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Steuerliche Rechtsformwahl. Eine Fallstudie zur Unternehmensbesteuerung

Titel: Steuerliche Rechtsformwahl. Eine Fallstudie zur Unternehmensbesteuerung

Studienarbeit , 2015 , 18 Seiten , Note: 2

Autor:in: Richard Kurmann (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Gesellschafter von Unternehmen werden bei einer Unternehmensgründung neben den operativen Herausforderungen auch mit den steuerlichen und rechtlichen Herausforderungen konfrontiert. Die Wahl der Rechtsform hat großen Einfluss auf die spätere Besteuerung des Unternehmens und der Gesellschafter. Um spätere Nachteile oder ungewollte Strukturen zu vermeiden, ist es wichtig, sich von Anfang an mit den Vor- und Nachteilen der Rechtsformwahl zu beschäftigen und bereits in der frühen Phase der Gründung die richtigen Weichen zu stellen. Die folgende Arbeit beschäftigt sich insbesondere mit der Fragestellung, welche Vor- und Nachteile bei der Rechtsformwahl einer Personengesellschaft in Form einer OHG gegenüber der Rechtsformwahl einer Kapitalgesellschaft in Form einer GmbH bestehen. In einer konkreten Fallstudie wird hier auf die speziellen Anforderungen und Auswirkungen der Rechtsformwahl eingegangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Fallstudie

1.1 Aufgabenstellung

1.2 Zu beantwortende Aufgabenstellungen

1.2.1 Aufgabe 1

1.2.2 Aufgabe 2

1.2.3 Aufgabe 3

1.2.4 Aufgabe 4

2 Lösungen

2.1 Lösung zu Aufgabe 1

2.2 Lösung zu Aufgabe 2

2.2.1 Lösung zur Aufgabe 2 Ziffer a

2.2.2 Lösung Aufgabe 2 Ziffer b

2.2.2.1 Vorteile einer Kapitalgesellschaft gegenüber einer Personengesellschaft:

2.2.2.2 Vorteile einer Personengesellschaft gegenüber einer Kapitalgesellschaft:

2.3 Lösung Aufgabe 3

2.3.1 Steuerliche Belastungen der GmbH und Gesellschafter

2.3.2 Steuerliche Belastungen der OHG und Gesellschafter

2.3.3 Lösung Aufgabe 3 Ziffer c

2.3.4 Lösung zu Aufgabe 3 Ziffer d

2.4 Lösung zu Aufgabe 4

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, auf Basis einer konkreten Fallstudie eines neu zu gründenden Unternehmens ("Geldsegen-Werbeagentur") die steuerlich optimale Rechtsformwahl zwischen einer GmbH und einer OHG zu evaluieren und Empfehlungen abzuleiten.

  • Betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen der Rechtsformwahl
  • Gegenüberstellung von Trennungs- und Transparenzprinzip bei der Besteuerung
  • Detaillierter steuerlicher Belastungsvergleich zwischen Kapital- und Personengesellschaft
  • Einfluss von Geschäftsführergehältern auf die steuerliche Gesamtbelastung
  • Umgang mit grenzüberschreitenden Sachverhalten und Vermeidung von Doppelbesteuerung

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Lösung zur Aufgabe 2 Ziffer a

Die Besteuerung der Kapitalgesellschaften unterliegt dem sog. Trennungsprinzip. Dabei wird zwischen dem Gewinn der Gesellschaft und den Einkünften des Gesellschafters durch Ausschüttungen aus der Gesellschaft (i.d.R. Dividenden) getrennt. Das Einkommen der Gesellschaft unterliegt den Ertragsteuern für Körperschaften und die Einkünfte des Gesellschafters unterliegen entsprechend seinen persönlichen Ertragsteuern. Um eine Doppelbesteuerung der Einkünfte des Unternehmens auf Ebene der Gesellschaft einerseits und auf Ebene des Gesellschafters andererseits zu vermeiden, wurden diverse Mechanismen entwickelt.

Vor der Einführung des Halbeinkünfteverfahrens wurde die steuerliche Belastung der Gesellschaft bei der Besteuerung des Gesellschafters mit dem Anrechnungsverfahren berücksichtigt. Dieses System wurde jedoch vom Europäischen Gerichtshof als nicht europatauglich beurteilt. Aus diesem Grunde ist man mit dem Halbeinkünfteverfahren bzw. ab 2009 mit dem Teileinkünfteverfahren und der Abgeltungsteuer zu einer pauschalen Form der Besteuerung auf Ebene des Gesellschafters übergegangen.

Die Besteuerung der Personengesellschaften erfolgt mit dem Transparenzprinzip. Im Gegensatz zum Trennungsprinzip unterliegt die Gesellschaft selbst nicht der Einkommenssteuerpflicht und ist insofern für die Besteuerung „transparent“. Sämtlich Einkommen werden direkt (im Durchgriff) bei den Gesellschaftern versteuert. Ausgenommen von dem Transparenzprinzip ist die Gewerbesteuer. Nach §5 GewStG ist nämlich die Personengesellschaft selbst Steuerschuldner und daher findet hier keine Verlagerung der Steuerschuld auf den Gesellschafter statt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Fallstudie: Einführung in das Szenario der Geldsegen-Werbeagentur mit Definition der Plandaten und der zu bearbeitenden Fragestellungen.

2 Lösungen: Detaillierte Bearbeitung der Aufgabenstellungen zu den betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Aspekten der Rechtsformwahl.

Schlüsselwörter

Rechtsformwahl, Unternehmensbesteuerung, GmbH, OHG, Trennungsprinzip, Transparenzprinzip, Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer, Einkommensteuer, Geschäftsführergehalt, Doppelbesteuerung, Doppelbesteuerungsabkommen, Steuerliche Belastung, Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Fallstudie grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die steuerliche Optimierung bei der Rechtsformwahl eines neu zu gründenden Unternehmens, der "Geldsegen-Werbeagentur".

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind der Vergleich zwischen Personengesellschaften (OHG) und Kapitalgesellschaften (GmbH) hinsichtlich ihrer steuerlichen Behandlung und rechtlichen Gestaltung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, Thomas und Jürgen eine fundierte Entscheidungshilfe für die steuerlich vorteilhafteste Unternehmensform basierend auf ihren Plandaten zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine betriebswirtschaftliche Fallstudie durchgeführt, die quantitative steuerliche Belastungsvergleiche auf Basis der geltenden Steuergesetze anstellt.

Welche Inhalte deckt der Hauptteil ab?

Der Hauptteil beinhaltet die theoretische Einordnung der Rechtsformen sowie detaillierte Berechnungsreihen zur steuerlichen Belastung der Unternehmen und ihrer Gesellschafter unter variierenden Annahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Rechtsformwahl, Steuerbelastung, Trennungsprinzip, Transparenzprinzip und Gewerbesteuer charakterisiert.

Wie wirkt sich die Thesaurierung auf die Rechtsformempfehlung aus?

Ohne Thesaurierung ist die OHG oft steuerlich attraktiver aufgrund des Freibetrags und der Gewerbesteueranrechnung; bei Thesaurierung bietet die GmbH hingegen deutliche Vorteile.

Welchen Einfluss hat die Höhe des Geschäftsführergehalts auf das Ergebnis?

Eine Erhöhung des Geschäftsführergehalts mindert den steuerpflichtigen Gewinn der Gesellschaft, was die Gesamtsteuerbelastung verschiebt und unter bestimmten Voraussetzungen die GmbH steuerlich attraktiver macht.

Wie wird eine drohende Doppelbesteuerung bei internationaler Tätigkeit vermieden?

Die Vermeidung erfolgt durch die Anwendung von Doppelbesteuerungsabkommen, insbesondere durch Freistellungs- oder Anrechnungsmethoden gemäß dem Methodenartikel.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Steuerliche Rechtsformwahl. Eine Fallstudie zur Unternehmensbesteuerung
Hochschule
Universität Münster  (Münster School of Business and Economics Institute of Accounting and Taxation)
Veranstaltung
CUR Executive Business Management Program
Note
2
Autor
Richard Kurmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
18
Katalognummer
V356475
ISBN (eBook)
9783668417571
ISBN (Buch)
9783668417588
Sprache
Deutsch
Schlagworte
steuerliche Rechtsformwahl Unternehmensbesteuerung Gesellschaftsformen Ertragssteuern Steuerrecht EStG GmbH KG OHG Körperschaftssteuer AG Gewerbesteuer Rechtsformwahl Besteuerung von Unternehmen Richard Kurmann
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Richard Kurmann (Autor:in), 2015, Steuerliche Rechtsformwahl. Eine Fallstudie zur Unternehmensbesteuerung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356475
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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