Ethikboom in der Sozialen Arbeit. Chancen und Risiken


Hausarbeit (Hauptseminar), 2017
23 Seiten, Note: 2,5

Leseprobe

Inhult

1. Einleitung
1.1 Themenbeschreibung
1.2 Begründung der Themenwahl
1.3 Relevanz für die Soziale Arbeit
1.4 Fragestellung
1.5 Aufbau der Arbeit

2. Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsdefinitionen
2.1.1 Ethik
2.1.2 Moral
2.1.3 Sozialpädagogische Berufsethik
2.1.3.1. Go with the flow?
2.1.4 (Innerer) Konflikt
2.2 Das Subjekt und seine Vernunft
2.2.1 Psychoanalytisches Persönlichkeitsmodell nach Freud
2.3 Ethische Positionen
2.3.1 Diskursethik nach Habermas
2.3.2 Bedürfnisbezogene Ethik nach Sen und Nussbaum
2.3.3 Die gewaltfreie Ethik nach Butler

3. Praktische Ethik in der Sozialen Arbeit
3.1 Chancen
3.2 Innere Konfliktpotentiale
3.3 Rangordnung ethischer Handlungsprinzipien

4. Diskussion

5. Fazit

6. Literaturverzeichnis

7. Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

„Moral predigen (ist) eben so leicht als Moral (zu) begründen schwer ist.“ (Friedrich Wilhelm Nietzsche)

1.1 Themenbeschreibung

Das Wohlergehen von Menschen bildet die oberste Priorität der Sozialen Arbeit in Europa1. Um sich dieser Verpflichtung als neoliberales Selbst anzunehmen und gegen Leid und Ungerechtigkeit im Optimierungssystem vorzugehen, besteht die Notwendigkeit einer gründlichen Auseinandersetzung mit dem eigenen Moralkodex, aber auch mit dem sozialpädagogischen Berufsethos. Sozialarbeiter*innen2 hinterfragen oftmals die eigenen ethischen Grundsätzlichkeiten. Nach Schleiermacher gibt es zudem „kein von allen anerkanntes ethisches System“ (Schleiermacher, 2000:14 zit. in Dollinger, 2012: 987). So fordert Dollinger auf, sich mit gegenteiligen Ansichten zu diesem Diskurs zu beschäftigen und die Ethik als Wissenschaft nicht nur der Philosophie zu überlassen. Nachdem bereits Alice Salomon3 im historischen Kontext die Einführung der Sozialethik mit dem Begriff der Professionalisierung in der Sozialen Arbeit in Beziehung gesetzt hat, besteht kein Zweifel mehr daran (vgl. Dollinger, 2012: 987 f.).

1.2 Begründung der Themenwahl

Bereits die frühkindliche Bildung und Erziehung setzt sich beabsichtigt ein Grundziel, dem denkenden Wesen gesellschaftlich anerkannte Normen und Wertigkeiten (weiter-) zu vermitteln. Der Aufbau einer individuellen Persönlichkeit entsteht jedoch erst durch die Eventualität zur Selbstbestimmung, Verantwortungsübernahme, Entscheidungsfähigkeit und letzten Endes durch Kreativitätsbesitz. Die soziale und kulturelle Umwelt begleitet dabei den relevanten Prozess der Personalisation4 (vgl. Altenthan et al, 2009: 43). Die Ausarbeitung unterstützt und fördert diesen Gedanken.

1.3 Relevanz für die Soziale Arbeit

Ethik benötigt Schutz vor persönlichem Missbrauch. Ein Ideologieverdacht muss ausgeschlossen werden. Die blinde Verfolgung von Anweisungen wäre deshalb auch im Sinne Luhmanns äußerst verhängnisvoll (vgl. Hartwich et al, 1984, 34). An und für sich ist es ein erfreuliches Merkmal des modernen Zeitgeistes, dass sich ein unverkennbares Krisenbewusstsein im Sozialsystem entfaltet. Die Herstellung sozialer Gerechtigkeit darf für Sozialarbeiter*innen keine Unmöglichkeit darstellen. An dieser Stelle bedarf es einer besonderen Betonung, dass die Soziale Arbeit eine Handlungswissenschaft ist. Hier sei hervorgehoben, dass sich Sozialarbeiter*innen nach Staub-Bernasconi zu einem Trippelmandat verpflichtet fühlen müssen. Staub-Bernasconi fordert, dass nicht nur die Hilfe und Kontrolle (Doppelmandat) ausgeführt wird, sondern auch ein Bewusstsein von Legimität und Illegimität bestehen muss. Legimität beinhaltet wiederum die Frage nach Gleichheit und Gerechtigkeit. Da die Soziale Arbeit keinen machtfreien Raum darstellt, sind unethische Handlungen demzufolge nicht auszuschließen (vgl. Staub-Bernasconi, 2007: 374-418). Trotz der begründeten Komplexität darf der optimistische Blick nicht verloren gehen. Eine sanguinische Orientierung dient vor allem zur Erhaltung der gesundheitlichen Verfassung sozialpädagogischer Mitarbeiter*innen, denn laut der 48. FOCUS Ausgabe ist gerade in den uneigennützigen Berufen ein statistisch erhöhtes Burnout-Risiko5 zu vermerken. Der Frankfurter Psychologe Zapf kennt die Hintergründe, warum gerade soziale Protagonisten häufiger zur psychischen Erschöpfungslosigkeit tendieren. Der/die junge Absolvent*in eines sozialwissenschaftlichen Studiums neigt gerade in den Anfängen der beruflichen Laufbahn zum hohen Engagement und zum Begehren nach wirksamer Veränderung in den heutzutage bestehenden Subsystemen. Veränderung bedeutet, dass Widerstand gegen aktuelle Systeme6 geleistet wird. Dies beansprucht den eigenen Organismus und das psychische Konstrukt maßgeblich. Durch die außerplanmäßig ausbleibende Anerkennung und die schwer messbare Wirksamkeit der eigenen Leistung ist ein seelisches Unwohlsein daher wahrscheinlicher als in anderen Berufsgruppen (vgl. FOCUS Magazin, 2011: 78-81).

1.4 Fragestellung

Die ethische Reflexion ist ein fester Bestandteil in der Sozialen Arbeit, weil die Arbeit mit und für Menschen nach Dollingers Auffassung grundsätzlich einer Verantwortungsethik entspricht. Gleichzeitig entstehen durch den Verantwortungsaspekt und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn neue Herausforderungen. Ethische Fragestellungen verursachen nicht nur neue Chancen und Perspektiven, sondern ebenfalls ein erhöhtes Risiko innerer Konfliktpotentiale (Dilemmata) des handelnden Akteurs. Diese Ausarbeitung dient als Erweiterung des veröffentlichten Textes: „Ethik und Soziale Arbeit“ von Bernd Dollinger (vgl. Dollinger, 2012: 987-995). Aus diesem Grund lautet die konkrete Fragestellung: Überwiegen Chancen oder innere Konfliktpotentiale durch den heutigen Ethikboom in der Sozialen Arbeit?“

1.5 Aufbau der Arbeit

Da Ethik und Moral oftmals synonym verwendet wird, erscheint es sinnvoll die Begrifflichkeiten klar zu definieren. Die Ausarbeitung bringt ebenfalls die sozialpädagogische Berufsethik zur Sprache. Darauf aufbauend fokussieren sich Leser*innen auf eine kurze anthropologisch-philosophische Sichtweise auf das Subjekt und die Vernunft. Nachfolgend findet die Vertiefung von Dollinergs ausgewählten ethischen Ansätzen statt. An diesem Punkt zeigen sich bereits deutliche Widersprüche ethischer Denkungsweisen (vgl. Dollinger, 2012: 991). Ausdrücklich wird im weiteren Verlauf die Entstehung ethischer Konflikte im Zusammenhang mit Gerechtigkeits- und Gleichheitsfragen bemerkt. Die weitere Ausarbeitung ist nicht nur eine intensive Ausführung von potentiellen Chancen und inneren Konfliktpotentialen des Ethikbooms in der Sozialen Arbeit. Vielmehr geht es hierbei ebenfalls um praktisch umsetzbare Handlungsvorschläge, wie ethische Konflikte zu lösen sind, damit die Fragestellung in aller Ausführlichkeit und mit großem Bedacht anschließend diskutiert und beantwortet werden kann. Das persönliche Fazit fasst die Ausarbeitung zusammen und bemerkt nachdrücklich, welche Fragen während der Verschriftlichung entstanden beziehungsweise noch offen sind. Das Fazit unterstreicht die persönlichen Erkenntnisse der Autorin im Hinblick auf den derzeitig philosophisch ausgerichteten Ethikboom in der Sozialen Arbeit.

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Begriffsdefinitionen

Da die Begriffsbestimmungen Ethik, Moral, sozialpädagogische Berufsethik und Konflikt fundamental für den fachlichen Terminus sind, werden sie einleitend bestimmt.

2.1.1 Ethik

Ethik geht auf den griechischen Begriff éthos zurück und bezeichnet nach Martin „ das gute und gerechte Handeln “ (Martin, 2007: 13). Zudem ist die Ethik eine bewährte Wissenschaft und somit ein Oberbegriff, der sich mit der Moralerscheinung bei Menschen auseinandersetzt. Die Fachrichtung geht systematisch, theoretisch und empirisch vor. Für einige Naturwissenschaftler ist diese Aussage allerdings irreführend und provokant, wenn Analysen keine Formeln, Diagramme und quantitativen Forschungen darlegen. Die philosophische Disziplin hat sich jedoch als Teilaspekt der Sozialforschung längst durchgesetzt. Sie ist anerkannt, weil eine neue Erkenntnis, Nützlichkeit und ein möglichst umschriebener Forschungsgegenstand nachzuweisen ist. Der hermeneutische Zugang7 ist somit längst etabliert (vgl. Wolf, 2016: 4-11). Ethik ist bemüht individuelle, soziale und gesellschaftliche Grundsätze zu verstehen. Sie versucht die Folgen einer Tat abzusehen und daraus angemessene und unangemessene Handlungen zu konkretisieren. Ein sinnvolles Leben bildet in ethischen Denkmustern das vorrangige Ziel. Die Wissenschaft glaubt daran, dass jedes Individuum eine Vision davon hat, was Gerechtigkeit bedeutet und wie sie sich anfühlen mag. Machtverhältnisse sollen tunlichst bei ethischen Entscheidungsfinden in einer pluralistischen und demokratischen Gesellschaft irrelevant sein. Vielmehr sollen persönliche Argumente das Streben nach einer menschenfreundlichen Existenz begründen (vgl. Heiner, 2010: 169 f.). Der Gegenstand der Psychologie und Sozialwissenschaft impliziert ethische Probleme im Forschungskontext. Als Exempel dient die Milgram-Studie, die mit Versuchspersonen Gehorsam gegenüber Autoritätspersonen testete. Die Studie verdeutlicht, welche inneren Konflikte bei Probanden entstehen. Sie ist Mitauslöser für ethische Diskussionen in der Empirie (vgl. Hussy et al, 2013: 43).

2.1.2 Moral

Der Begriff der Moral findet ihren Ursprung im Lateinischen. Unter „ mos“ ist genau genommen eine Verhaltensvorschrift zu verstehen (vgl. Martin, 2007: 13 f.). Sie wird auch als „System von unterschiedlichen Normen und Werten in einer Gesellschaft“ deklariert (Altenthan et al, 2009: 302). Die Moral ist eine biographisch geformte Ansicht. Das bedeutet, dass sich Einzelne gesellschaftliche Klauseln aneignen. Mit der Zeit entsteht ein Gewöhnungseffekt. Überlieferungen werden als Traditionen bezeichnet und zunächst nicht hinter fragt, weil sie als Selbstverständlichkeit gelten. Traditionen entstehen aus historischen Kontexten. Individuelle Prägungen sind dabei so bedeutend, dass bestimmtes Verhalten als allgemein geltend interpretiert wird. Die Handlungsweise verbindet zumeist eine genaue Phantasie eines nachahmenswerten Daseins. Die Moral gilt somit als ein unbewusst, übernommenes Verhalten des Einzelnen (vgl. Heiner, 2010: 170 f.). Thiersch versteht unter Moral „eine Sphäre von Immunität und Tabu“ (Thiersch, 2012: 202). Moralische Begründungen billigen daraufhin keine Nachforschungen (ebd.). Schon erste Sozialisierungsprozesse im Kindesalter vermitteln Grundwerte der Gesellschaftsordnung. Das Erziehungsziel der Grundwertevermittlung soll Menschen in erster Linie Freiheit in sozialer Verantwortung verschaffen (vgl. Jaszus et al, 2014: 528). Das soziale Erlernen von Moral ist in der Anthropologie ein wesentliches Merkmal, damit die Subjektwerdung8 des Kindes erfolgt (vgl. Jaszus et al, 2014: 248).

2.1.3 Sozialpädagogische Berufsethik

Alle sozialen Tätigkeitsfelder wie beispielgebend die Schwangerschaftskonfliktberatung oder Sterbehilfe setzt eine profilierte Reflexionsfähigkeit voraus, weil es sich um einen Eingriff in Menschenleben handelt. Konkret bedeutet das, dass Sozialarbeiter*innen sich ihrer sozialphilosophischen Positionierung äußerst bewusst sein müssen. Jeder Berufsverband nimmt eine beabsichtigt eingeführte Haltung ein, die als „ kodifizierter Berufsethos “ etikettiert wird. Dieser dient als eine allgemeine Hilfestellung, um den beruflichen Alltag besser meistern zu können. Ein Berufsethos basiert grundsätzlich auf Werten, fachlichen Standards und wissenschaftlichen Annahmen (vgl. Heiner, 2010: 169-171). Die sozialpädagogische Rollenverantwortung und Loyalitätserwartung ist in institutionellen Rahmenvereinbarungen hinterlegt. Um ein besseres Verständnis für die eigene sozialpädagogische Berufsrolle und die damit verbundene Berufsethik zu entwickeln, müssen unterschiedliche Funktionsbereiche betrachtet werden. Es gibt einen wesentlichen Unterschied, ob ein/eine Sozialarbeiter*in eine Angestelltenfunktion erwägt oder ob sich der/die Sozialarbeiter*in künftig einer anleitenden oder sogar führenden Funktion widmen möchte. Es ist geläufig, dass ein höheres Amt mit einer höheren Verantwortungsethik verknüpft ist. Das Hineinwachsen in die berufliche Vorsorge- und Fürsorgerolle vergleicht Martin mit dem elterlichen Dasein. In beiden Fällen muss sich das Subjekt anpassen. Für Anleiter*innen ist es üblich, dass die Zusammenarbeit mit unqualifizierten Helferhänden zudem die Überwachung von ethisch vertretbaren Handlungsweisen beinhaltet. Um auf institutionelle Miseren aufmerksam zu machen, müssen Sozialarbeiter*innen an regulären Weiterschulungen teilnehmen. Die Führungsrolle ist besonders komplex. Sie muss nicht nur die institutionellen Ziele vermitteln, sondern auch Teilziele für alle Mitarbeiter*innen festlegen. Sie haftet zudem für Fehlentscheidungen (vgl. Martin, 2007: 56-57).

2.1.3.1. Go with the flow?

Die Berufsethik fordert nicht zum Vergessen der gelernten und übernommenen Werte auf. Vielmehr soll die bewusste Verinnerlichung der Sinnhaftigkeit der eigenen Prinzipien und Wertigkeiten passieren. Das Bewusstsein fordert keineswegs auf, den vorherigen Halt und Schutz durch ehemals verfolgte Werte abzulegen. Die sozialpädagogische Berufsethik verlangt keine Wesensänderung, sondern die Einhaltung eines humanitären Standpunktes. Dieser ist notwendig, um sich erweislich für das Wohlergehen von Menschen und für eine allumfassende soziale Gerechtigkeit einzusetzen. Es ist auszugehen, dass sich Einzelne vor Beginn der beruflichen Laufbahn für die Soziale Arbeit berufen fühlen. Feinfühligkeit und ein Gerechtigkeitssinn ist bei der Berufsgruppe bereits ausgeprägt. Die Berufsethik aktiviert jedoch zusätzlich einen Hebelgriff des gesunden Menschenverstands. Gäbe es den fiktiven Hebelgriff nicht, wäre die Menschheit mit Marionetten zu vergleichen. Ganz im Sinne von Hessel legen vor allem Sozialarbeiter*innen Wert auf eine fähige Gesellschaft, in denen sich Menschen empörend gegen soziale Ungerechtigkeit widersetzen und die Menschenrechte bewachen (vgl. Hessel, 2011: 9-10).

2.1.4 (Innerer) Konflikt

Im Allgemeinen liegt ein Konflikt dann vor, wenn ein Augenblick von Gegensätzlichkeit oder Unversöhnlichkeit eintritt. Er ist oftmals nicht direkt für Außenbeteiligte ersichtlich, jedoch bereits atmosphärisch spürbar. Köstler betrachtet dabei auch die Korrelation zwischen Handeln und Empfinden (vgl. Köstler, 2010: 30). Die folgende Abbildung verdeutlicht in einem Eisbergmodell die Sach- und Beziehungsebene bei Konflikten:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Eisbergmodell angelehnt an Besemer (vgl. Köstler, 2010: 31).

[...]


1 Europäische Soziale Arbeit: „Disziplinäre und professionelle Verbindung von Sozialarbeit und Sozialpädagogik“ (Walther in Ahmed et al, 2012: 250 f.)

2 Der Genderstern verdeutlicht die schriftsprachliche Darstellung eines breiten Spektrums von geschlechtlichen Identitäten.

3 Alice Samolon (1872-1948) war die Gründerin der sozialen Frauenschule in Berlin und beeinflusste die Entstehung einer systematischen Ausbildung und Methodisierung der Sozialen Arbeit (vgl. Hummrich in Ahmed et al, 2012: 235).

4 Personalisation: „Die Ausbildung einer eigenen, unverwechselbaren Persönlichkeit, einer autonomen Person“ (Altenthan et al, 2009: 44).

5 Burn-Out ist ein Erschöpfungszustand (physisch und/oder emotional) und führt zur Leistungsminderung. Das Krankheitsbild entsteht durch den fehlenden inneren Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung (vgl. Ratgeber Pharmazie und Gesundheit, 2011: 142).

6 Ein System selektiert nach Luhmanns Systemtheorie Informationen aus. Jedes Subsystem besitzt einen eigenen Kommunikationscode. Ein politisches System besitzt den Code: Macht/Keine Macht. Nach Luhmann ist ein soziales System nicht der Mensch, sondern die Gesellschaft (vgl. Wolf, 2016a).

7 Hermeneutik: „Das Verstehen von Sinnzusammenhängen in Lebensäußerungen aller Art aus sich selbst heraus beispielsweise in Kunstwerken, Handlungen, geschichtlichen Ereignissen.“ (Duden Online, 2016).

8 Subjektwerdung: „Die Subjektwerdung oder auch Persönlichkeitsentwicklung umfasst die Gesamtheit seines Wesens, die Mannigfaltigkeit aller Eigenschaften, die seine Einmaligkeit ausmachen: seine Gefühle, seine Gedanken, sein Wille, seine Moral, seine Intelligenz und seine Handlungen“ (Jaszus et al, 2014: 248)

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Ethikboom in der Sozialen Arbeit. Chancen und Risiken
Hochschule
SRH Fachhochschule Heidelberg  (Fakultät für Sozial- und Rechtswissenschaft)
Veranstaltung
Wissenschaftstheorien der Sozialen Arbeit
Note
2,5
Autor
Jahr
2017
Seiten
23
Katalognummer
V356650
ISBN (eBook)
9783668429031
ISBN (Buch)
9783668429048
Dateigröße
642 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Es handelt sich um den Masterstudiengang der Sozialen Arbeit- Psychosoziale Beratung und Gesundheitsförderung
Schlagworte
ethikboom, sozialen, arbeit, chancen, risiken
Arbeit zitieren
Nadja Ksiazek (Autor), 2017, Ethikboom in der Sozialen Arbeit. Chancen und Risiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356650

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