Die Tierzelle im Detail. Aufbau, Zellzyklus und Zellteilung


Hausarbeit, 2016
11 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Aufbau der Tierzelle

1. Die Zellmembran

2. Der Zellkern

3. Das Zytoskelett

4. Das Zytosol

5. Zellorganellen
5.1 Mitochondrien
5.2 Ribosomen
5.3 Endoplasmatisches Retikulum
5.4 Golgi-Apparat

Zellzyklus und Zellteilung

Fazit

Bildquellen

Anhang

Einleitung

Den Aufbau von Tieren und Menschen kann man von klein nach groß wie folgt beschreiben. Die kleinsten Einheiten sind die Atome, die sich zu Molekülen verbinden. Auf der Ebene darüber befinden sich die Zellorganellen, die umschlossen von einer Membran, eine Zelle bilden. Zellen bauen verschiedene Gewebe auf, welche auf der nächsten Ebene Organe bilden. Organe kann man, nach ihrer Funktion als Organsysteme zusammenfassen, diese bilden dann den Organismus. Zellen sind die kleinste lebende Einheit, des menschlichen und tierischen Körpers. Ihre Strukturen werde ich nun im Folgenden näher beschreiben. Anschließend werde ich noch drauf eingehen, wie Zellen sich durch Teilung vermehren. Die folgenden Ausführungen sind nur ein kurzer Überblick, da eine detaillierte Beschreibung von Aufbau und Funktion den Rahmen dieser Hausarbeit sprengen würde.

Aufbau der Tierzelle

Jede Zelle ist ein in sich geschlossenes System, das durch eine Membran umschlossen ist. Im Inneren der Zelle befindet sich das Plasma und die Zellorganellen, die verschiedene Aufgaben erfüllen. Zellen können untereinander kommunizieren und zusammen die unterschiedlichsten Funktionen erfüllen, wie Sekretion in Drüsen, Weiterleitung von elektrischen Impulsen in Nerven oder Kontraktion in Muskeln, all dieses wird von spezialisierten Zellverbänden vollbracht. (Vgl. Baumhoer, Steinbrück, Götz; S.11)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

http://www.uni-bielefeld.de/biologie/Entwicklungsbiologie/ultrastr.gif

1. Die Zellmembran

Jede Zelle ist eine Einheit, die eine Grenze zur Außenwelt hat. Die Zellmembran oder Plasmamembran trennt den Intrazellulärraum von dem Extrazellulärraum. Die Membran besteht aus einer Lipiddoppelschicht nach außen hat sie hydrophile Köpfe, die aus Phospholipiden, Cholesterin und Glykolipiden bestehen, nach innen zeigen die hydrophoben Schwänze aus Fettsäureketten. (Vgl. Baumhoer, Steinbrück, Götz S.12) In die Membran sind außerdem Proteine und Glykoproteine eingelagert, die verschiedene Aufgaben erfüllen, es gibt z. B. Tunnelproteine, Transportproteine und Rezeptorproteine.

Auf der extrazellulären Seite der Membran liegt ein dünner Oberflächensaum auf, die Glykokalix. Sie besteht aus Zuckerresten und ist für jede Zellenart spezifisch. Sie dient unter anderem der Zellerkennung und Kontaktaufnahme. Obwohl die Zellmembran die Zelle abgrenzt, können Transportprozesse durch diese ablaufen, die lebenswichtig für die Zelle und/oder den Organismus sind.

(siehe Anhang Bild 1)

2. Der Zellkern

Die meisten Zellen besitzen nur einen Zellkern (Nukleus), es gibt jedoch auch Zellen die mehrere Kerne besitzen. Auch die Form des Nukleus ist je nach Art der Zelle unterschiedlich, so gibt es runde, ovale, spindelförmige, nierenförmige, segmentierte und randständig komprimierte Zellkerne. Die Form, Größe und Anzahl der Kerne kann bei der Identifizierung von Zellen helfen. Der Nukleus ist von einer Kernhülle umgeben. In ihm liegt die Erbinformation in Form von Chromatin vor. Chromatin bezeichnet die Gesamtheit aller Chromosomen. (Vgl. Baumhoer, Steinbrück, Götz S.16)

(siehe Anhang Bild 2)

3. Das Zytoskelett

Das Zytoskelett erhält die Form der Zelle zu, indem es sie von innen stützt. Es ermöglicht außerdem Zellbewegung und Transportvorgänge innerhalb der Zelle. (Vgl. Baumhoer, Steinbrück ,Götz S.23) Es besteht aus Proteinen und es werden drei verschiedene Zytoskelettelemente unterschieden: Mikrotubuli, Mikrofilamente und intermediäre Filamente. Zusammen mit dem Zytosol bildet es das Zytoplasma.

4. Das Zytosol

Das Zytosol ist eine klare, leicht visköse Flüssigkeit und besteht aus ca. 70% Wasser, Lipiden, Proteinen, tRNA, Zucker, Kationen und Anionen. Es ist vom Milieu her leicht basisch, beherbergt das Zytoskelett, die Zellorganellen und den Kern. In ihm finden wichtige Stoffwechselreaktionen statt. (Vgl. Hick, S.10)

5. Zellorganellen

Der intrazelluläre Raum enthält verschiedene Organellen, die unterschiedliche Funktionen erfüllen und untereinander durch Membranstrukturen abgegrenzt sind. (Vgl. Hick, S.10) Die Wichtigsten werde ich im Folgenden kurz in ihrem Aussehen und ihrer Funktion beschreiben. Je nach Funktion der Zelle im Organismus, sind die Vorkommen von Zellorganellen in Anzahl und zum Teil auch Größe unterschiedlich.

5.1 Mitochondrien

Die Mitochondrien werden auch als die Energiekraftwerke einer Zelle bezeichnet. Sie sind länglich und in der Zelle beweglich. Sie vermehren sich durch Teilung und haben eine Lebensdauer von ca. 10-20 Tagen. Mitochondrien besitzen eine Außenmembran, welche die Organelle nach außen hin abschließt und eine innere Membran, die stark aufgefaltet ist um die Oberfläche zu vergrößern. Anhand dieser Faltung kann man verschiedene Mitochondrientypen unterscheiden. Mitochondrien bauen mithilfe von Sauerstoff Produkte des intermediären Stoffwechsels zu Kohlendioxid und Wasser ab und gewinnen so die energiereiche Verbindung ATP. ( Vgl. Baumhoer, Steinbrück, Götz S.18)

(siehe Anhang Bild 3)

5.2 Ribosomen

Ribosomen haben eine Größe von 15-20 nm und sind damit die kleinsten Zellorganellen. Sie bestehen zu 60% aus Proteinen und zu 40% aus rRNA (ribosomale Ribonukleinsäure).

Ribosomen können frei im Zytoplasma liegen oder an Membranen gebunden sein. (Vgl. Baumhoer, Steinbrück, Götz, S.19) Gebildet werden sie im Nukleus und haben die Aufgabe Proteine zu synthetisieren. Die freien Ribosomen stellen vor allem Struktur- und Enzymproteine her, während die an das endoplasmatische Retikulum gebundenen Ribosomen sekretorische und lysosomale Proteine herstellen.

(siehe Anhang Bild 4)

[...]

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Die Tierzelle im Detail. Aufbau, Zellzyklus und Zellteilung
Hochschule
Universität Paderborn
Veranstaltung
Biologie II
Note
1,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
11
Katalognummer
V358157
ISBN (eBook)
9783668432765
Dateigröße
746 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tierzelle, Zelle, Zellbiologie, Cytologie, Zellorganellen, Zellaufbau, Zellzyklus, Zellteilung
Arbeit zitieren
Julia Hornemann (Autor), 2016, Die Tierzelle im Detail. Aufbau, Zellzyklus und Zellteilung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358157

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Die Tierzelle im Detail. Aufbau, Zellzyklus und Zellteilung


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden