondere der Verrentungswelle auf die XY GmbH werden anhand einer Altersstrukturanalyse ermittelt und dargestellt. Nachfolgend werden die zur Zielerreichung dieser Arbeit notwendige empirische Untersuchung in Form einer Mitarbeiterbefragung und die daraus folgenden Erkenntnisse dargelegt. Basierend auf den Ergebnissen der Befragung erfolgt dann die Strategieauswahl zum Wissenserhalt bei der XY GmbH, sowie die Auswahl der zur Vermeidung des Wissensverlusts benötigten Instrumente. Die zum Wissenserhalt bei der XY GmbH einzuleitenden Maßnahmen werden anschließend ganzheitlich vorgestellt. Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse dieser Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die weitere Vorgehensweise bei der XY GmbH.

2 Der demografische Wandel in Deutschland

In diesem Kapitel werden die für diese Arbeit relevanten und grundlegenden Entwicklungen hinsichtlich des demografischen Wandels in Deutschland, sowie die daraus resultierenden Auswirkungen für die Unternehmen und insbesondere solche des tertiären Bereichs dargestellt. Ziel ist es, hiermit die Dringlichkeit einer Auseinandersetzung mit dem unternehmerischen Wissenserhalt zu verdeutlichen.

2.1 Demografische Entwicklungen und Prognosen

Das mediale und politische Interesse an dem bereits vor einigen Jahren aufgekommenen Schlagwort des demografischen Wandels hat sich im Laufe der letzten Jahre verstärkt. Seit dem ersten Demografiegipfel im Jahr 2012 arbeitet die Bundeskanzlerin und der Bundesinnenminister gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe an gemeinsame Lösungsansätze zur Bewältigung des demografischen Wandels. Dabei ist das Bild des demografischen Wandels besonders durch die Alterung der Bevölkerung geprägt.[4]

Die strukturellen Änderungen hinsichtlich der Bevölkerung eines Landes sind kontinuierlich. Denn die Größe und Zusammensetzung einer Bevölkerung verändert sich mit jedem zu- oder abgewanderten, geborenen oder gestorbenen Menschen. Die Demografie erforscht die Gründe sowie die vergangenen und zukünftigen Entwicklungen der demografischen Ausprägungen. Dabei werden u.a. die räumliche Verteilung, der aktuelle Stand, die Struktur und die Entwicklung der Bevölkerung betrachtet, sowie die Zusammenhänge mit Haushalt und Familie oder der Entwicklung der Erwerbstätigkeit. Der Begriff der Demografie oder auch Bevölkerungswissenschaft wird aus dem griechischen Begriff „demos“ (das Volk) und „graphein“ (schreiben) abgeleitet. [5]

Die demografischen Entwicklungen sind kein neuaufgekommener Trend der deutschen Presse oder der Politik. Die damit einhergehenden Veränderungen haben sich bereits in den 70er Jahren abgezeichnet. Allerdings wurde diesen, für die Zukunft maßgebenden Entwicklungen, zum damaligen Zeitpunkt meist wenig Beachtung geschenkt. Durch die ausreichend hohe Zahl an Zuwanderern wurde die drohende Überalterung der deutschen Bevölkerung verschleiert und der Geburtenrückgang kompensiert.[6]

Die demografischen Veränderungen sind kein Phänomen das nur in Deutschland auftritt. Die gesamte Weltbevölkerung und insbesondere Europa sind davon, wenn auch in unterschiedlichen Ausprägungen, betroffen. Die Unterschiede bei den Ausprägungen lassen sich durch die unterschiedliche Einflussnahme der jeweiligen Länder auf die beiden wirkungsvollsten Einflussfaktoren der demografischen Entwicklungen, die Geburten- und Zuwanderungsrate, begründen. Die Entwicklung dieser Raten werden auch zukünftig bedeutende Auswirkung auf die Sozialsysteme, die Infrastruktur, das Einkommen sowie die Erwerbsquote und die Wirtschaft eines Landes haben. Insgesamt wird ein Zuwachs der gesamten Weltbevölkerung von 6.464.750 Mrd. Menschen (2005) auf 9.075.903 Mrd. Menschen (2050) prognostiziert.[7]

Zahlreiche Institutionen befassen sich seit Jahren mit den demografischen Entwicklungen in Deutschland und stellen Prognosen für die Zukunft auf. Dazu gehören u.a. das Statistische Bundesamt, das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), das Statistikamt der Europäischen Union (Eurostat) und die Vereinten Nationen (UN). Dabei basieren die Vorausberechnungen für die zukünftige Bevölkerungsentwicklung zum einen auf bereits erhobenen und zurückliegenden Daten hinsichtlich der Geburten- und Sterberaten sowie der Zu- und Abwanderungen. Zum anderen basieren sie auf den Annahmen über die zukünftigen Entwicklungen dieser Faktoren. Die unterschiedlichen Annahmen hinsichtlich der zukünftigen Entwicklungen dieser Faktoren sorgen für die Differenzierung der unterschiedlichen Prognose. Ferner unterscheiden sich nicht nur die von den jeweiligen Institutionen erstellten Vorausberechnungen untereinander beispielsweise hinsichtlich der Annahmen über die zukünftige Zu- und Abwanderung. Zudem werden auch innerhalb der einzelnen Berechnungen unterschiedliche Varianten auf Basis verschiedener Annahmen bezüglich der Einflussfaktoren des demografischen Wandels aufgestellt. Dennoch wird bei allen demografischen Vorausberechnungen ein Betrachtungszeitraum der nächsten 30 bis 50 Jahre festgelegt. Grund dafür sind die Auswirkungen der demografischen Entwicklungen, die sich erst nach mehreren Jahrzehnten vollständig zeigen. Durch diese langfristigen Vorausberechnungen können zukünftige Veränderungen sichtbar gemacht werden und als Frühwarnindikatoren sowohl für die Politik als auch für die Wirtschaft und Gesellschaft dienen. Allerdings haben insbesondere die langfristigen Berechnungen Modellcharakter. Denn umso länger der zeitliche Abstand der Prognose vom Berechnungszeitpunkt entfernt ist, desto schwerer lassen sich die tatsächlichen Entwicklungen der Einflussgrößen vorherbestimmen.[8]

Zwei demografische Trends bestimmen die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland maßgebend: die Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung. Dabei spricht man in der Fachliteratur von Megatrends. Diese für die Zukunft angenommene Entwicklung ist in der Geschichte der Menschheit beispiellos.[9] Im Folgenden werden sowohl die vergangenen als auch die für die Zukunft angenommenen demografischen Entwicklungen hinsichtlich der beiden Megatrends dargestellt.

2.1.1 Veränderung der Altersstruktur

Die Darstellungen des Altersaufbaus der deutschen Bevölkerung lässt sowohl langfristige Trends der demografischen Entwicklung als auch kurzfristige historische Einflüsse erkennen. Bereits seit vielen Jahrzehnten ist die sogenannte Alterspyramide bzw. der Alters-Baum für die Darstellung der Altersstruktur in Deutschland bekannt. Denn die Anzahl der Jüngeren hat die Anzahl der älteren Menschen deutlich überwogen, was dazu führte, dass sich die Altersstruktur in einer Pyramiden- bzw. Baumähnlichen Form darstellte. Allerdings zeichnet sich bei diesem Bild [10] eine kontinuierliche Veränderung ab, welche dazu führen wird, dass das Bild der Altersstruktur in Deutschland nicht länger als Pyramide oder Baum bezeichnet werden kann. Denn die Form, der die Alterspyramide bzw. der Alters-Baum seinen Namen zu verdanken hat, wird laut zahlreicher Vorausberechnungen nicht länger erhalten bleiben und bereits heute sind deutliche Abweichungen von der Grundform zu erkennen, wie die folgende Abbildung zeigt. Die liegt darin begründet, dass die Anzahl der jüngeren Menschen in der deutschen Bevölkerung bereits deutlich abgenommen hat. Wohingegen die Anzahl der Älteren immer weiter zunimmt.[11]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Die Veränderung der Altersstruktur in Deutschland von 1910 bis 2060 Quelle: Statistisches Bundesamt (Hrsg.), 2009, S.15.

Diese prognostizierte Veränderung der Altersstruktur wird zum einen durch den aktuellen und auch für die Zukunft angenommenen Sterbefallüberschuss bzw. das Geburtendefizit begründet. Zum anderen verursacht ein zu geringes Wanderungssaldo, welches nicht ausreicht, um den Rückgang der Bevölkerung auszugleichen eine Veränderung der Altersstruktur. Beide Aspekte werden im Folgenden näher erläutert. Grundlage dafür ist die vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung im vergangenen Jahr veröffentlichte 12. Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung für Deutschland bis 2060.[12]

2.1.2 Bevölkerungsvorausberechnungen für Deutschland

Natürliche Bevölkerungsbilanz

Die natürliche Bevölkerungsbilanz ergibt sich aus der Differenz zwischen Sterbefällen und Geburten. Man spricht von einem Sterbefallüberschuss bzw. Geburtendefizit, wenn die Anzahl der Sterbefälle, die Anzahl der Geburten übertrifft. Wohingegen ein Geburtenüberschuss, wie er bis 1971[13] in Deutschland herrschte, durch die den

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten[14]

Abbildung 2: Bilanz der Lebendgeborenen und Gestorbenen in Deutschland von 1960 bis

Quelle: Grünheid/Fiedler, 2013, S. 7.

Auch für die Zukunft geht das Statistische Bundesamt von der Fortsetzung des bereits heute erkennbaren Geburtendefizits aus. Denn die aktuell und bereits seit über dreißig Jahren relativ unveränderte niedrige Geburtenhäufigkeit von etwa 1,4 Kindern pro Frau führt bereits dazu, dass es immer weniger potenzielle Mütter gibt. Setzt sich diese Entwicklung weiterhin fort und bekommt die ohnehin geringe Anzahl an potenziellen Müttern weiterhin durchschnittlich 1,4 Kinder pro Frau, wird die künftige Geburtenzahl weiter sinken. Aber auch eine leicht erhöhte Geburtenrate von 1,6 Kindern pro Frau kann diesen Trend lediglich vermindern, aber nicht aufhalten. Auch die Berechnungen anderer Institutionen zeigen eine vergleichbare Annahme hinsichtlich der Geburtenhäufigkeit bis 2050 von 1,28 bis 1,85 Kindern pro Frau. Lediglich die UN gehen bei einer Berechnungsvariante von einem Höchstwert von 2,35 Kindern pro Frau aus. Allerdings wird es als unwahrscheinlich erachtet, dass die Fertilitätsrate einen derartig hohen Wert erreicht. Dahingegen wird die Sterbefallzahl trotz steigender Lebenserwartungen zunehmen. Denn die früheren geburtenstarken Jahrgänge - wie beispielsweise die Babyboomer - rücken in der Alterspyramide nach oben und erhöhen damit längerfristig die Sterbefallzahl. Auch hier unterscheiden sich die jeweiligen Vorausberechnungsvarianten der Institute. Dabei wird in den verschiedenen Varianten von einer Lebenserwartung zwischen 77,3 (Eurostat) und 85,3 (DIW) bei Männern und 83,4 (Eurostat) und 87,1 (UN) bei Frauen ausgegangen.[15]

Wanderungssaldo

Das Wanderungssaldo zeigt die Differenz zwischen Zu- und Fortzügen nach und aus Deutschland. Hierbei sind allerdings in den vergangenen Jahrzehnten deutlich stärkere Schwankungen festzustellen, als bei der natürlichen Bevölkerungsbilanz. Diese Schwankungen werden beispielsweise durch Flüchtlingsströme, Kriege, Familien, die den in Deutschland lebenden Ausländern nachziehen oder der in den letzten Jahren verstärkten Auswanderung von Deutschen verursacht. Die Zuwanderung der Menschen nach Deutschland hat eine erhebliche Bedeutung für die Bevölkerungsstärke, denn der aktuelle Bevölkerungsstand von ca. 82,2 Mio. Menschen in Deutschland (2008) wäre ohne die Zuwanderungen lediglich bei 70 Mio. Menschen. Die Autoren Zika, Helmrich und Bellmann erachten das von dem Statistischen Bundesamt berechnete Zuwanderungssaldo zwischen 100.000 (Untergrenze) und 200.000 (Obergrenze) Menschen langfristig als realistisch. Da dieses bereits in den vergangen Jahren (2010, 2011) erfüllt wurde, wie die nachfolgende Tabelle zeigt.[16]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Entwicklung der Außenwanderung

Quelle: Statistisches Bundesamt (Hrsg.) in Bellmann/Helmrich/Zika, 2014, S. 17.

Bei der Betrachtung der Zuwanderungsströme gilt es die Entwicklungen der Länder zu beachten, aus denen die Zuwanderer kommen. Die steigende Einkommensentwicklung eines für den deutschen Bevölkerungsstand relevanten Landes kann beispielsweise eine Verminderung der Zuwanderungsströme aus diesem Land bedeuten. Im Zuge dessen wird prognostiziert, dass die Zuwanderungen in Zukunft vermehrt aus ärmeren Regionen kommen werden. Um eine daraus resultierende Problematik für die deutschen Arbeitsmärkte und sozialen Sicherungen zu vermeiden oder wenigstens einzugrenzen, bedarf es staatlicher Regulierungen hinsichtlich der Qualifizierung der Zuwanderer. Des Weiteren sind auch die Unternehmen der deutschen Volkswirtschaft in der Pflicht, die Qualifikation und Integration der Zuwanderer zu fördern.[17]

2.1.3 Zusammenfassung

Die in diesem Kapitel dargestellten Veränderungen bestätigen die Aussage der Bundeskanzlerin hinsichtlich des demografischen Wandels: Die Bevölkerung in Deutschland wird sich nicht nur insgesamt verringern, sondern auch älter und vielfältiger werden.[18]

Die Auswirkungen der Alterung der Bevölkerung sind bereits heute spürbar. So ist das Medianalter, welches die Bevölkerung in zwei gleichgroße Gruppen teilt, im Zeitraum von 1959 bis 2005 um sieben Jahre gestiegen und liegt somit heute bei 42 Jahren. Nach den Berechnungen der Vereinten Nationen wird sich diese Entwicklung weiter fortsetzten und somit auf ein Medianalter von 47 Jahren im Jahr 2050 ansteigen.[19]

Bewahrheiten sich die Annahmen hinsichtlich der Entwicklung der Bevölkerung, führt dies zu einem Rückgang der Bevölkerungsanzahl in Deutschland. Dabei sinkt der Bevölkerungsstand in Deutschland von heute 82 Mio. Menschen auf etwa 64,7 Mio. Menschen (Untergrenze) bzw. 70,1 Mio. Menschen (Obergrenze) bis zum Jahr 2060. [20]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Bevölkerungsstand in Deutschland von 2000 bis 2060 Quelle: Statistisches Bundesamt (Hrsg.) in Grünheid/Fiedler, 2013, S. 9.

Die demografischen Entwicklungen wirken sich auf mehrere Bereiche aus. Dazu gehören beispielsweise das Sozialsystem, der Immobilienmarkt, die Pflegedienstbranche, das Konsumentenverhalten u.v.m.[21] Diese Aspekte werden allerdings aufgrund der Zielsetzung dieser Arbeit im Folgenden nicht weiter betrachtet. Der Fokus liegt stattdessen auf den Entwicklungen der Erwerbspersonen und den damit einhergehenden Auswirkungen für die Unternehmen.

2.2 Auswirkungen des demografischen Wandel auf Unternehmen

Die in diesem Kapitel dargestellte Analyse der Entwicklungen des Erwerbspersonenpotenzials bildet die Basis für Aussagen über die zukünftigen Herausforderungen der deutschen Unternehmen und insbesondere der Unternehmen im Dienstleistungssektor.

Die öffentlichen Diskussionen in Bezug auf den demografischen Wandel haben sich bisher vor allem auf die sozialen Sicherungssysteme fokussiert. Für diese Arbeit sind allerdings die Auswirkungen des demografischen Wandels auf Unternehmen sowie den wirtschaftlichen Evolutionsprozess in Deutschland von größerer Bedeutung. Dabei gilt es zu beachten, dass die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nicht nur durch die demografischen Veränderungen, sondern auch durch die zunehmende Globalisierung, die technologischen Fortschritte sowie die Entwicklung von einer Industrie- zu einer Informations- und Dienstleistungsgesellschaft beeinflusst wird. In diesem Zusammenhang liegt der Fokus auf der zunehmenden Relevanz der Mitarbeiter für den

Unternehmenserfolg, der Alterung der Belegschaft und den qualitativen und quantitativen Änderungen des Erwerbspersonenpotenzials. [22]

Das Erwerbspersonenpotenzial (EPP) setzt sich aus den Erwerbspersonen und den sogenannten stillen Reserven eines Landes zusammen. Dabei gelten als Erwerbspersonen alle Personen, die ihren Wohnsitz in dem entsprechend Land haben, im erwerbsfähigen Alter sind und eine Erwerbstätigkeit suchen oder ausüben. Davon ausgeschlossen sind Kinder, Rentner sowie Arbeitsunwillige und Kranke.[23]

Die steigende Lebenserwartung und sinkende Geburtenhäufigkeit[24] der deutschen Bevölkerung wirken sich auch auf das Durchschnittsalter der Belegschaften und das Verhältnis der Anzahl von jüngeren und älteren Mitarbeitern in den deutschen Unternehmen aus. Allerdings gilt es hierbei zu beachten, dass die Entwicklungen der gesamten deutschen Bevölkerung nicht vollständig auf das EPP übertragen werden können, da dies nur einen Teil der Bevölkerung darstellt. So wirkt sich beispielsweise die Geburtenhäufigkeit der Gesamtbevölkerung direkt auf das zukünftige EPP aus. Wohingegen die steigende Lebenserwartung lediglich einen mittelbaren Einfluss auf das EPP hat.[25]

Sowohl im weltweiten als auch im europäischen Vergleich zählt Deutschland zu den vom demografischen Wandel am stärksten betroffenen Ländern.[26] Die Zahl der Erwerbsfähigen wird sich verringern und von einem EPP von etwa 50 Mio. Menschen auf weniger als 35 Mio. Menschen (2060) absinken.[27] Neben dieser Verkleinerung wird das Durchschnittsalter dieser Gruppe von knapp 40 auf über 42 Jahre ansteigen[28]. Dafür sind ein Anstieg der Erwerbspersonen, die älter als 50 Jahre sind sowie das Absinken der Erwerbspersonengruppe unter 34 Jahren verantwortlich. Dadurch werden die Unternehmen zukünftig dem sogenannten demografischen Zangengriff ausgesetzt sein.[29]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Unternehmen im demografischen Zangengriff

Quelle: Fraunhofer Institut IAO, o.J. in Flato & Reinbold-Scheible, 2008, S. 134.

2.2.1 Entwicklung des Umfangs des Erwerbspersonenpotenzials

Mit einer kleiner und älter werdenden Bevölkerung in Deutschland wird sich auch der Umfang des EPP in Deutschland dementsprechend verändern. Dabei gehören zur Altersgruppe im erwerbsfähigen Alter alle Menschen zwischen 20 und 65 Jahren. Die 12. Koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamts zeigt den deutlichen Rückgang der Erwerbspersonenzahl von etwa 27 Prozent bis zum Jahr 2060, bei einem jährlichen Wanderungssaldo von 200.000 Personen. Fällt dieses Wanderungssaldo jedoch nur halb so hoch aus, wird es im Jahr 2060 etwa 34 Prozent weniger Erwerbspersonen geben als im Jahr 2008. Die Szenarien zur Entwicklung des Erwerbspersonenpotenzials bis 2050 zeigen, dass selbst mit einem positiven Wanderungssaldo von etwa 300.000 Menschen das Erwerbspersonenpotenzial zukünftig auf unter 40 Mio. Menschen sinken wird (2005: 42,6 Mio. Menschen[30] ). Erst bei einer jährlichen Nettozuwanderung von 400.000 Menschen würde das Erwerbspersonenpotenzial auf dem Niveau von 2008 bleiben. Ausgehend von realistischen Annahmen hinsichtlich der Einwanderungspolitik, der wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland und in den Herkunftsländern der potenziellen Einwanderer, sowie deren demografischer Strukturen, ist ein solches jährliches Wanderungssaldo langfristig allerdings unwahrscheinlich.[31]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Entwicklung des Erwerbspersonenpotenzials bis 2050

Quelle: Vgl. Fuchs/Katrin, 2005, o.S. in Bellmann/Helmrich/Zika, 2014, S. 18.

2.2.2 Entwicklung der Altersstruktur des Erwerbspersonenpotenzials

Die folgenden Darstellungen basieren auf dem vom BIBB im Mai 2012 veröffentlichen Report zum Thema: „Engpässe auf dem Arbeitsmarkt“. Darin wird die Neuauflage der Modellrechnungen der Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (QuBe-Projektion) im Rahmen des vom BIBB und des IAB gemeinsamen QuBe-Projekts dargestellt. Als Basis wurde hierbei das Jahr 2010 gewählt. Die folgende Abbildung zeigt, dass die Bevölkerung zukünftig nicht nur insgesamt kleiner werden wird, sondern der Anteil der älteren Altersgruppe deutlich zunimmt. Zum einen ist die Zahl der Menschen unter 15 Jahren bereits heute kleiner, als die der über 65-Jährigen und zum anderen kommt der Renteneintritt für die geburtenstarken Jahrgänge (Babyboomer-Generation) immer näher. Dies bringt eine Verschiebung des Durchschnittsalters im Bereich des

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Bevölkerungsentwicklung insgesamt und nach Altersgruppen Quelle: Helmrich et al., 2012, S. 2.

Diese Entwicklungen waren bereits vor einigen Jahren zu erkennen, als die Altersgruppe der Erwerbstätigen von 55 bis 60-Jährigen die Altersgruppe der 20 bis 25-Jährigen überschritten hat und der Anteil der Erwerbstätigen der Altersgruppe zwischen 60 und 65 Jahren seit der Jahrtausendwende kontinuierlich anstieg.[33]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7: Erwerbsquote nach ausgewählten Altersgruppen (1991 bis 2010) Quelle: Helmrich et al., 2012, S. 2.

2.2.3 Entwicklungen in der Berufsbildung und Verrentung

Zudem hat der Trend zu höheren Bildungsabschlüssen Auswirkungen auf die Entwicklungen des Arbeitsmarktes. Denn neben dem ohnehin kleiner werdenden Anteil der jüngeren Bevölkerung wird diese auch zunehmend akademische Abschlüsse erreichen. Diese Entwicklung zeichnet sich bereits heute ab: Zum einen hat sich die Zahl der Schüler/ -innen, die in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben haben, um vorläufige 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Zum anderen hat sich die Zahl der Studienanfänger seit 1995 bis 2011 mehr als verdoppelt (1995: 26,8 Prozent der altersspezifischen Wohnbevölkerung; 2011: 50,3 Prozent der altersspezifischen Wohnbevölkerung). Dieser Akademisierungstrend wird dazu führen, dass im Jahr 2030 rund anderthalb Millionen Menschen mehr als 2010 mit einem akademischen Abschluss zur Verfügung stehen werden. Jedoch ist die Zahl der Abschlüsse von Ausbildungsverträgen rückläufig. Im Jahr 2007 hatten noch etwas mehr als 620.000 Personen in Deutschland einen abgeschlossenen Ausbildungsvertrag, damit verglichen waren es bereits im Jahr 2012 ca. 70.000 weniger.

[...]


[1] Kock et al., 2012, o.S.

[2] Vgl. Prezewowsky, 2007, S. 17.

[3] In der nachfolgenden Arbeit wird zur Wahrung der Übersichtlichkeit und Lesbarkeit ausschließlich die männliche Schreibeweise verwendet, die die weibliche Form mit einschließt.

[4] Vgl. Bundesministerium des Inneren (Hrsg.), o.J.; Schneider, 2013, S. 3.

[5] Vgl. Schwarz, 2002, S.1 in Prezewowsky, 2007, S. 17.

[6] Vgl. Flato/Reinbold-Scheible, 2008, S. 11 ff.

[7] Vgl. Flato/Reinbold-Scheible, 2008, S. 11 ff.

[8] Vgl. Statistisches Bundesamt (Hrsg.), 2003a; Statistisches Bundesamt (Hrsg.), 2003b in Prezewowsky, 2007 S. 18; Deutscher Bundestag (Hrsg.), 2002S. 26f in Prezewowsky, 2007 S. 19.

[9] Vgl. Vereinte Nationen, 2001, S. 3 in Prezewowsky, 2007, S. 17; Prezewowsky, 2007, S. 20.

[10] Siehe Abbildung 1: Die Veränderung der Altersstruktur in Deutschland von 1910 bis 2060.

[11] Vgl. Happe, 2010, S. 9 ff.; Grünheid/Fiedler, 2013, S. 10 f.

[12] Vgl. Statistisches Bundesamt (Hrsg.), 2009, S. 5 ff.

[13] Siehe Abbildung 2: Bilanz der Lebendgeborenen und Gestorbenen in Deutschland von 1960 bis 2011.

[14] Vgl. Grünheid/Fiedler, 2013, S. 8.; Statistisches Bundesamt (Hrsg.), 2009, S. 13; Grünheid/Fiedler, 2013, S. 8.; Flato/Reinbold-Scheible, 2008, S. 11.

[15] Vgl. Statistisches Bundesamt , 2009, S. 5 ff.; Grünheid/Fiedler, 2013, S. 6ff.; Prezewowsky, 2007, S. 19 f.; Flato/Reinbold-Scheible, 2008, S. 13.

[16] Vgl. Grünheid/Fiedler , 2013, S. 7 ff.; Bellmann/Helmrich/Zika, 2014, S. 16; Flato/Reinbold-Scheible, 2008, S. 12.

[17] Vgl. Flato/Reinbold-Scheible, 2008, S. 22.

[18] Vgl. Bundesregierung (Hrsg.), 2013.

[19] Vgl. Prezewowsky, 2007, S. 30.

[20] Vgl. Grünheid/Fiedler, 2013, S. 9.

[21] Vgl. Flato/Reinbold-Scheible, 2008, S. 11.

[22] Vgl. Prezewowsky, 2007, S. 28 ff.

[23] Vgl. Deutscher Bundestag (Hrsg.), 2002, S. 57 in Prezewowsky, 2007, S. 34.

[24] Vgl. Kapitel 2.1.2.

[25] Vgl. Dorozalla, 2013, S. 2; Prezewowsky, 2007, S. 34.

[26] Vgl. Birg, 2004, o.S. in Dorozalla, 2013, S. 2.

[27] Vgl. Statistisches Bundesamt , 2009 in Dorozalla, 2013, S. 2.

[28] Vgl. Börsch-Supan/Wilke, 2009, o.S. in Dorozalla, 2013, S. 2.

[29] Vgl. Statistische Ämter des Bundes und der Länder, 2009 in Dorozalla, 2013, S. 3.

[30] Vgl. Statistische Ämter des Bundes und der Länder, 2009, S. 10.

[31] Vgl. Brücker/Klinger/Möller/Walwei, 2012, S. 229.; Bellmann/Helmrich/Zika, 2014, S. 18.; Statistisches Bundesamt, 2009, S. 6.

[32] Vgl. Bellmann/Helmrich/Zika, 2014, S. 16 ff.; Helmrich et al., 2012, S. 1 ff.

[33] Vgl. Helmrich et al., 2012, S. 1 ff.

Ende der Leseprobe aus 69 Seiten

Details

Titel
Die Bedeutung des Wissenserhalts für Unternehmen in Zeiten des demografischen Wandels
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg, früher: Berufsakademie Ravensburg
Note
1,2
Jahr
2015
Seiten
69
Katalognummer
V356412
ISBN (eBook)
9783668455429
Dateigröße
1804 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die empirische Untersuchung selbst ist nicht Teil des hier angebotenen Textes. Das Beispielunternehmen wurde für die Veröffentlichung anonymisiert.
Schlagworte
Wissensmanagement, demographischer Wandel, Wissenserhalt, Deutschland, Personal, Wissenstransfer, Demografie
Arbeit zitieren
Anonym, 2015, Die Bedeutung des Wissenserhalts für Unternehmen in Zeiten des demografischen Wandels, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356412

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