Die 'Wende' in der Literatur: Thomas Brussigs "Helden wie wir"


Hausarbeit, 2003
39 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1. DER AUTOR UND SEIN WERK

2. DIE STRUKTUR DES ROMANS
2.1. Kurzfassung des Inhalts
2.2. Das fingierte Interview: Aufbau und Erzählperspektive
2.3. Die Figurenkonstellation
2.4. Symbolik

3. DER TOPOS DER FAMILIE IN Helden wie wir
3.1. Der Generationenkonflikt innerhalb der Familie
3.2. Die Familie und die Sprache

4. Helden wie wir UND DIE „WENDE“
4.1. Die Rezeption: Helden wie wir als „Wenderoman“
4.2. Fiktion und Wirklichkeit
4.3. Die Ironie

5. Helden wie wir und die „Wende“: Ergebnisse

1. DER AUTOR UND SEIN WERK.

Obwohl Thomas Brussig die Literaturszene erst 1995 betrat, ist er inzwischen einer der bekanntesten jungen deutschen Schriftsteller. Dank seiner erfolgreichen Romane gilt er als „Ostexperte“[1], als ostdeutscher „Heimatsachverständiger“[2] und als „Spezialist dafür […], leicht und witzig über die DDR zu schreiben, ohne sie nostalgisch zu verniedlichen“[3]. Er gehört zu einer Generation, die zwar in der DDR geboren ist und ihre Jugend dort verbrachte, mit den Utopien und dem Aufbaupathos der Gründergeneration jedoch nichts mehr anfangen konnte. Diese Generationszugehörigkeit bietet ihm eine bevorzugte Perspektive auf die „Wende“[4] und ermöglicht ihm, sich in seinen Romanen ironisch mit dem Thema auseinanderzusetzen[5].

Brussig wurde 1965 in Ost-Berlin geboren. Hier verbrachte er, mit Ausnahme der Wehrdienstzeit, seine ganze Jugend. Nach der Berufsausbildung als Baufacharbeiter (1981-1984) und dem Abitur (1984) übte er in der DDR verschiedene Aushilfstätigkeiten aus (u.a. als Möbelträger, Museumspförtner, Fabrikarbeiter und Hotelportier). Nach der „Wende“ studierte er, ohne Abschluss, Soziologie an der Freien Universität Berlin (1990-1993) und später Dramaturgie an der Filmhochschule „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg. Seitdem sein zweiter Roman Helden wie wir 1995 zu einem Bestseller wurde, ist er als freiberuflicher Schriftsteller und Drehbuchautor tätig.

Brussigs erfolgreichstes Werk ist ohne Zweifel Helden wie wir. Dieser Bestseller führte ihn 1995 ins Licht der Öffentlichkeit und machte ihn bei einem großen Publikum bekannt. Sein erster Roman Wasserfarben[6] war schon 1991 unter dem Pseudonym Cordt Berneburger erschienen. Wasserfarben erregte unmittelbar nach seinem Erscheinen bei Kritik und Publikum keine große Aufmerksamkeit. Erst nach dem großen Erfolg von Helden wie wir wurde Brussigs Erstlingswerk entdeckt. In dem Roman, der Ulrich Plenzdorfs Die neuen Leiden des jungen W. (1973) zum Vorbild hat, geht es um eine Bildungsgeschichte in mehreren Episoden. Der Protagonist Anton Glienicke erzählt aus der Ich-Perspektive mit jugendlicher Melancholie, Skepsis und Wut seine letzten Monate vor dem Abitur an einer Ostberliner Elite-Schule. Im Mittelpunkt der Geschichte dieses konventionellen Bildungsromans steht die Selbstfindung des Protagonisten, der nach einer ersten Ablehnung des egoistischen Karrieredenkens, mit der Hilfe seines Bruders Leff zum Schluss seine Leidenschaft für das Schreiben entdeckt und dadurch auch seinen Weg in die Gesellschaft findet. Die Handlung erstreckt sich von November 1986 bis Juni 1987 und bietet als Hintergrund einen kritischen Blick über die Gesellschaft der DDR in den achtziger Jahren. Der Stoff von Wasserfarben erscheint, revidiert und umgestaltet, acht Jahre später auch in Brussigs drittem Roman Am kürzeren Ende der Sonnenallee (1999) wieder. Hier taucht eine ganze Clique von DDR-Jugendlichen als Protagonisten auf, die in Ostberlin unmittelbar an der Mauer wohnen. Micha, Mario, Brille, Wuschel und Dicke sind fünf Freunde, deren Träume mit den Idealen des Sozialismus gar nichts zu tun haben. Sie lieben Popmusik, interessieren sich für den Existenzialismus, das Hippie-Leben und natürlich für das schönste Mädchen der Schule, Miriam. In unterschiedlichen lustigen Episoden wird der Alltag dieser Jugendlichen beschrieben, der aus einer Mischung aus Heiterkeit, Rebellion und Orientierungslosigkeit besteht. Obwohl sie die strengen Regeln der geschlossenen DDR-Gesellschaft und ihre Prinzipien nicht als die eigenen anerkennen, können sie sich eigentlich auch in dem totalitären Staat sehr gut amüsieren. Es gelingt ihnen, auch dank ihres Alters, sich einen eigenen heiteren Privatraum zu schaffen, „in einem Staat, in dem es wenig zu lachen gibt“[7]. Mit diesem Roman und mit dem gleichnamigen Film[8] verfestigte Brussig den Erfolg von Helden wie wir und etablierte sich in der Literaturszene als „Fachmann für die ostdeutschen Passagen der Geschichte“[9].

Obwohl die Thematik „Wende“ in den beiden Romanen Wasserfarben und Am kürzeren Ende der Sonnenallee nicht direkt auftaucht, ist es doch konstant präsent: Mit Rückblicken auf das Leben in der Honecker-Ära erzählt Brussig von seiner eigenen Generation, die in der DDR aufwuchs, dabei aber schon auf dem Sprung ins vereinte Deutschland war, ohne es auch nur zu ahnen. Das Thema „Wende“ bleibt bei ihm jedoch, heute wie 1995, im Mittelpunkt. Sein neuer Roman Wie es leuchtet[10] ist bereits erschienen: Laut Brussigs eigenen Worten wird erst dieses neue Buch zum wirklichen „Wenderoman“[11].

Weitere Werke von Brussig sind das Theaterstück Heimsuchung[12] und das satirische Fußballbuch Leben bis Männer (2001)[13].

Besonders groß ist in Brussigs Werk der Einfluss der angloamerikanischen Protestliteratur. Zu seinen Lieblingsautoren gehören vor allem Jerome Salinger, Charles Bukowski, der „Sexologe“ Philip Roth[14] und der Medienstar John Irving[15].

2. DIE STRUKTUR DES ROMANS.

2.1. Kurzfassung des Inhalts.

Der Held des Romans, Klaus Uhltzscht, schildert kurz nach der „Wende“ in einem Interview für den New York Times Reporter Mr. Kitzelstein sein Leben in der DDR und erzählt die Geschichte des Mauerfalls auf ganz neue Weise. Das Interview erweist sich allerdings sehr schnell als ein einseitiger Monolog von Klaus, der sich, überzeugt von seiner Rolle als zukünftiger Nobelpreisträger oder als „Beendiger der Geschichte“[16], schon von Kindheit an auf einen öffentlichen Auftritt vorbereitet hatte.

Die Erzählung umspannt einen Zeitrahmen von seiner Geburt, die symbolträchtig mit dem Einmarsch der russischen Truppen in die Tschechoslowakei am 20. August 1968 zusammenfällt, bis zur Öffnung der Berliner Mauer am 9. November 1989. Durch die Beschreibung von Klaus´ Leben wirft Brussig einen kritischen, ironischen Blick auf die Geschichte der DDR der Honecker-Ära.

Klaus, der immer zwischen Helden- und Witzfigur, zwischen Opfer und Täter schwankt, wächst in einer Familie auf, in der sich die Strenge und die Spießigkeit der DDR-Gesellschaft und ihrer Regierung widerspiegeln. Sein Vater ist ein Stasifunktionär, der seinen Sohn für einen Versager hält und niemals ein Wort mit ihm wechselt. Seine Mutter ist Ärztin und Hygieneinspektorin, ist von der Sauberkeit besessen und kontrolliert ständig ihren Sohn. Diese Kontrolle ist in erster Linie eine Kontrolle jeder kleinsten intimen Regung ihres Sohnes und wird auch im Erwachsenenalter fortgeführt.

Kein Wunder, wenn Klaus in dieser Atmosphäre von Zwang und (vor allem sexueller) Unterdrückung zunächst schlimme Minderwertigkeitsgefühle als „Flachschwimmer“, „Totensonntagsfick“, „Toilettenverstopfer“ und „Onanist mit legendär kleinem Pimmel und vier Bibliotheksausweisen“ entwickelt. Seine Kindheit verläuft zwischen Allmachtsphantasien von seiner künftigen Karriere als Naturwissenschaftler oder als Retter des Sozialismus und der rauen Wirklichkeit als Mamasöhnchen und kleinem Besserwisser, der mit sich und den anderen nicht zurechtkommt. Besonders gestört ist, aufgrund der repressiven Sexualerziehung seiner Eltern, sein Verhältnis zu Frauen, das in einer versuchten Vergewaltigung mündet.

Nach der Schule wird er, wie sein Vater, Mitarbeiter der Staatssicherheit; seine Aufgaben reichen von der Observation bis zum Einbruch und zur Kindsentführung. Das Bild der Stasi, das in den unterschiedlichen Episoden hervorgerufen wird, ist meistens sehr harmlos und komisch[17]. Nebenbei widmet Klaus seine Freizeit der Entwicklung immer neuer Perversionen, die, seiner Meinung nach, zum Weltsieg des Sozialismus über den Kapitalismus beitragen sollen. Mit einer Blut- und Serumtransfusion rettet er im Sommer 1989 sogar dem kranken Erich Honecker das Leben. Vollkommen fassungslos[18] erlebt er den „Herbst ´89“, die Protestbewegungen und die letzten Monate der DDR. Klaus ist jedoch bei der großen Kundgebung am Alexanderplatz vom 4. November 1989 anwesend: Als Christa Wolf, von Klaus mit der Eislauftrainerin Jutta Müller verwechselt, ihre berühmte Rede hält, fühlt er sich von jener „Sozialismustümelei“[19] irritiert und will auf die Bühne steigen, um seine Meinung zu sagen. Im Gedränge stürzt er und verletzt sich an seinem Glied. Infolge der notwendigen Operation vergrößert sich sein Glied dermaßen, dass er damit einige Tage später, am 9. November, als Exhibitionist die Grenzsoldaten erschrecken kann. Dieser exhibitionistische Akt des Protagonisten führt zum Mauerfall. An der „Wende“ war, Klaus´ Geschichte nach, nicht das ostdeutsche Volk durch seine Proteste und seine Zivilcourage beteiligt, sondern ausschließlich sein übergroßes Glied. Er ist „das Missing link der jüngsten deutschen Geschichte“[20].

2.2. Das fingierte Interview: Aufbau und Erzählperspektive.

Obwohl normalerweise für den Aufbau und die Erzählperspektive eines Textes sehr unterschiedliche Analysen in verschiedenen Kapiteln notwendig wären, habe ich mich entschlossen, sie hier nebeneinander zu stellen. In Helden wie wir sind Aufbau und Erzählperspektive sehr eng mit einem literarischen Mechanismus verknüpft, der von Brussig verwendet wird, um, meiner Meinung nach, Verfremdung und ironische Distanz[21] zu schaffen.

Der Autor lässt die Geschichte von der Hauptfigur Klaus in einem fingierten Interview erzählen; wie ich schon im Kapitel 5.2.1 erwähnt habe, erweist sich das Interview sehr schnell als ein Monolog des Protagonisten. Der Ansprechpartner von Klaus, der Journalist Mr. Kitzelstein, ist zwar die ganze Zeit als Figur anwesend, stellt jedoch keine Fragen und kommt niemals zu Wort[22]. Klaus kann damit das Interview als „Sprechprobe“ betrachten, in der er endlich seinen Gedanken freien Lauf lassen und seine Geschichte erzählen kann, ohne von irgendjemandem zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Es wird die berühmteste Sprechprobe der Menschheitsgeschichte! […] Ich darf alles sagen, was mir in den Sinn kommt, ohne dass ich dafür festgenagelt werden kann – ist ja nur eine Sprechprobe.[23]

Nur weil er sich einreden kann, es handle sich bei seiner Konfession um eine Sprechprobe, kann Klaus seine Geschichte ohne Hemmungen erzählen; für eine schriftliche Autobiographie ist ihm sein Leben zu peinlich[24]. Eine besondere Rolle spielt innerhalb des Interviews auch das Diktiergerät, das zwischen Klaus und seinem Ansprechpartner liegt: genau dieses Gerät verstärkt für Klaus den sprechprobenhaften Charakter des Interviews.

Die Wirkung dieser Erfindung auf den Aufbau des Textes ist klar sichtbar: Helden wie wir ist in sieben Kapitel unterteilt, die durch das fingierte Interview Tonbänder genannt werden. Im ersten Kapitel[25] wird das inszenierte Interview eingeführt und dessen literarischer Mechanismus in Gang gesetzt. In den restlichen Kapiteln werden rückblickend unterschiedliche Episoden aus Klaus´ Leben beschrieben. Die Episoden sind chronologisch geordnet und reichen von seiner Kindheit (Das 2. Band: Der letzte Flachschwimmer[26] ) bis zur Öffnung der Berliner Mauer am 9. November 1989 (Das 7. Band: Der geheilte Pimmel[27] ).

Die Umschreibung der Kapitel als Tonbandaufnahmen ist in der fiktiven sowie in der autobiographischen Literatur nichts Neues[28], wird jedoch bei Brussig unkonventionell benutzt. Wenn einerseits die Tonbandaufnahmen der Geschichte einen „dokumentarischen Anschein“[29] geben, sind sie andererseits für den „Ostexperten“ Brussig eng mit der Aktivität der Staatssicherheit verbunden. Diese Kombination verleiht auch dem Aufbau des Textes eine ironische Konnotation.

Subtiler ist im Gegensatz dazu die Wirkung auf die Erzählperspektive. Die fiktive Figur Klaus Uhltzscht erzählt in der Ich-Form rückblickend die Geschichte des Mauerfalls: Was aus dieser Erzählung entsteht, ist nicht eine Chronik, sondern Klaus´ eigene Interpretation der historischen Ereignisse. Die Authentizität der Fakten wird, auch dank dieser besonderen Erzählperspektive, durch Brussigs Parodie und damit durch Fiktion ersetzt.

[...]


[1] Vgl. Hollmer, Heide: „The next generation. Thomas Brussig erzählt Erich Honeckers DDR”. In: Arnold, Heinz Ludwig (Hg.): DDR-LITERATUR der neunziger Jahre. München: Richard Boomberg Verlag, 2000. S. 119.

[2] Hollmer, Heide: „Thomas Brussig“. In: Arnold, Heinz Ludwig (Hg.): KLG. Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. München: Edition Text + Kritik.

[3] Küpper, Mechthild: „Sieben leere Patronen am Ende der Nacht. Die DDR als Schützenfest: Thomas Brussigs Roman Am kürzeren Ende der Sonnenallee “, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.10.1999. Zitiert aus: Hollmer (2000), S. 108.

[4] Er kann die letzte Jahre der DDR und die „Wende“ aus einer Binnenperspektive beschreiben. Zugleich wird er nicht von der pessimistischen Stimmung beeinflusst, die bei vielen älteren Autoren der DDR zu erkennen ist; für diese Autoren (wie z.B. Christa Wolf), die sich von Anfang an am Projekt DDR beteiligt hatten, bedeuteten die „Wende“ und die Wiedervereinigung nicht nur eine Befreiung, sondern auch das Ende einer Utopie.

[5] Ich beziehe mich vor allem auf Helden wie wir (1995) und Am kürzeren Ende der Sonnenallee (1999).

[6] Wasserfarbe. Roman. Berlin: Aufbau, 1991. Bis 1996 ist der Roman unter dem Pseudonym „Cordt Berneburger“ erschienen, ab 1997 unter dem Namen Thomas Brussig.

[7] Vgl. Hollmer (2000), S. 118.

[8] Der Film Sonnenallee ist vor dem Roman erschienen (Kinostart am 7.10.1999). Das Drehbuch ist eine Zusammenarbeit von Brussig und Leander Haußmann. Die Regie führte Leander Haußmann.

[9] Kraft, Thomas: „Autorenporträts. Thomas Brussig“. In: Kraft, Thomas (Hg.): Aufgerissen. Zur Literatur der 90er. München: Piper, 2000. S. 41-42.

[10] Brussig, Thomas: Wie es leuchtet. Frankfurt am Main: S. Fischer Verlag, 2004.

[11] Vgl. Interview im Anhang: „[…] denn das, was ich jetzt schreibe, wird der große Wenderoman. Er wird jetzt im Herbst erscheinen und hat eigentlich alles, was ich von einem richtig guten Wenderoman erwarte“. Vgl. dazu auch: Matussek, Matthias: „Der Balzac vom Prenzlberg“. In: Der Spiegel, Nr. 43 (2004). In diesem Artikel wird Brussigs neuer Roman als gelungener Deutschlandroman gelobt: „[…] Brussig, dem Wunderknabe vom Prenzlauer Berg, ist der Deutschlandroman gelungen, auf den man seit jenen Tagen gewartet hat“.

[12] Brussig, Thomas: Heimsuchung. Schauspiel für fünf Personen. Berlin: Volk und Welt, 2000. Uraufführung: Staatstheater Mainz, 8.10.2000.

[13] Brussig, Thomas: Leben bis Männer. Frankfurt am Main: Fischer, 2001.

[14] Die Lektüre von seinem Roman Portnoy´s Complaint (1969) hat Brussig auf eine besondere Art beeinflusst: Wie bei Roth wird in Helden wie wir der politische Protest auf ein privates sexuelles Aufbegehren reduziert. Vgl. dazu Kap. 6.3. und Kap. 6.4.

[15] Mehr dazu in: Hollmer, Heide: „Thomas Brussig“. In: Arnold, Heinz Ludwig (Hg.): KLG. Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. München: Edition Text + Kritik.

[16] Vgl. Brussig, Thomas: Helden wie wir. Berlin, Volk und Welt, 1995. S. 17.

[17] Alles scheint so harmlos und unwichtig, dass Klaus die Frage stellt, ob er überhaupt bei der richtigen, gefürchteten Stasi sei: „Von der Stasi war nie die Rede! Wie konnte ich sicher sein, daß ich bei der Stasi anfangen werde?“ (Brussig, 1995, S. 112). „Soll das etwa die Stasi sein, die richtige, die echte, sagenumwobene Stasi? […] Wo auch immer ich hineingeraten war – die Stasi kann nicht sein, sagte ich mir“ (Brussig, 1995, S.115).

[18] „[…] Warum bin ich immer der Scheißletzte, der irgendwas erfährt?“ (Brussig, 1995, S. 271).

[19] Brussig (1995), S. 288.

[20] Ebd. , S. 323.

[21] Weiteres über die Ironie in Helden wie wir im Kap. 6.4.3.

[22] Weiteres dazu im Kap. 6.2.3.

[23] Brussig (1995), S. 18.

[24] Vgl. z.B. Brussig (1995), S. 5 ff.

[25] Brussig (1995), S. 5-19.

[26] Ebd., S. 20 ff.

[27] Ebd., S. 277 ff.

[28] Vgl. Nause (2002), S. 146.

[29] Ebd.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten

Details

Titel
Die 'Wende' in der Literatur: Thomas Brussigs "Helden wie wir"
Hochschule
Technische Universität Dresden
Note
1,0
Autor
Jahr
2003
Seiten
39
Katalognummer
V35770
ISBN (eBook)
9783638355919
ISBN (Buch)
9783640888849
Dateigröße
599 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wende, Literatur, Thomas, Brussigs, Helden
Arbeit zitieren
MA Davide Bonmassar (Autor), 2003, Die 'Wende' in der Literatur: Thomas Brussigs "Helden wie wir", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35770

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