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Historische Entwicklung der Kommission. Zwischen Kontinuität und Wandel

Title: Historische Entwicklung der Kommission. Zwischen Kontinuität und Wandel

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 35 Pages , Grade: Sehr gut

Autor:in: Markus Josef Prutsch (Author)

Politics - Topic: European Union
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Ambition dieser kurzen Arbeit ist es, die gleichsam durch Kontinuität und Wandel gekennzeichnete Geschichte der – ihren Anfang in der Hohen Behörde der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) nehmenden – Europäischen Kommission bis 2004 schlaglichtartig nachzuzeichnen, hierbei die „interne“ wie „externe“ Dimension dieser Entwicklung in Betracht zu ziehen und zu einer zusammenschauenden Bewertung zu gelangen. Im Konkreten sollen hierbei drei forschungsleitende Fragestellungen Beantwortung finden:
1) Wie stellen sich die Etappen der historischen Entwicklung der Kommission dar?
2) Welche Einflussgrößen bestimmten die Geschichte der Kommission?
3) Welches Fazit lässt sich für die „Historische Genese“ der Kommission ziehen?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DIE EXEKUTIVORGANE DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN

2.1. JEAN MONNET UND DIE „HOHE BEHÖRDE“ DER EGKS

2.2. DIE EWG-KOMMISSION (1958-1967) – DIE ÄRA HALLSTEIN

3. DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN

3.1. DIE POST-HALLSTEIN-ÄRA (1967-1977)

3.2. JENKINS UND THORN (1977-1985)

3.3. DIE KOMMISSION UNTER JACQUES DELORS (1985-1995)

3.4. DIE KOMMISSION UNTER JACQUES SANTER (1995-1999)

3.5. DIE KOMMISSION UNTER ROMANO PRODI (1999-2004)

4. DIE HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER KOMMISSION – EIN FAZIT

5. RESÜMEE

BIBLIOGRAPHIE

QUELLEN

SEKUNDÄRLITERATUR

ANHANG: ECKDATEN ZUR ENTWICKLUNG DER EUROPÄISCHEN UNION

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Europäischen Kommission von ihren Anfängen als Hohe Behörde bis zur Ära von Romano Prodi, um die Kontinuitäten und Brüche innerhalb der Institution zu analysieren und ihre Rolle im Spannungsfeld zwischen technokratischer Verwaltung und politischer Regierung zu verorten.

  • Historische Etappen der Kommissionsentwicklung seit 1950
  • Einfluss der Kommissionspräsidenten auf die institutionelle Stärke
  • Bedeutung externer Rahmenbedingungen und Krisen für die Integration
  • Wechselwirkung zwischen interner Organisation und externer Wirksamkeit

Auszug aus dem Buch

2.1. JEAN MONNET UND DIE „HOHE BEHÖRDE“ DER EGKS

Bedingt durch die traumatischen Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges und die Notwendigkeit zur Reintegration Deutschlands einerseits, den immer schärfere Formen annehmenden „Kalten Krieg“ und die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Europa andererseits (vgl. Fontaine 2000, 10f.), kam es im Jahre 1950 mit der Erklärung des damaligen Außenministers Robert Schuman (der sogenannten „Schuman-Deklaration“) vom 9. Mai zu einem entschiedenen Vorstoß der französischen Regierung, die den Grundstein für den europäischen Integrationsprozess legte. In dieser Erklärung, die in ihrer konkreten Form vor allem auf das Wirken von Jean Monnet zurückging, der sich bereits im Ersten Weltkrieg als Organisator für die gemeinsame Versorgungsstruktur der alliierten Truppen, später als stellvertretender Generalsekretär des Völkerbundes, Bankier in den Vereinigten Staaten, Osteuropa und China sowie als persönlicher Berater des amerikanischen Präsidenten hervorgetan hatte (vgl. Fontaine 1988, 11-17), wurde gleichsam auch die Hauptstoßrichtung dieses politischen Einigungswerkes vorgegeben:

„Europa lässt sich nicht mit einem Schlage herstellen und auch nicht durch eine einfache Zusammenfassung: Es wird durch konkrete Tatsachen entstehen, die zunächst eine Solidarität der Tat schaffen. Die Vereinigung der europäischen Nationen erfordert, dass der Jahrhunderte alte Gegensatz zwischen Frankreich und Deutschland ausgelöscht wird. Das begonnene Werk muss in erster Linie Deutschland und Frankreich erfassen. Zu diesem Zweck schlägt die französische Regierung vor, in einem begrenzten, doch entscheidenden Punkt sofort zur Tat zu schreiten.“ (In: Fontaine 2000, 36f.; Zitat S. 36)

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der Problemstellung, der Forschungsfragen sowie der methodischen Herangehensweise an die historische Untersuchung der Kommission.

2. DIE EXEKUTIVORGANE DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN: Analyse der Ursprünge unter Jean Monnet und der Etablierung der Hallstein-Kommission als erste prägende Phase.

3. DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN: Detaillierte Untersuchung der verschiedenen Kommissionsperioden von 1967 bis 2004 unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen politischen Stärke.

4. DIE HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER KOMMISSION – EIN FAZIT: Kritische Würdigung der gesamten historischen Entwicklung im Hinblick auf Kontinuitäten und Wandlungsprozesse.

5. RESÜMEE: Beantwortung der Forschungsfragen und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung im Kontext der Dynamik der Europäischen Union.

Schlüsselwörter

Europäische Kommission, Jean Monnet, Walter Hallstein, Jacques Delors, Europäische Integration, Hohe Behörde, EGKS, Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, Supranationalität, Institutionengefüge, Politische Geschichte, Europäische Union, Historische Entwicklung, Krisenmanagement, Exekutivorgane.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Evolution der Europäischen Kommission und untersucht, wie sich ihre Rolle und Macht im Zeitverlauf verändert haben.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die organisatorischen Veränderungen, der Einfluss der verschiedenen Kommissionspräsidenten sowie die Bedeutung externer Ereignisse wie politischer Krisen und Vertragsänderungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Entwicklung der Kommission in Phasen einzuteilen und zu bewerten, inwiefern sie als "technokratische Behörde" oder "verantwortliche Regierung" agiert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine historische Analyse sowie eine Literaturstudie, um die institutionelle Genese anhand primärer Quellen und relevanter Sekundärliteratur aufzuarbeiten.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Ären der Kommission, von der Post-Hallstein-Phase über die Ära Delors bis hin zur Santer- und Prodi-Kommission.

Was charakterisiert die Arbeit im Hinblick auf ihre Schlüsselwörter?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Supranationalität, Integration, politische Führung und institutionelle Anpassung gekennzeichnet.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der "Delors-Ära"?

Die Zeit unter Jacques Delors wird als eine Phase des starken politischen Engagements und der Dynamisierung der Integration charakterisiert, in der die Kommission erneut eine Schlüsselrolle einnahm.

Welche Rolle spielten interne Reformen für die Santer-Kommission?

Interne Reformen zur Effizienzsteigerung waren zentral, da die Kommission unter Santer ihre Strategie von Expansion hin zur Konsolidierung und Verwaltung änderte.

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Details

Title
Historische Entwicklung der Kommission. Zwischen Kontinuität und Wandel
College
University of Heidelberg  (Institut für Politische Wissenschaft)
Course
Oberseminar "Die Europäische Kommission: Megatechnokratie oder verantwortliche Regierung?"
Grade
Sehr gut
Author
Markus Josef Prutsch (Author)
Publication Year
2004
Pages
35
Catalog Number
V35841
ISBN (eBook)
9783638356442
ISBN (Book)
9783638692335
Language
German
Tags
Historische Entwicklung Kommission Zwischen Kontinuität Wandel Oberseminar Europäische Kommission Megatechnokratie Regierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Josef Prutsch (Author), 2004, Historische Entwicklung der Kommission. Zwischen Kontinuität und Wandel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/35841
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