Um neue berufliche Ziele erreichen zu können, kann eine Geschäftsidee hilfreich sein. Die Gedanken zur Geschäftsidee sollten von den Fragen geleitet sein, was zu der Person passt, was sie gern tut, welche Talente sie hat und welches Fachwissen sowie welche Schlüsselqualifikationen vorhanden sind.
Ein Businessplan stellt einen Grundriss für ein Geschäftsvorhaben dar. Die Verschriftlichung einer Idee oder Vision eines Unternehmens in seinen unterschiedlichen Facetten soll die Idee/Vision greifbar machen. Der Businessplan eignet sich nicht nur für eine Neugründung, sondern auch für eine Erweiterung, Neuorientierung, einen Aufbau eines neuen Standortes und weitere tiefgreifende Veränderungen eines Unternehmens.
„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist“ (Henry Ford).
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
2 ERGEBNISTEIL
2.1 GRÜNDERPERSON
2.2 GESCHÄFTSIDEE: PRODUKTION UND DIENSTLEISTUNG
2.2.1 ZWECK UND BESONDERHEITEN DER GESCHÄFTSIDEE, DIENSTLEISTUNG
2.2.2 KURZ- UND LANGFRISTIGES UNTERNEHMENSZIEL
2.2.3 REGIONALE EINBINDUNG DES PFLEGEDIESTES UND ARBEITGEBERATTRAKTIVITÄT
2.3 MARKT UND WETTBEWERB
2.3.1 KONKURRENZ
2.4 MARKETING
2.4.1 ANGEBOT
2.4.2 PREIS
2.4.3 WERBUNG
3 DISKUSSION
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption eines Businessplans für einen ambulanten Pflegedienst mit integrierter allgemeiner ambulanter Palliativversorgung (AAPV) in einer versorgungsschwachen Region. Das primäre Ziel ist es, die strukturellen Anforderungen an eine solche Gründung darzulegen und Wege für eine attraktive Arbeitgeberpositionierung aufzuzeigen.
- Strukturelle Anforderungen an die Erstellung eines Businessplans im Gesundheitswesen.
- Integration von allgemeiner ambulanter Palliativversorgung (AAPV) in die Regelversorgung.
- Analyse von Marktpotentialen und Wettbewerbssituationen in versorgungsschwachen Regionen.
- Strategien zur Personalgewinnung und Mitarbeiterbindung in der ambulanten Pflege.
- Marketinginstrumente zur Steigerung des Bekanntheitsgrads und Neukundengewinnung.
Auszug aus dem Buch
2.2.1 Zweck und Besonderheiten der Geschäftsidee, Dienstleistung
Der Gründungsgedanke ist von der Idee geprägt, in einem versorgungsschwachen Gebiet wie zum Beispiel dem oberpfälzischen Tirschenreuth oder im Raum Brandenburg, zum einen ambulanten Pflegedienst mit Versorgung nach § 37 SGB häusliche Krankenpflege SGB V (vgl. § 37 SGB V häusliche Krankenpflege) § 36 Pflegesachleistung SGB XI (vgl. § 36 Pflegesachleistungen SGB XI) inklusive integrierter AAPV nach § 39a stationäre und ambulante Hospizleistungen SGB V zu gewährleisten (vgl.§ 39a stationäre und ambulante Hospizleistungen SGB V).
Häusliche Krankenpflege nach §37 SGB V bedeutet, dass medizinische Behandlungspflege die von einem Arzt verordnet werden muss, durch eine examinierte Pflegefachkraft durchgeführt wird. Die Kosten für die Behandlung trägt die Krankenkasse des versicherten Patienten, ein Teil der Behandlungskosten kann auch auf den Patienten zukommen. (vgl. §37 SGB V häusliche Krankenpflege) Die Behandlungspflege schließt zum Beispiel folgendes mit ein: Messen von Blutdruck oder Blutzucker, Vorbereiten und Verabreichen von Medikamenten, postoperative Injektionen, Wundversorgung und Verbandswechsel, Kompressionsstrümpfe An- und Ausziehen, Dekubitiusversorgung, Portversorgung, Stomaversorgung, Katheter Wechsel und Einläufe.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Die Einleitung erläutert die Bedeutung eines Businessplans als Grundriss für Geschäftsvorhaben und leitet die Fragestellung zur Gründung eines Pflegedienstes mit integrierter AAPV ab.
2 ERGEBNISTEIL: Dieser Teil beschreibt die Gründerperson, die Geschäftsidee inklusive der Versorgungsformen, die Markt- und Wettbewerbssituation sowie die geplanten Marketingstrategien.
3 DISKUSSION: Hier wird der Prozess der Businessplanerstellung reflektiert und die Machbarkeit des Konzepts vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der regionalen Gegebenheiten bewertet.
Schlüsselwörter
Businessplan, Ambulanter Pflegedienst, AAPV, Palliativversorgung, Unternehmensgründung, Gesundheitsmanagement, Pflegesachleistung, Arbeitgeberattraktivität, Demografischer Wandel, Personalbindung, Marketing, Versorgungsstruktur, Häusliche Krankenpflege, Work-Life-Balance, Existenzgründung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der Erstellung eines Businessplans für einen ambulanten Pflegedienst, der zusätzlich eine allgemeine ambulante Palliativversorgung (AAPV) in versorgungsschwachen Regionen anbietet.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Schwerpunkte liegen auf der Gliederung eines Businessplans, der Definition der angebotenen Pflegedienstleistungen, der Marktanalyse und Strategien für eine attraktive Arbeitgebermarke.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein Businessplan für einen attraktiven Arbeitgeber in der ambulanten Pflege gestaltet sein muss, um Versorgungslücken im ländlichen Raum zu schließen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Anwendung betriebswirtschaftlicher Gliederungsvorgaben für Businesspläne im Kontext der Gesundheits- und Pflegebranche.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Gründerperson, die spezifischen Dienstleistungsangebote (SGB V/XI), die Wettbewerbssituation in den Zielregionen und konkrete Marketingmaßnahmen zur Kundengewinnung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die zentralen Begriffe sind Businessplan, Ambulante Pflege, AAPV, Arbeitgeberattraktivität und Versorgungsstrukturen.
Warum spielt die AAPV eine besondere Rolle in der Geschäftsidee?
Die AAPV ermöglicht es, palliativmedizinische und pflegerische Leistungen aus einer Hand anzubieten, was Patienten ein Verbleiben in der vertrauten Umgebung bis zum Lebensende sichert.
Welche Strategien schlägt die Autorin zur Mitarbeiterbindung vor?
Es werden verschiedene Maßnahmen wie Arbeitszeitmodelle (z.B. Job Sharing, Arbeitszeitkonten, Sabbaticals), betriebliche Gesundheitsförderung und finanzielle Anreize für erfolgreiche Vermittlungen vorgeschlagen.
Wie soll der Pflegedienst regional eingebunden werden?
Durch Kooperationen mit lokalen Berufsschulen, die Einbindung von Pflichtpraktikanten und die Vernetzung mit regionalen Akteuren soll eine starke Verankerung in der Region erreicht werden.
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- Dorothea Baur (Author), 2017, Businessplan für einen ambulanten Pflegedienst in einem versorgungsschwachen Gebiet, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358161