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Das Konzil von Nicäa und die Wertung der Hauptkirchen

Title: Das Konzil von Nicäa und die Wertung der Hauptkirchen

Seminar Paper , 2004 , 16 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Michael Fischer (Author)

Theology - Historic Theology, Ecclesiastical History
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In dieser Arbeit steht die Beschäftigung mit dem ersten ökumenischen Konzil von Nicäa , das im Jahr 325 nach Christus stattfand, im Mittelpunkt. Das Konzil, welches von Kaiser Konstantin und nicht durch die Kirche selbst einberufen wurde übt bis heute eine große Wirkung auf den Glauben der Katholischen Kirche aus. Vieles, was die damalige Bischofsversammlung zum Thema hatte, besitzt auch gegenwärtig noch Relevanz für die Kirche.
Besonderes Augenmerk kommt dabei der Stellung des Bischofs von Rom zu. Wie uns die Zeit vor dem Konzil von Nicäa lehrte, gab es die besondere Stellung des römischen Bischofs nicht von Anfang an. Doch welche Aussagen macht das erste ökumenische Konzil des Jahres 325 zu dieser Thematik, die für die spätere Kirche doch von so großer Bedeutung ist?

Abschließend werden die Geschehnissen nach Nicäa beleuchtet, die Wertung der Hauptkirchen zum Erfolg oder Misserfolg des Konzils dargestellt, offene Fragen thematisiert und letztlich ein kritischer Rückblick gewagt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vor dem Konzil von Nicäa (325 n. Chr.)

3. Das Konzil selbst

3.1 Zur Quellenlage

3.2 Einberufung und Teilnehmer

3.3 Verlauf

3.4 Das nicaenische Glaubensbekenntnis

3.5 Weitere Beschlüsse des Konzils

3.6 Die Leitung der Kirche – Kirchliche Strukturen

4. Nach dem Konzil – Die Wertung der Hauptkirchen

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht das erste ökumenische Konzil von Nicäa im Jahr 325 n. Chr. mit einem speziellen Fokus auf die kirchenhistorische Bedeutung hinsichtlich der Entwicklung des Papsttums und der Stellung des römischen Bischofs.

  • Historischer Kontext und Auslöser für das Konzil von Nicäa
  • Analyse der Einberufung und der Zusammensetzung der Konzilsväter
  • Theologische Aufarbeitung des Arianismus-Streits
  • Untersuchung der kirchenrechtlichen Strukturen und Vorrangstellungen
  • Bewertung der Konzilsbeschlüsse im Hinblick auf das entstehende Papsttum

Auszug aus dem Buch

3.3 Verlauf

Am 20. Mai 325 wurde das Konzil von Nicäa eröffnet. Es fand im Kaiserpalast von Nicäa statt. Laut Eusebius von Caesarea soll Konstantin selbst die Leitung der Eröffnungsveranstaltung übernommen und die erste Rede gehalten haben: „Lange schon habe ich mir gewünscht euch zu sehen; und ich danke Gott, dass ich euch alle hier habe. Nachdem der Böse in der Person derer, die gegen Gott Krieg führten, besiegt ist, können wir es nicht zulassen, dass seine Lästerungen sich nun gegen das göttliche Gesetz richten. Ja, ich bin der Meinung, dass die Zwietracht innerhalb der Kirche verderblicher und gefahrvoller ist als die offenen Kriege.“

Diese Eröffnungsrede des Konstantin bringt nochmals sehr deutlich zum Ausdruck, welches Motiv ihn geleitet hat, das Konzil eigenständig einzuberufen und dass er zumindest zu Beginn der Versammlung den Vorsitz inne hatte und nur somit das Recht besaß die erste Rede zu halten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Konzils von Nicäa und Hinführung zur Fragestellung der Bedeutung für die Stellung des Bischofs von Rom.

2. Vor dem Konzil von Nicäa (325 n. Chr.): Erläuterung der kirchenpolitischen Konflikte wie Osterfeststreit und Arianismus, die den Ruf nach einer höheren Instanz verstärkten.

3. Das Konzil selbst: Überblick über die Quellenlage, den Ablauf der Versammlung unter der Führung Konstantins und die Debatten um den Arianismus.

4. Nach dem Konzil – Die Wertung der Hauptkirchen: Analyse der anhaltenden Streitigkeiten nach dem Konzil und die Rolle der Metropoliten.

5. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung, dass das Konzil zwar Vorrangstellungen formulierte, aber noch keine geschlossene päpstliche Leitungsstruktur etablierte.

Schlüsselwörter

Konzil von Nicäa, 325 n. Chr., Kaiser Konstantin, Arianismus, Bischof von Rom, Papsttum, Kirchengeschichte, Kirchenstrukturen, Osterfeststreit, Metropolit, Jurisdiktion, Glaubensbekenntnis, Trinität, Synode, Ketzertaufstreit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt das erste ökumenische Konzil von Nicäa (325 n. Chr.) und dessen historische Relevanz für die katholische Kirche und die Entstehung des Papsttums.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen der Arianismus-Streit, die Rolle Kaiser Konstantins bei der Konzilsberufung sowie die kirchenrechtlichen Beschlüsse zu den Hauptkirchen.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es, den Beitrag des Konzils zur Etablierung des römischen Primats sowie zur strukturellen Organisation der Kirche zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer historisch-theologischen Auswertung relevanter Fachliteratur und Quellen, wie etwa den Schriften des Eusebius von Caesarea.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Vorgeschichte, den Verlauf des Konzils, die inhaltlichen Glaubensbeschlüsse und die Untersuchung der strukturellen kirchlichen Hierarchien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wesentliche Begriffe sind Konzil von Nicäa, Arianismus, päpstlicher Primat, Kaiser Konstantin und kirchliche Jurisdiktion.

Welche Bedeutung maß Kaiser Konstantin dem Konzil bei?

Konstantin sah sich als obersten Liturgen und strebte durch die Einberufung nach einer Befriedung seines Reiches sowie nach einer einheitlichen, legitimierten Kirchenführung.

Wie bewertet der Autor den Erfolg des Konzils für das Papsttum?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass das Konzil zwar die Vorrangstellung einzelner Bischofssitze festigte, eine universale Leitung durch den römischen Bischof jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht existierte.

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Details

Title
Das Konzil von Nicäa und die Wertung der Hauptkirchen
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Katholische Theologie)
Course
Seminar "Die Entstehung des Papsttums"
Grade
2,3
Author
Michael Fischer (Author)
Publication Year
2004
Pages
16
Catalog Number
V35649
ISBN (eBook)
9783638354950
ISBN (Book)
9783638761826
Language
German
Tags
Konzil Nicäa Wertung Hauptkirchen Seminar Entstehung Papsttums
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Fischer (Author), 2004, Das Konzil von Nicäa und die Wertung der Hauptkirchen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35649
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