Thomas Bernhard. Autobiographie als Inszenierung des Künstlermythos?


Hausarbeit, 2016

29 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Vorgehensweise
1.2. Hypothesen
1.3. Forschungsstand

2. Begriffsklärung
2.1. Fiktionalität vs. Faktizität in der Autobiographie
2.1.1. Autobiographie
2.1.2. Fiktionalität
2.1.3. Autofiktion
2.2. Sprachskepsis und Sprachkrise in der Literatur
2.3. Sprachspiele in der Philosophie - Ludwig Wittgenstein
2.4. Konstruktivismus als Ausweg?

3. Thomas Bernhard
3.1. Der „öffentliche Thomas Bernhard“
3.1.1. Die Kunstfigur „Bernhard als Autor“
3.1.2. Bernhards Positionen im literarischen Feld
3.2. Die historische Figur „Thomas Bernhard“

4. Thomas Bernhard - Grenzgänger zwischen Fiktion und Faktizität
4.1. aus sprachskeptischer Perspektive nach Hugo von Hofmannsthal
4.2. aus sprachphilosophischer Perspektive nach Ludwig Wittgenstein
4.3. aus konstruktivistischer Perspektive nach Heinz von Glasersfeld / Heinz von Foerster und Paul Watzlawick

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„ Die Wahrheit, denke ich, kennt nur der Betroffene, will er sie mitteilen, wird er automatisch zum L ü gner. Alles Mitgeteilte kann nur F ä lschung und Verf ä lschung sein, also sind immer nur F ä lschungen und Verf ä lschungen mitgeteilt worden. [...] Das Ged ä chtnis h ä lt sich genau an die Vorkommnisse und h ä lt sich an die genaue Chronologie, aber was herauskommt, ist etwas ganz anderes, als es tats ä chlich gewesen ist."1

Die Vermischung von Fiktion und Faktizität in Bernhards Werk und in der Rezeption haben immer wieder zu Irritationen, Skandalen und Gerichtsprozessen geführt. In der Bernhard-Forschung ist man sich einig, dass von einer engen Beziehung von literarischer Inszenierung und individueller Stilisierung im autobiografischen Werk auszugehen ist. Andererseits sind in einigen von Bernhard als fiktional betitelten Texten "tiefere Einblicke in das unverstellte Selbstbild des Autors"2 zu erkennen.

Ausgangspunkt meiner Hausarbeit soll obiges Zitat aus Bernhards autobiografischem Werk Der Keller sein und die Frage, wie sich Bernhards „Wahrheitsrigorismus“3 mit der im obigen Zitat geschilderten Sprachskepsis vereinbaren lassen?

1.1. Vorgehensweise

Nach einem kurzen Abriss über das Bild des ö ffentlichen Thomas Bernhard, und seiner Inszenierungsstrategie möchte ich eine Abgrenzung der Kunstfigur Bernhard als Autor und der historischen Figur Thomas Bernhard vornehmen. Fokus meiner Hausarbeit soll Bernhards Spiel mit Fiktion und Wirklichkeit sein. Eingegrenzt auf den Themenkreis Sprachskepsis in der Literatur werde ich die Frage verfolgen, wie der Autor Bernhard die im obigen Zitat angespro- chene Sprachskepsis überwand? Als Leitlinie dieser Auseinandersetzung sollen die Begriffe Sprachkrise nach Hugo von Hofmannsthal, Sprachspiele nach Ludwig Wittgenstein und das Konzept des Radikalen Konstruktivismus nach von Foerster / von Glasersfeld und Paul Watzlawick dienen. Der von Bernhard in seinem autobiografischen Werk beschriebene Weg zum Autor und „ ich4, der schlussendlich in einer Selbstvergewisserung als Schriftsteller mündete, ist durchbrochen mit sprachkritischen Abhandlungen. Ausgewählte Textstellen werde ich aus sprachkritischer, sprachphilosophischer und konstruktivistischer Perspektive beleuchten, um Antworten hinsichtlich Bernhards Umgang mit Fiktionalität und Faktizität in seiner Autobiografie zu erarbeiten. Abschließend werde ich auf den Titel meiner Hausarbeit eingehen und die Frage verfolgen, inwiefern die Autobiografie Bernhards zur Inszenierung des Künstler Bernhards beigetragen hat?

1.2. Hypothesen

Ausgangspunkt meiner Arbeit ist das oben angeführte Zitat aus Der Keller, dem ich folgende Hypothesen zur Überprüfung ableite:

Hypothese # 1: Thomas Bernhard äußerte sich in der Öffentlichkeit immer in der Rolle des Autors und manifestierte damit seinen Künstlermythos.

Hypothese # 2: Thomas Bernhards Schreiben basierte auf den Grundzügen des Radikalen Konstruktivismus in dem Sinne, dass Wahrnehmungen und deren Wert- und Sinnzuschreibungen als vollständig subjektiv zu betrachten sind.

Hypothese # 3: In Bernhards Autobiografie ist von einer engen Beziehung von literarischer Inszenierung und individueller Stilisierung auszugehen.

1.3. Forschungsstand

Eine Übersicht über die umfangreiche Forschungsliteratur zu Thomas Bernhard findet sich im Thomas Bernhard Archiv5, bei Axel Diller6 und bei Bernhard Judex7. Einen Überblick über Leben und Werk lieferten Uwe Schütte8 und aktuell 2015 Manfred Mittermayer9. Die umfangreiche Zusammenfassung seiner dreißigjährigen Forschungsergebnisse stellte Mittermayer unter das Motto: „Bernhards Literatur ist ohne Bezugnahme auf die Biografie nicht zu verstehen - Bernhards Literatur jedoch ist aus seiner Biografie nicht zu erklären.“10 Im Ausstellungskatalog Thomas Bernhard und Salzburg. 22 Ann ä herungen.11 konzentrierten sich die Herausgeber auf die frühen Jahre Bernhards in Salzburg.

Rudolf Brändles Erinnerungen in Zeugenfreundschaft12 trugen zur Aufklärung „gewisser Stilisierungen und Fehlerinnerungen Bernhards“13 in Die K ä lte bei. Ebenso hatte Louis Huguet in seiner Chronologie14 Bernhards Ungenauigkei- ten und Erfindungen in seinem autobiografischen Werk nachgewiesen. Zu er- gänzen sind hier der gesammelte Briefwechsel mit dem Verleger Siegfried Unseld15 und das Tagebuch des Nachbarn und Immobilienmaklers Karl Ignaz Hennetmair16.

Franz Eyckeler17 setzte sich in Reflexionspoesie intensiv mit Bernhards Sprach- skepsis auseinander und stellte einen Zusammenhang zu in Bernhards Werk genannten Sprachskeptikern wie Montaigne, Nietzsche und Wittgenstein her. Auch Gitta Honegger18 verdeutlichte Wittgensteins Einfluss auf Thomas Bernhard.

2. Begriffsklärung

Folgende Definitionen sollen zum Verständnis der verwendeten Begriffe und Termini in dieser Arbeit beitragen und gleichzeitig eine weitere thematische Eingrenzung vornehmen:

2.1. Fiktionalität vs. Faktizität in der Autobiographie

2.1.1. Autobiographie

Nach Wagner-Egelhaaf ermöglicht die Autobiografie eine „zweifache Lesbar- keit“19, nämlich als „historisches Zeugnis und als literarisches Kunstwerk“20. Für Holdenried stammt die brauchbarste, weil offenste Definition von Misch: Die Autobiografie „lässt sich kaum näher bestimmen als durch Erläuterung dessen, was der Ausdruck besagt: die Beschreibung (graphia) des Lebens (bios) eines Einzelnen durch diesen selbst (auto).“21 Von Lejeunes Gat- tungsdefinition22 leitete Wagner-Egelhaaf folgende Grenzmarken ab: „Die Autobiographie ist eine [retrospektive] Erzählung in Prosa“23, die eine individuelle Lebensgeschichte eines Autors erzählt, der mit dem Erzähler und der Hauptperson identisch ist.24 Diese Verschmelzung von Autor, Erzähler und Hauptperson führt zur zentralen „Frage nach dem Ich der Autobiogra- phie“25. Der rezeptionsästhetische Ansatz mit Lejeunes „autobiographischem Pakt“26 geht von jener „autobiographietypischen Referenzillusion“27 aus, die „das autobiographische Ich mit dem Autor“28 gleichsetzt. Lejeune trennte je- doch die grammatische Person von der Autor-Identität. Der autobiographi- sche Pakt ist die Behauptung dieser Identität im Text, die letztlich auf den Na- men des Autors auf dem Umschlag verweist“29, also lediglich eine Funktion des Paratextes zur Lenkung der Rezeption darstellt. Dass dem Prozess des au- tobiografischen Schreibens ein mitgedachtes Gegenüber eingeschrieben ist, ermöglicht die Autobiografie als Selbstdarstellung des Künstlers zu lesen. All- gemein anerkannt ist, dass eine Autobiografie keinesfalls eine objektive Be- schreibung der Realität sein kann, sondern immer Elemente der Fiktion auf- weist. Die moderne Autobiografie stellt im Wesentlichen ein Ergebnis der Su- che nach Lebensspuren des Autobiografen dar.30

In Bezug auf Bernhards autobiografischer Pentalogie31 attestierte nicht nur Schmidt-Dengler „dem Autor den Vollzug der Selbstfindung“32.

2.1.2. Fiktionalität

Im Metzler schen Literaturlexikon findet sich dazu:

„ Anders als ein L ü gner, der in t ä uschender Absicht etwas Falsches ü ber die Wirklichkeit behauptet, pr ä sentiert der Dichter im Modus der fiktionalen Rede seinem Publikum eine Geschichte, die in einer imagin ä ren Welt, nicht aber in der Wirklichkeit stattgefunden haben soll. “ 33

Mittels „Fiktionssignale“34 soll der Leser erkennen, ob es sich um einen fikti- ven oder faktualen Text handelt. Diese Grenze wird beispielsweise in der „Autofiktion“35, bei der Autor und Erzähler verschmelzen, weitgehend aufgehoben. Ist damit auch die Referenzillusion der Autobiografie als aufge- hoben zu betrachten?

Le Man hob „die unkritische Unterscheidung zwischen einer außersprachlichen Wirklichkeit und der sprachlichen Wirklichkeit des literarischen Textes“36 auf und relativierte damit den an die Autobiografie herangetragenen Wirklichkeitsanspruch. Für ihn ist die Autobiografie eine „Lese- und Verstehensfigur“37, die in allen Texten anzutreffen sei. Autobiografie ist also „nicht be-schriebenes“, sondern „ge-schriebenes Leben“.38

Bernhard dazu im Interview mit Krista Fleischmann:

„ Na wirklich ist ü berhaupt alles, ob es passiert ist, in Wirklichkeit, in der Realit ä t oder nicht. Alles ist immer wirklich. [...] Es gibt nichts Erfundenes. “ 39

2.1.3. Autofiktion

Der Begriff Autofiktion stammt vom französischen Kritiker und Autor Serge Doubrovsky und beschreibt unterschiedliche Mischungszustände von Fiktion und Autobiografie: „Fiktion strikt realer Ereignisse und Fakten; wenn man so will, ist Autofiktion“40 Die neuere Forschung belegt, dass das Moment der Fik- tion beispielsweise in Form von Idealisierung, Auslassungen oder in Zusam- menhänge und Deutungen herstellenden Textkonstruktionen in jeder Selbstdar- stellung am Werk ist.41 Dass ein autobiografischer Text anderen Spielregeln folgt als ein fiktionaler Text und Autobiografen zumindest um »Wahrschein- lichkeit« bemüht sind, muss mittlerweile als obsolet betrachtet werden. Neue Formen autobiografischen Schreibens mit vermischten Textgenres und gerin- ger literarischer Verfremdung realer Personen oder Ereignisse heben die Gren- zen zwischen Autobiografie und Fiktion auf.

Für diese Hausarbeit soll die autobiografische Lesart als eine Option für Bern- hards autobiografische Pentalogie verstanden werden, die jedoch vermutlich nicht um der Biografie willen veröffentlicht wurde, sondern dem Paradigma der Autofiktion folgte, dass es die Sprache sei, die das Leben konstituiert. Bernhards Werke lassen sich bereits vor seinen autobiografischen Texten als ein „reading one/self“42, als „eine Selbstreflexion im Spiegel der Protagonisten als alter ego “ 43 begreifen. In seinem autobiografischen Werk wird es für den Leser unmöglich, die Verschränkung von Fiktion und Faktizität vollständig aufzulösen. Aus dieser Verschmelzung entsteht genau jene Darstellung, die Bernhard selbst für sich wünscht: die Inszenierung als Autor und Künstler.

2.2. Sprachskepsis und Sprachkrise in der Literatur

Sprachskepsis bezeichnet an der Wende zum 20. Jahrhundert den Zweifel an einer objektiv wahrnehmbaren Wirklichkeit und an der Fähigkeit der Sprache diese Wirklichkeit abzubilden.44 Die theoretische Grundlage geht auf den Wie- ner Kreis, vor allem auf Ludwig Wittgensteins Tractatus logico-philosophi- cus45 zurück.

In der Literatur stellte sich diesem Thema Hugo von Hofmannsthal mit seinem 1902 veröffentlichten fiktionalen Brief des Lord Chandos an Francis Bacon. In dieser Phase der Sprachkrise, die die Brüchigkeit zwischen Sprache und Welt thematisierte, ging Hofmannsthal im Chandos-Brief noch weiter und leitete aus der Unfähigkeit der Sprache eine Unfähigkeit des zusammenhängenden Den- kens und Sprechens ab. Sprache könne die Welt nicht mehr ordnen. Die Kon- sequenz daraus müsse sein, das Schreiben aufzugeben. Trotz einiger Parallelen zwischen Lord Chandos und dem Autor geht es nicht um eine künstlerische Krise oder Schreibhemmung Hofmannsthals, sondern der Text ist als künstleri- sches Manifest in Richtung Moderne zu lesen46. Hofmannsthal schrieb weiter, u.a. das Bühnenstück Jedermann, auf dessen Plot Bernhards Ein Fest f ü r Boris basierte. Fortsetzung findet dieses Bewusstsein von der Sprachlichkeit der Welt- und Selbstwahrnehmung sowie ihrer Unzuverlässlichkeit47 im linguistic turn während der 60er Jahren des 20. Jahrhunderts.

Der Wahrheits-Begriff in Bernhards Texten - nach Eyckeler die „Fundamentalkategorie seiner poetischen Kunst“48 - ist als Basis einer „strukturbildenden Sprachskepsis“49 zu verstehen.

2.3. Sprachspiele in der Philosophie - Ludwig Wittgenstein

„ Was der Leser auch kann, das ü berla ß dem Leser. “ 50

Die Besonderheit an Ludwig Wittgenstein war sein radikal neuer Denkstil. Ein unreflektierter Sprachgebrauch und die konventionelle Verwendung von Be- griffen innerhalb der Philosophie sind für Wittgenstein die Ursache der Ver- wirrung beim Lösen philosophischer Probleme. Die sinnvolle Sprachverwen- dung einer normalen Sprache in sinnvollen Kontexten ist sein Lösungsansatz. Wittgenstein lieferte jedoch keine explizit formulierte Theorie und ließ trotz seiner konzisen, klaren Sprache Spielraum für die eigenen Gedanken des Le- sers. „Ich möchte nicht mit meiner Schrift Andern das Denken ersparen.

[...]


1 Thomas Bernhard: Der Keller. Eine Entziehung. Residenz Verlag 1976, St. Pölten - Salzburg 2010, 1. Auflage., S. 31.

2 Manfred Mittermayer: Der Wahrheitsgehalt der L ü ge. Thomas Bernhards autobiographische Inszenie rung. In: Spiegel und Maske. Konstruktion biographischer Wahrheit. Hg. v. Bernhard Fetz / Hannes Schweiger. Wien: Zsolnay 2006 (= Profile 9, Bd. 13).

3 Helmut Gross: Biographischer Hintergrund von Thomas Bernhards Wahrheitsrigorismus in Thomas Bernhard. Text + Kritik. Zeitschrift für Literatur. Hg. v. Heinz Ludwig Arnold.. 3. Auflage. München: Text + Kritik 1991 (= Heft 43).

4 Thomas Bernhard: Der Atem. Eine Entscheidung. Residenz Verlag 1978. St. Pölten - Salzburg: 2010. 1. Auflage., S. 102.

5 http://www.thomasbernhard.at [Stand: 21.02.2016]

6 Axel Diller: Personalbibliographie der Forschungsliteratur zu Thomas Bernhard. 1963-2011. Hg. v. Peter Gendolla / Peter Korte / Karl Riha. Franfurt/Main: Lang 2012. (= Band 12).

7 Bernhard Judex: Thomas Bernhard. Epoche - Werk - Wirkung. München: Beck 2010.

8 Uwe Schütte: Thomas Bernhard. Köln - Weimar - Wien: Böhlau 2010.

9 Manfred Mittermayer: Thomas Bernhard. Eine Biografie. Wien - Salzburg: Residenz 2015.

10 Manfred Mittermayer: Thomas Bernhard. S. 13.

11 Manfred Mittermayer / Sabine Veits-Falk: Thomas Bernhard und Salzburg. 22 Ann ä herungen. Salzburg: Jung & Jung 2001.

12 Rudolf Brändle: Zeugenfreundschaft. Erinnerungen an Thomas Bernhard. Salzburg - Wien: Residenz 1999. (= suhrkamp taschenbuch 3232 1. Auflage 2001).

13 Uwe Schütte: Thomas Bernhard. S. 113.

14 Louis Huguet: Chronologie: Johannes Freumbicher/Thomas Bernhard. Weitra: Bibliothek d. Provinz 1995.

15 Thomas Bernhard - Siegfried Unseld: Der Briefwechsel. Hg. v. Raimund Fellinger / Martin Huber / Julia Ketterer. Frankfurt / Main: Suhrkamp 2010.

16 Karl Ignaz Hennetmair: Ein Jahr mit Thomas Bernhard. Das notariell versiegelte Tagebuch 1972. Salzburg - Wien: Residenz 2000 (3. Auflage).

17 Franz Eyckeler: Reflexionspoesie. Sprachskepsis, Rhetorik und Poetik in der Prosa Thomas Bernhards. Berlin: Schmidt 1995. Philologische Studien und Quellen. Hg. v. Hugo Steger / Hartmut Steinecke. (= Heft 133).

18 Gitta Honegger: Was ist das f ü r ein Narr?. München: Propyläen 2003.

19 Martina Wagner-Egelhaaf: Autobiographie. S. 1.

20 ebd.

21 Georg Misch: Begriff und Ursprung der Autobiographie [1907/1949]. In: Die Autobiographie: Zu Form und Gestalt einer literarischen Gattung. Hg. v. Günter Niggl: Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1989, S. 33-54.

22 Philippe Lejeune: Der autobiographische Pakt. [frz, 1975]. Aus dem Französischen von Wolfram Bayer / Dieter Horning. Frankfurt/Main: Suhrkamp, 1994. (= Edition Suhrkamp 1896). S. 14.

23 Martina Wagner-Egelhaaf: Autobiographie., S. 6.

24 ebd.

25 ebd., S. 10.

26 vgl. Philippe Lejeune: Der autobiographische Pakt. S. 27.

27 Martina Wagner-Egelhaaf: Autobiographie., S. 66.

28 ebd.

29 Philippe Lejeune: Der autobiographische Pakt. S. 27.

30 vgl. Kerstin Hackl: Die Inszenierung des K ü nstlerdaseins durch die Autobiografie. S. 28.

31 Martin Huber: „ schrieb und schrieb und schrieb “ . Erste Anmerkungen zum Nachla ß und Arbeitsweise Thomas Bernhard. In: Wissenschaft als Finsternis? Jahrbuch der Thomas-Bernhard-Privatstiftung in Kooperation mit dem Österreichischen Literaturarchiv. Jahrgang 2002. Hg. v. Martin Huber / Wendelin Schmidt-Dengler. Wien - Köln - Weimar: Böhlau 2002. S. 195 - 205., S. 196.

32 Wendelin Schmidt-Dengler: Auf dem Boden der Sicherheit und der Gleichg ü ltigkeit. Zu Thomas Bernhards Autobiografie `Der Keller`. In: Autobiographien in der österreichischen Literatur. Von Franz Grillparzer bis Thomas Bernhard. Hg. v. Klaus Amann / Karl Wagner. Innsbruck - Wien: Studienverlag 1998, S. 219.

33 Matias Martinez: Fiktionalit ä t. In Metzler Lexikon Literatur. Hg. v. Dieter Burdorf, Christoph Fasbender, Burkhard Moenninghoff. 3. Auflage. Stuttgart - Weimar: Metzler 2007., S. 239.

34 ebd.

35 ebd.

36 Martina Wagner-Egelhaaf: Autobiographie. S. 8.

37 ebd. S. 9.

38 ebd. S. 17.

39 Krista Fleischmann: Das war Thomas Bernhard. Fernsehdokumente 1967-1988. [Fernsehprogramm: ORF/Sat3 1994]. 31:35.

40 Serge Doubrovsky: Nah am Text. In: Kultur & Gespenster 7: Autofiktion. Hg. v. von Gustav Mechlenburg / Nora Sdun / Jan-Frederik Bandel / Christoph Steinegger / Claudia Gronemann. Hamburg: Textem 2008. S. 123-133., S. 123.

41 vgl. Martina Wagner-Egelhaaf: Autobiographie., S. 41 ff..

42 Willi Huntemann: Treue zum Scheitern. Bernhard, Beckett und die Postmoderne. In: Thomas Bernhard. Text + Kritik. Zeitschrift für Literatur. Hg. v. Heinz Ludwig Arnold. 3. Auflage. München: edition text + kritik 1991 (= 43). S. 47.

43 ebd.

44 vgl. Peter J. Brenner: Neue deutsche Literaturgeschichte. Berlin-New York: Gruyter 2011. 3. Auflage.

45 Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus. Logisch-philosophische Abhandlung. Frankfurt/Main: Suhrkamp 1984.

46 vgl. Peter J. Brenner: Neue deutsche Literaturgeschichte,. S. 210.

47 ebd. S. 300 ff.

48 Franz Eyckeler. Reflexionspoesie., S. 50.

49 ebd.

50 Ludwig Wittenstein: Vermischte Bemerkungen. In: Werkausgabe Bd. 8. Frankfurt/Main: Suhrkamp 1984., S. 560.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Thomas Bernhard. Autobiographie als Inszenierung des Künstlermythos?
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Literaturwissenschaften)
Veranstaltung
Literatur als kulturelles Gedächtnis
Note
2,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
29
Katalognummer
V357341
ISBN (eBook)
9783668430235
ISBN (Buch)
9783668430242
Dateigröße
677 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Thomas Bernhard, Autobiografie, Künstlermythos
Arbeit zitieren
Martina Wirth (Autor), 2016, Thomas Bernhard. Autobiographie als Inszenierung des Künstlermythos?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/357341

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