Diese Arbeit widmet sich dem Thema des digitalen Nutzungsverhaltens der Generation Z. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Bereich von Social Media und der Frage, inwiefern diese Kanäle Sozialisation und Lernen der Digital Natives verändern.
Nach einer Begriffsabgrenzung geht die Arbeit zunächst auf das digitale Nutzungsverhalten der Digital Natives ein. Anschließend werden Soziale Medien als Spezialisationsinstanz und die Identitätsbildung in sozialen Netzwerken untersucht, um schließlich auf die Bildungspotenziale sozialer Netzwerke und die Entstehung neuen Lernens aus den neuen Medien einzugehen.
Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung
2. Begriffsabgrenzung
3.Charakteristika der Generation Z
3.1 Digitales Nutzungsverhalten
3.2 Internetaktivitäten der Digital Natives
4. Sozialisationsprozesse im Jugendalter
4.1 Soziale Medien als Sozialisationsinstanz
4.2 Identitätsbildung in sozialen Netzwerken
5. Die Entstehung neuen Lernens aus neuen Medien
5.1 Social Media als Lerninstrument
5.2 Bildungspotenziale sozialer Netzwerke
6. Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das digitale Nutzungsverhalten der Generation Z mit dem zentralen Fokus darauf, inwiefern die Nutzung von Social Media die Sozialisationsprozesse sowie die Lernweisen dieser Altersgruppe nachhaltig verändert.
- Charakterisierung der Generation Z als "Digital Natives"
- Mediatisierte Sozialisation im Jugendalter
- Identitätsbildung durch soziale Netzwerke
- Social Media als Instrument für informelles und lebenslanges Lernen
- Chancen und Risiken digitaler Mediennutzung
Auszug aus dem Buch
3.1 Digitales Nutzungsverhalten
„Die Aneignung des Internets im Kindesalter ist Ausdruck des Einflusses der digitalen Medien auf die Lebensverhältnisse in der Gesellschaft und die Lebensgestaltung in den Familien“ (Feil 2013, S. 27). Zurückzuführen auf die gestiegene Ausstattungsquote der Haushalte mit Internetanschlüssen und die Verbreitung von Breitbandtechnologie sind heute knapp 60% der 6-13 Jährigen mit dem Internet verbunden. Die Nutzungsbedingungen des Internets ermöglichen es nun Texte, Bilder, Filme und Töne zu konsumieren – die Benutzerfreundlichkeit des Internets stieg in den vergangen Jahren. Ein entscheidender Faktor für das digitale Nutzungsverhalten der Generation Z ist das Maß der Integration des Internets in den Alltag.
Kinder und Jugendliche, deren Eltern das Internet täglich von zu Hause aus nutzen haben vermehrt Zugang zum Internet, als ihre Altersgenossen. Eltern mit höherem Bildungsgrad sind medienaffiner, somit stehen sie der Internetnutzung aufgeschlossener entgegen und gestehen ihren Kindern mehr Autonomie zu. Ebenso spielt die Verfügbarkeit von internetfähigen Geräten eine große Rolle im Nutzungsverhalten der Generation. Falls ein eigener Onlinezugang vorhanden ist, erhöht sich die Nutzungsdauer- und Häufigkeit des Internets. Hierbei wird wieder der „digital divide“ bestätigt, der angibt, dass Kinder und Jugendliche aus einkommensschwächeren Familien unterdurchschnittlich mit internetfähigen Geräten ausgestattet sind und somit seltener Zugriff auf das Internet haben (vgl. Feil 2013, S. 19ff.).
Zusammenfassung der Kapitel
1.Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der digitalen Lebenswelt der "Digital Natives" ein und definiert die zentrale Forschungsfrage nach der Veränderung von Lernen und Sozialisation durch Social Media.
2. Begriffsabgrenzung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe der digitalen Kommunikation und des sozialen Netzwerks sowie die demografische Eingrenzung der Generation Z.
3.Charakteristika der Generation Z: Es wird analysiert, wie Mediatisierung das Aufwachsen dieser Generation geprägt hat und welche Faktoren ihr digitales Nutzungsverhalten bestimmen.
4. Sozialisationsprozesse im Jugendalter: Der Fokus liegt auf der Rolle von Medien als Sozialisationsinstanz und der Bedeutung sozialer Netzwerke für die Identitätskonstruktion Jugendlicher.
5. Die Entstehung neuen Lernens aus neuen Medien: Dieses Kapitel beleuchtet den Wandel der Bildungslandschaft und das Potenzial von Social Media als informelles Lerninstrument.
6. Fazit und Ausblick: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse und weist auf die notwendige Medienkompetenz im Umgang mit den Risiken des Web 2.0 hin.
Schlüsselwörter
Generation Z, Digital Natives, Social Media, Sozialisation, Identitätsbildung, Digitales Nutzungsverhalten, Medienbildung, Internet, Web 2.0, Informelles Lernen, Lebenslanges Lernen, Kommunikation, Digital Divide, Medienkompetenz, Virtuelle Räume
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Mediennutzungsverhaltens der sogenannten Generation Z und deren Einfluss auf die persönliche Entwicklung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der mediatisierten Sozialisation, der Identitätskonstruktion in Online-Netzwerken und neuen Formen des Lernens durch digitale Medien.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Die Arbeit geht der Frage nach, inwiefern Social Media das Lernen und die Sozialisationsprozesse der Generation Z verändert.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Autorin stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und theoretische Aufarbeitung bestehender medienwissenschaftlicher Studien.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden das Nutzungsverhalten, die Rolle der sozialen Medien als Sozialisationsinstanz und die Bildungspotenziale des sozialen Webs für Jugendliche detailliert erörtert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Generation Z, Digital Natives, Social Media, Sozialisation und Medienbildung.
Warum ist das Internet für die Identitätsbildung der Generation Z so entscheidend?
Weil das Internet nicht nur zur Information, sondern als aktiver Sozialraum dient, in dem Jugendliche verschiedene Rollen testen und soziale Rückmeldungen erhalten können.
Welche Gefahren werden in Bezug auf die Internetnutzung genannt?
Die Autorin weist insbesondere auf Risiken bei der Kontaktaufnahme mit Fremden, den Schutz persönlicher Daten und die fehlende pädagogische Begleitung beim Lernen im Netz hin.
- Quote paper
- Anna Zoltan (Author), 2017, Digitales Nutzungsverhalten der Generation Z, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358355