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Authentizität. Geschlechtsspezifische Unterschiede

Titel: Authentizität. Geschlechtsspezifische Unterschiede

Hausarbeit , 2015 , 9 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Vladislav Tsekov (Autor:in)

Psychologie - Sozialpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Heutzutage leben wir in einer Welt, die mehr aus Schein als aus Sein besteht. Gleichzeitig streben immer mehr Menschen nach dem Ideal, sie selbst zu sein oder zu werden. Auch die Wissenschaft beschäftigt sich mit dem Begriff Echtheit und nennt dies Authentizität. Warum suchen zunehmend mehr Menschen nach ihrem wahren Kern? Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang zwischen Authentizität und psychischer Gesundheit. Die erste Studie (Kernis & Goldman, 2002) klärt den Einfluss von Authentizität auf mentale Gesundheit und Wohlbefinden auf. Zudem wird der Begriff Authentizität in einzelnen Komponenten näher bestimmt.

Interessant ist auch die Frage, wie weit nahestehende Bezugspersonen, wie Eltern, nicht-elterliche Erwachsene und Freunde, als Vorbild dienen, sich authentisch zu verhalten. Wie weit determinieren Geschlechtsideologien die Persönlichkeitsentfaltung? Sind diese förderlich oder eher hinderlich, das wahre Selbst zuzulassen? In der zweiten vorgestellten Studie (Wenzel & Lucas-Thompson, 2012) setzten sich die Autoren mit diesen Einflussfaktoren bei der Entwicklung von Authentizität auseinander und gingen der Frage nach, ob eventuell auch geschlechtsspezifische Unterschiede vorliegen. Des Weiteren wurden die Effekte der Authentizität auf seelisches Wohlbefinden untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. „The Role of Authenticity in Healthy Psychological Functioning and Subjective Well-being”

2.1 Methode

2.2 Stichprobe

2.3 Ergebnisse

2.4 Diskussion

3. “Authenticity in College-Aged Males and Females, How Close Others are Perceived, and Mental Health Outcomes”

3.1 Methode

3.2 Stichprobe

3.3 Ergebnisse

3.4 Diskussion

4. Eigene Überlegungen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Authentizität und psychischer Gesundheit unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Unterschiede. Dabei wird analysiert, inwieweit zwischenmenschliche Beziehungen und soziale Einflüsse die Authentizitätsentwicklung beeinflussen und ob ein höheres Maß an Authentizität präventiv gegen depressive Symptomatiken wirkt.

  • Analyse der dispositionalen Authentizität und ihrer Komponenten.
  • Einfluss von Bezugspersonen (Eltern, VIPs, Freunde) auf das authentische Verhalten.
  • Zusammenhang zwischen Authentizität, Selbstwert und psychischem Wohlbefinden.
  • Überprüfung geschlechtsspezifischer Unterschiede in der Ausprägung von Authentizität.
  • Bedeutung von authentischem Verhalten als präventiver Faktor für mentale Gesundheit.

Auszug aus dem Buch

2.1 Methode

Für die Studie wurde ein korrelatives Verfahren eingesetzt. Die Versuchspersonen mussten die folgenden fünf Skalen ausfüllen. Die Skalen 1-4 maßen das subjektive Wohlbefinden, während Skala 5 die dispositionale Authentizität erfasste.

Skala 1 (Self-Esteem Level, Rosenberg, 1965), bestand aus zehn Items zur Erfassung des globalen Selbstwerts. Skala 2 (Contingent Self-Esteem Scale, Paradise & Kernis, 1999), beinhaltete 15 Items und maß den Einfluss der Umwelt auf den eigenen Selbstwert (z.B. durch Erfüllung der Erwartung anderer). Skala 3 (Life Satisfaction, Diener et al., 1985) erfasste mit sieben Items die globale Lebenszufriedenheit während der letzten Tage. Bei Skala 4 (Positive and Negative Affect Scale, Brunstein, 1993) mussten die Versuchsteilnehmer angeben, wie häufig sie die in der Skala beschriebenen zehn positiven und zehn negativen Emotionen während der letzten Tage empfunden hatten.

Skala 5 (Authenticity Inventar, Goldman & Kernis, 2001) bestand aus vier Subkomponenten. Die erste Komponente Awareness stand für Bewusstheit über die eigenen Stärken und Schwächen. Die zweite Komponente Unbiased Processing drückte Unvoreingenommenheit gegenüber Rückmeldung auf die eigene Person aus. Die dritte Komponente Behavioral Action beschrieb die Übereinstimmung des Verhaltens mit den eigenen Werten. Abschließend gab die vierte Komponente Relational Orientation Offenheit und Wahrhaftigkeit in engen Beziehungen wieder.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Konzept der Authentizität ein und stellt die zentrale Frage nach deren Einfluss auf die psychische Gesundheit und die Rolle sozialer Bezugspersonen.

2. „The Role of Authenticity in Healthy Psychological Functioning and Subjective Well-being”: Dieses Kapitel präsentiert eine Studie, die mittels korrelativer Analysen nachweist, dass Authentizität signifikant mit höherem Selbstwert und Lebenszufriedenheit korreliert.

3. “Authenticity in College-Aged Males and Females, How Close Others are Perceived, and Mental Health Outcomes”: Hier werden die Ergebnisse einer Untersuchung vorgestellt, die den Einfluss von Bezugspersonen auf die Authentizität junger Erwachsener sowie geschlechtsspezifische Unterschiede bei depressiven Symptomen beleuchtet.

4. Eigene Überlegungen: In diesem Teil werden methodische Kritikpunkte diskutiert und Ansätze für zukünftige Forschung aufgezeigt, insbesondere im Hinblick auf experimentelle Designs und kulturelle Einflüsse in Deutschland.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Authentizität ein weitreichendes Konstrukt ist, das maßgeblich durch soziale Beziehungen geprägt wird und eine protektive Funktion für die mentale Gesundheit besitzt.

Schlüsselwörter

Authentizität, Psychische Gesundheit, Subjektives Wohlbefinden, Selbstwert, Mentale Gesundheit, Geschlechterrollen, Soziale Beziehungen, Dispositionale Authentizität, Lebenszufriedenheit, Persönlichkeitsentwicklung, Psychologie-Studierende, Prävention, Selbstbild.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das psychologische Konzept der Authentizität, definiert als das Ausleben des eigenen Wesenskerns, und untersucht deren positive Auswirkungen auf die mentale Gesundheit und das Wohlbefinden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die psychologische Definition von Authentizität, der Einfluss von Bezugspersonen auf die Selbstentfaltung, die Korrelation mit dem Selbstwertgefühl sowie die Rolle geschlechtsspezifischer Ideologien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, fundierte Evidenz dafür zu liefern, dass ein hohes Authentizitätsniveau als präventiver Faktor für die seelische Gesundheit fungiert und zu weniger depressiven Symptomen beiträgt.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden angewandt?

Die Arbeit basiert auf der Auswertung zweier spezifischer Studien, die korrelative Verfahren und Online-Fragebögen einsetzten, um Daten zur dispositionalen Authentizität bei Studenten zu erheben.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert untersucht?

Der Hauptteil analysiert die Ergebnisse zur Authentizität bei College-Studenten, die Bedeutung von Eltern und Vorbildern sowie die Auswirkungen von authentischem Verhalten auf verschiedene Wohlbefindens-Skalen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Publikation?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Authentizität, mentale Gesundheit, subjektives Wohlbefinden, soziale Prägung und Selbstwert definieren.

Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Entwicklung von Authentizität?

Die Ergebnisse zeigen, dass es keine grundlegenden Unterschiede in der dispositionalen Authentizität gibt, jedoch beeinflussen unterschiedliche Bezugspersonen – wie Mütter oder Freunde – die Entwicklung von Frauen und Männern auf variierende Weise.

Warum ist die Vorbildfunktion laut der Arbeit so bedeutsam?

Die Wahrnehmung von Bezugspersonen als authentisch fördert bei jungen Erwachsenen die eigene Selbstkongruenz, was insbesondere im pädagogischen Bereich als entscheidend für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung hervorgehoben wird.

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Details

Titel
Authentizität. Geschlechtsspezifische Unterschiede
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
1,7
Autor
Vladislav Tsekov (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
9
Katalognummer
V356839
ISBN (eBook)
9783668421639
ISBN (Buch)
9783668421646
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Authentizität Geschlecht Ausprägung Psychische Gesundheit authentisch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vladislav Tsekov (Autor:in), 2015, Authentizität. Geschlechtsspezifische Unterschiede, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356839
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Leseprobe aus  9  Seiten
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