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Aggressionsdiagnostik. Ein verhaltensbezogener Zugang über die Skala nach Thomas M. Achenbach

Titel: Aggressionsdiagnostik. Ein verhaltensbezogener Zugang über die Skala nach Thomas M. Achenbach

Hausarbeit , 2017 , 13 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Ausarbeitung bietet einen kurzen testdiagnostischen Zugang zum Phänomen von kindlichen bis jugendlichen Aggressionsausprägungen. Dabei gilt es zunächst, das Phänomen der Aggression kategoriell zu erfassen. Durch die Auflistung von Stichprobenprävalenzen erfolgt ein geschlechterdifferenzierter Überblick der Verteilungshäufigkeiten in absoluten Zahlenwerten.

Durch die Reduktion auf eine hoch- bis halbstrukturierte indirekte Erhebungsform verhaltensorientierter Diagnostik mittels der Achenbach-Skala kann ein für die Hausarbeit passender Umfang geleistet werden. Die Vorteile einer verhaltensbezogenen Diagnostik mit praktischem Anwendungsbezug für sonderpädagogische Förderungsprozesse bieten durch ihren hohen Normierungsgrad eine zuverlässige Erhebungsmethode zur Erfassung von aggressivem Verhalten im Kindesalter und Jugendalter im sonderpädagogischen Kontext. Die Vorteile und Nachteile eines verhaltensbezogenen Zugangs mit hohem Normierungsgrad gilt es, nach einer detaillierten Testbeschreibung zu analysieren.

Als Abschluss wird ein kritischer Blick auf die Komplexitätsreduktion eines verhaltensdiagnostischen Zugangs geworfen sowie weitere Verfahren zur umfassenden diagnostischen Erfassung der Ausprägung von Aggressionsverhalten genannt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Verhaltensstörung, Stichprobenprävalenz

II. Methoden zur Erfassung aggressivem Verhaltens

III. Zugang, Erfassungsbreite und Strukturiertheit

IV. Strukturierungsgrade

V. Verhaltensdiagnostische Diagnostik als indirekte Erhebungsform

VI. Achenbach-Skala - Child Behavior Checklist (CBCL 4-18)

VII. Achenbach-Skala - Teacher's Report Form (6-18)

VIII. Achenbach-Skala - Youth Self-Report (11-18)

IX. Vor und Nachteile der Achenbachskalen (CBCL 4-19; TRF 6-18; YSR 11-18)

X. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht testdiagnostische Ansätze zur Erfassung von Aggressionsausprägungen bei Kindern und Jugendlichen, wobei der Fokus auf dem verhaltensdiagnostischen Zugang mittels der Achenbach-Skalen liegt, um eine normbasierte und interindividuelle diagnostische Erfassung zu ermöglichen.

  • Methoden zur Erfassung von aggressivem Verhalten
  • Theoretische Grundlagen verhaltensdiagnostischer Verfahren
  • Analyse der Achenbach-Skalen (CBCL, TRF, YSR)
  • Vergleich und Evaluation von Erhebungsmethoden
  • Bedeutung der Testgütekriterien und Normierung

Auszug aus dem Buch

VI. Achenbach-Skala - Child Behavior Checklist (CBCL 4-18)

Anhand der Achenbach-Skala kann eine weitverbreitete Symptomliste aufgelistet werden. Mit der Child Behavior Checklist (CBCL) können anhand der selegierten Testitems des Elternfragebogens drei Kompetenzbereiche kindlichen Verhaltens mittels einem indirekten Erhebungsverfahren genauer untersucht werden. Die Untersuchung der kindlichen Aktivitätsmuster bezieht den Kontakt zu weiteren Sozialpersonen mit ein. Item V beinhaltet die Erfassung kindlicher Aktivität mit Freunden außerhalb der schulischen Einrichtung. Die verbrachte Zeit mit Geschwistern außerschulisch bleibt bei der Erfassung unberücksichtigt.

Die Erfassung des Sozialverhaltens mittels Item VI erfolgt neben Peernormierung (Kontakt zu Gleichaltrigen) auf die Kontaktgestaltung des Kindes zu seinen Geschwistern und letztlich zu seinen Eltern. Eine relevante Erfassungsgröße indiziert die zeitliche Erfassung allein verbrachter Arbeits- und Spielzeit. Die intervallskalierten Bezugsgrößen optional erfassbarer Antwortkategorien (worse, average, better) generieren eine interindividuelle Vergleichbarkeit zur gängigen Altersnorm und geben mittels ihrer qualitativen Auswertung einen Hinweis für eine potentielle Abweichung.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Verhaltensstörung, Stichprobenprävalenz: Dieses Kapitel erläutert die methodischen Grundlagen der pädagogisch-psychologischen Diagnostik zur Erfassung von Aggressionsausprägungen und betrachtet Verteilungen anhand statistischer Stichprobendaten.

II. Methoden zur Erfassung aggressivem Verhaltens: Es erfolgt eine Einführung in die Systematik diagnostischer Verfahren, wobei der Fokus auf der Prozessdiagnostik und dem verhaltensdiagnostischen Zugang liegt.

III. Zugang, Erfassungsbreite und Strukturiertheit: Hier werden Kriterien zur Klassifizierung von Testverfahren wie Zugang, Erfassungsbreite und Strukturiertheit definiert und voneinander abgegrenzt.

IV. Strukturierungsgrade: Dieses Kapitel analysiert die Auswirkungen des Strukturierungsgrades auf die Reduktion von Testgütekriterien und die Relevanz für sonderpädagogische Kontexte.

V. Verhaltensdiagnostische Diagnostik als indirekte Erhebungsform: Es wird der Einsatz von explorativen Interviews als Basis für die Erstellung einer Verhaltensdiagnose innerhalb klinischer und subklinischer Bereiche thematisiert.

VI. Achenbach-Skala - Child Behavior Checklist (CBCL 4-18): Das Kapitel stellt die CBCL als Instrument zur Untersuchung kindlichen Verhaltens durch Elternfragebögen und die daraus resultierende Vergleichbarkeit dar.

VII. Achenbach-Skala - Teacher's Report Form (6-18): Hier wird der Lehrerfragebogen als zweites Instrument zur Erfassung normativer Symptombilder im schulischen Kontext beschrieben.

VIII. Achenbach-Skala - Youth Self-Report (11-18): Das Kapitel behandelt den Youth Self-Report als Instrument zur Selbsteinschätzung Jugendlicher und dessen Anwendungsbereich.

IX. Vor und Nachteile der Achenbachskalen (CBCL 4-19; TRF 6-18; YSR 11-18): Es findet eine kritische Gegenüberstellung der Vorteile einer multiperspektivischen Erfassung und den Limitationen der Screening-Instrumente statt.

X. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Achenbach-Skalen ein wertvolles Instrument der Verhaltensdiagnostik sind, jedoch durch qualitative Verfahren ergänzt werden sollten.

Schlüsselwörter

Aggressionsdiagnostik, Achenbach-Skala, Child Behavior Checklist, Teacher's Report Form, Youth Self-Report, Verhaltensdiagnostik, Symptombilder, Testgütekriterien, Normierung, Aggressives Verhalten, Sonderpädagogik, Screening-Verfahren, Prozessdiagnostik, Strukturierungsgrad, Verhaltenstherapie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der diagnostischen Erfassung von Aggressionen bei Kindern und Jugendlichen durch den Einsatz verhaltensdiagnostischer Instrumente, speziell den Achenbach-Skalen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung verhaltensdiagnostischer Methoden, die Erhebung von Verhaltensauffälligkeiten in Stichproben und die detaillierte Vorstellung der Achenbach-Skalen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, einen Überblick über normbasierte, indirekte Testverfahren zu geben, die sich für eine valide Diagnostik in sonderpädagogischen Förderungsprozessen eignen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine methodisch orientierte Literaturanalyse sowie die Untersuchung von Testgütekriterien der vorgestellten Achenbach-Skalen (CBCL, TRF, YSR).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Klassifizierung von Testverfahren, die Beschreibung der verschiedenen Achenbach-Skalen und eine kritische Auseinandersetzung mit deren Vor- und Nachteilen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Kernbegriffe sind Aggressionsdiagnostik, Achenbach-Skala, Verhaltensauffälligkeiten und sonderpädagogische Diagnostik.

Warum wird zwischen dem CBCL, TRF und YSR unterschieden?

Die Differenzierung basiert auf der unterschiedlichen Perspektive der Informationsquellen: Eltern (CBCL), Lehrer (TRF) und die Kinder oder Jugendlichen selbst (YSR).

Welche Einschränkung der Achenbach-Skalen nennt der Autor im Fazit?

Der Autor weist darauf hin, dass die Skalen als Screening-Instrumente für den subklinischen Bereich bei bestimmten Fragestellungen nicht ausreichend sensitiv sein können und qualitative Verfahren zur tieferen Erfassung ergänzend wirken sollten.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aggressionsdiagnostik. Ein verhaltensbezogener Zugang über die Skala nach Thomas M. Achenbach
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Bildungswissenschaften)
Veranstaltung
Aggression im Kindes & Jugendalter
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
13
Katalognummer
V357338
ISBN (eBook)
9783668429925
ISBN (Buch)
9783668429932
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aggressionsdiagnostik Verhaltensdiagnostik Achenbach Skala Aggression Psychologische Methoden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Aggressionsdiagnostik. Ein verhaltensbezogener Zugang über die Skala nach Thomas M. Achenbach, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/357338
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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