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Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen. Prävention durch die Soziale Arbeit

Wie kann die Soziale Arbeit Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit präventiv entgegenwirken?

Titel: Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen. Prävention durch die Soziale Arbeit

Hausarbeit , 2013 , 44 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Katja Schmid (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Thema dieser Arbeit ist der Alkoholkonsum von Jugendlichen, die Darstellung des Alkoholkonsums in den Medien, der tatsächliche Konsum, sowie die Präventionsarbeit der Sozialen Arbeit und deren Wirksam- und Notwendigkeit, um diesem entgegenzuwirken.

Dafür wird in einem ersten Schritt geklärt, was Jugend heutzutage bedeutet, sowohl aus sozialpädagogischer und soziologischer Sicht, als auch unter rechtlichen Aspekten, um dann in einem nächsten Schritt die Unterschiede zwischen Alkoholabhängigkeit und Alkoholmissbrauch zu klären. Dabei steht die Frage, ob man bei Jugendlichen schon von Abhängigkeit sprechen kann, im Mittelpunkt.

Im zweiten Teil dieser Arbeit geht es dann um die Präsenz des Alkohols im Leben der Jugendlichen. Dabei wird sowohl die mediale Darstellung von Alkohol (Werbung, Serien, etc.) untersucht, als auch die Auswirkungen von Vorbildern (Role models) und deren Umgang mit Alkohol, auf die Jugendlichen.

Im dritten Teil dieser Arbeit wird dargestellt, wie viel Alkohol Jugendliche tatsächlich trinken und wie im Gegensatz dazu, jugendlicher Alkoholkonsum in den Medien dargestellt wird. In einem nächsten Schritt wird dann die Soziale Arbeit als Präventionsarbeit in den Fokus genommen.

Dabei steht die Frage, was genau man mit Prävention erreichen will, wer dabei im Mittelpunkt steht, bzw. was erreicht werden soll und ob sie die gewünschten Ergebnisse bringt, bzw. wirkt, genauso im Fokus, wie die Frage nach den Akteuren der Präventionsarbeit. Denn vor allem die Frage nach den Akteuren der Präventionskampagnen ist eng verbunden mit der medialen Darstellung und gesellschaftlichen Akzeptanz von Jugendgruppen und deren Trinkverhalten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Die erweiterte Jugend aus soziologischer und sozialpädagogischer Sicht

1.2. Alkohol – Abhängigkeit und Missbrauch

2. Alkohol im Alltag

2.1. Alkohol in der Werbung und deren Wirkung auf die jugendlichen Konsumenten

2.2. Alkoholkonsum Erwachsener als Vorbild für Jugendliche und der Einfluss der Peer-Group

3. Alkoholkonsum von Jugendlichen

3.1. Epidemiologie

3.2. Mediale Darstellung jugendlichen Alkoholkonsums

4. Soziale Arbeit als Präventionsarbeit

4.1. Prävention

4.2. Suchtprävention

4.2.1. Von der Drogenprävention zur Gesundheitsförderung

4.2.2. Zielgruppen der Suchtprävention

4.2.3. Arbeitsfelder der Suchtprävention

4.3. Wirken und Nutzen und die Probleme der Evaluation

4.3.1. Arten der Evaluation

4.3.2. Probleme der Evaluation

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den tatsächlichen Alkoholkonsum Jugendlicher im Vergleich zu dessen medialer Darstellung sowie die Rolle der Sozialen Arbeit in der Suchtprävention. Ziel ist es zu analysieren, inwiefern präventive Maßnahmen angesichts des tatsächlichen Konsumverhaltens notwendig und wirksam sind.

  • Soziologische und sozialpädagogische Definition der Lebensphase Jugend
  • Mediale Repräsentation von Alkoholkonsum und deren Einfluss auf Jugendliche
  • Statistische Auswertung des realen Konsumverhaltens (Epidemiologie)
  • Theorie und Praxis der Suchtprävention in der Sozialen Arbeit
  • Kritische Reflexion der Evaluationsmethoden und Legitimationsfragen

Auszug aus dem Buch

1.1. Die erweiterte Jugend aus soziologischer und sozialpädagogischer Sicht

Der Begriff Jugend wird in der heutigen Alltagssprache benutzt, um eine bestimmte Phase oder einen bestimmten Abschnitt im Lebenslauf eines Menschen zu beschreiben. Doch die Frage, wer die Jugendlichen sind, was diesen Lebensabschnitt so besonders macht, oder wann genau er endet, kann oft nicht eindeutig geklärt werden.

In den gültigen deutschen Gesetzestexten sind sowohl Jugendliche, als auch Heranwachsende klar definiert. Jugendlicher ist, wer zur Zeit der Tat vierzehn, aber noch nicht achtzehn, Heranwachsender, wer zur Zeit der Tat achtzehn, aber noch nicht einundzwanzig Jahre alt ist. (Jugendgerichtsgesetz) bzw. sind jugendliche Personen, die 14, aber noch nicht 18 Jahre alt sind, (Jugendschutzgesetz).

Auf der anderen Seite können junge Menschen nach geltendem Recht des KJHG bis zum Alter von 27 Jahren unter bestimmten Bedingungen Leistungen der Jugendhilfe in Anspruch nehmen (STIMMER 2008, 37). So scheint es, als seien auch die Akteure der Sozialen Arbeit unsicher, wer zu den Jugendlichen gehört, und wer nicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt das Thema des Alkoholkonsums Jugendlicher, die mediale Darstellung und die Notwendigkeit sozialpädagogischer Präventionsarbeit vor.

2. Alkohol im Alltag: Untersucht die gesellschaftliche Allgegenwart von Alkohol sowie den Einfluss von Medien und Vorbildern auf Jugendliche.

3. Alkoholkonsum von Jugendlichen: Analysiert epidemiologische Daten und vergleicht diese mit dem in den Medien erzeugten Bild des „Komasaufens“.

4. Soziale Arbeit als Präventionsarbeit: Erörtert theoretische Ansätze der Prävention und Suchtprävention sowie deren Umsetzung in Schulen und in der Jugendhilfe, inklusive einer Problematisierung der Evaluation.

5. Fazit: Reflektiert kritisch, ob aktuelle Präventionskampagnen angesichts der tatsächlichen Konsumtrends und der Komplexität der Lebensphase Jugend gerechtfertigt sind.

Schlüsselwörter

Jugend, Alkoholkonsum, Suchtprävention, Soziale Arbeit, Medienwirkung, Jugendalkoholismus, Präventionsarbeit, Evaluation, Konsumgesellschaft, Lebensphase, Jugendhilfe, Gesundheitsförderung, Risikoverhalten, Sozialisation, Jugendschutz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den tatsächlichen Alkoholkonsum von Jugendlichen, dessen mediale Darstellung und die Rolle sowie Wirksamkeit der Sozialen Arbeit als Präventionsinstanz.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition der Lebensphase Jugend, mediale Einflüsse, statistische Konsumdaten sowie Theorien und Evaluationsmethoden der Suchtprävention.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Hinterfragung, ob präventive Maßnahmen vor dem Hintergrund der tatsächlichen Konsumstatistiken und der gesellschaftlichen Konstruktion des Problems notwendig und effektiv sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung bestehender epidemiologischer Studien sowie Evaluierungsberichte basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden soziologische Aspekte der Jugend, der Einfluss von Medien und Peer-Groups, epidemiologische Daten und schließlich die Struktur der Suchtprävention in Schule und Jugendhilfe detailliert betrachtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Jugendalkoholismus, Suchtprävention, Soziale Arbeit, Evaluation und mediale Darstellung.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit bei Jugendlichen?

Die Arbeit betont, dass bei Jugendlichen primär von Missbrauch gesprochen werden sollte, da die medizinischen Kriterien für eine Abhängigkeit (mit langer Inkubationszeit) oft noch nicht zutreffen und Jugendalkoholismus eher ein Stadium der normabweichenden Entwicklung darstellt.

Welche Kritik übt die Autorin an bestehenden Präventionskampagnen?

Die Autorin kritisiert, dass viele Kampagnen wie „Kenn dein Limit“ statistische Erhebungen zweckentfremden, um ihr eigenes Wirken zu legitimieren, während sie gleichzeitig dazu neigen, ein stigmatisierendes Bild von Jugendlichen zur Erhaltung des gesellschaftlichen Status quo zu forcieren.

Ende der Leseprobe aus 44 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen. Prävention durch die Soziale Arbeit
Untertitel
Wie kann die Soziale Arbeit Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit präventiv entgegenwirken?
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Note
1,7
Autor
Katja Schmid (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
44
Katalognummer
V358303
ISBN (eBook)
9783668433359
ISBN (Buch)
9783668433366
Sprache
Deutsch
Schlagworte
alkoholmissbrauch jugendlichen prävention soziale arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katja Schmid (Autor:in), 2013, Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen. Prävention durch die Soziale Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358303
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Leseprobe aus  44  Seiten
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