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Strafrecht Allgemeiner Teil. Teil I: Einführung in das Strafrecht & Teil II: Die Voraussetzungen der Straftat

Elementarwissen für das Sicherheitsgewerbe

Título: Strafrecht Allgemeiner Teil. Teil I: Einführung in das Strafrecht & Teil II: Die Voraussetzungen der Straftat

Apuntes (de lección) , 2017 , 42 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Diplom-Verwaltungswirt Ulf Erik Finkewitz (Autor)

Derecho - Derecho penal
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Das Kapitel Strafrecht Allgemeiner Teil verfolgt mehrere Ziele. Der Lernende soll zunächst an das Strafgesetzbuch herangeführt werden. Dabei wird sehr schnell deutlich: Strafrechtswissen leitet sich nicht allein aus dem Lesen einzelner Paragrafen her.

Im nächsten Schritt soll der Securitykandidat erkennen: Für seine verantwortungsvolle Tätigkeit ist ein tiefergehendes Verständnis der Strafgesetzlehre erforderlich. Er muss Kenntnisse erwerben, die für die Berufspraxis von grundlegender Bedeutung sind. Denn: Die Aufgabe des Sicherheitsmitarbeiters besteht in der Verteidigung berechtigter Interessen anderer. Und: Dies geschieht zumeist durch die Unterbindung und Abwehr, oft genug aber auch durch die Teilnahme an der Aufklärung und Ermittlung von Straf-taten.

Der Einstieg in den Allgemeinen Teil des Strafgesetzbuchs ist auf das berufsnotwendige Maß beschränkt. Er ermöglicht den richtigen Umgang mit dem Besonderen Teil und das Verständnis der einzelnen Straftatbestände. Denn: Allgemeiner und Besonderer Teil bilden eine untrennbare Einheit. Die Feststellung strafbaren Verhaltens steht immer am Ende einer mehrgleisigen Prüfung. Natürlich vollzieht sie sich in erster Linie an dem möglicherweise verletzten Straftatbestand. Einbezogen sind aber stets Überlegungen zu Versuch und Vollendung, zu Täterschaft und Teilnahme, zu Rechtswidrigkeit und Schuld. Diese Prüfung ist aber nur mit fundierten Grundkenntnissen zum Strafrecht Allgemeiner Teil möglich. Es gehört daher zum Rüstzeug für rechtlich einwandfreies, situationsgerechtes und damit insgesamt professionelles Handeln.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Teil I - Einführung in das Strafrecht

1. Gegenstand und Quellen des Strafrechts

2. Aufbau des Strafgesetzbuches

3. Die Strafarten

3.1 Die Hauptstrafen

3.1.1 Freiheitsstrafe

3.1.2 Jugendstrafe

3.1.3 Geldstrafe

3.1.4 Vermögensstrafe - § 43a StGB (nicht verfassungsgemäß)

3.1.5 Todesstrafe

3.2 Nebenstrafen

3.2.1 Fahrverbot (§ 44 StGB),

3.2.2 Bekanntgabe der Verurteilung (§§ 103, 165, 200 StGB, § 23 UWG)

3.2.3 Einziehung (§§ 74 ff. StGB)

3.2.4 Aberkennung von Amtsfähigkeit und Wahlrecht (§ 45 StGB)

3.3 Nebenfolgen

3.4 Maßregeln der Besserung und Sicherung

3.4.1 Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus (§ 63 StGB),

3.4.2 Unterbringung in einer Entziehungsanstalt (§ 64 StGB),

3.4.3 Unterbringung in Sicherungsverwahrung (§ 66 ff. StGB),

3.4.4 Führungsaufsicht (§§ 68 ff. StGB),

3.4.5 Entziehung der Fahrerlaubnis (§§ 69 ff. StGB),

3.4.6 Anordnung des Berufsverbots (§ 70 StGB).

4. Zum Sinn der Strafe

4.1 Generalprävention

4.2 Spezialprävention

5. Die Einteilung der Straftaten in Verbrechen und Vergehen

5.1 Verbrechen

5.2 Vergehen

Teil II - Die Voraussetzungen der Straftat

1. Die menschliche Handlung

2. Tatbestandsmäßigkeit

3. Rechtswidrigkeit

4. Schuld

4.1 Allgemeine Grundsätze

4.1.1 Schuldfähigkeit

4.1.1.1 Schuldunfähigkeit wegen seelischer Störungen

4.1.1.2 Vorverlagerte Schuldfähigkeit

4.1.1.3 Schuldunfähigkeit bei Kindern

4.1.1.4 Die verminderte Schuldfähigkeit

4.2 Die Schuldformen - Vorsatz und Fahrlässigkeit

4.2.1 Der Vorsatz

4.2.2 Die Fahrlässigkeit

4.2.2.1 Bewusste Fahrlässigkeit

4.2.2.2 Unbewusste Fahrlässigkeit

4.2.3 Zur Strafbarkeit von vorsätzlichem und fahrlässigem Handeln

4.2.4 Abgrenzung der Fahrlässigkeit von nicht schuldhaftem und von vorsätzlichem Handeln

4.2.5 Schuldausschließungsgründe

4.2.6 Die Bedeutung der Schuld für die Berufspraxis

5. Kontrollfragen und -aufgaben

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieses Basiswerks ist es, Sicherheitsmitarbeiter in die rechtlichen Grundlagen des Strafrechts einzuführen, um ihnen die notwendige Sicherheit für ihre berufliche Praxis zu vermitteln. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie strafbares Handeln rechtlich korrekt identifiziert, eingeordnet und im Rahmen der beruflichen Aufgaben professionell gehandhabt werden kann.

  • Grundlagen des Strafrechts und Aufbau des StGB
  • Differenzierung zwischen Verbrechen und Vergehen
  • Die Voraussetzungen einer Straftat (Handlung, Tatbestand, Rechtswidrigkeit, Schuld)
  • Rechtfertigungsgründe in der Sicherheitsarbeit
  • Unterscheidung von Vorsatz und Fahrlässigkeit

Auszug aus dem Buch

3. Die Strafarten

Das Strafrecht der Bundesrepublik Deutschland kennt Haupt- und Nebenstrafen sowie Nebenfolgen. Hauptstrafen sind

- Freiheitsstrafe,

- Jugendstrafe und

- Geldstrafe,

- (für Soldaten auch Strafarrest).

3.1 Die Hauptstrafen

3.1.1 Freiheitsstrafe

Die Freiheitsstrafe (§§ 38, 39 StGB) kann lebenslangen oder zeitigen Freiheitsentzug bedeuten. Die zeitige Freiheitsstrafe beträgt mindestens 1 Monat und höchstens 15 Jahre. Die mögliche Höchstdauer der Freiheitsstrafe ergibt sich aus dem Tatbestand des Besonderen Teils, den der Täter erfüllt hat.

Zu lebenslanger Freiheitsstrafe darf nur verurteilt werden, wenn diese Höchststrafe in dem verwirklichten Straftatbestand auch angedroht ist („wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft“).

Die zeitige Freiheitsstrafe wird bei kurzfristigen Freiheitsstrafen (unter einem Jahr) nach Wochen und Monaten, bei längeren Freiheitsstrafen (ab einem Jahr) nach Monaten und Jahren bemessen (§ 39 StGB).

Zusammenfassung der Kapitel

Teil I - Einführung in das Strafrecht: Dieses Kapitel vermittelt die Grundlagen des Strafrechts, die Struktur des Strafgesetzbuches, die verschiedenen Arten von Strafen sowie die Einteilung von Straftaten in Verbrechen und Vergehen.

Teil II - Die Voraussetzungen der Straftat: Dieses Kapitel erläutert die Kriterien, die erfüllt sein müssen, damit ein Verhalten als strafbare Handlung gilt, einschließlich der Prüfung von Handlung, Tatbestand, Rechtswidrigkeit und Schuld.

Schlüsselwörter

Strafrecht, StGB, Freiheitsstrafe, Geldstrafe, Verbrechen, Vergehen, Rechtfertigungsgründe, Schuld, Vorsatz, Fahrlässigkeit, Tatbestandsmäßigkeit, Sicherheitsmitarbeiter, Rechtswidrigkeit, Strafprozessordnung, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine grundlegende Einführung in das Strafrecht für Sicherheitsmitarbeiter, um ihnen die rechtlichen Rahmenbedingungen ihrer Tätigkeit zu vermitteln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Aufbau des Strafgesetzbuches, die Einteilung von Strafen, die Voraussetzungen für eine strafbare Handlung sowie die rechtliche Einordnung von Vorsatz und Fahrlässigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Vermittlung von fundiertem Wissen, damit Sicherheitskräfte Straftaten korrekt beurteilen und rechtssicher handeln können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte rechtswissenschaftliche Didaktik, die theoretische Grundlagen durch Definitionen, Paragraphenauszüge und praxisnahe Beispiele vermittelt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Einführung in das Strafrecht und die detaillierte Darstellung der Voraussetzungen einer Straftat (Handlung, Tatbestand, Rechtswidrigkeit, Schuld).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Strafrecht, StGB, Schuld, Vorsatz, Fahrlässigkeit, Tatbestandsmäßigkeit und Sicherheitsmitarbeiter.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Verbrechen und Vergehen für die Sicherheitsarbeit wichtig?

Sie ist vor allem für das Polizeirecht relevant, etwa bei der Befugnis zum Schusswaffengebrauch, der bei Verbrechern anders geregelt ist als bei Tätern von Vergehen.

Wie gehen Sicherheitsmitarbeiter mit Schuldunfähigkeit um?

Sicherheitsmitarbeiter sind nicht zur Beurteilung der Schuldhaftigkeit berufen; ihre Aufgabe ist es, Straftaten zu unterbinden und Schäden abzuwehren, ungeachtet des psychischen Zustands des Täters.

Was ist der Unterschied zwischen bewusster und unbewusster Fahrlässigkeit?

Bei der bewussten Fahrlässigkeit erkennt der Täter das Risiko, vertraut aber darauf, dass der Erfolg nicht eintritt; bei der unbewussten Fahrlässigkeit erkennt der Täter das Risiko gar nicht, obwohl er es hätte erkennen können.

Final del extracto de 42 páginas  - subir

Detalles

Título
Strafrecht Allgemeiner Teil. Teil I: Einführung in das Strafrecht & Teil II: Die Voraussetzungen der Straftat
Subtítulo
Elementarwissen für das Sicherheitsgewerbe
Universidad
Berlin School of Economics and Law  (ehem. Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege in Berlin (Fachbereich Polizeivollzugsdienst) Fachbereich Polizeivollzugsdienst)
Calificación
2
Autor
Diplom-Verwaltungswirt Ulf Erik Finkewitz (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
42
No. de catálogo
V358160
ISBN (Ebook)
9783668435155
ISBN (Libro)
9783668435162
Idioma
Alemán
Etiqueta
strafrecht allgemeiner teil einführung voraussetzungen straftat elementarwissen sicherheitsgewerbe
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplom-Verwaltungswirt Ulf Erik Finkewitz (Autor), 2017, Strafrecht Allgemeiner Teil. Teil I: Einführung in das Strafrecht & Teil II: Die Voraussetzungen der Straftat, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358160
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