Good Corporate Citizenship – Lösung für Konflikte der internationalen Unternehmen in Gastländern. In dieser Seminararbeit geht es nicht nur um die Grundlagen der Unternehmungsgründung und - Führung geht, sondern um den Einfluss der kulturell bedingten Wertvorstellungen auf das Unternehmen, auf seine Mitarbeiter, Leiter, und entsprechend deren Beziehungen und Leistungen auf die Kunden und den Markt. Deswegen , erstens verschaffen Sie einen Überblick auf die Bezeichnung vom internationalen Management und Marketing , zweitens - konzentrieren Sie sich auf die unterschiedliche Wertesysteme, - Verbindungen, - Kollisionen, - Vorstellungen, am Beispiel deutsch-türkische Joint Ventures.
Inhaltsverzeichnis
Einführung
I. Grundbezeichnung des internationalen Management und Marketing.
1. Unternehmenskultur.
2. Wissens- und Wertemanagement.
- Wirtschaftsethik nach der Theorie von Ulrich
II. Deutsch-türkische Wirtschaftsbeziehungen.
1. Investitionsformen: Joint-ventures
- Interkulturelle Besonderheiten, Interesse, Anforderungen
2. Interkulturelle Wertetheorie von Hofstede am Bespiel Deutschland-Türkei
3. Geschäftsverhandlungen
4. Rolle des Islam in internationaltätigen Unternehmen.
Zusammenfassung.
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss kulturell bedingter Wertvorstellungen auf das Management und Marketing in international tätigen Unternehmen unter besonderer Berücksichtigung der deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen. Ziel ist es, ein Verständnis für die Bedeutung ethischer Kompetenz und kultureller Anpassung in Joint Ventures zu schaffen, um Konflikte zu minimieren und eine erfolgreiche Zusammenarbeit zu gewährleisten.
- Grundlagen des internationalen Management und Marketing
- Bedeutung der Unternehmenskultur und des Wertemanagements
- Besonderheiten deutsch-türkischer Joint-ventures
- Anwendung der interkulturellen Wertetheorie von Hofstede
- Rolle von Religion und Ethik im internationalen Geschäftskontext
Auszug aus dem Buch
3. Geschäftsverhandlungen
Wie man mit türkischen Geschäftspartnern verhandelt, konnten die interessierten Zuhörer von Vertretern des Business-Centers Dortmund erfahren: Als erstes soll man möglichst von gängigen Klischees zu verabschieden: denn Türken sehen die Deutschen noch immer unter den Gesichtspunkten fleißig, pünktlich, zielstrebig, leistungsorientiert, historische Freundschaft, Made in Germany, sachlich, wenig gefühlvoll, eigennützig, arrogant, intolerant…; dagegen denken Deutsche über Türken: gastfreundlich, hilfsbereit, rückständig, konservativ, unzuverlässig, unpünktlich... Fakt ist,
für Geschäftsbegegnungen mit türkischen Partnern sollte viel Zeit eingeplant werden.
Beherzigen sollte man, dass persönliche Kontakte bei Verhandlungen von Angesicht zu Angesicht und ausgiebige small talks - vielleicht bei einem gemeinsamen Essen in der Türkei oder eine Einladung der türkischen Seite nach Deutschland um Vieles nutzbringender sind - als hundert Telefongespräche oder das nüchterne Austauschen von E-Mails.
Zusammenfassung der Kapitel
Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz kultureller Unterschiede für den Unternehmenserfolg und definiert den Fokus der Arbeit auf den Einfluss von Wertvorstellungen in deutsch-türkischen Joint Ventures.
I. Grundbezeichnung des internationalen Management und Marketing.: Dieses Kapitel definiert internationales Management sowie Marketing und betont die Notwendigkeit, soziokulturelle und demografische Faktoren zu berücksichtigen.
1. Unternehmenskultur.: Hier wird erläutert, wie Werte, Normen und Rituale die Unternehmenskultur und Corporate Identity prägen, um in einer wandelnden Gesellschaft zu bestehen.
2. Wissens- und Wertemanagement.: Das Kapitel behandelt die Bedeutung einer gelebten Unternehmensphilosophie und die Rolle der Wirtschaftsethik nach Ulrich für eine werteorientierte Führung.
II. Deutsch-türkische Wirtschaftsbeziehungen.: Dieser Teil analysiert die historische und aktuelle Dynamik der wirtschaftlichen Kooperation zwischen Deutschland und der Türkei.
1. Investitionsformen: Joint-ventures: Hier werden die Chancen und Herausforderungen von Joint Ventures als Mittel zur Bewältigung kultureller und informativer Barrieren diskutiert.
2. Interkulturelle Wertetheorie von Hofstede am Bespiel Deutschland-Türkei: Es werden fünf kulturelle Dimensionen nach Hofstede angewendet, um Unterschiede in Machtdistanz, Unsicherheitsvermeidung, Individualismus und anderen Faktoren zu verdeutlichen.
3. Geschäftsverhandlungen: Dieses Kapitel gibt praktische Hinweise zur Kommunikation und Verhandlungsführung, insbesondere zur Bedeutung persönlicher Beziehungen und Geduld.
4. Rolle des Islam in internationaltätigen Unternehmen.: Hier wird der Einfluss islamischer Gebote und Verbote auf das betriebliche Handeln und die ethische Ausrichtung von Unternehmen untersucht.
Zusammenfassung.: Das Fazit fasst zusammen, dass eine eigene Unternehmensethik essenziell ist, um kulturspezifische Unterschiede konstruktiv zu integrieren und Konflikte zu vermeiden.
Schlüsselwörter
Internationales Management, Marketing, Unternehmenskultur, Wertemanagement, Wirtschaftsethik, Joint Venture, Deutsch-türkische Wirtschaftsbeziehungen, Hofstede, Interkulturelle Kompetenz, Geschäftsverhandlungen, Islam, Unternehmensethik, Globalisierung, Stakeholder, Corporate Citizenship.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert den Einfluss interkultureller Wertvorstellungen auf das Management von Unternehmen, die in verschiedenen nationalen Kontexten operieren, speziell zwischen Deutschland und der Türkei.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den zentralen Themen gehören Unternehmenskultur, Ethik im Management, die Dynamik von Joint Ventures und die Auswirkungen soziokultureller sowie religiöser Prägungen auf das Geschäftsleben.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie international tätige Unternehmen durch eine fundierte Unternehmensethik und interkulturelles Verständnis erfolgreich in ausländischen Märkten agieren und dabei Konflikte minimieren können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse und wendet etablierte Managementtheorien, wie die von P. Ulrich zur Wirtschaftsethik und die interkulturelle Wertetheorie von Hofstede, auf das Praxisbeispiel Deutschland-Türkei an.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des internationalen Managements, die Besonderheiten der deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen sowie spezifische Aspekte wie Verhandlungskultur und den Einfluss des Islam auf das Unternehmenshandeln.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlüsselbegriffe sind Internationales Management, Unternehmenskultur, Joint Venture, interkulturelle Wertetheorie und Unternehmensethik.
Wie unterscheidet sich die geschäftliche Kommunikation zwischen deutschen und türkischen Partnern?
Die Arbeit betont, dass in der Türkei persönliche Beziehungen, Smalltalk und ein geduldiger Verhandlungsstil oft deutlich erfolgreicher sind als eine rein sachorientierte, schnelle Kommunikation.
Welche Rolle spielt die Religion in der Unternehmensführung der Türkei?
Obwohl es keine explizite "islamische Managementlehre" gibt, beeinflussen religiöse Gebote und Werte wie Gemeinschaftsorientierung (Umma) und Wahrhaftigkeit das tägliche betriebliche Leben und das ethische Verhalten maßgeblich.
Warum sind Joint Ventures ein zentraler Bestandteil dieser Untersuchung?
Joint Ventures stellen eine wichtige Kompromisslösung dar, um Markteintrittsbarrieren in der Türkei zu überwinden, erfordern aber aufgrund unterschiedlicher Zielvorstellungen und Kulturen eine hohe interkulturelle Kompetenz der Führungskräfte.
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- Elena Reznik (Author), 2007, Wertekollisionen in internationalen Unternehmen. Deutsch-türkische Wirtschaftsbeziehungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/358606