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Anonymität im Internet. Wie viel Schutz kann bzw. soll sein?

Titel: Anonymität im Internet. Wie viel Schutz kann bzw. soll sein?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2014 , 19 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Ekaterini Dimitrakudi (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wir schreiben das Jahr 2013. Das Web 3.0 wird geboren. Unsere Gesellschaft verändert sich. Die „neuen Medien“ bestimmen unser Leben. Das wahre Leben wird zunehmend mit dem virtuellen vernetzt. Vieles vereinfacht sich dadurch, da inzwischen jeder, ob jung oder alt, mit dem Netz verbunden ist und so eine Kommunikation '24 hours, 7 days a week' und mit jedem Endnutzer realisierbar ist.

Diese unendlichen neuen Möglichkeiten bergen natürlich auch jede Menge Gefahren. Um allerdings auch in den nächsten Jahren ein offenes, neutrales Netz garantieren zu können, indem jeder Mensch seine Meinung äußern kann und selbst entscheiden kann, wann und ob er anonym auftritt, ist es wichtig für den Schutz der Nutzer zu sorgen.
Die Tätigkeiten der Internetuser haben heutzutage viel größere Konsequenzen, als vor 25 Jahren, als das Internet noch in den Startlöchern stand. In der Politik wird über die Abschaffung der Anonymität im Internet diskutiert und in sozialen Netzwerken wird die Angabe von Klarnamen gefordert. Es scheint so, als ob uns die Entscheidung, wie wir uns im Internet zeigen, genommen wird.

Im Mittelpunkt steht die Regelung des menschlichen Miteinanders in digitalen Zeiten. Aus dem Grund ist es umso wichtiger, sich mit der Thematik zu befassen und es an den Rest der Welt weiterzutragen. Im ersten Teil meiner wissenschaftlichen Arbeit, erläutere ich die rechtlichen Grundlagen im Bezug auf die Anonymität im Internet und die Möglichkeiten von Internetunternehmen an unsere Daten zu gelangen. Es darf nicht in Vergessenheit geraten, dass Unternehmen wie Facebook, aus monetären Gründen, großes Interesse daran haben alles über uns zu erfahren. Im darauffolgenden Teil beschreibe ich die Veränderungen und Auswirkungen in unserer Gesellschaft mit dem Umgang von Anonymität. Je mehr Menschen anonym bleiben möchten, desto schlechter geht unsere Gesellschaft mit Meinungsvielfalt um. Als Abschluss zeige ich mögliche Lösungsvorschläge zu einem sicheren Umgang mit dem World Wide Web auf.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. EINLEITUNG

II. GRUNDLAGEN

1. DAS RECHT AUF ANONYMITÄT

a) Rechtliche Grundlagen zur Durchsetzung eines Grundrechts

b) Welche personenbezogenen Daten liegen bei der Internetnutzung vor und werden bzw. dürfen gespeichert werden?

III. WELCHE AUSWIRKUNGEN, VERÄNDERUNGEN HAT DIE ANONYMITÄT IM NETZ AUF UNSERE GESELLSCHAFT?

1. WIE DIE BEHÖRDEN MIT DER ANONYMITÄT IM INTERNET UMGEHEN

a) Das Verhalten Jugendlicher im Netz und die daraus resultierenden Folgen

b) Cybermobbing

IV. WIE KANN MAN SICH SCHÜTZEN?

1. INFORMATIONSSICHERHEIT

a) Verschlüsselungsformen

b) Verschlüsselungsprogramme

V. ABSCHLUSZBEWERTUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der Anonymität im Internet und dem Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit. Dabei wird analysiert, inwieweit Anonymität als Grundrecht zu verstehen ist und welche gesellschaftlichen Veränderungen durch deren Verlust oder Bewahrung entstehen.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen von Anonymität und Datenschutz
  • Einfluss der Anonymität auf das gesellschaftliche Miteinander und Jugendverhalten
  • Überwachung durch Behörden und die Rolle von Geheimdiensten (NSA-Skandal)
  • Technologische Ansätze zur Sicherung der Privatsphäre
  • Cybermobbing als Folgeerscheinung der Internetnutzung

Auszug aus dem Buch

1. Das Recht auf Anonymität

Als erstes möchte ich mich mit dem Begriff „Anonymität“ auseinandersetzen. Im Wörterbuch tauchen Definitionen wie „das Nichtbekanntsein, Nichtgenanntsein“ oder auch die „Namenlosigkeit“ auf. Auf das Internet übertragen, handeln wir anonym, wenn wir etwas nicht Alltägliches verrichten. Oftmals lassen wir unsere Intuition bestimmen, ob wir unseren Namen preisgeben oder uns lieber anonym verhalten. Dabei realisieren wir nicht, dass wir uns mit dieser Verhaltensweise an einem Grundrecht bedienen - das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Dieses Grundrecht besagt, dass jeder Einzelne über die Preisgabe und Verwendung seiner persönlichen Daten bestimmen kann. Informationelle Selbstbestimmung ist in manchen Fällen schwer umsetzbar bzw. in manchen Fällen gar nicht durchsetzbar. Beim Abschluss eines Kaufvertrages zum Beispiel, werden personenbezogene Daten bekannt gegeben, selbst bei der EC-Kartenzahlung ist eine anonyme Handlungsweise für den Konsumenten nicht möglich. Auch in manchen sozialen Netzwerken herrscht das Gegenteil. Facebook schreibt:

„Facebook ist eine Gemeinschaft, in der Nutzer ihre wahren Identitäten verwenden. Alle Nutzer müssen ihren echten Namen angeben, damit immer klar ist, mit wem du dich verbindest. Das trägt zur Sicherheit unserer Gemeinschaft bei.“

Das Netzwerk handelt mit dieser Strategie, um unser Leben mit der Online-Welt zu verknüpfen. Dies ist nur mit der Angabe wahrheitsgemäßer Daten möglich.

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Relevanz der Anonymität im Web 3.0 ein und stellt die zentrale Frage nach dem Schutz der Privatsphäre gegenüber der Forderung nach Transparenz.

II. GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel erläutert das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung und beleuchtet die rechtliche sowie datentechnische Problematik bei der Internetnutzung.

III. WELCHE AUSWIRKUNGEN, VERÄNDERUNGEN HAT DIE ANONYMITÄT IM NETZ AUF UNSERE GESELLSCHAFT?: Hier wird der Einfluss der Internet-Anonymität auf das gesellschaftliche Miteinander, das Verhalten Jugendlicher und die Überwachungspraktiken von Behörden diskutiert.

IV. WIE KANN MAN SICH SCHÜTZEN?: Dieser Teil bietet einen Überblick über technische Möglichkeiten wie Verschlüsselungsformen und -programme zur Sicherung der persönlichen Daten.

V. ABSCHLUSZBEWERTUNG: Die Abschlussbewertung fasst zusammen, dass eine totale Preisgabe der Identität keine Lösung für Internet-Probleme darstellt und die Eigenverantwortung des Nutzers in einem demokratischen Staat essenziell bleibt.

Schlüsselwörter

Anonymität, Internet, Privatsphäre, Datenschutz, informationelle Selbstbestimmung, Überwachung, NSA, Verschlüsselung, Cybermobbing, Internetnutzer, Grundrechte, Sicherheit, Jugendliche, Pseudonymität, Datenverarbeitung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld zwischen dem Wunsch nach Anonymität im Internet und den damit verbundenen Sicherheitsaspekten und gesellschaftlichen Herausforderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Kernbereichen gehören das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, die Auswirkungen der Anonymität auf das soziale Verhalten, staatliche Überwachung sowie Methoden zur technischen Verschlüsselung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, zu erörtern, ob und in welchem Maße Anonymität im Internet als Schutzgut bewahrt werden soll und welche Rolle dabei rechtliche sowie individuelle Schutzmechanismen spielen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literatur- und Quellenanalyse basiert, um den rechtlichen Status quo und aktuelle gesellschaftliche Trends abzubilden.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die rechtlichen Grundlagen, die gesellschaftlichen Auswirkungen (wie Cybermobbing und staatliche Überwachung) sowie praktische Lösungsansätze zur Informationssicherheit im Netz.

Welche Schlüsselwörter beschreiben diese Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Anonymität, Datenschutz, informationelle Selbstbestimmung, Überwachung, Verschlüsselung und Privatsphäre.

Wie bewertet die Autorin die Forderung nach der Aufhebung der Anonymität in sozialen Netzwerken?

Die Autorin sieht die Aufhebung der Anonymität kritisch, da sie einerseits zwar das soziale Miteinander moderieren kann, andererseits aber die Macht der Konzerne stärkt und die Meinungsfreiheit einschränkt.

Warum wird im Dokument auf den NSA-Skandal eingegangen?

Der NSA-Skandal dient als prominentes Beispiel für die Gefahr der massenhaften Überwachung und verdeutlicht die Notwendigkeit, dass sich Bürger aktiv mit dem Schutz ihrer Daten beschäftigen müssen.

Was ist das Fazit zum Schutz vor Cybermobbing?

Das Fazit betont, dass staatliche Regulierungen nur begrenzt helfen und eine stärkere Aufklärung sowie die Eigenverantwortung der Nutzer, insbesondere bei Jugendlichen, notwendig sind.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Anonymität im Internet. Wie viel Schutz kann bzw. soll sein?
Hochschule
Hochschule der Medien Stuttgart
Veranstaltung
Medienwirtschaft
Note
2,3
Autor
Ekaterini Dimitrakudi (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
19
Katalognummer
V356870
ISBN (eBook)
9783668426399
ISBN (Buch)
9783668426405
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Anonymität Internet Schutz Kryptologie social media
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ekaterini Dimitrakudi (Autor:in), 2014, Anonymität im Internet. Wie viel Schutz kann bzw. soll sein?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/356870
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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