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Umverteilung in der Europäischen Union. Instrumente und Effekte

Titel: Umverteilung in der Europäischen Union. Instrumente und Effekte

Bachelorarbeit , 2017 , 71 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Janine Mehlhorn (Autor:in)

VWL - Makroökonomie, allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Bachelorarbeit analysiert die Instrumente und Effekte der Umverteilung von Mitteln in der Europäischen Union. Im Detail werden folgende Fragen betrachtet: Nach welchen Kriterien erhält die EU ihre Mittel und welche Instrumente stehen der EU zur Umverteilung dieser Mittel im Sinne der Europäischen Integration zur Verfügung? Welche Zahlungsströme fließen in welcher Höhe und erreicht die Umverteilung ihr Ziel? Der Untersuchungszeitraum ist die Periode von 2000 bis 2015.

1 Einleitung 1

2 Rechtsgrundlage der Umverteilung 2

3 Der Haushalt der EU 2
3.1 Grundzüge 2
3.2 Einnahmenseite des EU-Haushalts 5
3.3 Ausgabenseite des EU-Haushalts 8

4 Instrumente der Umverteilung 9
4.1 GAP – Gemeinsame Agrarpolitik der EU 9
4.1.1 Marktordnungen und Marktstützung 11
4.1.2 Einkommensbeihilfen 11
4.1.3 Entwicklung des ländlichen Raums 12
4.2 ESIF - Europäische Struktur- und Investitionsfonds 12
4.2.1 EFRE – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung 14
1 Einleitung 1
2 Rechtsgrundlage der Umverteilung 2
3 Der Haushalt der EU 2
3.1 Grundzüge 2
3.2 Einnahmenseite des EU-Haushalts 5
3.3 Ausgabenseite des EU-Haushalts 8
4 Instrumente der Umverteilung 9
4.1 GAP – Gemeinsame Agrarpolitik der EU 9
4.1.1 Marktordnungen und Marktstützung 11
4.1.2 Einkommensbeihilfen 11
4.1.3 Entwicklung des ländlichen Raums 12
4.2 ESIF - Europäische Struktur- und Investitionsfonds 12
4.2.1 EFRE – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung 14
4.2.2 ESF – Europäischer Sozialfonds 15
4.2.3 KF – Kohäsionsfonds 16
4.2.4 ELER – Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes 17
4.2.5 EMFF – Europäischer Meeres- und Fischereifonds 19
5 Zahlungsströme 20
5.1 Einzahlungen nach Mitgliedsstaaten 20
5.2 Auszahlungen nach Mitgliedsstaaten 23
5.3 Nationale Salden und operative Haushaltssalden gegenüber dem EU-Haushalt – Nettozahler und Nettozahlungsempfänger 27
6 Konvergenz oder Divergenz? Haben die Umverteilungsmaßnahmen der EU Erfolg? 31
6.1 Theoretische Strömungen und Empirie 31
6.2 Absolutes und relatives Wachstum des BIP pro Kopf der EU-Mitgliedsstaaten 35
6.3 Nachweis von Sigma-Konvergenz mit Hilfe der Lorenzkurve
und des Gini-Koeffizienten 37
6.4 Nachweis von Beta-Konvergenz mit Hilfe des Korrelationskoeffizienten 40
7 Fazit 42

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Rechtsgrundlage der Umverteilung

3 Der Haushalt der EU

3.1 Grundzüge

3.2 Einnahmenseite des EU-Haushalts

3.3 Ausgabenseite des EU-Haushalts

4 Instrumente der Umverteilung

4.1 GAP – Gemeinsame Agrarpolitik der EU

4.1.1 Marktordnungen und Marktstützung

4.1.2 Einkommensbeihilfen

4.1.3 Entwicklung des ländlichen Raums

4.2 ESIF - Europäische Struktur- und Investitionsfonds

4.2.1 EFRE – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

4.2.2 ESF – Europäischer Sozialfonds

4.2.3 KF – Kohäsionsfonds

4.2.4 ELER – Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes

4.2.5 EMFF – Europäischer Meeres- und Fischereifonds

5 Zahlungsströme

5.1 Einzahlungen nach Mitgliedsstaaten

5.2 Auszahlungen nach Mitgliedsstaaten

5.3 Nationale Salden und operative Haushaltssalden gegenüber dem EU-Haushalt – Nettozahler und Nettozahlungsempfänger

6 Konvergenz oder Divergenz? Haben die Umverteilungsmaßnahmen der EU Erfolg?

6.1 Theoretische Strömungen und Empirie

6.2 Absolutes und relatives Wachstum des BIP pro Kopf der EU Mitgliedsstaaten

6.3 Nachweis von Sigma-Konvergenz mit Hilfe der Lorenzkurve und des Gini-Koeffizienten

6.4 Nachweis von Beta-Konvergenz mit Hilfe des Korrelationskoeffizienten

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Bachelorarbeit analysiert die Umverteilung von finanziellen Mitteln innerhalb der Europäischen Union im Zeitraum 2000 bis 2015. Ziel ist es, die Kriterien der Mittelherkunft und die eingesetzten Instrumente der Umverteilung zu beleuchten sowie deren Erfolg im Hinblick auf wirtschaftliche Konvergenz zu bewerten.

  • Struktur und Finanzierung des EU-Haushalts
  • Analyse der Umverteilungsinstrumente (GAP und ESIF)
  • Untersuchung der Zahlungsströme zwischen den Mitgliedsstaaten
  • Empirische Überprüfung von Konvergenz- und Divergenzprozessen

Auszug aus dem Buch

4.1 GAP – Gemeinsame Agrarpolitik der EU

Die GAP wurde 1962 eingeführt als Partnerschaft zwischen der Landwirtschaft und der Gesellschaft, als Bindeglied zwischen Europa und seinen Landwirten. Damals wie heute hat die GAP zwei Hauptziele: Einerseits wird eine Verbesserung der Produktivität der Landwirtschaft angestrebt, damit der Verbraucher mit bezahlbaren Nahrungsmitteln versorgt werden kann und andererseits sollen die Landwirte ein angemessenes Einkommen erzielen können.

Die Landwirtschaft hat relativ gesehen eine geringe gesamtwirtschaftliche Bedeutung und trägt im EU-Durchschnitt weniger als zwei Prozent zur gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung bei. Dass die EU trotzdem in den Agrarmarkt eingreift, wird mit mehreren Punkten begründet:

Zum einen kann es durch Besonderheiten bei den Elastizitäten der Preise und der Nachfrage bei Produktivitätssteigerungen dazu kommen, dass sich das Pro-Kopf-Einkommen in der Landwirtschaft verringert und hinter der Einkommensentwicklung in anderen Wirtschaftssektoren zurückbleibt.

Zum anderen ist die landwirtschaftliche Erzeugung im Gegensatz zur industriellen Fertigung stark von Umweltfaktoren wie Witterungseinflüssen und Schädlingsbefall abhängig. Das kann zu Outputschwankungen und in der Folge zu Preisausschlägen auf den Agrarmärkten führen. Kurzfristige Produktionsanpassungen sind aufgrund des Vegetations- und Erntezyklus nicht möglich.

Als dritter Punkt sind noch die Externalitäten zu nennen. Hierbei handelt es sich um positive Effekte, die marktlich nicht berücksichtigt werden, aus gesellschaftlicher Sicht aber wünschenswert sind. Konkret mag die Flächenbewirtschaftung in einer Bergregion aus individueller Sicht des Landwirts nicht rentabel erscheinen, aus gesellschaftlicher Sicht kann sie aber dazu beitragen, Bodenerosion zu verhindern und das gewünschte Landschaftsbild zu erhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Zusammenhalts in der EU ein und definiert die Forschungsfragen der Arbeit zum Zeitraum 2000 bis 2015.

2 Rechtsgrundlage der Umverteilung: Dieses Kapitel erläutert die primärrechtlichen Grundlagen, insbesondere den Vertrag von Lissabon, sowie die strategischen Ziele der Europa 2020-Strategie.

3 Der Haushalt der EU: Es werden die Funktionsweise, Einnahmenquellen (Eigenmittel) und Ausgabenbereiche des EU-Haushalts detailliert dargelegt.

4 Instrumente der Umverteilung: Dieses Kapitel stellt die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESIF) als zentrale Umverteilungsmechanismen vor.

5 Zahlungsströme: Hier erfolgt eine Analyse der Ein- und Auszahlungen sowie der daraus resultierenden Netto-Haushaltssalden der einzelnen Mitgliedsstaaten.

6 Konvergenz oder Divergenz? Haben die Umverteilungsmaßnahmen der EU Erfolg?: Das Kapitel untersucht mittels statistischer Methoden (Sigma- und Beta-Konvergenz) und der Entwicklung des BIP pro Kopf, ob sich die wirtschaftliche Lage der Mitgliedsstaaten angleicht.

7 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der Umverteilungspolitik ab und weist auf die Grenzen der Analyse durch die Verwendung aggregierter Daten hin.

Schlüsselwörter

Europäische Union, EU-Haushalt, Umverteilung, Kohäsion, GAP, ESIF, Konvergenz, Divergenz, BIP pro Kopf, Gini-Koeffizient, Beta-Konvergenz, Sigma-Konvergenz, Zahlungsströme, Nettozahler, Nettoempfänger.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das System der Umverteilung finanzieller Mittel innerhalb der Europäischen Union und untersucht, ob diese Maßnahmen zur wirtschaftlichen Angleichung zwischen den Mitgliedsstaaten beigetragen haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Aufbau des EU-Haushalts, die Funktionsweise der Agrar- und Strukturpolitik sowie die empirische Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung der EU-Staaten im Zeitraum 2000 bis 2015.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Kriterien der Mittelverteilung zu erläutern und zu bewerten, ob die EU ihr strategisches Ziel der Förderung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts erreicht hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt deskriptive Statistiken und mathematische Konzepte zur Konvergenzmessung, wie den Gini-Koeffizienten, die Lorenzkurve und Korrelationsanalysen (nach Bravais-Pearson), um wirtschaftliche Daten auszuwerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Rechtsgrundlagen und des Haushalts, die detaillierte Beschreibung der Fördermittel-Instrumente, die Analyse der Zahlungsströme und eine ökonomische Prüfung von Konvergenz- und Divergenztheorien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Umverteilung, Konvergenz, EU-Haushalt, Kohäsion, GAP, ESIF sowie die statistischen Indikatoren wie BIP pro Kopf und Gini-Koeffizient.

Warum spielt das BIP pro Kopf eine so zentrale Rolle bei der Analyse?

Es dient als Erfolgsindikator, um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und den Wohlstand innerhalb der unterschiedlichen Mitgliedsstaaten im Zeitverlauf vergleichbar zu machen.

Wie unterscheidet sich die Sigma-Konvergenz von der Beta-Konvergenz?

Während die Sigma-Konvergenz die Reduktion der Streuung des BIP pro Kopf um den Mittelwert misst, prüft die Beta-Konvergenz, ob ärmere Staaten tendenziell höhere Wachstumsraten aufweisen als reichere Staaten.

Ende der Leseprobe aus 71 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Umverteilung in der Europäischen Union. Instrumente und Effekte
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,7
Autor
Janine Mehlhorn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
71
Katalognummer
V356677
ISBN (eBook)
9783668432857
ISBN (Buch)
9783668432864
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fonds Konvergenz EU Europäische Union Divergenz Kohäsion Gemeinsame Agrarpolitik Makroökonomie GAP ESIF ESF EFRE ELER EMFF Umverteilung Haushalt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Janine Mehlhorn (Autor:in), 2017, Umverteilung in der Europäischen Union. Instrumente und Effekte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356677
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  71  Seiten
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