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Vergleich von Print- und Onlinetageszeitungen. Die Süddeutsche Zeitung

Title: Vergleich von Print- und Onlinetageszeitungen. Die Süddeutsche Zeitung

Seminar Paper , 2003 , 26 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Diplom-Medienwirtin (FH) Nina Lampret (Author)

Communications - Print Media, Press
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Eine Branche befindet sich im Wandel. Rückläufiges Wachstum und deutliche Sättigung sind die Merkmale des heutigen Printmarktes. Hinzu kommt, dass die Printmedien und im besonderen die Tageszeitungen durch die Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnik, besonders durch das Internet, stark betroffen sind.
Allerdings sahen und sehen sich immer mehr Zeitungsverleger durch die stetig steigende Zahl von Internetnutzern dazu animiert, ihre publizistischen Einheiten nun auch im Internet zu präsentieren.
Wie sieht nun aber die Situation auf dem Tageszeitungsmarkt durch diese veränderten Gegebenheiten aus? Verdrängt das Medium Internet die Papierausgabe gemäß der Aussage: „Der Druck einer Zeitung ist lediglich eine vorübergehende Erscheinungsform, die mit dem spezifischen Wesen der Zeitung nichts zu tun hat. Die Aussicht, das später andere, noch vollkommenere Vervielfältigungsmethoden als der Druck erfunden werden, ist durchaus wahrscheinlich“? Oder werden beide auf dem Markt bestehen bleiben? Diesen und weiteren Fragen wird in dem vorliegenden Text auf den Grund gegangen. Wobei sich die Ausführungen aufgrund des eingeschränkten Umfangs der Arbeit im besonderen auf die Situation der Tageszeitungen in Deutschland beschränken.
In der vorliegenden Seminararbeit werden die beiden Verbreitungsmöglichkeiten einer Tageszeitung – Print- und Onlineausgabe - untersucht. Sie gliedert sich in neun Kapitel, die jeweils für sich noch einmal in eine unterschiedliche Anzahl von Unterkapiteln aufgeteilt sind.
Zu Beginn werden die beiden zu betrachtenden Medien – Zeitung und Internet – in ihrer geschichtliche Entwicklung und mit ihren jeweils medienspezifischen Eigenschaften dargestellt. Danach folgt ein kurzer Vergleich zwischen dem Print- und Onlinejournalismus. Davon ausgehend werden die Gründe der Verlage für ihr Online-Engagement beleuchtet und in diesem Zusammenhang die Finanzierungsmöglichkeiten für dieses untersucht.
Nach diesen allgemein geltenden Themen wird dann der direkter Vergleich zwischen einer Print- und Onlineausgabe einer Tageszeitung anhand der Süddeutschen Zeitung gezogen, wobei dazu der angewandte Kriterienkatalog kurz dargestellt wird.
Zum Schluss wird abschließend auf die künftigen Online-Strategien der Verlage eingegangen und ein persönliches Fazit gezogen, inwieweit die Onlineausgabe die Printausgabe verdrängt hat bzw. verdrängen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1. THEMA DER ARBEIT

1.2. AUFBAU UND ZIEL DER ARBEIT

2. ZEITUNG – MEDIUM DER VERGANGENHEIT?

2.1. GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG

2.2. SPEZIFISCHE EIGENSCHAFTEN DER ZEITUNG

3. INTERNET – MEDIUM DER ZUKUNFT?

3.1. GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG

3.2. WEBSPEZIFIKA

4. VERGLEICH ONLINE- UND PRINTJOURNALISMUS

5. GRÜNDE FÜR DAS ONLINE-ENGAGEMENT

6. FINANZIERUNG DES ONLINE-ENGAGEMENTS

7. PRINT- UND ONLINEAUSGABE DER SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG IM VERGLEICH

7.1. SÜDDEUTSCHE ZEITUNG UND SUEDDEUTSCHE.DE

7.2. UNTERSUCHUNGSKRITERIEN

7.3. UMFANG

7.4. STRUKTUR

7.5. ÜBERNAHMEQUOTE UND SELEKTIONSKRITERIEN

7.6. UNTERSCHIEDE INNERHALB DER ARTIKEL (TEXTLICH UND GESTALTERISCH)

7.7. AKTUALITÄT

7.8. VERNETZUNG UND INTERAKTIVITÄT

7.9. ZUSATZANGEBOTE

8. KÜNFTIGE STRATEGIEN DER VERLAGE

9. FAZIT

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen des Internets auf den traditionellen Tageszeitungsmarkt. Ziel ist es, anhand der Süddeutschen Zeitung und ihrer Online-Ausgabe zu analysieren, inwiefern das digitale Angebot die Printausgabe ergänzt oder verdrängt und welche strategischen Anpassungen für Verlage daraus resultieren.

  • Entwicklung und spezifische Eigenschaften von Zeitung und Internet
  • Vergleich der journalistischen Arbeitsweisen in Print- und Onlineredaktionen
  • Analyse der Beweggründe und Finanzierungsmodelle für das Online-Engagement
  • Empirischer Vergleich von Print- und Onlineausgabe anhand ausgewählter Kriterien
  • Zukünftige Strategien der Verlage zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

7.7. Aktualität

Bei dem Punkt Aktualität liegen die Vorteile klar auf Seiten der Online-Ausgabe, da diese durch die Entkopplung von der physischen Distribution nicht an einen Redaktionsschluss gebunden ist und somit gemäß der unter 3.2 erwähnten Webspezifika permanent aktualisiert werden kann. Tatsächlich werden je nach den Ereignisse im Weltgeschehen die Artikel bis zum Minutentakt auf die Seite hochgeladen. Die Hauptzeiten des Hochladen liegen zwischen 16.00 und 19.00 Uhr. In dieser Zeit werden in der Regel auch die Artikel für die Printausgabe geschrieben. Der Nutzer der Online-Ausgabe hat also die Möglichkeit viele Artikel bereits vor dem Erscheinen der Printausgabe zu lesen und somit besser über die aktuellen Geschehnisse informiert zu sein.

Allerdings sind in der Online-Ausgabe selbst auf der Startseite Artikel von den Vortragen – vorwiegend Hintergrundberichte zu aktuellen Themen, z.B. Bremer Bürgerschaftswahl – zu finden, was bei einer Printausgabe nie von den Lesern akzeptiert werden würde. Hier kommt wieder die große Speicherkapazität des Internet zu tragen, wodurch dem Nutzer die Möglichkeit gegeben wird sich auch im Nachhinein über ein Thema zu informieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der Ausgangslage des Printmarktes im Wandel und Definition der Zielsetzung der Arbeit.

2. ZEITUNG – MEDIUM DER VERGANGENHEIT?: Historischer Rückblick auf die Entwicklung der Zeitung und Analyse ihrer medien-spezifischen Charakteristika.

3. INTERNET – MEDIUM DER ZUKUNFT?: Beschreibung der geschichtlichen Genese des Internets und Erläuterung seiner besonderen webspezifischen Eigenschaften.

4. VERGLEICH ONLINE- UND PRINTJOURNALISMUS: Untersuchung der veränderten redaktionellen Arbeitsweisen und Anforderungen an Journalisten im digitalen Zeitalter.

5. GRÜNDE FÜR DAS ONLINE-ENGAGEMENT: Analyse der strategischen Beweggründe von Verlagen, publizistische Inhalte im Internet anzubieten.

6. FINANZIERUNG DES ONLINE-ENGAGEMENTS: Erörterung der unterschiedlichen Erlösmodelle und ökonomischen Herausforderungen bei Online-Angeboten im Vergleich zur Printausgabe.

7. PRINT- UND ONLINEAUSGABE DER SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG IM VERGLEICH: Detaillierter Vergleich der beiden Publikationsformen anhand spezifischer Kriterien wie Umfang, Struktur, Aktualität und Interaktivität.

8. KÜNFTIGE STRATEGIEN DER VERLAGE: Ausblick auf die strategische Entwicklung der Zeitungen hin zu crossmedialen Medienunternehmen.

9. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Koexistenz beider Medienformen unter Berücksichtigung des Rieplschen Gesetzes.

Schlüsselwörter

Tageszeitung, Internet, Online-Journalismus, Printmedien, Süddeutsche Zeitung, Digitalisierung, Crossmedia, Medienwandel, Werbefinanzierung, Aktualität, Hypertextualität, Medienmarke, Redaktionssysteme, Verlagsstrategie, Mediennutzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Seminararbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Medienwandel und den Wettbewerb bzw. die Ergänzung zwischen klassischen Print-Tageszeitungen und deren Online-Auftritten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die geschichtlichen Hintergründe, journalistische Arbeitsabläufe, Finanzierungsmodelle und die strategische Neuausrichtung von Verlagen im digitalen Zeitalter.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Untersuchung, ob das Internet die Printausgabe verdrängt oder ob eine komplementäre Nutzung möglich ist, verdeutlicht am Beispiel der Süddeutschen Zeitung.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine komparative Analyse durchgeführt, die Printausgabe und Online-Angebot anhand eines spezifischen Kriterienkatalogs über einen bestimmten Untersuchungszeitraum vergleicht.

Was ist Gegenstand des Hauptteils?

Der Hauptteil konzentriert sich auf den direkten Vergleich von Süddeutsche Zeitung und sueddeutsche.de in Bezug auf Aspekte wie Umfang, Selektionskriterien, Aktualität und Zusatzangebote.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Crossmedia, Online-Engagement, Erlösmodelle, medien-spezifische Eigenschaften und das Rieplsche Gesetz.

Warum ist das "E-Paper" für die Zukunft relevant?

Das E-Paper wird als mögliches Produkt diskutiert, das die Vorteile der Zeitung (Haptik) mit denen des Internets vereinen könnte, um die Printausgabe langfristig zu ersetzen.

Inwieweit unterscheiden sich die Übernahmequoten der Artikel?

Die Analyse zeigt, dass nur ein Teil der Print-Artikel (ca. 31%) in die Online-Ausgabe übernommen wird, wobei die Ressorts Politik, Wirtschaft und Sport die höchsten Quoten aufweisen.

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Details

Title
Vergleich von Print- und Onlinetageszeitungen. Die Süddeutsche Zeitung
College
Wiesbaden University of Applied Sciences  (Fachbereich Medienwirtschaft)
Course
Seminar Mediengestaltung
Grade
1,0
Author
Diplom-Medienwirtin (FH) Nina Lampret (Author)
Publication Year
2003
Pages
26
Catalog Number
V35800
ISBN (eBook)
9783638356121
ISBN (Book)
9783638653299
Language
German
Tags
Vergleich Print- Onlinetageszeitungen Beispiel Süddeutschen Zeitung Seminar Mediengestaltung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Medienwirtin (FH) Nina Lampret (Author), 2003, Vergleich von Print- und Onlinetageszeitungen. Die Süddeutsche Zeitung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35800
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