Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Burnout als Gefährdung in der Sozialen Arbeit

Titel: Burnout als Gefährdung in der Sozialen Arbeit

Hausarbeit , 2015 , 29 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Thema Burnout gewinnt heutzutage immer mehr an Bedeutung. In den letzten Jahren ist dieses Thema so aktuell geworden, dass das im Jahre 2011 sogar zur Gründung des Deutschen Bundesverbands für Burnout-Prophylaxe und Prävention geführt hat.

Der BDP-Bericht 2012 erhält ein Kapitel „Burnout – eine neue Volkskrankheit?“ Nachdem dieser Bericht erschienen ist, wächst durch Presseartikel und Fernsehsendungen öffentliche Diskussion über die sich anscheinend epidemieartig ausbreitende neue Volkskrankheit „Burnout“ an.

Krankenkassen, Rentenversicherungen und Fachverbände veröffentlichen immer neue alarmierende Zahlen über vermehrte Krankenschreibungen und frühzeitige Berentungen wegen psychischer Störungen. Es gibt aber keine klaren Aussagen über die Häufigkeit von Burnout-Erkrankungen, selbst wenn in den Medien immer wieder teils beeindruckende Zahlen verbreitet werden, weil in Gesundheitswesen Burnout immer noch nicht als Krankheit gilt. Das liegt unter anderen daran, dass es keine einheitliche Definition von Burnout gibt.

Burnout im Allgemeinen und besonders in der Sozialarbeit hat viele soziale und ökonomische Auswirkungen. Für die Institutionen, in denen Burnout-Erkrankten tätig sind, bedeutet dies, dass die Effektivität der Arbeit verringert wird und dass die Hilfeleistung beeinträchtigt wird. Die Zahl der Arbeitsausfälle, die durch Burnout verursacht sind, ist in letzter Zeit angewachsen. Viele Betroffene geben den Beruf schließlich auf und gehen vorzeitig in den Ruhestand. Leiter und Maslach haben rausgefunden, dass „der Schaden für die allgemeine Gesundheit durch Burnout so groß ist wie durch Rauchen und Übergewicht zusammen“ (Maroon 2008, S.6; zitiert nach Leiter/Maslach 2005, S.15).

Ursprünglich galt Burnout als eine spezifische Problematik von helfenden Berufen. Ausbrennen konnten demnach z.B. Krankenschwestern, Lehrer oder auch Sozialarbeiter, die sich im Bemühen um das Wohl ihrer Mitmenschen verausgaben. In den vergangenen Jahren wurde Burnout dann eher als eine Art „Manager-Krankheit“ wahrgenommen, die vor allem unter dauerstressstehende Leistungsträger betreffen soll. Zwischenzeitlich wurde jedoch deutlich, dass ein Burnout eben nicht nur gestresste Manager oder Helfer treffen kann, sondern praktisch alle Bevölkerungsgruppe betroffen. Alarmierend sind Hinweise darauf, dass erste Anzeichen eines Burnouts bereits bei Schülern, Lehrlingen und Studenten feststellbar sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Was ist Burnout?

1.1. Definition

1.2. Ursachen

1.3. Symptome und Verlauf

2. Entstehung und Komplexität von Burnout bei Fachkräften der Sozialen Arbeit

3. Handlungsmöglichkeiten gegen Burnout

3.1. Burnout-Prävention

3.2. Burnout-Behandlung/Interventionsperspektive

Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Burnout mit besonderem Fokus auf Fachkräfte in der Sozialen Arbeit, um die spezifischen Entstehungsursachen, die zugrundeliegende Komplexität sowie mögliche Präventions- und Bewältigungsstrategien zu beleuchten.

  • Phänomenologie und Definition von Burnout
  • Persönliche und umweltbedingte Risikofaktoren in helfenden Berufen
  • Die Rolle der Arbeitsbedingungen und Organisationsstrukturen
  • Phasenmodelle des Burnout-Prozesses
  • Interventionsansätze zur individuellen und betrieblichen Prävention

Auszug aus dem Buch

1. Was ist Burnout?

Das Wort Burnout stammt aus dem englischen und lässt sich leicht übersetzen: Burn out heißt so viel wie „ausbrennen“. Auf den Gesundheitsbereich übertragen wird es als „Burnout Syndrom“ beschrieben.

Menschen mit Burnout-Syndrom fühlen sich extrem erschöpft und häufig innerlich leer, als ob sie ausgebrannt wären. Dieser Geisteszustand hat dem Phänomen Burnout den bekannten Namen gegeben.

Obwohl Burnout in der öffentlichen Wahrnehmung mittlerweile den Status einer Volkskrankheit besitzt, zögern sowohl medizinische Experten, als auch Gesundheitspolitiker, Burnout als Krankheit zu bezeichnen. Auch in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten und gesundheitlichen Störungen wird Burnout bislang nicht als eigenständige Krankheit aufgeführt und ist dort lediglich unter den Faktoren zu finden, „die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten führen“ und als „Problem mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ genannt (vgl. Payk 2013, S.18).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die wachsende Bedeutung des Themas Burnout und die gesellschaftliche Relevanz im Kontext von helfenden Berufen.

1. Was ist Burnout?: Definition des Begriffs, Darstellung von Ursachen sowie Erläuterung von Symptomen und Phasen des Burnout-Prozesses.

2. Entstehung und Komplexität von Burnout bei Fachkräften der Sozialen Arbeit: Analyse der spezifischen Risikobedingungen für Sozialarbeiter durch ein Zusammenspiel von persönlichen, interpersonellen und strukturellen Faktoren.

3. Handlungsmöglichkeiten gegen Burnout: Vorstellung von Strategien zur individuellen Prävention sowie arbeitsbezogenen Ansätzen zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation im beruflichen Kontext.

Schluss: Zusammenfassende Betrachtung der komplexen Burnout-Thematik und der Notwendigkeit einer differenzierten Auseinandersetzung mit Präventions- und Interventionsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Burnout, Soziale Arbeit, Helfende Berufe, Arbeitsüberlastung, Psychische Gesundheit, Prävention, Stressmanagement, Erschöpfung, Organisationsstruktur, Supervision, Belastung, Interventionsperspektive, Arbeitsbedingungen, Selbstfürsorge, berufliche Identität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Gefährdung durch das Burnout-Syndrom speziell bei Fachkräften in der Sozialen Arbeit und analysiert die Ursachen sowie Interventionsmöglichkeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die theoretische Einordnung des Burnout-Syndroms, die Analyse spezifischer Belastungsfaktoren in sozialen Berufen und die Entwicklung praktischer Präventionsstrategien.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Frage zu beantworten, warum Sozialarbeiter besonders gefährdet sind und wie Entstehungsursachen sowie Bewältigungsstrategien systematisch beschrieben werden können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine Literaturstudie, die verschiedene theoretische Modelle (wie die von Freudenberger, Maslach und Burisch) und empirische Befunde aus der aktuellen Fachliteratur synthetisiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition, die Analyse der Komplexität von Burnout bei Sozialarbeitern unter Berücksichtigung von Persönlichkeits- und Umweltfaktoren sowie die Darstellung von Präventionsmaßnahmen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Charakterisierende Begriffe sind unter anderem Burnout, Soziale Arbeit, Arbeitsüberlastung, Stressoren, Prävention, Supervision und Belastungsbewältigung.

Warum sind Sozialarbeiter nach Ansicht der Autorin besonders Burnout-gefährdet?

Die Gefahr resultiert aus einer Diskrepanz zwischen idealistischen beruflichen Erwartungen und der komplexen Realität, geprägt durch hohen emotionalen Druck und institutionelle Einschränkungen.

Welche Rolle spielt die Organisation für die Entstehung von Burnout?

Strukturelle Mängel wie Überlastung durch hohe Fallzahlen, bürokratische Hindernisse und mangelnde Anerkennung durch Vorgesetzte oder Klienten fördern das Entstehen des Syndroms maßgeblich.

Wird im Anhang ein konkretes diagnostisches Instrument vorgestellt?

Ja, der Anhang enthält das Maslach Burnout Inventory (MBI-D), welches zur Bestimmung einer möglichen Burnout-Gefährdung eingesetzt werden kann.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Burnout als Gefährdung in der Sozialen Arbeit
Hochschule
Hochschule Hannover
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
29
Katalognummer
V356859
ISBN (eBook)
9783668426641
ISBN (Buch)
9783668426658
Sprache
Deutsch
Schlagworte
burnout gefährdung sozialen arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Burnout als Gefährdung in der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356859
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  29  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum